War das nur Spieltrieb oder doch Übersprungreaktion?
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War nur aus Interesse. Eine Veränderung wirkt ja nicht sofort, sondern das dauert schon ein paar Tage, bis der Hund herunter gekommen ist.
Die Regeln hören sich vernünftig an, ich hab nur ein paar Anmerkungen :
warum nehmt ihr ihm das Essen zwischen durch weg?
Kommandos würde ich nicht öfters sagen. Wie habt ihr das beigebracht? Wenn man Kommandos öfters sagt, kann es vorkommen, dass der Hund denkt, er muss das Kommando erst beim zweiten oder dritten Mal durchführen. Den Fehler habe ich am Anfang auch gemacht.
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Habe ich mich auch gefragt, wieso ihm das Essen weggenommen wird. Ich fänd es zumindest mega doof, wenn mir mein Mittagessen weggenommen würde.

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Er kriegt es ja gleich wieder! :-)
Er hat anfangs das Knurren angefangen, wenn mein Sohn nur in seine Nähe kam während er an etwas kaute. Ich werde mit Sicherheit nicht tolerieren, dass mein Sohn im Haus einen Bogen laufen muss, wenn der Hund isst.
Max musste in letzter Zeit wahrscheinlich sein Fressen gegen die anderen Hunde verteidigen.
Dadurch lernt er, meiner Meinung nach, dass er bei uns im Haus keine Angst um sein Essen haben muss, da er es ja wieder bekommt. Quasi Vertrauensbildung. Das ließ er sehr schnell entspannt zu. Hier funktioniert 'Aus' interessanterweise sogar am problemlosesten. Egal ob es das getrocknete Rindsohr oder der Napf ist.Als ich Kind war hatten wir einen kleinen Mischling (Erziehung war für mich aber damals uninteressant), der mich nur einmal gebissen hat ....... als ich ihm ans Essen bin. Das will ich damit verhindern.
Ah, okay, der Hinweis zu den Kommandos ist gut, danke Einstein51.
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Ich denke nicht, dass ihm das Fressen wegnehmen Sicherheit geben wird. Eher das Gegenteil. Sein Fressen ist ja nie sicher, wenn es ihm weggenommen wird, auch wenn es nur für kurz ist. Ich bin sowieso der Meinung, dass der Hund ungestört fressen sollte.
Ein Kind würde ich sowieso nie zu einem fressenden Hund lassen. Wie lange isst denn ein Hund? Zehn Minuten? Das ist jetzt nicht so eine lange Zeit.
Andere können dir sicher mehr zu dem Thema sagen. -
Statt Essen wegnehmen (was ein Spiel mit dem Feuer ist, denn er weiss ja nie, ob er in Ruhe fressen kann) kann man im Vorbeigehen auch was zusätzlich in den Napf werfen, später mit reinfassen. Das ist weniger stressig für den Hund, und noch viel vertrauensbildender. Ein Kind hat tatsächlich nichts am Hundenapf zu suchen, während der Hund frisst. Auch kleine Kinder können und sollen solch simple Regeln zum Umgang mit Hunden lernen - selbst wenn der eigene Hund kindliche Übergriffe toleriert, kann das beim Hund von anderen übel enden. Ein Hund frisst seinen Napf normalerweise in kurzer Zeit leer - währenddessen dafür zu sorgen, dass das Kind den Hund nicht stört, ist wahrlich kein Hexenwerk.
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Danke für eure Meinungen dazu.
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Wie lange isst denn ein Hund? Zehn Minuten?
10 Minuten? Wirklich? Das muss ja ein echter Gourmet sein
Ich hätte jetzt max 1-2 Minuten bei meinen geschätzt.
Ich denke nicht das das Fressen "wegnehmen" die schlechteste Übung ist. Haben wir bei unseren deswegen trainiert um in Notfällen an das zu kommen was der Hund gerade in der Schnauze hat.
Man weis ja nie was so Spinner wieder mal ausgelegt haben. Entscheidend ist halt wie man es aufbaut. Im Prinzip nie wirklich etwas wegnehmen sondern instant zurückgeben oder höherwertig tauschen.Wir wollten erreichen das die Hunde eben keinen Stress damit haben das ihnen jemand etwas wegnimmt. Entsprechend haben wir das trainiert und es hat gut funktioniert.
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Er kommt aus Polen (wie mein Mann;-) ) wurde dort in eine Familie mit zwei Kinder (6+11) vermittelt, die nach der Scheidung von ihrem 'Rückgaberecht' Gebrauch gemacht haben. Die Züchterin hatte ihn dann 6 Wochen zur 'Beobachtung' bei sich behalten, nochmal alle Gesundheitschecks gemacht (ist selbst Tierärztin) und ihn dann an uns vermittelt. Ihr lag viel daran, ihn wieder in einer Familie zu wissen. Mein Mann und mein Sohn waren dann einige Tage dort um schon etwas Bindung aufzubauen und haben ihn dann mitgebracht.
Mit dieser anderen Familie ist jedoch kein Kontakt zustande gekommen und die Züchterin konnte uns nicht sehr viel über sein Leben dort sagen.
Sie hat ihn dann auf Wesensauffälligkeiten beobachtet.Ich habe da nur nachgefragt, weil aus Deinem Eingangspost nicht rauszulesen war, ob mit dem Hund schon "gearbeitet" wurde. Er ist ja schon 10 Monate alt, somit hätte das ja durchaus sein können.
Wär ja dämlich ihn jetzt zurück zu schrauben, wenn er schon einbisschen was gelernt hat und Du drauf aufbauen könntest.Da dem ja nicht so ist, kann ich die Argumente, mit ihm etwas weniger am Anfang zu machen, auch so unterschreiben.
Bzgl. Fressen aus dem Futternapf nehmen, finde ich auch nicht so toll.
Meine haben gelernt, dass sie erst Fressen dürfen, wenn ich das Futter freigegeben habe.
Sprich, Napf auf den Boden, beide Hunde im Sitz und dann das Kommando, dass sie Fressen dürfen. Ab diesem Moment gehörte es den Hunden, vorher nicht.Zu dem Buddeln schreib ich hier jetzt nichts mehr - da wurde ich ja mehrfach überstimmt

Viele Grüße,
Andrea -
@flying-paws -- Warum? Weil er es die ganze Zeit vor uns auch schon so bekommen hat. Warum denn nicht? Wie machst z. B. du das?
In dem Alter brauchen die längst keine drei Mahlzeiten mehr. Hätte ja sein können, dass er was mit dem Magen hat und deswegen oder so...
Mich irritiert, dass der so oft muss. Könnte an der häufigen Fütterung und/oder dem Futter liegen und/oder an der Aufregung.
Meine machen morgens einen Haufen und abends. Sie bekommen zwei Mahlzeiten täglich.Allerdings verfüttere ich bei der Erziehung einen großen Teil aus der Hand anfangs.
Ansonsten liest es sich nach einem wirklich lieben und braven Hund. Der lässt sich sogar beim Essen ärgern, ohne böse zu werden. Das würde nicht jeder Hund mit sich machen lassen.
Beim Fressen sollte man übrigens für Ruhe sorgen. Am besten eine Stelle wählen, wo keiner vorbeikommt und keiner reingrapscht.
Viele Grüße
Corinna -
Ich frage mich hier, ob ihr aneinander vorbei schreibt, wenn es um die Körperfunktionen geht. Mein Hund kommt auch jetzt mit drei Jahren immer noch drei bis vier mal täglich raus, um sich zu lösen. Ich meine damit allerdings Urin- und nicht Kotabsatz. Ich persönlich würde den Vorschlag von Corinna also so umsetzen, dass ich am Tag zwei mal eine halbe Stunde spazieren gehe und zwei mal den Hund kurz draußen pinkeln lasse.

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