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Zweithund - Rasseüberlegungen?

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    Hallo!


    Einige werden mich und Ziva vielleicht kennen :)
    nun steht es so dass wir Ende 2015/Anfang 2016 raus ins Grüne ziehen werden. Ich ziehe zu meinem Freund (oder wir suchen dann eine andere Wohnung). ein zweiter Hund soll ins Haus und wir haben komplett verschiedene Anforderungen an den Hund. Mein Freund hat nur optische Anforderungen :fear: , aber da ich mich um die Hunde kümmern werde habe letztendlich ich die Entscheidung.
    Es mag noch früh sein, aber ich stelle mir vor dass der Welpe ca. Frühjahr/Sommer 2016 einziehen soll. es soll ein Hund vom Züchter werden.
    ich hoffe auf Forum-Mithilfe :)


    aaaalso


    was ich will:


    - Arbeitsbereitschaft ohne jedoch durchzudrehen wenn es mal 2Wochen Pause gibt - Hundeplatz und RH-Staffel im Ort, würde problemlos machbar sein
    - "familientauglich" - bzw ein nicht zu schwaches Nervenkostüm - es gibt Kinder in der Familie und es sind irgendwann eigene Kinder geplant
    - Reserviertheit ggü Fremden fände ich super
    - sportlich (Tageswanderungen/ Bergtouren sollten problemlos gehen)
    - Wach/ Schutztrieb solange er lenkbar ist -kein Problem
    - Fell: so dass ich nicht auch den zweiten Hund im Winter anziehen muss...
    - Grösse: eher mittelgross (alles bis ca 40kg) - eben so dass wir ihn im ersten Jahr problemlos Stufen tragen können und auch sonst mal heben können
    - Charakter: ich hätte am liebsten einen Hund der schon von Natur aus nicht wegen jedem Pieps aufdreht ( da Ziva und er sich nur hochpuschen würden ) - ich weiss dass es nicht pauschalisiert werden kann aber ich hoffe es ist verständlich wie ich es meine
    - Jagdtrieb - händelbar
    - robust


    so. was mein Freund will. einen Staff. in seinen Augen der perfekte Hund. ich finde sie auch super. ein ehemaliger Schulkollege beteiligt sich mit seinen Hunden an einer Zucht und ich hätte im Frühjahr 2016 einen Welpen reserviert - aus super Eltern - laut Kollege sind sie auch im Sport führbar usw. AAAABER ich hab erstens Bedenken wegen der Liste(was wenn der Hund in dem Bezirk doch auf die Liste kommt?) und zweitens - Terrier bringen ja so wie ich sie kenne schon einen gewissen Grad an schnell überdreht sein mit.


    ich habe mich in den altdeutschen Schäfer einer Bekannten verliebt - er vereint alle Punkte die ich aufgezählt habe, das ist mir aber trotzdem kein Garant dass ein weiterer keine schwachen Nerven hat... und da es eine nicht-FCI-Zucht ist stehe ich dem ganzen noch kritisch gegenüber. die Hunde werden getestet und geprüft und alles aber ich weiss nicht sorecht.


    gemeinsamer Nenner war der Rottweiler, da gefallen mir aber nur die LZ-Linien, weiss aber nicht ob ich einem Hund aus solchen Linien gerecht werden kann.



    hat hier jemand eine Idee? :ka:

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  • Was alle Punkte vereint, wenn man mit Ruhe und Verstand an die Sache geht, sind die altdeutschen Hütehunde.
    In den falschen Händen können sie wirklich zu kleinen Tyrannen werden, in den richtigen zu den absoluten Traumhunden.
    Bei ihnen gibt es auch optische Unterschiede.
    Habe hier z.B. zwei Rottiger auf mir rumlungern.
    Musst bei denen nur wirklich gut suchen wegen der Aufzucht. Die meisten bekommt man nur aus Zwingern. Welpen in der Hausaufzucht liegen um die 500 Euro, Zwinger um die 350 Euro. Von denen die sie für 800 bis 1000 anbieten würde ich abraten, dass ist Geldmacherei und hat mit dem Grundgedanken diese Rasse zu erhalten nichts mehr zu tun.

    Schlanke Menschen sind nur zu doof zum Essen!

  • Was willst du denn mit dem Hund auf dem Hundeplatz machen?
    Ich dachte jetzt an einen Nova Scotia Duck Tolling Retriever. Die sind auch gegenüber fremden oft nicht so offen wie andere Retriever.
    Aber Pfeffer im Hintern haben die auch.


    Colli und Kurzhaarcollie fällt mir auch ein.

    Liebe Grüße von Laura, Sirius (Berger Picard *2014), Chili (Sheltie *2015), Amber (Epagneul Picard *2017)

    Bilder & Geschichten von uns:
    Zottelesel & Plüschfuchs

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  • Ich sehe da durchaus einen deutschen Schäferhund. Allerdings würde ich den immer nur in den dem VDH angeschlossenen Verbänden kaufen. Da wird wenigstens versucht, die Wesensstärke und Gesundheit zu gewährleisten. Hinschauen muss man als Käufer immer. Ob Hochzucht oder Leistungszucht und welche Hunde einem zusagen, muss man sich dann in der Realität anschauen. Da gibts doch hier auch echte Spezialisten im Forum. Musst nur mal in den entsprechenden Threads ein bisschen stöbern.


    Ich sehe bei dir aber auch durchaus den Australian Shepherd durchschimmern.
    Schutztrieb, reserviert, unter 40 kg, arbeitsbereit aber nicht durchgedreht (wobei das natürlich auch immer Erziehungssache ist), meistens Sichtjäger und daher gut händelbar, eine noch verhältnismäßig robuste Rasse. Sie sind aber meist nicht so "ernst" wie z.B. Schäferhunde. Verbände wären hier der CASD (unter dem VDH) und der ASCA (Wobei hier keine Zuchtabnahmen stattfinden, da der Verband den Sitz in Amiland hat. Da muss man als Käufer nochmal genauer hinschauen und sich wirklich alle Papiere zeigen lassen).
    Ich finde meinen Typ Aussie eher im ASCA.


    Solche Geschichten wie kinderlieb etc..... da kann ich nur sagen: Wer hundeliebe Kinder hat, hat auch kinderliebe Hunde. Das ist neben der guten Sozialisation beim Züchter reine Erziehungssache.

    Liebe Grüße von Jasmin und Hazel (Aussie)

  • ich wär für alles offen - also IPO, Obedience - kommt auch drauf an was dem Hund liegt. liegt ihm Dummyarbeit wär ich auch dafür zu haben :) was ich nicht sooo mag ist Agility.
    Langhaarcollies mag ich nicht - weder optisch, noch vom Wesen - finde sie ZU ruhig/ gelassen. bisschen Pfeffer im Hintern finde ich ganz gut solange es nicht zu Hibbeln wird


    es darf gerne ein Sturkopf sein, solange dennoch der Wille zur Arbeit da ist.


    sind altdeutsche Hütis vergleichbar mit Border Collies? (meine absolute Schreckrasse in Privathand)


    ach und noch ein Punkt - nicht allzu sensibel - damit kann ich nicht richtig :D

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich könnte mir da einen Großelo vorstellen....erfüllt eigentlich alle Punkte die du genannt hast. Arbeitsbereitschaft ist eventuell nicht seine größte Stärke, aber da muss man dem Züchter vorher sagen, dass man an Sport interessiert ist und bekommt dann auch solch einen Welpen, hab ich auch gemacht. Wachtrieb haben sie aber ohne hochzudrehen und bellen tuen sie i.d.R. auch eher wenig. Jeder schlägt gerne seine eigene Rasse vor, aber ich könnte mir vorstellen dass der zu dir passt :smile:

    Nothing changes...until you change,
    everything changes..once you change!


    Okami - ein Wolf auf meiner Reise...

  • Also zum Thema Altdeutsche Hütehunde muss ich leider sagen, dass ich bis jetzt nur solche Exemplare kennengelernt habe, die ich nicht mal geschenkt wollte.
    Völlig überdreht, neigen extrem zum hibbeln, teilweise extremer Schutztrieb gepaart mit Unsicherheit. Border Collies legen wenigstens meistens den Rückwärtsgang ein, wenn sie unsicher sind. Die Altdeutschen (die ich gesehen habe) tun das nicht.
    Die einzigen Altdeutschen, die ich kenne, die vernünftig arbeiten, sind in Schäferhand, von ihm selbst gezogen. Diese Hunde leben aber auch für ihre Schafe. Die würde ich nie ohne halten.

    Liebe Grüße von Jasmin und Hazel (Aussie)

  • na dann den Kurzhaarigen ;)


    Aussie hab ich auch kurz überlegt. Ich bin nur abgeschreckt wie viele Leute mit ihrem dann doch nicht klarkommen.
    Die, die ich kenne sind übrigens nicht sonderlich reserviert gegenüber Fremden. Unter anderem die einer ASCA-Züchterin.
    Aber ich mag ihre Hunde, eine sind tatsächlich toll. Und gefühlsmäßig auch arbeitswilliger als die anderen die ich kenne. Kann aber auch daran liegen, dass sie Hundetrainerin ist und weiß wie man es macht :D


    Der Harzer Fuchs den ich kennengelernt hab steht nem Border in nichts nach. Der hat einen Terz gemacht bis er endlich auf den Agipacour durfte. Durchgeknallter als der Border einer Freundin der auch dabei war.
    Wie viel da Linie und Erziehung mit reingespielt hat - keine Ahnung.

    Liebe Grüße von Laura, Sirius (Berger Picard *2014), Chili (Sheltie *2015), Amber (Epagneul Picard *2017)

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  • Mir fiele jetzt sofort der deutsche Schäferhund ein. Der würde auf eure Wünsche gut passen.


    Aussie evtl. auch. Muss man sehr auf den Züchter achten.
    Vielleicht noch der islandhund?


    Lg

  • Beim Aussie gibt es halt eine fast schon extreme Bandbreite an Charakterausprägungen. Vom Labbi im Aussiegewand über den durchgeknallten Fellball bis zum ausschließlich auf Hüteleistung gezogenen Hund ist da alles dabei. Wobei ich sagen muss, dass die AL mir wesentlich klarer im Kopf vorkommen. Sollte der nächste Hund wieder ein Aussie werden, wird es wohl nur einer aus AL.
    Man muss sich beim Aussie also wirklich die Hunde im echten Leben anschauen, auf Hundplätzen, bei verschiedenen Züchtern etc. und dann entscheiden welche Art von Aussie einem zusagt.
    Nur so findet man "seinen" Aussie.

    Liebe Grüße von Jasmin und Hazel (Aussie)

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