beständige vs. unbeständige Auslastung
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Na ja, dem natürlichen Bewegungsdrang - in jungen Jahren besonders ausgeprägt, sollte schon irgendwie Genüge getan werden.
Hunde, die nur an der Leine kurz um den Block geführt werden - und sei es 10 mal am Tag, können auf Dauer nicht gesund bleiben.
Ich muss mich auch bewegen, sonst werde ich fett und träge - das sich dies auf Muskeln und Ausdauer und damit auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt und damit auf die gesamte Lebensqualität und Gesundheit, ist ja wohl logisch. Da ist beim Hund nicht anders. Nur rumzuliegen, nichts zu erleben, macht dazu noch rammdösig - also blöd im Kopf.
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Hallo,
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In deinem Beispiel mit dem Aussie, kommt drauf an.
Immer in der Woche nur eine Stunde Gassi finde ich zu langweilig.
Aber von Prinzip könnte man es machen.
Ob der Hund überfordert ist oder nicht, kommt auf den Hund an.
Kommt auch drauf an, wie man arbeitet.Ich kann mit meine zb. nix machen. Er ist brav und lässt es über sich
ergehen.
Baasies war zb. verletzt, was ihn aber weniger gestört hat. Da es
an einer dummen stelle war, war 6 Wochen nur Garten angesagt.
Er hat sich nicht anders verhalten wie sonst.
Aber glücklich ist er, wenn wir lange auf "Tour" sind, zusammen arbeiten
usw.Was/wie usw. kommt auch immer auf den Hund an und den Mensch
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Das streite ich auch gar nicht ab.
Nur, gibt es halt Unterschiede beim "Bewegen".
Ob ein Welplein lustig durch die Gegend, oder auch im eigenen (eingezäunten) Garten hertrumtrollt, oder mit seinem Menschen eine Tour machen soll.
Da sehe ich schon einen Unterschied.Denn, zuviel an Bewegung kann auch schaden. Aktuell sehe ich bei uns am Platz auch an einem Hund, der in seiner Welpen- und Junghundezeit schon täglich viel zu viel laufen mußte. Sein Gangbild ist einfach nur

Da sollte man irgendwie den "goldenen Mittelweg" finden.
Das wäre für den Hund am besten.Schwierig wird es erst dann, wenn der Hund nach einer Aktion anfängt herumzukaspern, zu entscheiden, ob es "Unterforderung" ist, oder doch sogar "Überforderung".
Was ich nicht verstehe, ist, daß die meisten dazu neigen, auf "Unterforderung" zu entscheiden und den Hund dann dementsprechend mehr "auslasten".Viele Probleme entstehen, in meinen Augen, erst dadurch.
Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Es ist liegt für mich aber ein klarer Unterschied zwischen Auslastung und Anstrengung.
Letzteres tut mMn nix für die Lebensqualität. Kennt man doch selber, 2 Stunden Horrorshopping in der Innenstadt macht kaputt, aber nicht zufrieden..
Also da achte ich schon drauf, dass es grade nach einem anstrengenden Mitlauftag noch mal ne Viertelstunde auf die Wiese geht oder was auch immer. Der Hund soll ja im Durchschnitt eben ]nicht nur kaputt sondern zufrieden sein.stimmt schon, aber meiner würde mir nen Vogel zeigen, wenn ich ihn noch zum Gassi schleppen würde, wenn er 3 Std. mit mir über den Golfplatz gelatscht ist. Da geht er maximal noch an die nächste Hecke und fängt schon an zu schnarchen, bevor er richtig liegt.
Aber wir machen das ja auch nicht jeden Tag. Höchstens 1x die Woche. Ist ein zeitaufwendiges Hobby.
Aber ich denke Pino ist gerne dabei und deshalb auch zufrieden. -
Irgendwie scheinen Mehrhundehalter da generell entspannter zu sein, ich kenne keinen, der mehr als z.B. 2 Hunde hat, bei dem jeder Hund täglich 3 Stunden Programm bekommt.
Und da ich mich ja viel bei den Jägern umschaue kenne ich es viel, dass die unter der Woche eben mit denen Gassi gehen und mal ne halbe Stunde was üben (1x pro Woche) und dafür das Wochenende nen Jagdtag haben oder nen Working-Test oder einfach nur ne längere Wanderung.Meine zwei haben die 5 Monate letzes Jahr, wo ich einen großen Spaziergang in der Woche und sonst nur kleine Lösegänge geschafft habe gut weggesteckt. Haben auch nix großartig zerstört und wenn ich dann mal zuhause war nur mit mir schmusen wollen. Und jetzt im Sommer sehe ich auch, wenn die Hunde zuhause waren und den halben Tag meinen Schwiegervater im Garten begleiten durften sind die abends platt, da muss ich nicht zwingend noch anderthalb Stunden mit denen laufen.
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Denk es kommt auch auf den Hund an.
Und "müssen" sollte man eh nicht.Und wenn man mehr Hunde hat und unterwegs sind, kann
es trotzdem 3 Stunden am Tag sein.
Wenn wir zb. den eine Weg gehen, sind wir ca. 4 Stunden unterwegs.
Da kommt jeder mal dran. Mal mehr, mal weniger.
Gestern waren wir 3 Stunden auf dem Hundeplatz. Auch hier kommt
jeder mal dran. -
Schwierig wird es erst dann, wenn der Hund nach einer Aktion anfängt herumzukaspern, zu entscheiden, ob es "Unterforderung" ist, oder doch sogar "Überforderung".
Was ich nicht verstehe, ist, daß die meisten dazu neigen, auf "Unterforderung" zu entscheiden und den Hund dann dementsprechend mehr "auslasten".Das ist halb eben Beobachtungs- und Erfahrungssache. Geprüfte Menscheneltern wissen das: das Kind ist überdreht, weil die Eindrücke eines aufregenden Erlebnisses es überforderten und es Zeit braucht, wieder runterzukommen.
Beim Hund(ekind) ist es nicht anders. Selbst wenn man keine Erfahrung mit kleinen Lebewesen hat, kann man es genau beobachten, wenn man sich die Mühe macht oder eben für Verhaltensweisen ein Auge hat.Charly ist schon immer nach einer ausgiebigen und kräftezehrenden Gassirunde im Freilauf in der Hundemeute daheim viel unruhiger, teils aufgedreht, als wenn wir nur eine Stunde alleine oder mit einem bewegungsfaulen Hund an der Seite vor uns hingetrottelt sind.
Wir gehen an einem ereignisreichen Vormittag mit Wein Weib und Gesang am Abend nur noch eine kurze Runde - andere Halter der gleichen Gruppe, gehen dann noch am Mittag und am Abend für eine Stunde und mehr - teils auch noch mal mit Hundeaction, also einem Treffen mit anderen spielfreudigen Hunden ... weil sie meinen, ihrem Hund hätte der aufregende Morgen noch nicht gereicht.
So zieht man sich einen überdrehten Nerv groß ... aber jeder muss seine Erfahrungen wohl selber machen ...
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Was denkt ihr darüber, ist so ein System möglich (an ein paar Tagen viel Auslastung, restliche sehr wenig) oder sollte sich die Besitzerin in dem Fall nach einem besseren Platz für den Hund umsehen?
Das bestimmt der hund. Das problem ist aber, dass nur wenige halter einen vergleich außer nachbars struppi in wohnungshaltung haben. Ich habe einen meiner hunde auf nen hippiehof vor berlin geparkt, bis ich wieder auf unserer Masia/finca in Spanien bin.
Meine/unsere hunde leben dort überwiegend draußen. Sie können jagen wann sie wollen( wollen sie aber nicht, da sie nicht dumm sind, wie eigentlich jeder hund , den man seine eigenen erfahrungen machen lässt), teffen sich mit anderen hunden auf dem dorfplatz, gehen mit dem hirten, mit den nachbarn uvm.
Sie verbringen ihre freizeit kaum in der wohnung und glotzen dabei löcher in die wände.
So, jetze vergleich ich das mal mit dem leben zb. in Berlin und einem täglichen 2stunden spaziergang, wo ich auch noch die zeiten bestimme. Dann ist doch eigentlich klar, dass dieses leben in "ketten" ein witz ist.
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Ich kann schon mal das Wort "Auslastung" nicht ausstehen.
Darin liegt schon die ganze bleierne Schwere der Hund-Mensch-Beziehung.
Der Hund ist zwar ein Gewohnheitstier und wird beständiges gleiches Arbeiten und Gassigehen schätzen, stellt sich aber auch auf seinen Menschen ein und wenn weniger angesagt ist, gibt es eben weniger.Zu stundenlangen Wegen gibt es zahlreiche Beschäftigungen, die den Hund im Haus fordern.
LG, Friederike
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Was mir bei den Überlegungen hier völlig fehlt, sind ein paar Worte zu den Lebensumständen:
Bei reiner Wohnungshaltung, wo der Hund nur dann in Kontakt mit seiner Umwelt kommt, wenn der Mensch es ihm ermöglichen will und kann, finde ich es Sünde, nur 2 Std. täglich rauszugehen. Und in der Zeit kommt man auch nicht weit.
Kein noch so raffiniertes Tricksen und Auslasten in der Wohnung und kein Hundeplatz kann Umwelterfahrungen ersetzen, und körperlich fit ist ein Hund nur, wenn er sich ausreichend bewegt.
Ich persönlich habe Hunde, weil ich gerne draußen in der Natur unterwegs bin, und je länger ich das kann, desto lieber ist es mir.
Caterina
- Vor einem Moment
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