Ausgeben von unerwünschten Sachen

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    Hallo liebe Forum-Gemeinde,


    ich bin neu hier und wollte fragen, wie ihr das mit dem Ausgeben geübt habt.
    Balou ist jetzt 17 Wochen alt und gibt auf "Aus" Spielsachen, Knabbersachen und alle Gegenstände raus, unterbricht sogar das Fressen. Aber sobald wir im Wald sind und er irgendetwas im Laub gefunden hat, hört er nicht darauf. Ich habe jetzt angefangen meinen Schlüssel in diesen Momenten nach ihm zu werfen *mich schäm und in die Ecke stell*
    Also, was meint ihr, wie schaffe ich es, dass er im Wald nichts frisst?
    Ach ja, falls es wichtig ist, er ist ein Golden Retriever aus der Arbeitslinie.


    Schonmal vielen Dank im Voraus!


    Julia

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  • Daheim ist sowas viel leichter zu befolgen :) verleg doch mal genau die gleiche Übung die du daheim machst (mit Spielzeug zb) erstmal vor die Tür. Dann probiers mit Gegenständen von draußen, dann probiers mal mit dem gewohnten Spielzeug im Wald, und dann irgendwann wenn das alles gut klappt probiers mit diversen Gegenständen im Wald. Einfach in ganz kleinen Schritten ausbauen!
    Wichtig ist, dass du so etwas konsequent aber ausschließlich positiv trainierst. Wenn du weiterhin mit Schreckreizen arbeitest, wird dein Hund schnell lernen, dass er alles was er findet ganz schnell schlucken muss bevor du es siehst ;)

    Liebe Grüße
    Laura
    mit meinem wundervollen Erst- und Traumhund Ico (Miniature Australian Shepherd, *26.11.2012)
    und der überraschend dazu gestoßenen Kriegerprinzessin Lyric (Miniature Australian Shepherd, *08.02.2015)

  • Hallo,


    bei meinem Welpen hat das drinnen auch wunderbar funktioniert. Draußen habe ich es nur verlangt wenn sie an der Leine war und ich es durchsetzen konnte. Es gab natürlich sofort eine Alternative. Wir haben getauscht und natürlich viel gelobt. Es klappte dann ganz schnell das sie auch etwas fallen ließ wenn die Leine lang war. Schimpfen war nie ein Thema, brauchte ich nie.
    Sie ist jetzt schon über 1 Jahr alt und ich habe das Gefühl das sie nun gerne auslässt, egal was sie gefunden hat. Manchmal bringt sie mir sogar etwas.
    Die Schmeisserei mit Gegenständen finde ich total daneben. Der Hund wird nur lernen sein Gefundenes schnell zu verschlucken oder damit schnell zu verduften.


    LG Terrortöle

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  • Hallo,


    ich würde auch probieren zu tauschen. Ich würde ihm dazu in Zukunft die Schleppleine dran machen. Dann kannst du dich da drauf stellen, damit er nicht weglaufen kannst, wenn du dich ihm näherst und dann eben das ganz normale Tauschgeschäft wie drinnen in der Wohnung versuchen.


    Liebe Grüße,
    Rafaela

  • Wir haben auch schleppleine , als es in der whg klappte raus und Futterneides etc. bringt er am Schlepp zuverlässig, aber da muss ich in genau beobachten wenns zuviel wird , breche ich ab und weiter geht's. Werfe immer Max. 5x dann weiter etcim Hof ( Wiese ) speilen wir auch mal gute 15 min dann Wechsel zum suchspiel) Wald nur 1x die Woche

    Jessi


    lucy shi-zu- yorki Mix 23.01.1999- 28.11.2014
    luna reinrassiger italinische strassenhund ~ Mai 2001- 12.11.2014
    sanjo mischling Labbi/Terrier und denke noch so einiges 17.09.2014


    katze Findus ( weiblich ) 4.7.2010

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Das klingt ja alles schön und gut, ich rede aber nicht von Taschentüchern, Plastik oder sonst was großem (das gibt er brav raus, auch aus der Distanz), sondern schön kleiner Kaninchenkacke z.b. (Gift wäre ja auch nicht in großen Brocken auf dem Boden). Da brauch ich nicht hin gehen, die hat er in weniger als einer Sekunde geschluckt. Kauen tut er eh nicht - Retriever halt.
    Er lässt alles bereitwillig fallen, außer so kleine Sachen, die ich nicht mal richtig sehen konnte und die auch sofort weg sind... Hmpf

  • Achso und zum Thema tauschen meinte der Trainer in der Hundeschule: Man darf nicht belohnen, wenn der Hund irgendeinen Müll im Maul hat. Er muss zuverlässig auf "Aus" alles fallen lassen.


    1. Die Methode dieses Trainers würde ich mal kritisch hinterfragen. Wie stellt der sich denn dann ein vernünftiges Aus-Training vor?


    2. Du sollst den Hund ja auch nicht für das Ins-Maul-nehmen von Gegenständen/Dreck belohnen, sondern für's Ausspucken. Alles eine Frage des richtigen Zeitpunktes...

    «I don't know half of you half as well as I should like,
    and I like less than half of you half as well as you deserve.»

    (Bilbo Baggins, The Fellowship of the Ring by J.R.R. Tolkien)

  • Achso und zum Thema tauschen meinte der Trainer in der Hundeschule: Man darf nicht belohnen, wenn der Hund irgendeinen Müll im Maul hat. Er muss zuverlässig auf "Aus" alles fallen lassen.


    WARUM sollte der Hund dir zuliebe was total Leckeres fallen lassen? Hunde sind Opportunisten ... heißt, wenn er es fallen lässt, gib ihm was 100000mal besseres als Belohnung.


    Und dein Hund ist 17 Wochen ... bis das tatsächlich sitzt, vergehen noch ein paar Wochen. Da müsst ihr euch schon mehr gedulden und konsequent weiterüben.


    Zu den Kaninchenkötteln: Kann sein, dass ihm was fehlt und er das durch die Köttel aufnimmt. Meine Trainerin riet mir jetzt getrockneten Lammpansen zu geben, weil meine die Köttel auch sehr gerne frisst. Ich bilde mir ein, es ist besser geworden. Aber auf sovielen Kaninchenwiesen waren wir seitdem noch nicht.

    Grüße Steffi & der Mini-Tibi
    (Tibet-Terrier, *Mai2013)

  • Achso und zum Thema tauschen meinte der Trainer in der Hundeschule: Man darf nicht belohnen, wenn der Hund irgendeinen Müll im Maul hat. Er muss zuverlässig auf "Aus" alles fallen lassen.


    Und genau das lernt er durch tauschen wesentlich zuverlässiger, als wenn ich ihn mit Schlüsseln & Co bewerfe! So lernt er höchstens, schneller zu schlucken! Ausgeben wird separat trainiert, nicht mit Müll, sondern generell. Und es soll sich lohnen, gerade auch für beuteorientierte Hunde.


    Das Aufnehmen lässt sich oft mit einem Abbruchsignal verhindern, so man das Zeug vor dem Hund gesehen hat. Aber das Hergeben unter Zwang wird bei kleinen Sachen nicht so gut klappen, die werden halt geschluckt. Ich wüsste nicht, warum der Hund das hergeben soll, wenn er dafür nicht belohnt wird.

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