Hündin soll kastriert werden, aber wie?
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21. Juni 2015 um 15:04
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Eine Freundin von mir hat sich nun doch endlich dazu durchgerungen ihre Hündin kastrieren lassen zu wollen. 2 Upswürfe innerhalb von 13 Monaten haben gezeigt das dies nötig ist. Was wäre also das für den Hund auf lange Sicht das gesündere Übel? Nur Eileiter durchtrennen oder komplett ausräumen oder spielt das am Ende keine Rolle? Oder gibt es noch eine dritte Alternative?
Leider kann sie nur über Handy online gehen und das hat so schlechten Empfang in ihrer Ecke das es fürs Dogforum nicht reicht. Trotzdem wollt ich für sie nachfragen, da ich mich nie mit diesem Thema auseinander setzen mußte.Vielen Dank für eure Sicht schon mal im Vorraus.
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Nur Eileiter durchtrennen oder komplett ausräumen oder spielt das am Ende keine Rolle? Oder gibt es noch eine dritte Alternative?
Da sie nicht in der Lage zu sein scheint, die Hündin zu sichern (Nicht wertend gemeint, aber 2 Ups-Würfe in 13 Monaten lassen den Schluss zu), sollte sie auf gar keinen Fall nur sterilisieren lassen (Eileiter durchtrennen) da dann die Hündin weiter gedeckt werden würde, was früher oder später die Gefahr einer Gebärmutterentzündung mit eventuell tödlichem Ausgang beinhaltet.
So hat sie die Alternativen komplett ausräumen zu lassen Oser nur die Eierstöcke zu entfernen.
Bei 2. Variante sehe ich persönlich keine Vorteile gegenüber der Total-OP, ich würde komplett ausräumen lassen. -
Bei 2. Variante sehe ich persönlich keine Vorteile gegenüber der Total-OP
Mein Tierärztin praktiziert wann immer möglich die Variante, nur die Eierstöcke zu entfernen, weil sie sagt, dass bisschen, was die Gebärmutter noch an Östrogen produziert reicht aus, dass es seltener zu Inkontinenz kommt.
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@helleschatten Das mit der Inkontinenz ist natürlich auch zu bedenken...Ein Glück das ich mich mit sowas nicht rumschlagen muss.
@Cattlefan Da stimm ich dir komplett zu.
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Mein Tierärztin praktiziert wann immer möglich die Variante, nur die Eierstöcke zu entfernen, weil sie sagt, dass bisschen, was die Gebärmutter noch an Östrogen produziert reicht aus, dass es seltener zu Inkontinenz kommt.
Hmmm..., soweit ich mich erinnere, gibt es keine Östrogenproduzierenden Zellen in der Gebärmutter-Schleimhaut.
Zumal die Gebärmutter, wenn sie drin belassen wird, eh zu einem bindegewebigen Strang verkümmert.Östrogen wird noch zu einer kleinen Menge in der Nebenniere produziert.
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Ich unterstelle meiner Tierärztin einfach mal, das sie weiß was sie sagt.

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Da ich 3 Hündinnen und 3 Rüden im Haus habe habe ich die Jungs vor 8 Wochen kastriert.
Die einzigen Erfahrungen mit Katration einer Hündin war vor vilen Jahren. Ich habe Mutter und Tochter gleichzeitig kastriert, damals gab es nur die komplette Geschichte. Also alles raus. Sami wurde damals sogar noch vor der ersten Läufigkeit kastriert. Michi wurde 13 und Sami fast 19 Jahre. Nie gab es Probleme und die Inkontinenz trat bei Sami erst mit 18 auf und war nicht auf die Kastration zurückzuführen sondern darauf, dass Sie die Küche mit dem Garten verwechselt hat.

Bevor ich meine Jungs kastriert habe, habe ich ausführlich mit meiner Tierärztin darüber geredet. Sie meinte Eileiterurchtrennung reicht. Und Probleme mit der Inkontinez gibt es mehr, je grösser der Hund ist, was auch ein Grund war Shiva nicht zu kastrieren . Meine damals waren Pekinesenmischlinge, ca. 5 kg.
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Tja und der Hund um den es hier geht ist Teds Mutter, ihres Zeichens Kleiner Münsterländer/ Bordercolli und um die 25-30kg schwer.
Aber danke für eure Erfahrungswerte, wer noch was dazu beitragen kann, immer her damit.
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Ich unterstelle meiner Tierärztin einfach mal, das sie weiß was sie sagt.

Verlass dich da mal nicht immer drauf.
Es sind auch nur Menschen.Einer unserer Dozenten (Dr. med und langjähriger bekannter Dozent)
"musste" uns nen Kasten Bier ausgeben.
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Schon komisch, fragt man irgendwas hier oder sonst wo nach, heißt es "ich wäre schon längst beim Tierarzt", "Facebook (Name beliebig ersetzbar) ersetzt keinen Tierarzt" etc. Aber wenn man seinem dann traut, ist es auch wieder nicht recht.....

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