Dobermann - Talk und Plauderthread

Es gibt 219 Antworten in diesem Thema, welches 29.666 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Süßkirsche.

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    Mich würde zwecks Austausch interessieren, wer von euch auch Dobis hat.
    Ich habe aktuell einen 15 Wochen jungen, schwarzen Rüden und eine 11 jährige braune Hündin.

  • Ich hab das Thema mal in den Talk rund um den Hund gepackt, da passt es besser hin und wird auch schneller gefunden ;)


    Es tummeln sich derzeit ein paar Dobermannhalter hier.
    Ich habe aktuell eine braune Hündin


    Denke die anderen werden sich auch noch hier her verlaufen.


    Wo stammen deine beiden denn her?

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

  • Danke dir fürs verschieben.


    Meine Dobioma kommt aus dem Tierschutz.
    Habe sie als Trennungsopfer vor 9 Jahren, 2jährig aus Berlin geholt.


    Meinen Hank habe ich aus Marsberg von Andrea Landgrebe, aus dem "Zwinger von der Sababurg."


    Wie alt ist deine Hündin und wo hast du sie denn her ?

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  • Cardassia ist jetzt drei Jahre alt und stammt aus dem österreichischen Zwinger "Van da Hell"

    LG Raphaela


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  • Da es offensichtlich doch einige Fragen rund um Rasse , DCM, Zucht usw. gibt , hole ich das Thema mal aus der Versenkung, um den anderen Thread zu schonen.

    LG Raphaela


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    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich lese hier mal mit.


    Seit meiner Kindheit wollte ich immer einen Dobi. Geworden sind es dann 2 DSH und 2 Pudel.


    Was man so über den Zustand der Rasse liest würde ich mich im Hinblick auf die Gesundheit wahrscheinlich aber auch an keinen mehr rantrauen. Was ich traurig finde.


    Ist die Rasse denn tatsächlich so unwiederbringlich verloren, wie man behauptet?

  • Ist die Rasse denn tatsächlich so unwiederbringlich verloren, wie man behauptet?


    Es wird im Moment sehr viel geredet und es wird meiner Meinung nach auch sehr viel zerredet.
    Die Rasse hat akut massive Probleme, aber ich persönlich denke, dass es noch zu früh ist, die Totenlieder zu singen. Die gesundheitlichen Probleme ziehen sich mal mehr mal weniger prominent durch alle Blutlinien, aber man muss an dieser Stelle einfach auch ganz klar sagen, dass selbst bei massiver Linienzucht auf die großen Risikovererber ein nicht zu leugnender Prozentsatz an gesunden und langlebigen Hunden geboren wird.


    Und an diesem Punkt muss man jetzt einfach abwarten, bis die Forschung soweit aufgeholt hat, um erklären zu können, wie DCM entsteht und wieso manche Hunde daran erkranken und andere nicht. München ist nach über 10 Jahren Forschung auf dem richtigen Weg und nach Aussagen von Dr. Wess ist die Zielgerade schon in Sichtweite.


    Natürlich würde es schneller gehen, wenn die Forschungsgelder besser fließen und mehr Unterstützung von allen Dobermannbesitzern, Dobermannzüchtern und dem DV kommen würde, aber das muss man jetzt einfach mal aussitzen und abwarten, welches Ergebnis die Forschung bringt.

    LG Raphaela


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  • Der Dobermann IST meiner Ansicht nach in den letzten Zügen. Es gibt keine DCM-freien Linien, höchstens Linien wo das DCM Problem verschwiegen wird. Wann der Gentest kommt, ob ein Gentest überhaupt möglich ist, steht in den Sternen. Selbst MIT Gentest ist die Frage, wieviel Zuchtmaterial bleibt nach dem Test übrig?
    Dazu kommen ja noch andere genetische Probleme. Linien mit deutlicher Krebsneigung (leider oft die, die weniger DCM belastet sind), von-Willebrand (in gewissen Linien auch totgeschwiegen, in den aktuellen Deckmeldungen steht ein Rüde mit erkranktem Vater), Wobbler...
    Abgesehen davon, der Dobermann wird leistungsmässig immer schlechter. Es werden reine Schönheitshunde gekört, die teilweise deutliche Stockschwäche zeigen. Ein harter, guter, gesunder Hund? Heute Glückssache. Die Schönheitszucht wird immer mehr gepuscht, Leistung wird unwichtiger.


    Mal ein älteres Video, wo man mal sieht, wie der Dobermann mal war:

    Man beachte, dass war erst vor 16 Jahren. Der Hund ist 9,5 Monate. Vergleicht man das mit heutigen Hunden, wird es schnell sehr dünn.
    Keine Frage, es gibt sie noch, die guten Hunde. Aber sie werden weniger. Ich behaupte, in 20 Jahren sind sie weg.Vielleicht gibt es die Rasse namens Dobermann noch, aber ob es dann noch der Dobermann ist, wie er mal war?


    Aber naja, in Zeiten wo sogar die OG Apolda wegen Mitgliedermangel aufgelöst wird....

  • von-Willebrand (in gewissen Linien auch totgeschwiegen, in den aktuellen Deckmeldungen steht ein Rüde mit erkranktem Vater)


    Selbst ein vWD erkrankter Hund kann 100% gesunde Nachkommen bekommen die nur Carrier sind, dazu braucht man nur eine non affected Hündin.


    Da braucht man nichts totschweigen, die meisten machen nur nicht viel Wind darum, weil vWD mit 5g Verstand kein Problem in der Zucht darstellt.


    Verschwinden werden die Gebrauchshunde in der Rasse nur dann, wenn die Sportler kein Interesse mehr haben. Denn man muss sich nur zB Hellerwald oder Alary Aslar ansehen. 100% Schaublut, aber sehr viele erfolgreiche Hunde.
    Wieso?
    Schlicht weil mit ihnen gearbeitet wird.
    Es zeigt sich immer wieder in der Realität, dass es um die Gebrauchsfähigkeit der Rasse nicht so schlecht gestellt ist, wie immer behauptet wird - klar gibt es in den über Generationen nur auf Show gezogenen Linien ordentliche und vor allem genügend Luschen - aber das noch vorhandene Potential müsste auch genutzt werden.
    Und so lange auch im Leistungsbereich der Großteil der Hunde auf dem Sofa verschwindet, weil man keine Lust auf eine vernünftige Ausbildung hat, wird sich daran nix ändern.

    LG Raphaela


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