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Rüde verweigert das Futter, warum?

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    Hey ihr!
    ich muss nun doch mal euch fragen...
    Es geht um Marley, einen 8,5 Monate alten Bolonka Zwetna rüden.
    Marley wird seit er 14 Wochen alt ist, gebarft.
    Vor ca 5 Wochen litt er an einer Mandelentzündung und hat dementsprechend kaum bis gar nicht gefressen.
    NUN:
    ist er aber wieder gesund und frisst nach wie vor extrem schlecht.
    Meine Hundetrainerin gab mir den tipp, den Futterplatz (küche) zu wechseln, falls da mal irgendwas passiert ist, und den Napf durch einen Teller Zb auszutauschen.
    dies klappte genau 1 mal. danach wieder das selbe. er geht hin, riecht dran, schnauft und läuft schnell weg. wenn ich ihn daran hindere, beginnt er zu zittern, und wagt es nichtmal den Napf auch nur anzuschauen, er setzt dann immer seinen ''töte mich nicht'' blick auf
    wir haben vieles versucht:
    ihn alleine Lassen
    daneben stehen
    anderer futterplatz
    auf einem teller /boden
    gut zureden
    so tun, als würden wir es selbst essen
    es als belohnung beim klickertraining geben
    auf dem spaziergang geben ( klappt in 3 von 10 fällen ca )
    NICHTS davon hat bisher richtig geklappt, und wenn dann nur 1-2 mal.


    Die Hundetrainerin meinte, es liegt wohl an den hormonen. Marley ist sehr darauf aus den Mädels an den Po zu gehen. in der Hundeschule spielt er nicht mehr, bzw sein spielen besteht darin, den mädels an den po zu gehen. Sie meinte deswegen, wir sollen es mal mit einem chip versuchen. Marley ist aber erst 9 Monate alt. sie meinte es gibt auch hunde , vor allem die kleinen, die schon früh reif sind, die könne man dann auch schon früher kastrieren, das sollen wir dann mit einem Ta abklären.
    mittlerweile denke ich echt, es liegt irgendwo in seinem Kopf, also ein psychischer zusammenhang, denn oft frisst er nach 10000 mal anbieten und gut zureden a la'' es ist deins, nimm es dir''
    heute hat er wieder mit aus der Hand füttern nur die Hälfte seines Futters bekommen.
    Mometan kriegt er nurnoch Abends, da er dann eh nicht frisst, wenn man ihm morgen geben will.
    wenn man ihm Abends etwas anbietet und er es nicht frisst, dann kommt nüchternbrechen :fear:


    Bitte helft mir.
    das futter werden wir nicht umstellen. er mag das futter, ich habe aber das gefühl, er traut sich ni cht dieses zu fressen.
    was machen wir denn da?? :(

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  • wenn man ihm Abends etwas anbietet und er es nicht frisst, dann kommt nüchternbrechen :fear:

    Bist Du sicher, dass er wieder gesund ist? Denn das obige klingt jetzt für mich nicht so. Ich würde daher zuerst noch mal zum Tierarzt.


    Wenn er klar gesund ist, würde ich gar nix machen. Unser Hund war auch krank - Giardien. Und wie das so ist, wenn der Hund krank ist. Man verwöhnt ihn ein wenig.


    Bei einem nachweislich (daher vorher zum Tierarzt) gesunden Hund hätte ich keine Skrupel: Futter hinstellen und fertig. Kein Hund wird verhungern vor einem vollen Napf, weil er sich in der Küche mal erschreckt hat oder oder.

  • Ich würde auch erstmal zum Tierarzt gehen um organische Ursachen auszuschließen.


    Wenn nichts gefunden wird, würde ich das Futter umstellen, auch wenn du das jetzt nicht hören willst.


    Es ist gar nicht so selten, dass Hunde die Barffütterung ablehnen, weil sie es nicht mögen und /oder ihnen die Rohfütterung nicht (mehr) bekommt.



    Dann würde ich ihm das neue Futter 2 mal tgl anbieten , 10 Minuten stehen lassen und was bis dahin noch nicht gefressen wurde kommt weg.
    Kein Tamtam mehr oder Füttern aus der Hand , hinstellen, 10 Minuten warten wegnehmen -fertig.

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  • das futter werden wir nicht umstellen. er mag das futter, ich habe aber das gefühl, er traut sich ni cht dieses zu fressen.
    was machen wir denn da??

    Futter umstellen. Seit wann bekommt dein hund das futter ?

    »Ich brauche keine Bequemlichkeit. Ich will Gott, ich will Liebe, ich will wirkliche Gefahren und Freiheit und Tugend. Ich will Sünde!«

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hi,
    wenn hier die Hündinnen heiß sind, frisst mein Rüde morgens auch nur selten, außer Extras.
    Abends holt er das meistens auf.
    Würde ich ihn bequatschen, würde er auch zittern. Ich stelle es dann nach einer Weile weg.
    Lass Deinen Hund trotzdem lieber mal untersuchen.
    L. G.

  • Hallo,


    zunächst mal: Also nach dieser Aussage

    Sie meinte deswegen, wir sollen es mal mit einem chip versuchen. Marley ist aber erst 9 Monate alt. sie meinte es gibt auch hunde , vor allem die kleinen, die schon früh reif sind, die könne man dann auch schon früher kastrieren, das sollen wir dann mit einem Ta abklären.

    hätte mich die Hundetrainerin das allerletzte Mal gesehen. Dein Hund befindet sich in einer ganz normalen Entwicklungsphase. Wenn du dieses Verhalten nicht möchtest, musst du es eben unterbinden und deinen Hund einschränken/abblocken.
    Deswegen chippen oder gar kastrieren????? :dagegen:


    Zur Futterproblematik. Erstmal würde ich in der Tat abklären, ob da etwas Gesundheitliches vorliegt. Danach würde ich mal überlegen, was er sonst noch so nebenbei bekommt.
    Meine Eltern haben das "Problem" auch mit ihrer Hündin. Sie frisst auch nicht ihr vorgesehenes Futter. Aber sie hat Trockenfutter stets zur freien Verfügung, bekommt hier mal ne Scheibe Wurst, da mal ein Stück von der über gebliebenen Hühnerbrust, hier mal ne Kaustange, da mal n Leckerchen. Bei so einem kleinen Hund (und der Zwetna ist ja auch klein) ist man da schnell bei der Tagesration angelangt.
    Wenn es daran auch nicht liegt. Würde ich einfach mal das Futter umstellen. Und dann ganz strikt die Fütterungszeiten einhalten und das Futter nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung stellen.
    Kein gesunder Hund verhungert vor dem vollen Napf. Spätestens der Hunger treibt es irgendwann rein.


    Grüße,
    Rafaela

  • wenn hier die Hündinnen heiß sind, frisst mein Rüde morgens auch nur selten, außer Extras.

    So war es auch bei Charly ... gut zwei Wochen hat unser fast 2 Jahre junger, liebeskranker Rüde, geweint, die Mädels vergöttert und ... so gut wie nichts gefressen, bis wir uns in der Not für den Chip entschieden haben. Teils haben wir ihn wirklich fast zwangsgefüttert ... Klappe auf, Futter rein und nun "schlucks auch mein Schatz" - aber nach drei vier mal Portiönchen auf diese Weise, war dann auch Schluss.


    Sein gefüllter Futternapf hat ihn scheinbar regelrecht angewidert, egal mit was er gefüllt war.


    Am Futter hats nicht gelegen, denn das frisst er heute wieder mit allemgrößten Appetit.


    Wir haben ihn untersuchen und einen 6-Monats-Chip setzen lassen - und der Appetit kam schnell zurück ...


    Ein Tierarzt wird Dich beraten, obs die "rüdische Frühjahrskrankheit" ist oder vielleicht was anderes.

  • Beim TA nochmal vorstellig werden kann vielleicht helfen. Allerdings frage ich mich bei solchen Tipps immer, ob erwartet wird, dass der ganze Hund geröntgt/geschallt wird und dann noch großes Blutbild mit allen Organprofilen? Wie will man sonst wirklich ausschließen, dass es nix organisches ist? Wenn man das nicht macht, kann der TA auch nur vermuten und wird sicherlich ein passendes Futter parat haben :hust:


    Was du machen kannst, damit er sein Futter lieber nimmt, ist kochen. Da bereitest du wie beim Barf auch frische Lebensmittel zu und schließt Konservierungsstoffe aus. Gekochtes Futter wird meist sehr viel besser verdaut und eben lieber gemocht. Hier gibts einen schönen Thread zur Inspiration, der heißt Pottkieker. Wenn du das in die Suchfunktion eingibst, findest du schnell was.


    An dem Hormonen kann es liegen, allerdings wäre das für mich kein Grund den Hund zu Chipen. Er muss ja lernen mit den Hormonen umzugehen, mit dem Chip verzögert sich das nur. Verhungern wird er trotz den Hündinnen nicht. Also würde ich ihm 2x am Tag sein Futter kommentarlos hinstellen und weggehen, bzw. nicht auf ihn achten und nach 5Min wieder weg den Napf. Ob leer oder voll.


    Draußen würde ich darauf achten, dass er sich nicht zu sehr in den Hormonwahn reinsteigert. Also kein zu sexuelles Spiel zu lassen, kein ewiges Pipi lecken o.Ä.

  • An dem Hormonen kann es liegen, allerdings wäre das für mich kein Grund den Hund zu Chipen.

    Na ja ... ich bin ja auch gegen Kastration - der Chip kann aber erstmal Abhilfe schaffen und ist ja keine endgültige Sache.


    Es halt auch immer kritisch, wenn ein Hund nach einer Krankheit mit Appetitmangel und dazu noch in der Wachstumsphase schon wieder nix mehr frisst. Das würde mir schon Sorge bereiten - muss man sich eben zwischen zwei Übeln entscheiden, wenns gar nicht anders geht.

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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