Bellen/Melden abgewöhnen

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    Es ist eigentlich kein großes Problem und kommt auch nur manchmal vor. Aber ab und zu meint Milo er müsse bellen wenn draußen jemand vorbeigeht. Zumindest wenn jemand (Mensch oder Hund) am Hinterhof lang geht, wo unsere Terrassentür hinführt Er grummelt dann etwas und bellt, bzw jault schon fast. Ich schimpf dann immer mit ihm weil ich das nicht will...habe mir ja keinen Wachhund geholt und wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus. Bei meinen Eltern im Garten macht er das auch manchmal. Die anderen Gärten sind schlecht einzusehen und wenn er etwas hört fängt er manchmal auch an zu bellen.
    Heute Nacht bin ich fast vor Schreck aus dem Bett gefallen weil er plötzlich aufsprang und ein paar Mal hintereinander bellte.
    Wenn ich einen Rasse mit Wachinstinkt hätte würde ich das ja noch verstehen...


    Wie kann ich ihm das abgewöhnen? :hilfe:

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  • Meine Hunde bellen auch ab und zu mal und ich finde das - in Maßen - auch okay.


    Wenn sie im Haus bellen stelle ich mich vor meine Hunde, sage "ist okay" und gehe dann wieder. Meine Hunde wollen auch melden, dass da etwas ist und wenn ich das "abgecheckt" habe und ihnen zu verstehen gebe dass ich übernehme dann gehen sie wieder.


    Manchmal reicht es mittlerweile wenn ich nur "ist okay" sage und meine Hunde hören auf mit dem Bellen. Oder ich rufe sie wenn sie bellend zur Haustür laufen oder im Garten am Zaun bellen, dann ist auch Ruhe.


    Aber ich glaube jede Hunderasse bellt mehr oder weniger, ganz abgewöhnen wäre für mich nicht das Ziel denn was ist wenn wirklich mal ein Einbrecher versucht ins Haus zu kommen? Dann möcht ich doch gern Hunde mit einem feinen Gehör haben die das melden.


    Nachts sind meine Hunde im Schlafzimmer und die Tür ist zu, dann reagieren sie nicht auf jedes Geräusch draußen.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG"
    - Balou (Dackel-Mix) * 08.03.2011
    - Mogli (JRT), * 21.10.2012
    - Hermann (Podengo-Mix) * 16.06.2014
    und von Selina


    Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein,müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gerne hätten.(SuzanneClothier)

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  • Was mir noch eingefallen ist: Schimpfen solltest du nicht denn das könnte Milo als "wir bellen zusammen" interpretieren.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG"
    - Balou (Dackel-Mix) * 08.03.2011
    - Mogli (JRT), * 21.10.2012
    - Hermann (Podengo-Mix) * 16.06.2014
    und von Selina


    Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein,müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gerne hätten.(SuzanneClothier)

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  • Melden darf/soll doch ein Hund, in Form von Bellen, ich halte das auch für ganz normal - irgendwas tut sich draußen und er zeigt an: "Hey da ist was Ungewöhnliches, vielleicht Gefährliches!" Aber er muss damit aufhören, wenn Du ihm das Signal gibst, dass Du das im Griff hast, er sich keine Sorgen machen und nicht beschützen muss. Daran kann man arbeiten. Alltagsgeräusche werden dann auch, wenn alles gut läuft und man es richtig angeht, nicht mehr angezeigt.


    Unser Charly bellt echt überhaupt nicht viel - draußen so gut wie gar nicht, aber im Haus rennt er schon mal auf den Balkon, wenn da draußen nach seiner Meinung was ist, was da normal nicht hingehört, das kann eine Katze oder ein Mensch sein, der Tüten durch die Gegend trägt oder keine Ahnung was. Einer von uns geht dann raus, schaut, und sagt "alles gut, komm wieder rein" ... funktioniert prima. Er ist beruhigt, legt sich ab und döst weiter.


    Nur bei fremden Rüden, die es wagen, auf "seiner" Straße zu wandeln, kriegt er sich manchmal gar nicht ein - dann fliegt er sofort vom Balkon und die Tür wird zugemacht. Rüden anmachen ist aber ein anderes Thema und hat mit normalem Melden wenig zu tun.


    Wenns klingelt interessiert ihn das übrigens gar nicht - haben wir ab Welpe geübt - geklingelt und gemacht - er hat immer wieder festgestellt, dass da nix spannendes oder bedrohliches passiert. Interessiert ihn heute null wenns klingelt.

  • Havaneser sind Wachhunde? Ehrlich jetzt?
    Das erstaunt mich jetzt aber.

    ja wurden und werden auf Kuba als Hütehunde für geflügel genutzt und wachen auch teilweise sehr.
    ähnlich wie aussies oder shelties, die haben ja als hütehunde auch wachtrieb

  • Das mit den Wachhunden wusste ich bisher auch nicht :smile: es stört mich auch nicht übermäßig, aber Nachts muss es nun wirklich nicht sein (wenn es nur ist weil jemand vorbei geht, was ja oft vorkommt). Meint ihr ich soll, wenn er wieder bellt, mal die Terrassentür aufmachen und ihn gucken lassen?

  • ... Meint ihr ich soll, wenn er wieder bellt, mal die Terrassentür aufmachen und ihn gucken lassen?

    Nee, damit würdest Du ihm meines Erachtens signalisieren "ich hab's nicht im Griff, geh Du mal gucken und regel das".
    Wenn schon, würde ICH als Mensch gucken gehen, wieder reinkommen und ihm zeigen "ich mach schon, Du brauchst nicht".
    So mach ich das zumindest bei meinen Ladies und die eine hat reichlich Aufpasserpotenzial.
    Wenn sie lospoltert, guck ich durch das Fenster neben der Haustür und sag ihr "da ist doch gar nichts" und dann ist Ruhe. Die ältere bellt eh nur, wenn wirklich was ist, was da nicht hingehört. Und das soll sie auch, sie hält sich ja nicht dran, sondern meldet nur eben kurz.

    Grüßle Kirsten

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