Mein Hund soll ein Totalschaden sein!?
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Total merkwürdig.
Der Hund knickt um und muss über Nacht beim Tierarzt bleiben? Und ihr lasst ihn dort?
Das ist doch komplett merkwürdig.
Der hat was an der Pfote und der TA röntgt : Hüfte, Wirbelsäule, KNIE beidseits?Also ich würde einfach mal einen Anwalt hinzuziehen. Und auf keinen Fall 400 Euros zahlen.
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Hi,
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Mein letzter Dackelrüde hatte sich mit 5 Monaten den Vorderfuß gestaucht. Es hieß, ich soll ihn für 4 Wochen ruhig halten, was bedeutet hatte, das keinerlei Spiel und Rennen gedultet wurde. Er kam täglich ein paar Mal kurz in den Garten, aber an der Leine, um sich zu lösen und das war es. Das Ganze ging 4 Wochen so, dann wurde er nachgeröntgt, da er das Humpeln nach Absetzen des entzündungshemmenden Schmerzmittels trotzdem nicht aufhörte. Dabei wurde festgestellt, dass sich die Wachstumsfuge durch die Stauchung geschlossen hatte und dann musste er operiert werde. Dabei wurde ihm einer der beiden Knochen im Vorderbein komplett durchtrennt, da durfte er dann wieder wochenlang nur an der Leine kurz in den Garten. Mit Humpeln bei Junghunden (auch wenn er "schon" 12 Monate alt ist), ist nicht zu spaßen - das sollte dir bewusst sein.
SO stelle ich mir Schonung vor und nicht, mit einem Spaziergang an der Leine und Runde rennen durch den Garten.
@Dackelbenny, was Du da zur Schonung geschrieben hast, ist vollkommen richtig! Schonung ist Schonung! Ich komme ja aus der Windhundszene - wenn da einer eine schwere Zerrung oder Muskelfaserriß oder gar Kapsel(an)riß hat, fällt er definitiv für den Rest der Saison aus - das ist schon hart! Aber da zeigt sich eben ganz schnell, was wichtig ist: Hund gesund oder Erfolg und ansehen auf der Rennbahn... anderes Thema...
Zu Deiner OP: Das ist so nicht richig. Das, was Du beschreibst, ist bei Dackeln leider ein relativ oft vorkommendes Problem, das hat nix mit sich vorzeitig "schließender" Wachstumsfuge zu tun. Die verknöchert, sobald der Körper via Hypophyse meldet, "ausgewachsen" zu sein. Leider geschieht das beim Dackel nicht bei beiden Knochenenden gleichzeitig an Elle und Speiche. Dann wächst der eine Knochen im Vorderbein weiter, während der andere so bleibt. Dabei verdrehen sich die Beine dann in die leider oft als typisch angesehenen "Dackelbeine". Richtig ist das nicht! Da macht man dann in akuten Fällen die sog. "StricknadelOP". In den nicht mehr wachsenden Knochen wird nach dem Durchtrennen ein Draht eingesetzt, der den Knochen des nicht mehr wachsenden noch ein Stück länger werden läßt, bis der andere auch aufhört zu wachsen. Dann wird die "Sticknadel" mit Kalus umhüllt und alles ist gut. Wir machen diese OP so ca. 1 x im Jahr, dabei gibt es bei uns kaum noch Dackel....
Das nur mal so zur Erklärung, da wir hier so schön bei "Knochensachen" sind.Zum Thema: ich hatte ausdrücklich geschrieben, beim 2. TA einfach erzählen, was war, ohne WERTUNG. Was habt ihr nur alle für TÄ? Hier wird ein Rö-Bild auf den Betrachter gepinnt und dann wird es betrachtet. Punkt. Da wird nur über das gesprochen, was zu sehen ist. Denn nur das kann ich dann auch belegen.
Leider kommt als erstes raus: die Bilder sind zu schlecht, um sie wirklich beurteilen zu können... -
@Dackelbenny, Zu Deiner OP: Das ist so nicht richig. Das, was Du beschreibst, ist bei Dackeln leider ein relativ oft vorkommendes Problem, das hat nix mit sich vorzeitig "schießender" Wachstumsfuge zu tun. Die verknöchert, sobald der Körper via Hypophyse meldet, "ausgewachsen" zu sein. Leider geschieht das beim Dackel nicht bei beiden Gelenken gleichzeitig an Elle und Speiche. Dann wächst der eine Knochen im Vorderbein weiter, während der andere so bleibt. Dabei verdrehen sich die Beine dann in die leider oft als typisch angesehenen "Dackelbeine". Richtig ist das nicht! Da macht man dann in akuten Fällen die sog. "StricknadelOP". In den nicht mehr wachsenden Knochen wird nach dem Durchtrennen ein Draht eingesetzt, der den Knochen des nicht mehr wachsenden noch ein Stück länger werden läßt, bis der andere auch aufhört zu wachsen. Dann wird die "Sticknadel" mit Kalus umhüllt und alles ist gut. Wir machen diese OP so ca. 1 x im Jahr, dabei gibt es bei uns kaum noch Dackel....
Das nur mal so zur Erklärung, da wir hier so schön bei "Knochensachen" sind.Mein Dackel hatte sich beim Gassigehen im Schnee gestaucht, das hab ich ja mitbekommen. Er hat plötzlich aufgeschrien und dann sein Bein nicht mehr aufgesetzt. Ich musste ihn nach Hause tragen und bin dann zum TA. Dort wurde er geröntgt, bekam Rimadyl und musste stillgehalten werden. Dann wurde nach 4 Wochen nachgeröntgt und dabei wurde festgestellt, dass sich durch die Stauchung die Wachstumsfuge zusammengeschoben haben muss, weil 1 Knochen nicht mehr weitergewachsen ist und der andere schon, der begann nämlich schon, sich leicht zu krümmen. Ihm wurde dann der nichtwachsende Knochen durchtrennt, ca. 5-7mm entfernt und Weichteilgewebe aus der Hüfte dazwischen eingesetzt, damit zwischen den Knochenenden nichts scheuern kann. Der andere Knochen ist dann noch ein bisschen gewachsen, da mein Hund noch nicht komplett ausgewachsen war. Dieses Bein hat er dann leicht nach außen gedreht, das andere Bein war vollkommen gerade. Diese OP ist jetzt 10 Jahre her, vllt. wurde das damals noch anders gemacht als heute, das weiß ich nicht.
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Na, das ist doch genau das, was ich beschrieben hatte! Macht man heute so wie vor 50 Jahren.
Die Verstauchung mag es etwas beschleunigt haben, es wäre aber mit großer Wahrscheinlichkeit auch so passiert. Vielleicht aber auch noch in einem Rahmen, den man ohne OP hätte tolerieren können.
Es passiert ja auch nicht an beiden Beinen, meist müssen wir nur einen korriegieren.
Prima, daß es Deinem Kleinen so gut geht! Wurde ja anscheinend auch sehr fachmännisch gemacht. -
Na, das ist doch genau das, was ich beschrieben hatte! Macht man heute so wie vor 50 Jahren.
Die Verstauchung mag es etwas beschleunigt haben, es wäre aber mit großer Wahrscheinlichkeit auch so passiert. Vielleicht aber auch noch in einem Rahmen, den man ohne OP hätte tolerieren können.
Es passiert ja auch nicht an beiden Beinen, meist müssen wir nur einen korriegieren.
Prima, daß es Deinem Kleinen so gut geht! Wurde ja anscheinend auch sehr fachmännisch gemacht.Da wurde halt nichts mit Draht gemacht, sondern mit Gewebe, aber du hast Recht, es ging ihm sein restliches Leben relativ gut damit.
Leider musste ich ihn vor knapp 2 Jahren einschläfern lassen.
Hab jetzt eine mittlerweile 9-monatige Dackelhündin. -
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Ich versteh jetzt grad auch nicht, warum auch die Zähne untersucht wurden?
Das kann doch nur eine Verwechslung sein?! Sehr merkwürdige Geschichte. Und egal was dabei letzten Endes rauskommt, finde ich es ein starkes Stück, was sich der TA da geleistet hat!
Ich drücke euch die Daumen.Sämtliche TÄ bei denen ich bislang war, haben mir vorher immer genaustens erklärt, was, wann und warum gemacht wird. Röntgenbilder wurden ausführlich erklärt und auch mit alten Bildern verglichen,oft wurde (in der TK) ein weiterer TA hinzugezogen, der dann auch nie müde wurde zu erzählen, wie teuer die Monitore fürs digitale Röntgen sind

Und eigentlich finde ich so eine Vorgehensweise auch selbstverständlich.... -
Ach und: Einen ganz besonders tollen Service finde ich, dass ich ungefragt! eine CD mit einer Kopie der digitalen Röntgenaufnahmen bekommen habe. zB für den Haustierarzt, oder, was für die TE auch interessant sein könnte, für die Physio.
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Ganz ehrlich, bevor ich einen 2. Tierarzt hinzuziehe, würde ich erst mal das Gespräch mit dem 1. suchen, und zwar in aller Ruhe, um 100%ig auszuschließen, dass keine Verwechslung vorliegt, und auch nachfragen, ob es Usus ist, die volle Breitseite an Untersuchungen aufzufahren, ohne vorher beim Halter nachzufragen oder zumindest anzukündigen, warum man als Fachmann gerne weitere Untersuchungen durchführen würde.
Du hast doch sicherlich eine Tel.-Nr. in der Praxis hinterlassen, wo sie hätten nachfragen können? So kenne ich es aus meinen bisherigen Tierarztpraxen.
Dann noch ein Tipp zum Thema Spondylose, was auch schon erwähnt wurde: DISH.
Belies Dich mal auf http://www.pleistozaen.at (auch hier im Forum vertreten, eine ihrer Nachzuchthündinnen hat DISH), damit ist die Rasse belastet.
Alles Gute für Deinen Hund!
Caterina
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Zitat
ganz einfach , unklares Ergebnis . (Was ja auch stimmt )
Wenn der Hund wirklich so eindeutig und schwer erkrankt ist, sollte das ja auch direkt auf den Bildern zu erkennen sein und keiner weiteren großen Nachfrage bedürfen.
Das Ergebnis ist ja nicht unklar. Der 1. TA hat ja eine eindeutige Meinung. Die will man nur nicht glauben (würde ich auch nicht).
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Na dann sagt man "Wir haben schon eine Diagnose von einem TA, ist es in Ordnung, wenn ich die Ihnen nicht gleich mitteile?" Klingt vllt. n bissl doof, aber so ist es halt.
Meine beiden TA haetten damit kein Problem. - Vor einem Moment
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