Spaziergang mit bravem Ersthund und ziehenden Junghund
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Aber, wie kann sie dir Abhauen, wenn du das Ende der Schleppleine in der Hand hältst?
Ja, das sie sich die Schleppleine nicht um die Beine wickelt, darauf muß man achten. Da mußt du sofort eingreifen.
Aber mit nur einem Hund an der Schleppleine ist das gut machbar. Schaue dich mal im Forum um, da gibt es viele die dir da Ratschläge geben können, wie man solche Situationen sicher meistert.LG
Franziska mit Till
- Vor einem Moment
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Hi,
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Sie hat doch geschrieben, daß sie die Schleppleine sofort losgelassen hat.
Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Zitat
...... Aber nach der Arbeit zuerst mit der einen eine Stunde gehen, die andere muss noch warten und dann nochmal eine Stunde mit der anderen. Oder auch länger weil ich mit beiden im Garten noch topen und spielen will. Weil im Finstern (Stirnlampe) am Feldweg kann man nicht spielen. Sorry, aber das kann mir keiner erklären, dass sich das jemand antun und dann noch freudig und entspannt beim Training ist...
...Hm - das mußt mir echt erklären, warum das nicht gehen soll.... Du mußt doch nicht ne ganze Stunde mit jedem Hund gehen! Üben sollte man eh nur in mini-Sequenzen, solang der Hund noch Spaß daran hat und sich konzentrieren kann. Und wenn die Ältere Suchspiele liebt, ist die nach 20 Minuten genauso ausgelastet oder besser, als wenn Du ne Stunde nur Gassi gehst ohne Suche. Muß ja nicht immer Zerrseil-Spielen sein, im Finstern lassen sich Leckerli besonders gut suchen - der Hund sieht nämlich nicht, wo die hinfallen, und kann NUR nach der Nase gehen. Suchspielchen = Handvoll Leckerli aufm Gras/Acker verteilen, Hundi sucht.... Das mach ich sogar manchmal abends daheim: ne Handvoll Trockenfutter in der Küche strategisch verteilen: auf der Lehne der Eckbank, auf der Eckbank, darunter, auf dem Stuhl, hinter die Türe, unter die Hundedecke, in den Türgriff des Küchenschranks, auf die Mini-Gefriertruhe zwischen den drei Blumentöpfchen etc., und so dürfen sie sich ihr Abendessen zusammensuchen, oder zumindest nen Teil davon (Rest ist Fleisch, das möcht ich net unbedingt am Küchentürgriff haben *gggg)- und dann sind die glücklich.....
Ich glaub ja, Du machst Dir das Leben ein bisserl selbst schwer mit Deinem Anspruch, daß jeder Hund so lange Gassizeit braucht.... Man muß auch nicht jedes Gassi getrennt gehen oder immer mit dem hund üben. Kannst Du wenigstens mal alle 2 Tage einen getrennten Spaziergang machen? Oder halt dann zusätzlich am Wochenende noch einen. Ansonsten zusammen gehen und unterwegs mit viel Spaß üben. Gerade Abruf und Grundgehorsam kann man auch bei ner gemeinsamen Gassirunde zwischendurch super mal 5 Minuten üben: einer sitzt ab, der Andere wird abgerufen. Und damit hast sogar schon eine Impulskontrollübung fürs Anti-Jagdtraining absolviert mit dem liegenden Hund (und erzähl mir net, nen Mali (war doch einer, hab ich das richtig im Hinterkopf?) kriegt man nicht allein mit der Stimme so motiviert, daß er nicht zu Dir kommen würde.... *gg).
Noch ein Tip: so lange der ganz stinknormale Abruf nicht sitzt als absolute Grundvoraussetzung, kannst Dir jegliches (teure) Anti-Jagd-Seminar sparen - denn gehorsam im Alltag ist ein absolutes Muß, damit man Gehorsam in Spezialsituationen mit höchster Ablenkung überhaupt erst trainieren kann.
Generell: ich glaub, Du setzt Dich selbst zu sehr unter Streß, das merken die Hunde natürlich auch. Wenn ich mit diesen Erwartungen schon rausgehe "das kann man nicht, das geht nicht", dann KANN gar nix klappen, was ich unterwegs übe!
Also: entspann Dich, ruf Dir in den Kopf, wie viel Freude Du mit den Hunden hast, lach mal über nen Unsinn, den sie machen. Mit Humor geht alles viel leichter, wirst sehn! :-) Es geht, ich mach´s täglich :-) -
Zitat
Sie hat doch geschrieben, daß sie die Schleppleine sofort losgelassen hat.
Schöne Grüße noch
SheltiePowerJa, wenn sie um die Beine gewickelt war. Das kann ich verstehen. Da muß man halt aufpassen, und sofort eingreifen. Aber ansonsten kann man einen Hund dann doch halten, oder?
LG
Franziska mit Till
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Zitat
....Da würde ich sie dann mit Beißwurst voll reizen wollen, aber dann hängt mir die andere wieder am Bein und versteht die Welt nicht, wenn ich nicht mit ihr spiele. Dann will ich nicht wissen was ist wenn sie Hasen und Rehe hinterherlaufen könnte.
Mensch, Mädel - dann nimm 2 von den Dingern mit, und wenn die Ältere kommt und spielen will, schmeiß ihr eine in den Rachen, und wedel der Andern gleich weiter zu mit der zweiten Beißwurst, damit die kommt, und bestätige sie dann damit. Bist ein "Umstandskrämer" *gg Gerade wenn Du nen Moment mit der Ersten spielst und dabei Halligalli machst, das macht die zweite doch erst richtig auf Dich aufmerksam - und sobald sie dann guckt, schrei freudig "Jawoll!" laß die Beißwurst der Älteren los, und wedel der Jüngeren auch mit einer und ruf sie im selben Moment ab. Denn in dem Moment, wo sie zu Euch guckt, hast Du ihre Aufmerksamkeit, dann wirst Du nicht vergebens rufen.
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Anfangs als ich es mit der Schleppleine probierte war sie auch am Geschirr. Aber, wie ganz zu beginn geschrieben, fand ich die Schleppleine dann sehr gefährlich (ich habe das Ende gehalten und nicht alles schleifen lassen, dann haut sie mir ja trotzdem ab wenn sie jagen will). Wenn sich die Leine um ein Bein geschlungen hat und sie lospreschen wollte habe ich zwangsweise die Leine fallen gelassen, sonst hätte sie sich das Bein verletzt! Und jetzt kann ich sie auch nicht am Geschirr mit der Flexi nehmen, weil sie ja dann noch besser ziehen kann. Sonst fänd ich den Grundgedanken dahinter toll!
Mit der Schleppleine habe ich auch noch vermehrt das abrufen geübt, welches ich ja mit Beißwurst trainiere. Denn dann konnte ich die Leine fallen lasse, hatte eine hat frei und habe so meiner älteren immer wieder Leckerlies geworfen die sie suchen konnte. Bzw. konnte ich mich auch besser bewegen, als wenn ich schauen muss, dass ich beim Spielen den Hund nicht mit der Flexi "erschlage".Und zum Rest, auch schon wie gesagt, im Garten sind wir regelmäßig und sie trifft auch regelmäßig andere Hunde zum spielen.
Wieso denn so kompliziert?

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Hat sie Dich denn am anderen Ende der Leine auf dem Schirm oder ist sie nur nach außen fokussiert?
Wenn sie Dich ausblendet wäre sinnvoll, dort anzusetzen. Also erst die (Um)Orientierung zu Dir fördern und dann den Zug von der Leine nehmen (greift ineinander).Reine Richtungswechsel und stehenbleiben funktionieren eher selten, gutes Timing bei der Bestätigung und Korrektur sind wichtiger. Wenn Du Dir da unsicher bist, mal einen Trainer von außen drauf gucken lassen.
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Ja, wenn sie um die Beine gewickelt war. Das kann ich verstehen. Da muß man halt aufpassen, und sofort eingreifen. Aber ansonsten kann man einen Hund dann doch halten, oder?
LG
Franziska mit Till
Ich weiß, was Du meinst.
Ich würde ja die Schlepp immer ein bißchen aufwickeln, sollte ich das andere Ende in der Hand halten.
Denn, wenn ein Mali mal loslegt, das dann plötzlich, ICH würde diesen Hund nicht gehalten bekommen, wenn der die komplette Schleppleinenlänge als Durchmesser zum Anlauf hat. Oder mir würde die Schultern schmerzen.Und zur Frage:
Als ich meine Kleine, und mir ihr alleine geübt hatte, da bin ich auch mal getrennt Gassi gegangen. Da es ja Übung, also Training, war, waren wir nicht lange draußen. Nur wenige Minuten. Die Große dann alleine natürlich etwas mehr.
Mehr wäre für die Konzentration bei der Kleinen viel zu viel gewesen.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Mal kurze Frage zwischendurch, hast du dir einen Mali ohne Sportgedanken geholt?
Ich denke wenn sie wirklich ausgelastet wäre und durch gemeinsames Training, die zusammenarbeit mit dir gelernt hätte, es vielleicht einfacher wäre. -
Zitat
Ja, wenn sie um die Beine gewickelt war. Das kann ich verstehen. Da muß man halt aufpassen, und sofort eingreifen. Aber ansonsten kann man einen Hund dann doch halten, oder?
LG
Franziska mit Till
Sobald der Fuß umwickelt war hab ich ihn wieder befreit, natürlich. Aber manchmal verwickelt sich die Leine auch während dem loslaufen. Dann muss ich die Leine loslassen = ich kann den Hund nicht stoppen wenn er z.B. etwas jagen will. Dann kann ich ihn gleich freischnauze laufen lassen und auf das Glück vertrauen.
Aber hat von euch schon mal jemand an einer 10 Meter Schleppleine und Geschirr einen Mali "gehalten" der vollgas wegstürmt weil er irgendetwas sieht oder riecht? Ohne mehrere Meter nachlaufen um den Stoß abzufangen geht es nicht und selbst dann zerrst du dir den Rücken.
- Vor einem Moment
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