Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV

  • die 5min Regel hat hier überhaupt nicht funktioniert. Wenn ich mit dem Zwerg nur 15-20min laufen durfte, kamen wir in der Zeit überhaupt nicht weit :D Und der war danach auch absolut nicht müde und hat drinnen dann die Toberunde fortgesetzt...

    Hier gabs also langsames Tempo mit Freilauf, aber länger. Hat gut funktioniert und hat seinen Gelenken nicht geschadet.

  • Ich hab mich nie, halte mich aktuell nicht und werde mich nie an eine 5 Minuten Regel halten :D
    Auch meine Welpen und Junghunde waren immer von Anfang an die normalen Runden mit, wenn sie müde wurden kamen sie eben in den Rucksack, wurden sie dafür zu groß hatten sie zum einen bereits die nötige Kondition um problemlos mitzuhalten und wurden sie doch mal vorzeitig müde, haben wir halt irgendwo auf einer Wiese ein halbes Stündchen pausiert bevor es weiter ging.
    Wir hatten immer größere Rudel und bei den aktuell 8 (9) eigenen und den verstorbenen keinen der "kaputt" war.
    Auch bei Treppen bin ich entspannt, mit spätestens 3 Monaten sind mir unsere Schäferhunde zum ständigen Treppen tragen zu schwer, hoch trag ich dann gar nicht mehr, runter nur wenn ich es eilig habe.
    Bei bisher 6 DSH war noch keiner mit Knochenproblemen dabei, dafür aber durch die Bank weg, sehr gut bemuskelte (schlanke -ist mir ebenfalls sehr wichtig) Junghunde.
    Ich für mich halt es einfach so, dass ich Hund lieber von Anfang an aufbaue und selbst wenn dann mit 12/15 Monaten beim Röntgen der zukünftigen Hunde doch mal eine HD diagnostiziert werden sollte, dann hat Hund aber wenigstens bereits ausreichend Muskelmasse um das Skelett bestmöglich zu stützen und ich muss mir nicht, wie viele andere, dann Tipps zum Muskelaufbau holen, denn Muskeln haben auch meine Jungspunde mehr als genug.
    Bei (inklusive Pflegestellenhunden) über 20 Hunden bin ich damit bisher sehr gut gefahren und werde daran auch nichts ändern.
    Bin ein Anti 5 Minuten Regel Mensch :D Ausnahme evtl Riesenrassen, aber da ich solch einen Hund nie halten werde, weiß ich nicht ob ich es nicht doch auch so wie mit meinen anderen Hunden halten würde.

  • Danke für eure Antworten und Meinungen!

    So genau halte ich mich auch nicht dran, aber so ungefähr versuche ich es schon. Ist halt mein erster Welpe, da will man nix verkehrt machen.
    Ich überleg nur gerade am Pfingstmontag ins Tierfreigelände im Bayerischen Wald zu fahren und da wären wir recht lang unterwegs, allerdings mit vielen Pausen, weil ich bei den Gehegen auch Fotos machen möchte und mittags wird eingekehrt. Allerdings wär das nur an der Leine laufen ...

  • Bei uns passen die 5 Minuten aus Zufall. Das ist genau die Zeit, die der Zwerg problemlos laufen kann ohne zu überdrehen.
    Die Gegend hier ist allerdings auch echt spannend für einen jungen Hund, der so empfindlich bei Reizen ist.
    Sind wir in ruhigeren Gegenden, gehen wir auch länger mit ihr ohne Probleme.

  • Wie haben die Hunde eigentlich früher überlebt, als noch nicht penibel auf soviel geachtet wurde?...
    Ich hab' damals auch bis ca. 6 Monate halbwegs die Regel eingehalten - aber Zoey war auch immer alles schnell zu viel hier mitten in der Stadt.

    Gibt's eigentlich tatsächlich mal neuere belegbare Beweise, dass z.B. Treppen wirklich so schädlich sind... und eben z.B. Rumhüpfen?

    Ich denke z.B. die älteren Straßenhunde müssten doch alle auch sehr geschädigt sein, die 'bremste' ja niemand...

    Oder muss man das irgendwie anders betrachten?

    Die Straßenhunde, die ich hatte (bis auf Pepe alles Pfleglinge) hatten auch alle Skelettschäden. Ausgedrehte Schultern, etc pp - das geht natürlich auf die Gelenke und Co und macht auch Schmerzen. Aber wenn ein Straßenhund zu alt oder krank ist, um sich essen zu besorgen, stirbt er hat. Dann eben früher. Und manche sterben eh aus anderen Gründen früher. Da wird mal kaum sinnvolle Studien zu finden können, nehme ich an. Ich kann nur von denen sagen, die ich hatte (waren Spanier) und die hatten alle kein gesundes Skelett mit hoher Wahrscheinlichkeit auch aus Mangelernährung - aber sicherlich auch wegen aller anderen Umstände.


    Ich bin gegen total strikte "Regeln", denn es sind Lebewesen. Aber wenn man sich ein Röntgenbild eines 3-5 Monate alten Hundes anschaut, dann weiß man, warum man da nicht voll belastet. Und gegen bisschen hüpfen oder ne Treppe habe ich nie was gehabt. Es geht immer nur um "täglich", "oft" oder "lange"..

  • Ich halte mich bei Toby nicht mehr an die 5 Minuten Regel, seit er 4 Monate alt ist. Wir machen einen langen Spaziergang pro Tag, der 1-1,5 Std geht. Davon sind aber dann 75% Freilauf über Wiese und Felder. An der Leine läuft er da an der Straße maximal je 15 min hin und zurück.

    Wir waren heute das erste Mal im Junghundekurs, war sehr cool und auch Mega anstrengend für den Krümel. Wir haben vor allem Impulskontrolle geübt (ruhig sitzen bleiben während spannende Dinge passieren und NICHT zu den anderen Hunden hinrennen zum Spielen, sondern artig sitzen bleiben bis Frauchen wiederkommt). War echt anspruchsvoll für Toby weil er damals grad Gassi war als die Impulskontrolle verteilt wurde. :hust:
    Da im Welpenkurs laaaaange nur absolute Basics (Sitz, Platz, bleib für ein paar Sekündchen und Abruf) geübt wurden, war ich vorab sehr skeptisch ob der Junghundekurs uns was bringt. Fand es aber heute echt gut und glaube, dass es Toby auch helfen wird sich beherrschen zu lernen. :bindafür:

  • Ich glaube ich kann auch so langsam hier hin wechseln. June hat bis auf einen Fangzahn alle Zähne gewechselt und hat seit ein paar Tagen das Bellen für sich entdeckt. Bisher ignoriere ich es, klappt aber eher nicht so.

    Weißt du denn warum sie bellt? Ich hab hier auch nen Belltie und bei ihr ignoriere ich z.B. nur das "Mir ist langweilig und ich will jetzt spielen"-Bellen und Fiepen, aber gerade draußen unterbreche ich das "Unsicherheitsbellen" mit nem Abbruchsignal (bzw. versuche es gar nicht soweit kommen zu lassen) und erarbeite ein Alternativerhalten (die Welt ist ja gar nicht so schlimm =) ). Ich glaube sonst würde sie sich einfach so sehr reinsteigern, was ja auch nicht zielführend ist. :smile: Dazu muss ich sagen, dass wir ja auch in der Stadt wohnen und da gibt es genug Sachen, die die Kleine unheimlich findet, deshalb haben wir zwangsweise auch ne Menge Übungsobjekte...

    Im Fiepen und andere Töne von sich geben ist Heidi auch spitze, da wundert man sich manchmal echt, wie sie den Laut schon wieder hinbekommen hat :roll:

  • @Hummel: Okay, hat mich jetzt auch nur generell interessiert, da ich z.B. auch mal irgendwo gelesen hatte, dass diese Treppengeschichte aus einer Studie aus den 60gern mit 20 Hunden oder so kam... und sich eben bis heute hartnäckig hält.

    Dürften Hunde eigentlich demnach auch keine Berge hoch und runtersteigen?!

  • Wie haben die Hunde eigentlich früher überlebt, als noch nicht penibel auf soviel geachtet wurde?...

    Bei unserer Ersthündin war der Zug quasi schon abgefahren, aber Freunde hatten damals einen Welpen. Keiner von uns hat irgendwie darüber nachgedacht, dass so ein 5 Monate alter Knirps noch nicht so lange kann und er war mit bei einer Wanderung, die ihm im Nachhinein deutlich zu viel war. Obs daran lag bzw. ähnlichen Aktionen oder weil es eine prädisponierte Rasse aus ungeprüfter Zucht war - jedenfalls wurde der Hund früh mehrfach an Ellenbogen opereriert und hatte auch HD. Wurde leider auch nicht alt :( : .

    Ich denke auch "früher" wurden Hunde notfalls ersetzt, so wie halt bei Pferden auch. Heute behält man sich ja den einen, auch wenn er "kaputt" ist.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!