Bin überfordert mit meiner Hündin...

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    Hallo ihr Lieben,


    habe mich hier neu angemeldet und hoffe, ihr könnt mir helfen/Tipps geben!


    Also ganz auf Anfang...ich bin mit Hunden aufgewachsen, hatte zwar nie meinen eigenen, immer aber Hunde in Pflege. Ich habe schon mit mehreren Hunden zusammen gelebt, die Hundeschule besucht und gedacht, ich kenne mich ein wenig aus. Aber weit gefehlt..


    Da es mir mit der Zeit immer schwerer fiel, die Pflegehunde wieder ziehen zu lassen, kam der Entschluss: mein eigener Hund muss endlich her.
    Mein Freund und ich wohnen in einer 80qm Erdgeschosswohnung ohne Garten, daher haben wir uns für eine kleine Hunderasse entschieden.


    Leider haben wir alles falsch gemacht, uns Hals über Kopf in eine Puggle Hündin (Mops-Beagle Mix) aus einer "Hobbyzucht" verliebt und diese gekauft.


    Josie ist am 28.05.2014 geboren, also inzwischen 6 1/2 Monate alt. Mit welchem Problem ich jetzt anfangen soll, weiß ich garnicht genau..
    Wir haben eine Katze die schon vorher da war, ca. 1 Jahr alt, die von Josie von Morgens bis Abends nur gejagt wird.
    Wir haben alle Erziehungsmethoden versucht die uns einfielen, haben eine private Hundetrainerin hier, die leider auch nichts ausrichten kann.
    Außerdem ist Josie leider in keiner Weise stubenrein, obwohl sie seit sie ca. 16 Wochen alt ist, nirgendwo mehr groß hingemacht hat, pinkelt sie mindestens einmal am Tag in die Wohnung. Neuerdings hüpft sie aufs Bett oder Sofa, pinkelt da hin und hüpft wieder runter.. ich habe sie mehrfach tierärztlich untersuchen lassen, sie ist gesund..
    wir gehen mit ihr alle 3 Stunden raus (am Anfang jede Stunde, dann alle 2) und draußen macht sie immer ohne Probleme, wird gelobt und bekommt Leckerlie. Ich weiß mir langsam keinen Rat mehr, warum es drinne nicht klappt. Nachts schläft sie in ihrer Schlafbox ca. 7 Stunden durch und hält ein. Tagsüber pinkelt sie auch in ihr Bett oder Körbchen oder Boden oder eben unser Bett..
    Da mein Freund selbstständig ist und meist von Zuhause arbeitet, ist Josie nie alleine. Es sei denn wir sind mal einkaufen. Wenn wir sie in der Zeit alleine lassen macht sie meistens nirgendwo hin..wenn wir da sind auch gerne mal aufs Sofa neben uns..?


    Außerdem ist Josie sehr sehr aktiv und kommt tagsüber nicht zur Ruhe. Ich kenne von Hunden, dass sie sich hinlegen wenn nichts spannendes passiert, Josie hat von Anfang an tagsüber keine Sekunde still gestanden. Da meine Tierärztin dies für ungesund hielt, haben wir sie tagsüber alle 4 Stunden mal für eine Stunde in ihre Schlafbox getan, da schlief sie dann auch sofort ein.
    Josie ist draußen ein richtiger Draufgänger, lässt sich nichts sagen, pöbelt alles und jeden an, kennt kein Aus und kein Ende, auch nicht wenn alle anderen Hunde auf der Wiese keine Lust mehr zu spielen haben.
    Sie klaut auch Schäferhunden Bälle aus dem Maul und ich mache mir jedes Mal fast in die Hose.
    Ruheübungen klappen bei ihr nicht, das macht sie aggressiv. Wenn ich sie festhalte, verbeißt sie sich richtig in mir..wenn ich das unterbinde, weiß sie nicht wohin mit sich und beißt sich selbst..


    Wir haben wie gesagt eine Hundetrainerin, die uns Einzelunterricht gibt, da es in der Gruppe mit Josie schier unmöglich ist. Leider ist auch diese inzwischen mit ihrem Latain am Ende..


    Oh man..ich hoffe das war jetzt nicht zu viel Text für euch! Ich würde mich super über Antworten freuen und vielleicht gibt es ja sogar Leidensgenossen?


    Viele Grüße,


    Anja, Christopher und die kleine Josie

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  • Hallo,


    Josie habt ihr nun ca. 2 Monate, je nach Vorarbeit des "Züchters" kann das mit der Stubenreinheit ein wenig dauern, vorausgesetzt, sie ist wirklich gesund. Was wurde beim Tierarzt diesbezüglich genau untersucht?
    Ein Hund, der mir auf's Sofa oder ins Bett pinkelt, würde ich nicht mehr herauflassen.
    Könnt ihr genaue Situationen ausmachen, in denen sie pinkelt?
    Was war vorher?


    Was habt ihr in den zwei Monaten bereits erzieherisch versucht, damit sie die Katze nicht jagt?


    Wie sieht der Tagesablauf mit ihr aus?
    Ihr geht alle drei Stunden heraus.
    Wie lange?
    Was macht ihr außerhalb?
    Was macht ihr im Haus mit ihr?
    Sucht ihr mit Josie sogen. Hundewiesen auf?


    Lasst es doch bitte nicht zu, dass sie anderen Hunden den Ball aus dem Maul klaut.
    Die Sitten des guten Benehmens müsst ihr Josie beibringen.
    Das gilt auch, wenn sie mit anderen Hunden spielen will, die keine Lust haben.
    Leint sie an und fertig.


    Insgesamt klingt der Hund vollkommen überdreht, scheint dadurch gestresst zu sein, nun gilt es, eine Ursache zu finden (es wird eine geben).


    LG Themis

  • Also einen Rat kann ich dir nur bedingt geben. Wenn es so schlimm ist, dass sie sich selbst beißt weil sie nicht weiß wohin mit ihrer Frustration kann ich fast nur empfehlen, es nochmal mir einem anderen Trainer zu probieren.
    Draußen; Schleppleine ran. solange, bis sie ein Nein akzeptiert. Wenn sie Stress macht, ranangeln und in die andere Richtung weggehen.
    Und ich kann dir ganz arg empfehlen mit dem Hund eine Sportart anzufangen. Am besten etwas, was die Konzentration fördert, wo sie nicht auf 180 zum Ziel kommt, sondern nur mir denken, Mantrailing, Fährten etc.
    Zuhause die Stubenreinheit komplett neu aufbauen, ihr müsst sie e ht einfach wieder nach jedem spielen, fressen, schlafen rausschmeißen und so gut es geht beobachten, ob sie irgendwel he anzeichen zeigt, das sie mal muß. Vom Sofa würde ich sie konsequent verbannen, genau so vom Bett. seid ihr nicht mit ihr im Raum, Tür zu. "Klogeruch" bleibt auf den Möbeln, das dauert lange, bis sie die Stubenreinheit so intus hat, dass sie es auf markierten Möbelstücken nicht mir macht. Schmeiß ihr Bett in die Waschmaschine mit ner aufgeschnittenenn Zitrone.


    Was das schlafen angeht, ich würde schauen dass sie zumindest 1 Mal am Tag ne Stunde ihre Konzentration und Gehirn nutzen muss, nicht direkt mit Fährten, aber kleine Dinge suchen, Tricks, etc. und dann konsequent wenn du merkst dass sie freidreht entweder in die Box oder du musst ihr Platz und Bleib so beibringen, dass sie versteht dass dann Pause ist und sie nicht aufstehen und rumturnen kann. Am Anfang wirst du sie 40 Mal zurück ins Bett schicken müssen aber irgendwann wird auch sie verstehen, dass Pause Pause heißt.


    So nun hab ich doch Tips gegeben. Ich warne dich vor, mein Hund war am Anfang ähnlich schräg drauf und uns hats 2 Jahre gekostet.


    Solche Geschichten sind der Grund, warum man manche Rassen nicht miteinander verpaaren sollte. Ähnliches kann bei Aussi x Labbi z.B passieren.

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  • Von mir nur ein kleiner Denkanstoß zur Pinkelei:
    Du schreibst, dass sie selten pinkelt, wenn ihr nicht da seid, dafür aber oft direkt neben euch aufs Sofa. Pinkeln kann von Hunden gezielt als sogenanntes "Aufmerksamkeits-Heischendes-Verhalten" getan werden. Sie will Aufmerksamkeit - bekommt diese nicht, weil ihr vielleicht gerade fernseht - sie pinkelt aufs Sofa - ihr seid wieder ganz bei ihr! Funktioniert wunderbar, wird also wiederholt.
    Dabei ist es erstmal unherheblich, ob ihr schimpft, sie vom Sofa hebt oder ihr seufzend über den Kopf streicht, ihr wendet euch ihr zu.


    Der Gedanke, dass bei ihr so eine Kette entstanden ist, liegt nicht ganz fern, zumal ihr auch draußen das Pinkeln mit sehr viel Aufmerksamkeit belohnt!


    Der einzige Ausweg ist, dass man das Verhalten überhaupt nicht mehr beachtet, aber vorsicht, solche Hunde probieren dann sehr schnell andere Verhaltensweisen um euch aus der Reserve zu locken.


    Für mich gäbe es draußen überhaupt keine Reaktion mehr, wenn sie pinkelt. Pinkeln ist ohnehin selbstbelohnend, immerhin ist die Blase danach leer und entspannt. Drinnen würde ich sie von allen Polstermöbeln fernhalten und alle Teppiche verbannen und dann ihr pinkeln völlig ignorieren. Wischt es weg, wenn sie wieder mit etwas anderem beschäftigt ist.



    Zusätzlich kann ich mich nur den Tipps meiner Vorschreiber anschließen...

  • Abgesehen davon dass diese Mischung einfach nur chaotisch sein kann im Kopf ist die Kleine noch fast ein Baby! Sie ist wie so viele Hunde in diesem Alter noch nicht komplett stubenrein. Klar schaffen es manche schon mit 12 wochen aber die meisten Hunde brauch länger. Mein eigener Spätzünder hatte es mit 9 Monaten endlich gerafft. Wenn du weißt wo sie gerne hinmacht dann darf sie da eben nicht mehr hin, wenn sie es macht wenn sie alleine ist, dann kann sie eben noch nicht alleine bleiben. Das sind ganz normale Welpen und Junghundregeln.
    Pinkelt sie wenn ihr direkt daneben sitzt kann es auch sein dass es ihre Art ist zu zeigen dass sie stress hat. Die ist einfach überdreht, unsicher (vielleicht beobachtet ihr sie schon aus den augenwinkeln und sie merkt das, weiß dass ihr gleich Übellaunig werdet und scwupps pillert sie) dummer Kreislauf aber sie macht es nicht mit Absicht!!! Nie im Leben!


    Daneben braucht jeder Hund und ganz besonders junge Hunde täglich 20 Stunden Ruhe. sie einmal für 4 stunden in eine Box sperren bringt dir da nichts ausser dass du gesehen hast dass sie diese Ruhe echt auch braucht. Sie sollte lernen das Ruhe nett ist. Runterfahren und dösen gehört zum hundeleben genauso dazu wie mal richtig losfetzen. Allerdings je mehr du mit ihr machst um sie auszupowern desto weniger wird sie zur Ruhe kommen. Für einen so jungen Hund ist Reizüberflutung einfach ein richtig arges Thema, sie kommen nicht mehr runter und drehen richtig auf. Lernen oder sich einfach mal hinhauen und schlafen ist dann nicht mehr drinnen.


    Beschränkt euer Programm doch mal auf ein Minimum. Die benötigten 5 Minute Pippirunden über den ganzen Tag verteilt und dann wieder rein und Langeweile. 2x am tag maximal ne halbe Stunde Gassi und dabei ein bissl üben dass sie auf euch achtet und das sollt eigentlich genug sein. Jedenfalls war es dass für alle meine Hunde die später im Sport geführt wurden und werden. Ich versteh immer nicht warum so ein Familienhund so ein extremes Marathonprogramm haben muss. Grundgehorsam, Schnüffelspiele, Hundeschule, Tricksen... das ist ein Programm dass sie einfach überfordert!


    Langweilig durch die Gegend schlumpfen und dabei mal intensiv mit dem jungen Hund toben oder 2x Sitzen üben und dann wieder spielen ersetzen so ziemlich alles was man allgemein unter Grunderziehung versteht. Die Hunde lernen dabei dass wenn Fraule mal was will es immer mega toll und supi ist, dass dann aber auch wieder gut ist und ganz wichtig da sie das oh wie toll doch Fraule ist so gelernt haben funktioniert auch der Rückruf denn der leitet ja das Spiel ein. Klappt der Rückruf, klappt auch ein Pfui denn das braucht man dann ja nicht mehr und was bitte muss ein Familienhund noch können? Nicht mal ein zukünftiger arbeits oder Sporthund muss in diesem alter mehr können. Man legt einfach eine spielerische Basis und ansonsten dürfen sie sich im Rudel großspielen und vor allem großschlafen.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Dass manche Hunde lange brauchen um stubenrein zu werden stimmt schon, aber mit 6 1/2 Monaten ist so ein kleiner Hund wirklich kein Baby mehr. Ob es nun Aufmerksamkeits-Heischendes-Verhalten sein kann oder nicht, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen - wie gesagt soll es ein Denkanstoß sein. "Mit Absicht", wie du es schreibst impliziert für mich einen bösen Willen, das habe ich nicht unterstellen wollen. So etwas ist einfach unabsichtlich aufkonditioniertes Verhalten. Ob es nun einfach Stress ist oder doch etwas anderes, das Pinkeln zu ignorieren bringt ja keinen Nachteil.

    Wie der Tag tatsächlich strukturiert ist und was der Hund täglich mitmacht hat die TS ja noch gar nicht geschildert, wohl aber, dass ihr von Anfang an bewusst war wie wichtig Ruhephasen für einen jungen Hund sind.


    Ich bin sehr gespannt zu hören, wie sich der Tagesablauf tatsächlich darstellt. Vielleicht ist ja wirklich ein komplettes Runterfahren die Lösung...

  • Liebe Anja,


    zu allererst muss ich Lockenwolf zustimmen. Ich gehe da komplett mit, da ich selber ein seeeehr aufgewecktes, kleines Bürschlein hier zu Hause habe und mir ebenso mühsam beibringen musste wie ich gut mit ihm zusammenleben kann, aber es klappt nun wunderbar.


    Er ist jetzt sechs Monate alt, immernoch (natürlich) ein wilder Feger, aber er weiß nun, dass es nahezu nichts besseres gibt als kuscheln und schlafen, in der Sonne zu dösen, Ruhe zu genießen, um dann wieder loszuflitzen...


    Am Anfang wollte ich ALLES... ganz früh Grundgehorsam, Hundekontakt, den Hund auslasten, Tricks, Spazierengehen, in den Zoo und so weiter, ich ÜBERFLUTETE ihn sprichwörtlich... aber gerade für einen kleinen Wildfang gilt immer: WENIGER ist mehr.


    Redet nicht mehr so viel mit dem Hundi, beschränkt eure Kommunikation aufs Nötigste, denn sonst überfordert ihr die Kleine. Lasst selber Ruhe in euch einkehren, versetzt euch in den Hund rein. Nehmt alles Spielzeug weg. Gebt es nur zu besonderen Anlässen raus- diese Welt, die es zu erkunden gibt, ist spannend genug. Alles Schritt für Schritt- ihr habt noch sooo viel Zeit. Ich kann nur Blickkontaktübungen zur Beziehungsfestigung empfehlen- aber auch nur kurz am Tag.


    Füttert sie ausschließlich per Hand- so wird euer Kontakt enger. Am Anfang hat uns unser Kleiner jeden Abend Punkt 20.00 Uhr fast zerfleischt, ist rumgerannt wie ein Wilder, hat gekläfft, gebissen... als wir unser Programm runter gefahren haben, ist Ruhe eingekehrt, er ist viel besonnener, dieses ganze Theater fällt weg. Der Besuch einer guten Hundeschule tut ihr Übriges. Klar, sie sind in dem Alter wild und quirrlig- kleine Kinder eben und das ist auch gut so, man sollte es ihnen nur nicht noch zusätzlich scher machen. ;)


    Wirklich wichtig ist: sie spürt eure Angespanntheit, eure Angst ("Wenn das so bleibt, dann... oh Gott!..."), nehmt euch selbst den Druck, es wird alles gut, früher oder später, jeder Hund hat seine eigene Zeit, bekommt ein Gefühl dafür! Und ich würde zudem Hundekontakt auf Hundewiesen vermeiden, wo es keine Anleitung durch professionelle Trainer gibt... die Hunde machen da teilweise echte Negativerfahrungen und wir merken es noch nicht einmal. Auch Leinenkontakt bitte unterlassen, da die Kleine ja pöbelt, aus welchen Gründen auch immer, sucht euch eine gute HuSchu und lernt dort nette Hundefreundschaften kennen, die bringen auf Dauer viel mehr ein! :)

  • Und das sind nur meine Erfahrungen mit einem ELENDIG WILDEM KLEINEN WICHT, der jetzt wirklich gut mit allem zurecht kommt... Ich bin auch gespannt auf deinen Tagesablauf... ;)

  • Würde mich Lockenwolf anschliessen. Und auf jeden Fall einen anderen Trainer suchen.


    Das Katzenjagen müsst ihr erst mal unterbinden. Macht Türgitter dran, Hausleine an den Hund, was auch immer. Aber das Verhalten müsst ihr verhindern. Das festigt sich sonst immer mehr.


    Genauso wie das aufdringliche Verhalten anderen Hunden gegenüber. Sucht Kontakt zu älteren, souveränen Hunden für gemeinsame Spaziergänge, aber Spielwiesen und Stehpartys würde ich meiden.


    Erzieherisch kann man auf einen so jungen, völlig übermüdeten und überdrehten Hund erst mal nicht viel einwirken. Kann die sich überhaupt auf irgendwas konzentrieren?


    Du schreibst, du hast viel Hundeerfahrung, hattest du es auch schon mit Welpen zu tun? Es klingt für mich ein bisschen so, als würdest du Dinge erwarten, die man in dem Alter einfach noch nicht erwarten kann und sollte. Und man überfordert sie unheimlich schnell. Dann kommt u.U. sowas dabei raus.


    jetzt noch mehr Input, wie irgendein Sport, wäre nicht mein Weg. Mit Ruhe lernen und der ganz gewöhnlichen Grunderziehung habt ihr und der Hund erst mal mehr als genug zu tun.


    auf die Rasse würde ich das übrigens nicht schieben. Ob man den Mix jetzt gut findet oder nicht, aber grundsätzlich so wahnsinnig problematisch finde ich den nicht. Wisst ihr etwas darüber, wie der Hund aufgewachsen ist? Habt ihr die eltern gesehen, wurde sie sozialisiert, wie alt war sie als ihr sie geholt habt?

  • Diese Anfeindungen von Mixen geht mir irgendwie auf die Nerven..ich finde reinrassige Möpse, die nicht atmen können wesentlich schlimmer als meine langschnäuzige Josie...außerdem helfen mir so Kommentare wie "die kann nur chaotisch im Kopf sein" irgendwie nicht weiter.


    Ich hatte nie einen Welpen, das stimmt, aber ich bin der Meinung, ich verlange nicht zu viel von ihr. Sie kann sich halt generell schlecht auf Kommandos etc. konzentrieren, wenn noch andere Menschen/Hunde dabei sind schonmal garnicht..

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