Bin überfordert mit meiner Hündin...

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    'Wasser ins Gesicht' wird dich vermutlich nicht weiterbringen.


    Ich bin jetzt nicht der pure positiv Aufbauer, aber Katzen/Hund würde ich positiv aber konsequent beibringen. Das 'nein' noch mal ganz neu aufbauen (gibt es hier bei den Ratgebern eine Anleitung) und dann Ruuuuhe....

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  • diefee: Häng dich doch nicht so an dem Rassekram auf. Du hast hier viele tolle Tipps bekommen und es wäre toll, wenn du dich eher mit denen beschäftigen würdest, als dich nur wegen deiner Rasse zu verteidigen. Es geht bei dem Rassethema doch nur darum, dass es hier keine anerkannte Rasse ist und es somit keinen seriösen Verband gibt, in dem diese Rasse gezüchtet wird. Es wird von niemandem kontrolliert, was die "Puggle-Züchter" da treiben. Du hast ja selbst gesagt, dass der Kauf unüberlegt war und es ist jetzt nun mal so wie es ist und du musst das Beste draus machen.
    Konzentriere dich lieber auf die Beiträge, die dir Hilfe zu deinem eigentlichen Problem geben und überlies den Rest.


    Edit: Vom Sofa, würde ich sie einfach konsquent runterschubsen, auch wenn das noch weitere 4000 mal benötigt.

  • Wieso seid ihr der Meinung, ich würde den Fehler bei Josie suchen und ihre Macken nicht akzeptieren?


    Ich habe hier doch um Tips gebeten. Ich möchte auch den "Puggle" nicht vor euch rechtfertigen, ich weiß nur eben nicht wie mich Kommentare á la "so Mischlinge sind eben chaotisch, jetzt fliegt es dir um die Ohren" weiterbringen sollen..


    Wir bestreiten unseren Alltag so gut wir können, es ist zwar nicht immer angenehm mit Josie, trotzdem liebe ich meinen Hund über alles und würde ihn für nichts auf der Welt hergeben wollen.


    Ich möchte nur einfach das Josie runterkommt, sich entspannen kann. Abends nehme ich sie immer mit ins Wohnzimmer und schließe die Tür, ohne Katze und allen anderen Ablenkungen. Manchmal setzt sie sich sogar für zwei Minuten ins Körbchen.
    Ich werde in Zukunft kürzer mit ihr gehen, sie nicht mehr mit in Restaurants nehmen etc. und schauen wie es sich entwickelt. Das halte ich für sinnvoll.


    Mal kurz ne andere Frage...Josie bekommt Plantium Trockenfutter, hat es immer gut vertragen und gerne gegessen, seit drei Tagen lässt sie ihr Futter aber stehen, oder isst nur widerwillig...muss ich mir Sorgen machen? Oder einfach mal das Futter umstellen? Bin mit Plantinum eigentlich sehr zufrieden gewesen.

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  • Zitat von "diefee"


    Bei besonders interessanten Dingen, wie z.B. der Katze, hilft auch kein Nein oder Geschimpfe mehr..da wird einfach drauf gegangen, egal wie empört Frauchen ist. Das haben wir versucht mit einer Wasserspritzflasche hinzubekommen, immer, wenn Josie gerade auf die Katze ging, ein lautes nein und zack..Wasser ins Gesicht. Scheint Josie aber nicht so sonderlich zu stören.


    Sorry, wenn ich noch mal was schreibe.
    Dem Hund ist deine "Empörung" ziemlich schnuppe.


    Auch meinem Border Collie wäre es schnuppe, wenn ich "empört" wäre, wenn er die Schafe auseinandersprengt, anstatt sie in den Hänger zu tun.


    Nutzt aber nichts. An der Stelle muss man einfach REFLEKTIEREN, dass der Hund (egal ob BC oder Puggel oder Spitz oder Dökö oder was auch immer) das nicht kann.


    Ein Hund kann NEIN verstehen, wenn ich sage: NEIN, nimm nicht meinen Hausschuh.
    NEIN, nimm nicht das Reh am Horizont ist nochmal was GANZ anderes.


    Dein junger Hund kann in hoher Ablenkung noch nicht zuhören, weil Hunde in hoher Anspannung (wie wir Menschen übrigens auch) unwichtiges aus unserem Fokus nehmen und nicht zuhören können.


    Wir nehmen nur noch selektiv wahr.


    Dein Hund ist bei der Jagdt auf die Katze in einem Zustand höchster Anspannung und Konzentration (auch wenn du das nicht möchtest) und schafft es an der Stelle altersentsprechen absolut nicht ein nicht gut genug eingeübtes Abruchsignal zu befolgen.


    Du muss managen, bis DU dem Hund beigebracht hast seine Impulse zu steuern und Frust auszuhalten.


    Das ist ganz normale Alltagserziehung.


    Wäre es so einfach alles mit AUS, NEIN PFUI zu regeln, gäbe es keine Hundeschulen, keine Hundetrainer und so weiter.


    Ich hoffe, du kannst das reflektieren, dem Tier zuliebe.

  • Zitat von "diefee"


    Mal kurz ne andere Frage...Josie bekommt Plantium Trockenfutter, hat es immer gut vertragen und gerne gegessen, seit drei Tagen lässt sie ihr Futter aber stehen, oder isst nur widerwillig...muss ich mir Sorgen machen? Oder einfach mal das Futter umstellen? Bin mit Plantinum eigentlich sehr zufrieden gewesen.


    Du kannst deinen Fokus nun auch aufs Füttern legen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "diefee"

    ......Mal kurz ne andere Frage...Josie bekommt Plantium Trockenfutter, hat es immer gut vertragen und gerne gegessen, seit drei Tagen lässt sie ihr Futter aber stehen, oder isst nur widerwillig...muss ich mir Sorgen machen? Oder einfach mal das Futter umstellen? Bin mit Plantinum eigentlich sehr zufrieden gewesen.


    Hm - wie alt ist sie, ich glaub 6,5 Monate hattest Du geschrieben. Könnte es sein, daß sie demnächst zum ersten Mal läufig wird? Da kann das schonmal vorkommen und ist nicht wirklich besorgniserregend. Ich würds einfach mal weiter beobachten, bzw antesten, ob sie besondere Leckerli noch nimmt (wenn sie ernsthaft was hätte, würd sie die sicherlich auch eher verweigern), ansonsten denk ich, die holt sich schon, was sie braucht... Halt vermehrt darauf achten, ob sie genügend trinkt, das kann eher gefährlich werden, aber paar Tage wenig futtern ist net so wild.


    Umstellen würde ich deswegen sicherlich nicht gleich, zumal das Platinum ja auch ein gutes Futter ist.


    Zum Sichergehen: solange die Rippen nicht deutlich sichtbar sind beim Hund, sondern nur fühlbar, ist alles noch im grünen Bereich, solltest Du anfangen, die Rippen zu sehen oder gar die Beckenknochen am Rücken rausstehen, dann würd ich das mit dem Futtern nochmal ärztlich abklären, denn dann könnte es gefährlich werden und deutlich zu wenig dran sein am Hund. Ideal ist die Figur, wenn man die Rippen gut fühlen kann beim Darüberstreichen mit der Handfläche, ohne reinzubohren, aber nicht gleich sieht unterm Fell bei jeder Bewegung, und der Hund ne Taille hat. Das würde ich also weniger vom Gewicht oder der Futtermenge abhängig machen, weil jeder Hund seinen individuellen Stoffwechsel hat, sondern eher am Aussehen festmachen.


    @Liv: die Bemerkung war sicherlich sehr hilfreich..... :lol:

    Biene, Zwergpudelmix, *7.02.2007, Flächensuchhund - Bossi, DJT-Fox-Mix, *4.06.2006

    Faro, DJT, *14.08.2013 - Moritz, roter Kater, * 2008

    Frieda, DJT, 2001-30.07.2019 - Mogli, Norweger-Mix, Aug. 2010 - 29.05.2019


  • Na gut, wenn die Schilddrüse ausgeschlossen wurde, hast Du in diesem thread ja jetzt eine Menge anderer Tips bekommen zum Umsetzen.


    Ob der Mix in den USA nun ne Rasse ist oder nicht oder ob er nun eine Ausnahme ist aus dem über Genrationen sorgfältig zusammengestellten Zuchtprogramm des Züchters inklusive Gentest usw oder nicht: Der Hund dreht am Rad und Du musst was dagegen machen.


    Hier ist einer der vielen threads wo konsequente Ruhe empfohlen wurde und erstaunlcih gut geholfen hat. http://www.dogforum.de/hund-ab…ozialisieren-t184662.html
    Das Thema taucht im DF oft auf und Neu-user sind meist etwas überrascht (ich war es auch) denn sonst hört man ja immer nur 'Auslastung, Auslastung Auslastung!' Ich habe aber hier im Forum und in meiner direkten Umgebung oft gesehen, dass viel Ruhe mit sehr wenig gezielter und für den Hund (nicht den Mensch) passender Beschäftigung wirklcih Wunder wirkt.


    Der Tip eine neue Trainerin zu suchen ist sicher auch gut, allerdings habe ich basierend auf Deinen posts schon das Gefühl, dass Du stark selektierst in dem was Du lesen/hören willst und was nicht. Da nutzt eine Trainerin auch nur, wenn Du willens bist Dir sagen zu lassen 'Ihr habt's verbockt. 180 Grad Kehrtwendung. Schluss mit dem Gutzigutzi-Getrickse des ach soooo niedlichen Hundes und her mit der Disziplin, die die Besitzer haben müssen, die sich anspruchsvolle Arbeitsrassen anschaffen.'


    Ich sehe bei meiner besten Freundin, wie hart es ist, einen Hund mit niedriger Reizschwelle und hohem Aktivitätsdrang zu managen (der hat übrigens auch fast ein Jahr gebraucht bis zur Stubenreinheit und bei viel Stress etc taucht das Problem durchaus wieder mal auf) Wenn man allerdings einen guten Weg findet, wird man für die harte Arbeit und Selbstdisziplin mit einem tollen Hund belohnt.
    Alles Gute!


    eta: Nein, Futter nicht umstellen. Die hat schon genug Stress. Und sich 'sogar zwei Minuten ins Körbchen' setzen ist nix im Vergleich zu dem, was da passieren muss. Ich kenne Leute, die schicken ihren Hund fast 100Mal hintereinander zurück in den Korb- über Stunden.

  • Zitat von "diefee"

    Ich habe hier doch um Tips gebeten. Ich möchte auch den "Puggle" nicht vor euch rechtfertigen, ich weiß nur eben nicht wie mich Kommentare á la "so Mischlinge sind eben chaotisch, jetzt fliegt es dir um die Ohren" weiterbringen sollen..


    Dann pick doch nicht ausgerechnet diese Sachen aus den Beiträgen raus. Auch wenn deine "Rasse"-Wahl hier kritisiert wird, wurde in denselben Beiträgen in der Regel auch Tipps gegeben, was du nun am besten im Umgang ändern solltest :) Ignoriere den Rest, er bringt dich tatsächlich nicht weiter (trotzdem finde ich es nicht verkehrt, wenn es angesprochen wird, hier lesen auch andere mit).

  • Moin,


    der Beagelanteil jagt einfach.... und Katzen sind total toll dazu geeignet, wenn Jagdhunde im Jagdmodus sind, dann stört sie weder ein "Nein" noch Wasser noch sonst was - die schalten ab und gehen los - das ist durchaus auch erwünscht, im Jagdbetrieb jedenfalls. Da schütten sie auch Endorphine aus und das belohnt eben selbst.


    Jedes Mal wenn der Hund die Katze jagen kann hat er ein Erfolgserlebnis, sie getrennt zu halten ist keine Lösung, derweil es dadurch dann zu Unfällen kommen kann, die keiner will und weil der Hund dadurch auf Hab Acht ist, könnt ja immer sein, das die Miez um die Ecke schleicht. Er MUSS das lernen. Und ja, das ist schwer. Leine, festhalten und ne klare Ansage.


    Wobei, "Nein" und "Aus" sind Kommandos die aufgebaut werden müssen, sie nur zu sagen und zu hoffen, der Hund würde mal begreifen was mal will, kann bei sensiblen Tieren funktionieren, aber nicht bei solchen die Dickköpfig und stur sind. Bei unserem Tupf hat das ne Weile gedauert..... aber heute weiß er genau was ich meine wenn ich nein sage, aber je nach Erregungsgrad überhört er es auch geflissentlich. Dann schnapp ich ihn und bind ihn kommentarlos für eine Weile an, bzw. hab ich ihn angebunden. Kommt heute nur noch sehr selten vor.


    Ich hab einen Jagdhund gehabt und ausgebildet und von ihm gelernt, das ich immer schneller sein muss als er, sprich, sehe ich den Hasen und nehme ihn ins Gehorsam (bei Fuß gehen) dann geht alles gut, sieht er den Hasen vor mir, dann kommt es darauf an, wie nahe er bei mir ist - ist er erst mal auf und davon..... ist es besser zu schweigen, in vielen Fällen jedenfalls. Katzen hat er auch gejagt, wenn er gekonnt hat, aber nie in Wohngebieten, nie ausserhalb der Jagd selbst und schon gar nicht im Haus, wehe...... Kann gut sein, das Euer Hund auf die Katzen lauert..... und das ist schon Jagdverhalten und auch Erregung für ihn.


    Eine wirklich gute HuSchu kann ein großer Gewinn sein, manchmal muss man sich mehrere ansehen um zu entscheiden, welchen Weg man gehen kann und will und welche Art einem gut tut und dem Hund auch.


    Sundri

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