Kleiner Yorki ist krank. Rückenprobleme???

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    Guten Tag, schon seit 3 Monaten ist unser kleiner Yorki Kessy (1,9kg, jetzt 12 Monate alt) krank. Alles hat im Urlaub in Kroatien angefangen, sie ist dort von einem Sofa gesprungen und ist dabei wahrscheinlich falsch aufgekommen da sie kurz aufgejault hat. Danach wollte sie überhaupt nicht mehr springen. Nach drei Wochen wurde es dann schlimmer, sie wollte nicht mehr essen und lief nur noch mit gekrümmten Rücken aber am liebsten wollte sich gar nicht mehr bewegen. Wir sind mit ihr dann sofort zum Tierarzt. Dort wurde ihr Blut und Urin untersucht. Beides war in Ordnung: keine Borreliose und Toxoplasmose. Ebenfalls waren die Röntgenbilder OK. Er hat ihr für die Schmerzen Metacam und Novalgin verschrieben und es ging ihr auch langsam etwas besser. Nach 1 Woche haben wir es abgesetzt da wir sie nicht „unnötig“ mit Medikamenten vollpumpen wollten. Dann ging es ihr wieder schlechter. Wir sind nun mit ihr in eine Tierklinik gefahren. Dort wurden ihre Reflexe von einem Hunde-Orthopäden untersucht. Auch hier war alles in Ordnung. Er hat ihr für die Schmerzen Metacam verschrieben, die wir ihr 4 Wochen verabreichen sollten. Nachdem wir aufgehörten ihr Metacam zu verabreichen, ging es ihr wieder schlechter. Da der andere Tierarzt ihr nicht helfen konnte sind wir zu einem anderem Tierarzt gefahren um uns noch einen andere Meinung einzuholen. Dieser meinte, dass Kessy wahrscheinlich eine verspannte Rückenmuskulatur hat. Die Kleine hat Kortison (Minocain 2%+Depo Medrate) bekommen und ihr ging es wieder so gut wie früher. Insgesamt hat sie die Spritze jetzt schon 3-mal bekommen, das Problem ist nämlich das die Spritze nur ca. 1,5 Wochen anhält und dann hat sie wieder Schmerzen. Wir wissen nicht mal genau wo sie die Schmerzen hat weil man es nicht selber ertasten kann, aber beim Hochheben jault sie manchmal vor Schmerzen. Die Spritze hat sich das letzte Mal am vor ca. 9 Tagen bekommen und seit heute Morgen ist sie nun wieder krank (läuft wieder mit gekrümmten Rücken, will nichts essen, ist lustlos und hat sichtbare Schmerzen). Homöopathische Mittel (Zell) bekommt sie auch schon von uns weil wir in Foren und Büchern gelesen haben dass diese vielleicht auch helfen könnten.
    Zudem muss ich noch erwähnen, dass sie seit ein paar Tagen zur Hunde-Physiotherapie geht aber auch das bringt nichts und die Dame konnte auch leider nichts „ertasten“ etc. Wir haben ihr auch schon eine Leiter für das Sofa besorgt und eine Absperrung für die Treppe im Haus damit sie dem Rücken nicht schadet weil uns gesagt wurde, dass sie die Treppen hochlaufen (zur Stärkung der Muskulatur) aber nicht runterlaufen darf.
    Fazit: Sie bekommt nun seit 3 Monaten ständig Schmerzmittel. Wenn diese ihre Wirkung verlieren geht es ihr wieder schlechter (lustlos, kein Hunger, gekrümmter Rücken und schmerzen beim Hochheben). Kein Arzt kann uns genau sagen was sie weil soweit eigentlich alles in Ordnung ist. Aber sie hat sichtbare schmerzen. Die Spritze ist auf Dauer auch keine Lösung da sie nicht gut für die Knochen ist, aber diese doch bei Rückenschmerzen eher gestärkt werden müssen. Außerdem ist sie ja noch viel zu jung für so starke Spritzen. Homöopathische Mittel bringen auch nichts. Wir wissen nicht mehr was wir tun sollen. Sie will auch nicht mehr viel essen obwohl sie doch schon untergewichtig ist. Was können wir noch für die Kleinen tun??? Was kann sie wohl haben? Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen?

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  • Hm, es ist ja nicht wirklich möglich sich hier über's Netz ein wirkliches Bild von den Problemen deiner Kleinen zu machen, aber ich hab hier auch so einen Zwerg sitzen, der nur etwas älter war, als er sich eine schlimme Sprunggelenksverletzung zugezogen hat. Die konnte nur rein vom abtasten und röntgen auch nicht festgestellt werden. Bei uns hat die Aufklärung letztendlich nur ein CT gebracht, die kleinen Knöchelchen, Gelenke usw. sind einfach oft zu zart, um sie durchs Röntgen oder Abtasten vernünftig untersuchen zu können. Ich würde mich da nochmal von einem Arzt beraten lassen.
    Auf jeden Fall würde ich die Lütte schonen, schonen, schonen und irgendwie muss ein Weg gefunden werden, um sie möglichst bald von den Schmerzmitteln wegzubekommen, das ist ja kein Zustand :(. Ich drück euch feste die Daumen, das ihr die Ursache feststellen könnt, bevor sie bleibende Schäden davon trägt.

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  • Hallo, heute Morgen hat sie wieder Metacam bekommen (1,9 kg schwer, 4 Tropfen) und jetzt läuft sie wieder durch Haus. Ich habe noch einen anderen Yorki (die Mutter) und jetzt spielen die beiden.
    Ich kann sie massieren, anfassen und sie zeigt keine Schmerzen. Lediglich wenn ich sie hoch heben will (das sie die Treppen nicht läuft) und fasse sie hinter den Vorderbeinen, dann manchmal jault sie.
    mfg

  • Aber wenn du die Schmerzmedikamente absetzt oder reduzierst geht es ihr wieder schlechter?
    Ich persönlich wäre ehrlich gesagt vorsichtig mit dem Toben lassen, auch wenn es dem Hund sicher in der Seele gut tut. Aber solange du nicht weißt was wirklich die Ursache für ihre Schmerzen ist, würde ich Toben gerade unter Schmerzmitteln nicht zulassen. Es könnte ja schließlich passieren, dass die Verletzung noch schlimmer wird durch die Toberei und der Hund es erstmal nicht merkt, weil er ja "betäubt" ist.

  • Weitersuchen.
    Mehr wird Euch nicht übrig bleiben.
    Wenn Du schreibst, der Kerle jault gelegentlich, wenn Du ihn hinter den Vorderbeinen hochhebst, könnte der vordere Brustkorb die Problemzone sein, die Rippen, das Brustbein z. B., die auf den jetzigen Röntgen-Bildern nicht zu beurteilen sind.


    Oder aber, der zeitliche Zusammenhang mit dem Sprung hat Euch auf eine falsche Fährte gebracht und es ist vielleicht gar nichts knöchernes, sondern eher etwas, das die Weichteile betrifft.


    Am besten sucht man sich einen gut ausgestatteten TA oder eine Klinik, die nach und nach mit aufeinander aufbauenden Untersuchungen weitersuchen kann.


    Das ist manchmal nicht einfach. Und man macht dann im Verlauf viele Untersuchungen nur, um recht wahrscheinliche Dinge auszuschliessen.


    Aber wie Du schon selbst schreibst, das ist ein so junger Hund, da macht es umso mehr Sinn, weiter nach der Ursache zu suchen, in diesem zarten Alter schon dauerhaft Schmerzmedis ist nicht so schön.


    LG, Chris

  • Vermutlich der Chip ;)


    Dein Hund sollte NICHT mit anderen toben zur Zeit, schon gar nicht, wenn er unter Midikamenten steht, die ihm Schmerz-Freiheit vorgaukeln.


    Aufgrund der Entzündungshemmenden Wirkung solltest Du die Medikamente allerdings weiter nach Anweisung des behandelden TA geben


    Ich würde den TA mal auf ein MRT ansprechen...

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