Spaziergang mit bravem Ersthund und ziehenden Junghund
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Naja eigentlich sollte einem bewusst sein, dass ein junger Zweithund auch durchaus Phasen haben kann, in denen er alleine ausgeführt werden muss um eine vernünftige Erziehung zu erreichen. Alleine ist das natürlich schwierig, aber dann ist auch ein Zweithund schwierig. Naja jetzt ist es zu spät.
Richtungswechsel gehen mit zwei Hunden nicht, weil dein Ersthund dann ganz schnell frustriert wird. Also würde ich den Jungspund begrenzen. Ich würde sie einfach nicht an mir vorbei laufen lassen. Sie hat an der Leine neben/hinter dir zu laufen und Punkt. Körperlich begrenzen, wenn sie vorpreschen will. Zieh dir selber eine imaginäre Linie, die sie nicht übertreten darf. Bei mir war das ihre Schulter darf nicht vor meinem Bein sein.
Hazel hat die Leinenführigkeit so schnell verstanden. Natürlich loben/belohnen, wenn sie schön läuft. - Vor einem Moment
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Hi,
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Zitat
gut, dann bleibt wohl nur das getrennte Üben
so wie den meisten anderen frischen Zweithundebesitzern
Gut, dass ich zu wenig Zeit dafür habe, habe ich nun schon genug erklärt.
Aber wie kann ein Training an einer längeren Leine aussehen? An der kurzen wird sie belohnt wenn sie bei mir ist. Aber an der langen Leine muss sie ja nicht bei mir gehen, sonderen nur nicht ziehen.
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auch an der langen Leine benötigst du Zeit, um dem Hund zu erklären, in deinem Umkreis zu bleiben, ohne in die Leine zu rennen
ich verstehe nicht, warum du ohne vermehrte Zeit deine Hundeanzahl vermehrst, aber nun gut
Um Zeit und Üben kommst du halt nicht drum herum
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Zitat
auch an der langen Leine benötigst du Zeit, um dem Hund zu erklären, in deinem Umkreis zu bleiben, ohne in die Leine zu rennen
ich verstehe nicht, warum du ohne vermehrte Zeit deine Hundeanzahl vermehrst, aber nun gut
Um Zeit und Üben kommst du halt nicht drum herum
Ich hab doch meine ganze Zeit den zwei Hunden gewidmet! Aber Zeit zum wirklich trainieren ist trotzdem am Wochenende und da gehe ich ja auch getrennt. Das hab ich doch jetzt schon mehrmals geschrieben...
Trotzdem weiß ich nicht, wie man "dem Hund zu erklären, in deinem Umkreis zu bleiben, ohne in die Leine zu rennen". Selbst wenn ich mit ihr alleine gehe. -
Zitat
Gut, dass ich zu wenig Zeit dafür habe, habe ich nun schon genug erklärt.
Aber wie kann ein Training an einer längeren Leine aussehen? An der kurzen wird sie belohnt wenn sie bei mir ist. Aber an der langen Leine muss sie ja nicht bei mir gehen, sonderen nur nicht ziehen.
Dann läuft dein Ersthund doch aber frei oder, wenn sie an der Schlepp ist? Dann spricht doch nix dagegen, einfach stehen zu bleiben und zu warten bis die Leine locker ist. Dann gehts weiter. Konsequenz ist hier halt wichtig. Wenn sie Erfolg hat, warum sollte sie das Verhalten einstellen?
Aber ein junger Hund in dem Alter muss auch mal fetzen können nach Herzenslust. Hast du keine Möglichkeit hier mal ein eingezäuntes Gelände zu nutzen? Ansonsten zügig den Rückruf üben. Das ist einfach das wichtigste Kommando.Edit: Was heißt denn Zeit zum wirklich trainieren? Bei mir wird auf jedem Spaziergang trainiert. Geistige Beschäftigung ist für einen Mali in dem Alter wichtig. Jeden Tag ein bisschen. Natürlich in Maßen. Dafür brauchts keine extra Trainingszeit. Gassizeit= Trainingszeit.
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Wir haben zwar nur einen Hund, aber wir haben es so gemacht, daß wir zwischen Halsband und Geschirr unterschieden haben. Am Halsband wird absolute Leinenführigkeit verlangt, am Geschirr darf gelaufen werden wie der Hund möchte. Das hat den Vorteil, daß du dem Hund am Geschirr Freiraum lassen könntest ohne dir die Leinenführigkeit kaputt zu machen; und du müsstest die Leinenführigkeit nur dann trainieren wenn du wirklich Kopf und Hände dafür frei hast und die Ablenkungen von außen nicht zu groß sind und auch nur solange wie dein Hund sich konzentrieren kann. Ansonsten wird die Leine halt wieder ans Geschirr geklickt.
Eine Möglichkeit wäre die für die Alltagsrunden über das Feld eine wirklich lange Schleppleine zu besorgen. Dann könnte dein Ersthund dort frei laufen und dein "Jungspund" hätte seine Freiheiten und seinen Bewegungsfreiraum und wäre dabei trotzdem gesichert. Zwischendurch könnstest du dann immer wieder den Rückruf trainieren.
Außerdem würde ich dir raten dich immer wieder gezielt auf den Spaziergängen mit deinem Junghund zu beschäftigen; so daß er erfährt bei dir gibt es Spaß und Beschäftigung. Vielleicht mag er apportieren, oder Suchspiele? Wir haben auch einen passionierten Jäger und er genießt es wenn ich mich mit ihm beschäftige.
Toll wäre es wenn du deinem Junghund die Gelegenheit verschaffen würdest mal ohne Leine so richtig losrennen zu können. Gibt es bei euch eingezäunte Freilaufflächen wo sie nicht weglaufen kann? Habt ihr einen eingezäunten Garten in den ihr andere Hundehalter mit ihren Hunden zum gemeinsamen Toben einladen könntet?
Gibt es eine Hundeschule in erreichbarer Nähe die so etwas anbieten? Ich denke für einen so jungen Hund ist das einfach wichtig. Auf der anderen Seite eben auch die gezielte Beschäftigung mit ihm.LG
Franziska mit Till
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Zitat
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Derzeit definitiv nicht, dafür funktioniert das abrufen noch viel zu wenig, außerdem würde sie jagen. Das ich am Abrufen auch trainieren muss ist mir klar, aber mit zwei Hunden bleibt eben nicht mehr viel Zeit übrig und das kann ich auch nicht trainieren wenn ich mit beiden unterwegs bin...Warum - was hindert Dich daran? Abrufen, und wer zuerst kommt, kriegt Leckerli oder ne Spielrunde. Was meinst, wie schnell die Kleine merkt, daß sich Kommen lohnt! Die wird nach ein paar Malen gar nicht mehr nachdenken, bevor sie zu Dir losrennt mit full speed..... ;-)
Oder einfach gemeinsame Spielchen unterwegs: beide Hunde mit ausreichend Abstand absitzen lassen, Du rufst die Alte, und wenn die kommt - Bestätigung. Dann wird die Junge gesehen haben, daß sich für die Alte das KOmmen lohnte, und nur noch darauf warten, auch abgerufen zu werden. Voraussetzung ist bei der Variante natürlich, daß zumindest das Sitzenbleiben auf Entfernung schon klappt :-)
Abgesehen davon: wo ist das Problem, mal getrennt zu gehen? 10 Minuten mit der "Kleinen", ein paarmal abrufen, ein paar Übungen, dann die Alte dazugeholt und zusammen Gassi gegangen. Die 10 Minuten sind doch wohl übrig? Ich gehe ständig getrennt, weil Frieda sich mit den anderen beiden nicht versteht - morgens, mittags, abends.... Wenns sein muß, geht auch das - und Du mußt es ja nicht immer machen, sondern nur ab und an.
Zitat.........Und ich habe eigentlich gehört, dass wenn der Hund zieht man ihn nicht rufen o.ä. soll, denn dann lobt man ja nur das reagieren auf das zurufen und nicht, dass die Leine locker ist.
Wenn ich mit ihr alleine gehe und die Leine ist gespannt, bleibe ich stehen oder gehe 1 - 2 Schritte zurück, spätestens dann ist sie jetzt schon an meiner Seite und dann bekommt sie ein Lobwort und oft ein Leckerlie (wird vom Futter abgezogen).
Wenn Bossi anfangs zog, ging ich einfach mit einem kurzen freundlichen "Hey!" ein paar Schritte zurück. Sobald er mich auch nur ansah, gabs ein "Ja feiiiiin! Komm mit!", und sobald er bei mir war, ging´s wieder vorwärts. Inzwischen reicht ein Stehenbleiben oder ein (dann strengeres - immerhin weiß er jetzt, was er soll) "Ey!", und er läuft halbwegs anständig. Der Kerle kanns nämlich, muß ihn nur ab und an erinnern, daß nicht nur er stur sein kann *gg
Jedes Mal, wenn die Leine Spannung kriegte, bin ich wieder rückwärts gegangen. Erst gab ein Ansehen Lob, dann nur noch, wenn er sich in meine Richtung in Bewegung setzte, heute nur noch, wenn er auf der richtigen Höhe ist und mitläuft. An sich ist das Weiterlaufen genug Belohnung (er will eigentilch nur vorwärts kommen), aber so kriegst natürlich einfacher Schritt für Schritt die richtige Position verdeutlicht. Nachdem ich erstmal rausgefunden hatte, was bei ihm "zieht" an Vorgehensweisen, ging´s eigentlich recht fix, daß ers kapiert hat. Klar - Klein Terri probiert immer mal wieder, aber er weiß, was er soll, er kann´s, und wenn ich drauf bestehe, tut er´s auch...

Im Übrigen ist das mit dem Zurückgehen oder Leinelaufen üben doch kein Problem, wenn die Ältere frei läuft, weil die ja vor sich hinschnuppern kann, und Du nur die Kleine immer ansprichst und mit ihr zurückgehst, insofern sollte das Vorhandensein der Älteren dabei nicht stören. Und Du mußt den jungen Hund ja nicht "anpflaumen", sondern ihm nur ruhig, immer wieder und konsequent zeigen, was genau Du möchtest - dann kannst üben, so viel Du willst, ohne die Andere dabei zu erschrecken oder ins Meideverhalten zu bringen! Evtl. hilft Dir dabei eine Unterscheidung Halsband - Geschirr: Am Halsband wird grundsätzlich anständig gelaufen, am Geschirr darf sie ziehen - daß sie sich anfangs nicht 2 Stunden am Stück darauf konzentrieren kann, ist ja klar, daher vereinfacht dem Hund das das Üben.
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Zitat
Aber wie kann ein Training an einer längeren Leine aussehen? An der kurzen wird sie belohnt wenn sie bei mir ist. Aber an der langen Leine muss sie ja nicht bei mir gehen, sonderen nur nicht ziehen.
Das Hauptproblem hierbei wird wohl eher sein, daß der Grundgedanke, erst gar keine Spannung auf der Leine zuzulassen, bzw. Hund diese selbst lockern kann, noch nicht verstanden wurde.
Hier scheint es so zu sein, daß der Hund den Zug an und mit der Leine wohl als "normal" verknüpft hat.
Du hast geschrieben, daß Du mit dem Hund alleine das Stop an Go, bzw. Richtungswechsel durchgeführt hast.
Wie bist Du dabei vorgegangen?
Und, wenn überhaupt, wann hast Du da wie belohnt?Diese Fragen mußt Du mir nicht beantworten.
Sollen eher als Gedankenanregungen für Dich sein.Warum ich das gefragt habe?
Malis gehören in meinen Augen zu den intelligenten Hunden, die schnell mit denken und irgendwie noch schneller handeln.
Wenn Du jedes Mal nach einer Korrektur sofort belohnt hast, könnte es möglich sein, daß Du eine komplette Handlungskette antrainiert hast.
Wenn das zutreffen sollte, wäre dann in dem Kopf von Deinem Hund gespeichert: ich muß erst ziehen, je doller, desto besser, und dann kommt der Richtungswechsel und schon habe ich meine Belohnung.
Auf diese Weise würde man das Problem nicht abgeschaltet bekommen.Zusätzlich wird sicherlich auch für einen Mali, der ja viel Bewegungsdrang hat, sehr negativ ausfallen, wenig Freilauf zu haben, wo er mal toben kann. Also auch mit dem zweiten Hund. Die Energie mal rauslassen.
Nur Training ist nicht immer gut. Wenn das Ziehen an der Leine verständlicherweise nervig ist.
Aber ein so junger Hund kann sich noch nicht so lange konzentrieren. Noch nicht!
Muß er es, staut sich Druck im Hund auf. Diesen muß er ja auch irgendwie rauslassen. Über Bewegung kann man diesen Druck sehr gut abbauen.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Sorry, aber du scheinst für alles ein Aber zu haben und du möchtest Veränderung ohne etwas zu verändern. Das geht nicht.
Du hast dir diesen Hund angeschafft und hast somit die Konsequenzen zu tragen.
Ich sehe keine andere Möglichkeit als getrennt zu gehen.
Oder du lässt deine Ersthündin einfach mitlaufen und konzentrierst dich dabei auf die Junge, was ja aus deiner Sicht auch nicht möglich ist, weil sie dann a) verunsichert wird und b) zu wenig Auslauf bekommt
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Deine junge Hündin hat grad so n bisschen die A****karte, zumindest kommt es mir so vor.
Sie beeinträchtigt die Alte und eure GassiQualität. Dafür kann sie aber nichts.Ich würde mir jemanden suchen, der mit euch die Leinenführigkeit und deine innere Einstellung zu deinen Hunden bespricht und trainiert.
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Wir haben zwar nur einen Hund, aber wir haben es so gemacht, daß wir zwischen Halsband und Geschirr unterschieden haben. Am Halsband wird absolute Leinenführigkeit verlangt, am Geschirr darf gelaufen werden wie der Hund möchte. Das hat den Vorteil, daß du dem Hund am Geschirr Freiraum lassen könntest ohne dir die Leinenführigkeit kaputt zu machen; und du müsstest die Leinenführigkeit nur dann trainieren wenn du wirklich Kopf und Hände dafür frei hast und die Ablenkungen von außen nicht zu groß sind und auch nur solange wie dein Hund sich konzentrieren kann. Ansonsten wird die Leine halt wieder ans Geschirr geklickt.
Eine Möglichkeit wäre die für die Alltagsrunden über das Feld eine wirklich lange Schleppleine zu besorgen. Dann könnte dein Ersthund dort frei laufen und dein "Jungspund" hätte seine Freiheiten und seinen Bewegungsfreiraum und wäre dabei trotzdem gesichert. Zwischendurch könnstest du dann immer wieder den Rückruf trainieren.
Außerdem würde ich dir raten dich immer wieder gezielt auf den Spaziergängen mit deinem Junghund zu beschäftigen; so daß er erfährt bei dir gibt es Spaß und Beschäftigung. Vielleicht mag er apportieren, oder Suchspiele? Wir haben auch einen passionierten Jäger und er genießt es wenn ich mich mit ihm beschäftige.
Toll wäre es wenn du deinem Junghund die Gelegenheit verschaffen würdest mal ohne Leine so richtig losrennen zu können. Gibt es bei euch eingezäunte Freilaufflächen wo sie nicht weglaufen kann? Habt ihr einen eingezäunten Garten in den ihr andere Hundehalter mit ihren Hunden zum gemeinsamen Toben einladen könntet?
Gibt es eine Hundeschule in erreichbarer Nähe die so etwas anbieten? Ich denke für einen so jungen Hund ist das einfach wichtig. Auf der anderen Seite eben auch die gezielte Beschäftigung mit ihm.LG
Franziska mit Till
Anfangs als ich es mit der Schleppleine probierte war sie auch am Geschirr. Aber, wie ganz zu beginn geschrieben, fand ich die Schleppleine dann sehr gefährlich (ich habe das Ende gehalten und nicht alles schleifen lassen, dann haut sie mir ja trotzdem ab wenn sie jagen will). Wenn sich die Leine um ein Bein geschlungen hat und sie lospreschen wollte habe ich zwangsweise die Leine fallen gelassen, sonst hätte sie sich das Bein verletzt! Und jetzt kann ich sie auch nicht am Geschirr mit der Flexi nehmen, weil sie ja dann noch besser ziehen kann. Sonst fänd ich den Grundgedanken dahinter toll!
Mit der Schleppleine habe ich auch noch vermehrt das abrufen geübt, welches ich ja mit Beißwurst trainiere. Denn dann konnte ich die Leine fallen lasse, hatte eine hat frei und habe so meiner älteren immer wieder Leckerlies geworfen die sie suchen konnte. Bzw. konnte ich mich auch besser bewegen, als wenn ich schauen muss, dass ich beim Spielen den Hund nicht mit der Flexi "erschlage".Und zum Rest, auch schon wie gesagt, im Garten sind wir regelmäßig und sie trifft auch regelmäßig andere Hunde zum spielen.
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