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Läufige Hündin nicht ausgelastet.. Bitte um Rat

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    Hallo zusammen bin Neu hier und habe eine Frage zu meiner Läufigen Hündin Dory. Dory ist jetzt 7 Jahre alt und ist seid knapp 5 Jahren das erste mal wieder Läufig da sie vorher einen Hormonchip hatte und uns der Tierarzt geraten hatte damit mal auszusetzen weil sie Probleme mit der Gebärmutter hatte. Es wird aber darauf hinauslaufen das sie jetzt kastriert wird. Aber das ist nicht meine Frage ;-) Unsere Dory ist ein absoluter Balljunkie es gibt nix anderes womit sie spielt und sie dadurch ausgelastet ist. Man kann mit ihr Stundenlang Spazieren gehen und sollte der Ball nicht mit dabei sein schaut sie einem nach einem 3 Stündigen Spaziergang mit einem Blick an "wie das wars jetzt?". Also läuft es bei uns so das wir am Tag mindestens 45.min Ball auf dem Feld spielen oder im Garten (der nicht bei uns am Haus ist) wo sie sich richtig auspowern kann. Anschließend sieht man von dem Hund nix mehr denn sie verzieht sich danach sofort auf ihren Platz und schläft und ist total entspannt. Mein Hund läuft eigentlich immer ohne Leine da sie eigentlich immer Abruf bereit ist egal in welcher Situation. Jetzt kommt das eigentlich... Da sie ja momentan Läufig ist hat Madam ihre Ohren leicht auf Durchzug gestellt und kommt erst nach dem 3-4 rufen, also gehen wir jetzt erstmal nur mit Leine Gassi. Zu meinem Problem, eigentlich gehen wir hoch aufs Feld zum Ball Spiele der bei uns keine 2 min entfernt ist aber man trifft dort immer einen anderen Hund. Also habe ich das Ballspielen erstmal auf Eis gelegt nur mein Hund ist absolut nicht ausgelastet und steht immer vor ihrem Schrank wo ihre Bälle drin sind. Was kann ich tun um sie besser auszulassten und mit ihr Ballspielen zu können? Oder soll ich erstmal das auf Eis legen und warten bis die Läufigkeit vorbei ist? Sie tut mir so leid weil sie immer zu Ihrer Zeit zum Schrank geht und da sitzt und wartet?! Wir haben auch schon einen Rüden vor der Haustür sitzen gehabt, der hier um die Ecke vom Bauernhof kommt. Habt ihr Tipps für mich? Bin für jede Anregung und Hilfe dankbar.

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  • Ich würde nicht sagen, dass deine Hündin nicht ausgelastet ist, sondern eher, dass sie auf Entzug , ähnlich einem Drogenabhängigen, ist. 45 Minuten Ball spielen jeden Tag? Das ist echt krass....
    Ich würde versuchen, sie anderweitig auszulasten, als nur stupides Ball hinterher hetzen.
    Wenn sie den Ball so gerne mag, verstecke ihn doch und lass deine Hündin ihn dann suchen. Ist zum einen viel gelenkschonender und zum anderen lastet sie das viel, viel mehr aus als reines hetzen.
    Du wirst sehen, dass sie dadurch auch richtig müde sein wird, weil sie ihren Kopf auch mal anstrengen musste.


    Liebe Grüße, Maggie

    Liebe Grüße von Maggie mit


    Charlie (*01.12.2011), Border Collie-Mix
    &
    Caja (*02.01.2015), Border Collie

  • Ja sie ist sehr auf dem Ball geprägt... Waren auch beim Hundesport wo rein nur mit Ball gespielt und Trainiert wird. Auch der Trainer sagte das sie einen sehr großen Beutetrieb hat und sie voll auf den Ball fixiert ist und das es so extrem nicht oft gibt und sie perfekt für eine Spürhundeausbildung wäre . Sie lässt selbst Leckerchen dafür liegen nur um an den Ball zu kommen. :-) Dann werde ich mir mal was interessantes mit dem Ball ausdenken das sie auch mal ihren Kopf dabei anstrengt. Danke

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  • Mach viel Nasenarbeit, danach wird sie auch schlafen, wie eine Tote ;)
    Der Trick ist, Du musst aufhören, bevor sie hoch dreht.
    Man muss da erstmal ein bisschen experimentieren, wann es zu viel ist.
    Du kannst alles mögliche verstecken.
    Und was an einem Balljunkie gut sein soll, kann ich persönlich nicht nachvollziehen.
    Ich habe einen Spielzeugjunkie übernommen, der musste 2 Monate auf Entzug leben, weil er so überdreht worden ist.
    Dieses Junkie sein bedeutet Stress für den Hund und außerdem ist es total ungesund, wenn der Hund ständig hinter dem Ball her jagt, die Knochen leiden auch darunter :/

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • oh ein Balljunky... Nutz die Zeit um sie von dem zeug wegzubekommen! Irgendwann kann man dann mal wieder drüber nachdenken den Ball als besonders hochwertige Belohnung zu nutzen. aber mehr als 2-3x werfen und dass auch nur ein oder zweimal in der Woche braucht kein normaler Hund und für solche Junkies wie deine schon gar nicht.


    Keine sorge ich weiß wovon ich rede und ich habe es dem Lümmel damals auch abgewöhnt und war erstaunt wie entspannt ein Hundeleben ohne Sucht sein kann.


    Meine Jungs heute werden im Sport heute auch teilweise mit Balli belohnt. Allerdings selten einfach nur werfen und holen. Der Kleine darf mit mir um einen Ball an der Strippe zergeln (rennen damit ist untersagt weil er sonst zu hoch dreht und aus der Arbeit rauskommt) reinbeissen, zack zack und wieder weg damit. Beim Großen liegt die Belohnung eher auf dem Knautschen auf dem Ball, ich werfe ihm den Ball zu und er darf einige Sekunden knautschen, das macht ihn glücklich. Nur in Ausnahmefällen, also bei mehr als 100% ausgeführten Übungen gibt es mal einen schwungvollen Wurf.


    Ausgelastet werden die Jungs nicht durch Ballspiele sondern durch Kopfarbeit (Obedience, Fährte, Schutzdienst) körperliche Auslastung findet nebn normalen Spaziergängen, inklusive toben alle 2-3 Tage durch Radtouren statt, im Sommer werden sie auch wieder täglich schwimmen gehen.


    Ohne den ständigen Gedanken an ihren Ball werden die Hunde wieder offener für ihre Umwelt und man kann sich neuen Herausforderungen stellen.

  • Wir haben Dory seid Welpe und sie war noch nie anders. Sie ist ein Pudel-mops-mix und hat aber sogut wie nix von dem Mops abbekommen. Wir gehen alle 6 Monate sie durch Checken lassen und der TA hatte bisher nie was zu beanstanden. Egal ob vom Herzen, Lunge, Gelenke oder Blutwerte. Mein Hund liebt seid Welpe den Ball. Wir haben auch schon Spielzeug gekauft ob Kong, stofftiere etc. Das wird sofort zerstört und überlebt keine Std. Der Ball wird auch vor der Haustür abgelegt von ihr wenn wir rein gehen. I der Wohnung wird kein Ball gespielt und das weiß sie auch. Wenn wir auch auf dem Feld sind legt sie auch öfters den Ball bei mir ab und geht dann schnüffeln und kommt nach 10 min wieder und spielen dann noch eine Runde. Sie signalisiert auch wenn sie keine Lust mehr hat und legt ihn dann in meine Tasche und schnuppert so durch die Gegend... Ist nicht so das sie nur denn Ball sieht sondern schnuppert auch und begrüßt andere Hunde aber wenn ich den Ball Anfasse ist sie sofort da und will Spielen. Wir achten auf Ernährung und das sie fit ist.

  • Also legitimierst du gerade das Suchtverhalten deines Hundes?!


    Findest du das auch okay, wenn deine Kinder so vom Computerspielen und Fernsehen geflasht sind, dass sie durchdrehen, wenn Stromausfall ist? Weil sie es von klein auf vielleicht gewöhnt sind, dass sie es dürfen und sogar sollen?! Das macht sie auch nicht körperlich krank und sie können gutes essen bekommen.

  • Dein Hund ist hochgradig suchtkrank, und das ist ein Riesenstress für den Hund! Bitte fördere das nicht noch. Es gibt viel bessere Wege der echten Auslastung, als täglich ewiges Bällchenschmeissen.


    Bitte lies dich hier mal ein: Bitte nicht zum Balljunkie erziehen !!


    Man kann einen Ball sinnvoll als Jackpot-Belohnung einsetzen, aber das muss wohldosiert werden. Dreiviertel Stunden täglich der Sucht frönen ist es nicht! Du siehst ja selber, dass deine Hündin ein Problem damit hat, wenn das Suchtobjekt einige Tage ausfällt - ein auf gesunde Weise ausgelasteter Hund hat das nicht!

    Rhian - Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006

    Splash - Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010

    Emrys - Welshie-Zwärgli *27.6.2020

    Welsh Springer Spaniels Reloaded!

  • Ne das nicht aber es wird hier Grade schlimmer dargestellt als es ist. Ein Suchtverhalten ist für mich wenn man mit ihr nicht mal ohne Ball spazieren gehen kann und sie draußen keine anderen Interessen hat. Was so nicht der Fall ist. Sondern nicht nur sie Spaß dran hat sondern mein Mann und ich auch Spaß daran haben mit ihr mit dem Ball zu Spielen. Besonders auch das sie anschließend ausgeglichen ist und dann auch für den Tag kein Interesse mehr für den Ball hat und wenn sie den Ball hat legt sie in wo hin und holt sich den später mal wieder oder er liegt da bis zum nächsten Tag.

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