"Wir entscheiden das selber"
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hätte ich einfach unseren tierärzten getraut dann würden wir immer noch mit einem völlig gestressten hund durch die welt laufen. zum glück habe ich mich informiert und danach mit experten zusammengearbeitet.
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hätte ich einfach unseren tierärzten getraut dann würden wir immer noch mit einem völlig gestressten hund durch die welt laufen. zum glück habe ich mich informiert und danach mit experten zusammengearbeitet.
Was für Experten waren das?
Natürlich geht man andere Wege, wenn sich das Problem durch eine Behandlung nicht löst.
Ich bezog mich mehr darauf schon vorher eine Bahndlung selbst vorzugeben/allein zu machen
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das sind tierärzte welche sich mit einem fachbereich ganz besonders gut auskennen.
einfach so beiträge in foren, facebook etc. lesen und dann danach behandeln würde ich niemals, das wäre mir zu heikel.
klar kann man sich genügend fachwissen bei weniger komplexen themen aneignen, aber man muss den hund ja auch immer als ganzes sehen. und da ist der tierarzt viel besser als ich.
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Ich gebe die Verantwortung für den Hund nicht an der Tür des Tierarztes ab, nach dem Motto "Herr Doktor sagt und wird´s schon wissen" und gehöre nicht zu den "JA"-Sagern. Ich hinterfrage genau und sage auch wenn ich etwas anders sehe - jaaa auch als Nichtmedizinerin.
Hier ein Beispiel: wir mußten 2010 einen Rüden erlösen, weil ein akuter sehr massiver Leishmaniose-Schub nicht stabilisiert werden konnte. Aufgrund dessen ließ ich den zweiten Rüden, Robin, testen und es stellte sich heraus, daß auch er LM+ ist. Allein aufgrund dessen wollte unser TA ein Medi zur Dauerbehandlung verordnen. Das habe ich abgelehnt weil ein positiver Titer "nur" Erregerkontakt bedeutet und das Medi nachweislich nierenschädigend wirkt. Das ist 5 Jahre her, Robin bekommt keinerlei Meids und sein Immunsystem hat die LM im Griff.Ich finde Selbstinformation ist wichtig, d.h. nicht daß alles selbst behandelt werden kann und sollte.
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ich habe auch noch keinen TA erlebt, der pikiert wäre, wenn man sich selber informiert, eigene Vorstellungen einbringt. Wenn er etwas noch nicht gelesen hat udn ich die Quelle nenne, habe ich auch schon ein Danke gehört
ob man richtig liegt, ist ja immer noch ne andere sache ;-)) -
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Jedem ist daher natürlich ungenommen sich eine zweite Meinung einzuholen. Aber zB bei meiner Tierärztin, der ich vertraue, stelle ich die Behandlungen nicht/kaum in Frage.
das Vertrauen in den Tierarzt ist wahrscheinlich der entscheidene Punkt, oder?
Unserer Tierärztin vertraue ich blind.
Konkrete Beispiele:
Als unser Pudel 17 war und seine krebsgeschwüre nach außen wuchsen, ist meine Oma mit ihm hin um ihn einschläfern zu lassen - unsere TÄ sagte nein, die Geschwüre sehen zwar schlimm aus, aber er hat keine Schmerzen. Erst ein Jahr später war es soweit.
Als bei Benny mit 15 Jahren in der Sprechstunder der Knochenkrebs in beiden Vorderläufen diagnostiziert wurde, er sei Wochen wohl schon unglaubliche Schmerzen hatte die sich dieses verfluchte Terriertier nicht hat anmerken lassen, hat sie ihn noch in der normalen Sprechstunde erlöst - und ich hab nie dran gezweifelt, das die Entscheidung richtig war. Wenn man seit fast 30 Jahren Vertrauen zu einem Menschen hat, dieser nicht aus Profitgründen Therapien/Medikamente ect. vorschlägt, sondern immt nur das Nötigste aber dafür auch Wirksamste macht, einem auch alles erklärt und einen nicht nur abfertigt, dann stellt man die Behandlung auch nicht in Frage.Aber wenn man so einen TA nicht hat?? Oder mit TÄ schon schlechte Erfahrungen gemacht hat?? Schwierig.
Ich darf gar nicht dran denken, was ich mache, wenn meine TÄ mal in Rente geht :-/Reicht ein: Ich habe folgende Internetseite/Studien/Statistiken gelesen (und das auch noch auf ENGLISCH) und da steht zweifelsfrei man muss dass und das so und so handhaben. Ersetzt das einen Tierarzt?
Natürlich reicht das nicht. dinge kritisch zu sehen, sich selbst zu informieren ist eine Sache, sich aufgrund von Infos im Internet eine eigene Fachkompetenz zu unterstellen eine ganz andere.
das Äquivalent dazu erlebt man doch beim Thema Recht - hier gibts ja auch einige User ohne rechtlichen Hintergrund, die mithilfe von googlen meinen, rechtliche Zusammenhänge erfassen und anderen eine Art Rechtsberatung erteilen zu können, da kann ich auch nur den Kopf drüber schütteln.
Wenn man als medizinischer Laie von neuen Studien/Statistiken liest, heißt das ja noch lange nciht, dass man diese auf seinen eigenen Fall auch entsprechend richtig interpretieren kann. Gerade dann brauch man mEn einen kompetenten TA, mit dem man über das Gelesene reden kann und der einem eine Einschätzung zum eigenen Fall gibt - und dem man dann auch vertraut.Auf Ferndiagnosen von anderen Usern in Internetforen würde ich mich generell nicht verlassen...aber macht doch auch niemand, oder?! Ich les hier zumindest sobald es um medizinisches geht immer "Ab zum Tierarzt!"
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Oh ich disskutiere oft mit meiner Tierärztin.
Klar kann man eigene Sachen einbringen.
Und klar man hat die Verantwortung für sein Tier und die nimmt einem der Tierarzt auch nicht.
Aber dennoch würde ich ohne Rücksprache keine Behandlung abbrechen oder die Dosierung maßgeblich verändern.
Lieber bei einem anderen Arzt eine zweite Meinung holen oder eben mit meiner TÄ nochmal diskutieren.Im Internet sehe ich das Problem, dass jeder alles sein kann. ich kann auch angeben XYZ Doktortitel zu haben und daher total die Ahnung...es ist schwer das zu überprüfen. Ein Tierarzt (auch wenn es schwarze Schafe sicherlich auch da gibt) muss zumindest studiert haben und eine Zulassung. Sowie div. Fortbildungsurkunden anhand derer ich nachschauen kann welche Qualifikation vorhanden ist.
Ein Tierarzt entscheidet (aus Haftungsgründen) oft auf Nummer sicher zu gehen. Wenn bei euch @HiRoEm jetzt keine Medikation vorgeschlagen worden wäre und dem Hund ginge es dann plötzlich so schlecht und er müsste eingeschläfert werden (rein hypothtisch) wäre der Tierarzt natürlich Schuld gewesen. Also werden Medis vorgeschlagen und du hast auf eigene Verantwortung entschieden diese nicht zu geben. In eurem Falle scheint das richtig gewesen zu sein, allerdings weißt du auch nicht ob es eurem Hund evtl mit Medis besser gegangen wäre.
Es ist immer eine Sache des abwägends. Aber meiner Meinung nach muss/sollte man eben eine Form der Qualifikation haben um sich über die des Tierarztes (Studium) hinwegzusetzen. -
Sich selbst informieren finde ich unablässlich, in allen Bereichen des Lebens! Die Wahl der Quellen sollte allerdings gut überlegt sein (zB Fachliteratur) und bewusst mal gegensätzliche Meinungen gelesen zu haben hilft auch um einen guten Rundumeindruck zu bekommen. Dann kann man gemeinsam mit dem Arzt entscheiden, qualifizierte Fragen stellen und ist in der Lage einen kompetenten(!) Arzt auch als solchen zu erkennen, bzw eine fundierte Zweitmeinung einzuholen.
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Ich habe eine Tierärztin die sehr genau abwägt, ob etwas nötig ist.
Als Jule Babesiose Positiv getestet wurde, zum Beispiel,hat sie sich informiert.
Daraufhin geraten, das keine Behandlung notwendig ist.Bis heute geht es Jule sehr gut, die Babesiose hat sie vermutlich als Welpe durchlebt, aber sie hat keine Babesien mehr.
Genauso,als beim Röntgen auffiel, das ein Vorhof vergrößert ist.
Man hätte einiges an Diagnostik machen können, aber da meinte sie auch, dass sie das nicht rät, da Jule wirklich fit ist und eine Diagnostik erst dann anzuraten sei, wenn Jule auffällig ist.Bis dahin behalten wir beides im Hinterkopf.
Dieser Tierärztin vertraue ich, sie berrät sich mit mir, klärt mich auf und wenn sie etwas nicht kann, weiß, überweist sie.
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Ein Tierarzt entscheidet (aus Haftungsgründen) oft auf Nummer sicher zu gehen.
Je nachdem, wo ein TA arbeitet glaube ich schon, dass es auch um Geld geht.
Wenn ich mir die nagelneue Tierklinik mit viel chi-chi in Haan ansehe und dann an die 3 versch TÄ denke, die -als ich an Karneval wegen entzündeten Zeckenbissen dort war- uns bei den 3 mal die wir dort waren (Erstbehandlung/Kontrolle/Nachkontrolle) alle sagten "Oh, ein Westie, der hat bestimmt ne Allergie, Futtermittelunverträglichkeit kommt in Betracht!", jeweils bevor er überhaupt untersucht wurde, und mir der Flyer von "Hills", von denen beziehen die das Futter bei ner Ausschlussdiät, auch schon mitgegeben wurde, da denke ich nicht, dass das aus reiner Nächstenliebe oder Haftungsgründen geschah.
Anzeichen für ne Allergie gabs und gibts übrigens nicht, aber als HH ist man halt auch oft eine wandelnde Brieftasche.Wie gesagt, es kommt für mich sehr auf das Vertrauen an, dass ich einem TA entgegenbringe.
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