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Hund krank durch Schimmel?

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    Hallo zusammen,


    ich wollte einmal nachhören, ob vielleicht jemand weiß, oder es schon einmal erlebt hat, ob auch Hunde durch Schimmelbefall in der Wohnung krank werden können, und wenn ja, wie sich das äußern kann? Asthma und Erkrankungen der Atemwege hört man ja des Öfteren vom Menschen, kann dem Hund so etwas auch passieren? Und könnte das auch andere Krankheiten hervorrufen / fördern?


    P.S. Es betrifft nicht meine eigene Wohnung, und Kommentare wie: "Zieh doch einfach aus" helfen mir auch nicht weiter ;)


    VIELEN LIEBEN DANK!

    Jana
    mit Athos - Australian Shepherd *26.03.2014
    und Gipsy - Quarter Pony *18.06.2012
    und Henry - EKH Kater *2011
    und Stella - Menschenkind :) *03.05.2007

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  • Ich kenne keine Praxisbeispiele, aber warum sollte ein Hund in einer bekanntermaßen gesundheitsschädlichen Umgebung gesund bleiben?
    Alle Risiken, die Schimmelbefall für Menschen birgt, lassen sich auf den Hund übertragen. Er atmet dieselbe Luft, kriegt dieselben Sporen ab und vermutlich hängt es vom jeweiligen Immunsystem und der Dauer ab, in der Mensch und Hund dem Schimmel ausgesetzt sind, ob und wann sich negative Auswirkungen zeigen.


    Ich habe mit meiner Hündin einige Zeit in einer Wohnung gelebt, in der es ein Schimmelproblem gab. Sie ist nicht krank geworden (ich übrigens auch nicht), aber sie war sooo ungern dort. Jedes Mal, wenn wir von außerhalb zurück kamen, hat sie sich mit Leidensmiene in ihr Körbchen getrollt. Sie wirkte insgesamt total unlustig und phasenweise "depressiv". Wir sind dann umgezogen, als es trotz (halbherziger) Sanierung nicht besser wurde. Seitdem geht's Hund und Mensch deutlich besser, diese Schimmelwohnung war auch eine starke Belastung für meine Psyche. Es riecht, es sieht nicht gut aus, man lädt sich ungern Besuch ein, man fühlt sich selber unsauber und irgendwie ist alles immer muffig - mich schauderts, wenn ich dran zurückdenke.
    Ich kann nicht nachvollziehen, unter welchen Beweggründen man so ein Problem dauerhaft aushält. Ich hatte damals nur den Bafög-Satz zum Leben und hab trotzdem was anderes gefunden, es liegt nicht nur am Geld. Deshalb, auch wenn der Ratschlag nicht gewünscht ist: umziehen ist ätzend, aber die einzige vernünftige Lösung (es sei denn, man kann eine echte Sanierung erreichen, aber das ist wohl in den seltensten Fällen möglich und außerdem sind Bauarbeiten auch nicht viel besser als ein Umzug).

  • Vielen Dank schonmal für die Antwort!
    Im akuten Fall geht es gerade darum, dass ein mir bekannter Hund krank ist und eine Ursache für die Krankheit konnte bisher nicht gefunden werden... da in der Wohnung, in der der Hund lebt wahrscheinlich ein Schimmelbefall vorliegt, wollte ich einmal "abklopfen" ob dieser eventuell etwas mit der Erkrankung des Hundes zu tun haben könnte... Deine Beschreibungen Sjerri, mit unlustig und "depressiv" passen eigentlich schon ganz gut auf den Hund, er ist phasenweise auch mal so richtig schlappi...


    Ein Umzug kommt auf jeden Fall auch in Frage, sobald es die Umstände zulassen! :)

    Jana
    mit Athos - Australian Shepherd *26.03.2014
    und Gipsy - Quarter Pony *18.06.2012
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  • Hallo,
    unsere Nachbarn hatten vor Jahren einen Hund, dem es von Woche zu Woche immer schlechter ging. Kein TA konnte sich das erklären, evtl. ne Allergie?? Schließlich starb er mit kaum 3 Jahren. Als Monate später wieder ein Hund einzog, ging das auch bei dem los. Gott sei Dank kam irgendjemand auf die rettende Idee: Der Futtersack stand im Keller ( älteres Haus ) und der war feucht. Irgendwo war sicherlich auch Schimmel. Sie hätten sonst sicher auch den zweiten Hund aus Versehen "totgefüttert".

  • Das können wir Gott sei Dank ausschließen, der Hund wird gebarft...

    Jana
    mit Athos - Australian Shepherd *26.03.2014
    und Gipsy - Quarter Pony *18.06.2012
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    und Stella - Menschenkind :) *03.05.2007

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Falls es darum geht, etwaige TA-Kosten an den Vermieter weiterzureichen: Das wird schwer. Denn dazu muss ein kausaler Zusammenhang zw. Erkrankung und Schimmel hergestellt werden. Da muss ein Gutachten her, dass den Schimmel "misst" und das alleine kostet meiner Info nach durchaus 1.200-1.500 Euro. Ohne wird man aber nix, nur allgemein "Schimmel ist gesundheitsschädlich" reicht da nicht aus.

  • Das können wir Gott sei Dank ausschließen, der Hund wird gebarft...


    Was aber nun kein Garant für eine unbelastete Fütterung ist.


    Kann der Halter denn sicher ausschließen dass bei der Kühlkette alles komplett ordentlich abgelaufen ist?


    Ich meine solange man nicht selbst schlachtet und das Schlachtgut persönlich in die Gefriertruhe bringt, kann man beim Barfen auch nicht ausschließen, dass sich Schimmel und Keime ansammeln könnten.


    In der Wohnung ist sicherlich ein Schimmelbefall vorhanden. Die Luft die wir atmen ist - drinnen wie draußen - mit Schimmelsporen versetzt. Die Frage ist ob ein gesundheitsgefährender Schimmel vorliegt. Und da dies offenbar vermutet wird, würde ich hier mal schnellstmöglich entweder einen Gebäudediagnostiker oder das Gesundheitsamt dazu ziehen. Unbedingt vorher dem Vermieter melden und eine Frist setzen.


    Ansonsten würde ich aber nicht nur in die Richtung Schimmel gehen. Wenn ich richtig lese ist Schlappheit das Hauptmerkmal? Das könnte natürlich alles sein - von Mangelerscheinigungen über organische Ursachen bis hin zu Umwelteinflüssen.


    In welche Richtungen wurde denn bisher tierärztlich untersucht?

  • Guten Morgen Jana, ich lese Deinen Post heute zum ersten Mal hier. Das ist ja lieb, dass Du Dich so um Bonnie und mich sorgst :-)


    Ich schaue gerade erneut, ob ich nochmals was zu diesem Thema finden kann, da es Bonnie die letzten drei Tage wieder schlechter geht.


    Zur Info für die Vorredner: Es geht bei dieser Anfrage um meinen Hund Bonnie. Sie wurde inzwischen (seit Januar) von mehreren Tierärzten und Klinik auf den Kopf gestellt und es wurde keine Ursache für ihre Beschwerden gefunden. Die Symptome haben nach Einzug in unser leider noch immer aktuelles Domizil begonnen. Zuerst kam Juckreiz, dann der Magen vor allem mit Sodbrennen/Reflux, Aufstossen und manchmal Erbrechen sowie ziemlich zeitgleich ein regelmässiges Zucken mancher Extremitäten - so als wäre das ZNS betroffen. Hinzu kommt eine gewisse Schlappheit, die sich interessanter Weise nach mind. 1 Std. draussen beim Spaziergang langsam auflöst - so als müsste der Hund mal richtig durchgelüftet werden und dann gehts ihm besser (sollte ja eigentlich eher umgekehrt sein, dass ein Hund nach einer Std. Spaziergang langsam müde wird und nicht umgekehrt erst dann anfängt aufzuleben).
    Es wurden neben einem grossen Blutbild auch erweiterte Blutwerte gemacht, nach eventuellen organischen Erkrankungen gesucht sowie Bauchultraschall, Magen-Darm-Spiegelung und auch Röntgen.
    Einzig hat sich sichtbar eine Entzündung der Speiseröhre, des Magens und des Dünndarms gezeigt.
    Restlos alle Blutwerte waren in Ordnung und auch sonst gibt es keinen Hinweis auf die Entstehung dieser Entzündung.
    Trotzdem haben wir fütterungstechnisch auf tierärztliches Futter umgestellt resp. inzwischen mehrere davon (zuerst Hills, jetzt Royal Canin) versucht. Alles ohne Erfolg. Gestern Nachmittag hat sie sogar das Hypoallergenic etwa 5 Std. nachdem sie ihr Frühstück hatte in den ganzen Brocken, wie sie sie gefressen hat wieder völlig unverdaut von sich gegeben. Die Abend-Ration blieb aber drin.


    Ich habe in der Zwischenzeit auch einen Test auf Schimmel machen lassen - auch, da ich geruchliche Probleme hatte und auch selbst eher krank und ausserordentlich erschöpft bin, seit wir hier wohnen und vor allem, da meine frisch gewaschene Wäsche jedes Mal nach 1-3 Tagen anfängt zu stinken. Ich hab dann auch welchen gefunden, der sich unter dem frisch verlegten Laminat befindet als auch in direkter täglicher Zugluft aus dem Keller (in der Wand im Abgang, wo noch dazu die Tür nach oben in den Wohnraum undicht ist).


    Das Domizil ist bereits gekündigt, die ersten Kisten gepackt und diverse Wohnungen wurden bereits besichtigt. Ich hoffe, wir finden bald was anständiges, aber notfalls wird alles eingelagert und ich schaue mal, wo wir zunächst unterkommen können - wobei das sehr schwierig werden wird.


    However - alles scheint sich tatsächlich auf die Belastung hier im Gebäude zurückführen zu lassen - vielleicht nicht mal (nur) der Schimmel, sondern auch mögl. Ausdünstungen aus dem nagelneuen Laminat. Reagieren kann man ja leider heutzutage auf so ziemlich alles.
    Und lt. Tierärzte sollte der Hund eigentlich kerngesund sein... Ich hoffe, es wird schnell besser, wenn wir hier raus sind.

  • hallo


    ich selbst habe ebenfalls probleme moit schimmel bealstung,aber auch mit anderen stoffen die oft durch moderne wohnbeläge ausgedünstet werden.


    auch unser hund ist extrem empfindlich


    leider ist ja wie schon erwähnt nicht immer rein der schimmel für beschwerden zustädnig.gerade laminat dünstet schadstoffe aus.


    wir haben vorher in einer whg gelebt wo beides vorhanden war und mir ging es zunehmen schlechter.waren wir nterwegs waren die beschwerden in kurzer zeit wie weggeblasen.


    sei 2008 wohnen wir nun im eigenen haus.
    wir haben uns bewußt für ein altes haus entschieden und bei anfallenden sanierungsarbeiten darauf geachtet das wir nur werkstoffe verwenden die unbedenklich sind.
    so gibt es hier keine osb platten,keine spanplatten ,keine rauhfaser(die holzteilchen im papier können schimmel beinhalten),keine wandfarbe die irgendwelche lösemittel o. konservierungsmittel enthält,keine teppiche .



    bei den arbeiten hier kamen so einige dinge zum vorschein die man auf den ersten blick nicht sah/merkte.


    so reagiere ich auf schimmel mit dauerkopfweh(anderer schmerz als bei z.b. wetterkopfweh o.ä.) und totaler erschöpfung.
    bei der haussuche war dies uns allerdings auch eine große hilfe:-)


    seit jan. 2009 habne wir nun unseren hund und konnten feststellen das sam sehr empfindlich auf einige dinge reagiert z.b. baustaub,schimmel lösen niesen und lecknase aus bei ihm


    unser alter tierarzt sagte dann mal " alles was ein mensch bekommen kann,kann auch jedes säugetier bekommen"



    oft ist es schwer ,gerade in mietwohnungen ,schadstofffrei zu leben.
    wir haben 2 belastete wohnungen hinter uns und beide male vermeiter die kein verständnis hatten bzw die beseitigung nicht in den griff bekamen.


    zur zeit wird ja unser haus saniert.wir hatten im sept. 2014 einen abwasserschaden mit verkeimung und es wurde das untergeschoß komplett entkernt.


    man hat keine vorstellung was wir zur zeit mit diversen handwerkern erleben.
    keiner ist in der lage die arbeit mit schadstofffreien werkstoffen korrekt auszuführen.da wird zum lehmputz wandfarbe gemischt,holzdielen mit bauschaum fixiert um nur 2 vorkommnisse zu nennen.



    ich drück den beiden betroffenen ganz fest die dauemn das ihr schnellstmöglich eine geeignete bleibe findet.



    lg kirsten

  • ich wollte einmal nachhören, ob vielleicht jemand weiß, oder es schon einmal erlebt hat, ob auch Hunde durch Schimmelbefall in der Wohnung krank werden können, und wenn ja, wie sich das äußern kann?

    Ich weiß aktuell von einer Wohnungskatze in der Nachbarschaft, die wochenlang täglich erbrochen hat, schlapp und appetitlos war - der Tierarzt konnte nichts finden.


    Als Auslöser fand man dann im maroden nicht mehr allzu dichten Wintergarten eine Stelle, an der Katze immer saß und in den Garten schaute - das Fenster samt Fensterbank wiesen starken Schimmel auf. Katze bekam es an die Pfoten, leckte es irgendwann beim Putzen ab und ... es hat sie krank gemacht.


    Eine gründliche Reinigung ihres Fensterplatzes schaffte innerhalb weniger Tage eine 100%ige "Heilung".

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