• @byllemitblacky, das stimmt. Ich befestige die Leine auch weder am Pferd, noch an mir. Ich lege die mir immer locker durch die Hand, so dass sie nur durch die geschlossenen Finger gehalten wird. So kann ich im Notfall loslassen, ohne die Zügel loslassen zu müssen.

  • Bevor du ueberhaupt daran denkst, deinen Hund an eine REITBETEILIGUNG zu gewoehnen klaere das Rechtliche im Falle von "Wenn...., was dann." unbedingt mit der Pferdebesitzerin ab.
    Nicht auszudenken, wenn ihr verungluecken solltet und das Pferd Schaden nimmt. Bei deinem Hund nimmst du das Risiko ja bewusst in Kauf, aber eine Reitbeteiligung ist quasi eine Leihgabe, die du sorgsam und verantwortungsvoll behandeln musst.
    Da muss der jeweilige Besitzer schon mit im Boot sein.

  • Grundsätzlich finde ich es natürlich absolut richtig, vorsichtig zu sein!

    Aber allzu viele Gedanken muss man sich auch nicht machen... Fahrradfahren mit angeleintem Hund finde ich weitaus gefährlicher. Man ist schneller, viel leichter aus dem Gleichgewicht gebracht und im Strassenverkehr unterwegs.

    Aber den Tipp, mit den Besitzern zu reden, würde ich beherzigen.
    Dein Pferd sollte natürlich geländesicher sein - nicht leicht scheuen, ruhig stehen können, und auch mal einhändig zu "bedienen" sein.

  • Aber allzu viele Gedanken muss man sich auch nicht machen... Fahrradfahren mit angeleintem Hund finde ich weitaus gefährlicher. Man ist schneller, viel leichter aus dem Gleichgewicht gebracht und im Strassenverkehr unterwegs.

    Man kann auch langsam fahren und vor allem die Situation, dass man auf etwas sitzt und weniger Einfluss auf den Hund hat üben. Und mit dem Pferd kann man genauso im Straßenverkehr sein, wie man mit dem Fahrrad eben nicht im Straßenverkehr sein kann. Man kann auch auf Feldwegen üben.
    Was machst du zum Beispiel wenn dein Pferd in die andere Richtung geht wie der Hund, oder der Hund vors Pferd läuft, da ist er im Zweifelsfall tot, auf dem Fahrrad kann ich solche Situationen gefahrlos üben, weil ich auch Schritttempo fahren kann und noch besser auf ihn einwirken kann als 1,60m über ihm.
    Es sollte schon erst ein gewisser Gehorsam herrschen, bevor man das Reiten in Angriff nimmt.

    Und ich würde auch die Hundeschule wechseln.

  • Grundsätzlich finde ich es natürlich absolut richtig, vorsichtig zu sein!


    Aber allzu viele Gedanken muss man sich auch nicht machen... Fahrradfahren mit angeleintem Hund finde ich weitaus gefährlicher. Man ist schneller, viel leichter aus dem Gleichgewicht gebracht und im Strassenverkehr unterwegs.

    Aber den Tipp, mit den Besitzern zu reden, würde ich beherzigen.
    Dein Pferd sollte natürlich geländesicher sein - nicht leicht scheuen, ruhig stehen können, und auch mal einhändig zu "bedienen" sein.


    ich bin beim reiten ja deutlich schneller als am Rad, zumindest phasenweise :hust:

    Aber ich verstehe schon, was du meinst. Wobei es auch ein bisschen davon abhängt, was man vom Pferd her gewohnt ist. Mit meinem Pony würden die meisten wohl gar nicht ausreiten gehen, auch nicht ohne Hund.

  • Ich habe Layla ab dem frühen Junghundealter mit zum Ausreiten genommen und hauptsächlich an der Leine gelassen und zu Übungszwecken an wirklich ruhigen Strecken abgeleint oder auch mal nur die Leine losgelassen.

    ABER: die beiden Ponys sind auch wirklich zu 110% geländesicher, ich habe so gut wie jede Reaktion vorhersehen können und hätte sie auch kontrollieren können, wenn ich rückwärts mit verbundenen Augen drauf gesessen hätte. Wäre das nicht gegeben gewesen, hätte ich das auch wirklich niemals gemacht.

    Leider hat sich das Reitbeteiligungsverhältnis aufgelöst, da die Besitzerin quasi Amok gelaufen ist, sodass Layla lange nicht mit war.

    Inzwischen habe ich bei einer Freundin am Stall eine Reitbeteiligung und wir gewöhnen Hund und Pferd langsam aneinander. Zuerst mal ist Layla immer mit dabei am Stall und auch direkt bei den Pferden, damit sie sich einfach kennenlernen, sie gegenseitig die Bewegungen einschätzen können.
    Layla wird am Reitplatz angebunden, wenn ich reite und am Ende fürs Trockenreiten wieder abgeleint, damit sie rumlaufen kann und das Pferd sieht, dass alles okay ist.

    Demnächst werde ich beide nebeinander führen und auch mal aufsteigen, ne Runde reiten und so weiter.
    Nebenbei wird die Geländesicherheit des Pferdes verbessert und der allgemeine Grundgehorsam vom Hund auch. Ich hoffe, dass wir es zum Ende des Sommers zusammen raus schaffen.

  • Was machst du zum Beispiel wenn dein Pferd in die andere Richtung geht wie der Hund, oder der Hund vors Pferd läuft, da ist er im Zweifelsfall tot,

    Um Himmels willen, mit einem Pferd, das tatsächlich nicht aufpasst und auf den Hund tritt, kann man natürlich nicht unterwegs sein mit Hund an der Leine.
    Macht dein Pferd sowas? Ich reite viele Jahre mit Hunden, und es ist noch nie passiert. Nicht mal ansatzweise.
    Mein Pferd geht auch nicht einfach so in eine andere Richtung.... und der Hund auch nicht. wie gesagt, leinenführig muss er schon sein.

    Ansonsten: in brenzligen Situationen die leine fallen lassen, logisch.

    außerdem habe ich bereits geschrieben: Leinenführigkeit MUSS soweit vorhanden sein, dass der Hund nicht die Seite wechselt und nicht einfach stehenbleibt. Das kann man prima üben, bevor man sich aufs Pferd setzt. Und auch mit dem Fahrrad kann man üben.

    Normales Radfahren (mache ich auch) ist aber einiges schwieriger, weil das Fahrrad nicht hilft und mitdenkt, wie es ein gutes Pferd tut. Mein Pony hält an, bevor ich selbst merke, dass was nicht ok ist (mir sind schon fremde Hunde unters Pferd gelaufen...)

    ich bin beim reiten ja deutlich schneller als am Rad, zumindest phasenweise

    Man würde doch bitteschön Schritt gehen, wenn der Hund an der Leine ist. Schnelles Tempo an der Leine braucht etwas mehr Übung und Vertrauen auf allen Seiten. Wir galoppieren sogar an der Leine, das würde ich aber nicht mit jedem Pferd machen.

    Überhaupt: Es kommt extrem aufs Pferd und dessen Ausbildung an! Ich kenne einige Pferde, mit denen ich niemals nicht ins Gelände gehen würde, und schon gar nicht den Hund führen.

  • Grüße von unseren Reibegleithunden!

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  • Man würde doch bitteschön Schritt gehen, wenn der Hund an der Leine ist. Schnelles Tempo an der Leine braucht etwas mehr Übung und Vertrauen auf allen Seiten. Wir galoppieren sogar an der Leine, das würde ich aber nicht mit jedem Pferd machen.

    Überhaupt: Es kommt extrem aufs Pferd und dessen Ausbildung an! Ich kenne einige Pferde, mit denen ich niemals nicht ins Gelände gehen würde, und schon gar nicht den Hund führen.


    ich meinte generell beim reiten. Ich lasse meine Hündin beim reiten größtenteils frei laufen und dann galoppieren wir auch mal. Und mein Pony galoppiert deutlich schneller, als ich dam Rad fahren kann.

  • Ich lasse meine Hündin beim reiten größtenteils frei laufen und dann galoppieren wir auch mal.

    Ja klar. Meiner läuft auch meist frei - wenn wir nicht grad zur Brut und Setzzeit 3 Tage im Hunsrück unterwegs sind, wo man alle 3 Meter ein Reh trifft.

    Aber hier geht es doch um die Frage, ob ein Hund angeleint am Pferd laufen kann.

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