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Hund alleine lassen?!

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    Hallo liebes Dogforum! :smile:


    ich überlege, ob ich zu einem Hund passen könnte! Bin Studentin und lebe in einer 38m² Wohnung. Doch es sind noch einige Fragen zu überdenken, bevor ich mir tatsächlich einen Hund ins Boot hole.


    Der Mops ist mir besonders ins Auge gefallen, da ich denke, ihm würde meine Wohnung allein vom Größenverhältnis ausreichen und ich die grundlegenden Wesenszüge dieser Rasse zu meinem Lebensstil passend finde. (Ich weiß, dass jeder Hund anders ist und man kaum abschätzen kann, wie er am Ende wirklich "tickt". Außerdem bin ich der festen Überzeugung, dass Erfahrung und Erziehung sehr viel ausmacht.)
    Wie bereits erwähnt, bin ich Studentin und komme deswegen in den Genuss relativ viel Freizeit zu haben, bzw von zu Hause "arbeiten" zu können ... und von 1 1/2 Monaten Semesterferien, der passende Zeitraum, um einen Welpen kennen zu lernen und ihn (und mich) einzugewöhnen usw ... oder? :???:



    Zum Problem: durch das Studium habe ich eine sehr bunte Woche, d.h. mal bin ich von Mittag bis zum frühen Abend weg, mal Morgens (max 5 h). An einem Tag die Woche bin ich allerdings bis zu neun Stunden außer Haus. (Zumindest in diesem Semester). Ich wohne in Fußweite von der Uni, d.h. ich kann für eine halbe h zwischen durch nach Hause. Pläne (gerade die an der Uni) ändern sich ständig, vllt wäre es wenn es soweit ist nicht mehr so, doch das wäre das worst-case-scenario.


    Meine Frage:
    Kann man einem Hund zu trauen, wenn es hart auf hart kommt 9 Stunden an einem Tag der Woche alleine in einer 38m² Wohnung zu bleiben? (nicht als Welpe, aber vllt mit sagen wir einem Jahr)


    Vielen Dank für Antworten! Ich weiß man kann nie alles berücksichtigen, aber Hunde sind, wie Menschen, Lebewesen für die man Verantwortung hat und eure Meinungen soll mir helfen die "richtige" Entscheidung zu finden ... :smile:

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  • Zitat von "lolga8"


    Meine Frage:
    Kann man einem Hund zu trauen, wenn es hart auf hart kommt 9 Stunden an einem Tag der Woche alleine in einer 38m² Wohnung zu bleiben? (nicht als Welpe, aber vllt mit sagen wir einem Jahr)


    Meiner Hündin könnte ich das problemlos zutrauen. Sie würde nichts kaputt machen und auch nicht in die Wohnung machen.
    Ich würde ihr das aber niemals zumuten.


    Mein absolutes Maximum (als Ausnahme!) sind sieben Stunden und auch da habe ich ein sehr schlechtes Gewissen. Alles, was darüber hinausgeht, finde ich dem Hund gegenüber sehr unfair. (Mal abgesehen von der gähnenden Langeweile kann er ja ewig nicht Pipi machen.)


    Wie wäre es denn mit einer Betreuung für so einen Extremtag?

  • Hallo,


    natürlich kannst du einen ausgewachsenen Hund 9 Stunden am Stück allein in der Wohnung lassen. Die Frage ist, ob das artgerecht ist oder ob man das seinem Hund wirklich antun möchte. Der Hund meiner Schwester ist auch 9 Stunden am Tag allein. Ihre Kleine tut mir einfach nur Leid.
    Aber wenn es wirklich nur ein Tag pro Woche ist, da könnte man doch gucken, ob evtl. ein Hundesitter zu bekommen ist. Oder vllt kennst du jemand, der solange auf den Kleinen aufpasst. Wenn man möchte, lässt sich das sicher hinbekommen.


    Lg,
    Rafaela

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  • Ich würde meinen Hund nie und nimmer so viele Stunden alleine lassen. Das Maximum sehe ich persönlich bei 5 Stunden, wenn der Hund erwachsen ist und die 5 Stunden sind eine Ausnahme, nicht die Regel.


    An deiner Stelle würde ich mal in der Familie und im Freundeskreis fragen, ob jemand dann auf deinen Hund aufpassen kann oder dir evtl. einen Hundesitter holen.
    Auch wenn es, wie du sagst, nur 1 Tag in der Woche wäre, mit den 9 Stunden. Aber du sagst ja auch, dass die Pläne sich immer wieder ändern würden/könnten. Kann dann ja auch sein, dass das mit den 9 Stunden zb. 2 Mal die Woche vorkommt o.ä.


    Also wie schon gesagt, lieber nach einer Alternative schauen, dass der Hund nicht so viel allein ist.

    Liebe Grüße von Desiree mit:


    Nelly - Pudel/Maltesermischling - meine kleine Flauschkugel *01.08.2014 &
    Filou - Hauskater - seinem Namen absolut gerecht *05.2011 &
    Speedy - Hauskater- der faulste im Haus *09.2007

  • Für einen Hund ist Alleinsein ein unnatürlicher Zustand und man muss ihn langsam daran gewöhnen. Das kann einige Zeit in Anspruch nehmen, wie ich gerade selbst feststellen durfte. Letzte Woche konnte ich immerhin schon entspannt zum Supermarkt latschen, während der Doctor (6 Monate) die meiste Zeit schön entspannt schlief. Diese Woche hat er 20 Minuten lang gejault und randaliert. Woran es liegt? Keine Ahnung. Ist wahrscheinlich alles meine Schuld und ich darf mich damit abfinden und nochmal von vorne anfangen. Was ich damit sagen will: dass der Hund überhaupt mal allein sein kann (und wir reden hier noch gar nicht von 4-5 Stunden) erfordert bei manchen schon viel Übung. Man kann nicht automatisch davon ausgehen, dass man einen Welpen über die Semesterferien soweit bekommt, dass er problemlos in deinem Alltag funktioniert. Da muss man geduldigt sein und ggf. auch Opfer bringen.


    Aber auch wenn der Hund das Alleinsein meistert, sind 9 Stunden zu viel. Aber es kann doch auch nicht so schwer sein, für einen niedlichen, kleinen Mops einen Hundesitter zu finden. Es gibt übrigens auch Hundetagestätten, wo die Hunde von ausgebildeten Hundetrainern betreut werden und auch darauf geachtet wird, dass die Hunde sich nicht gegenseitig mobben etc. Aber das kostet mitunter richtig Geld.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo Lolga,


    es kommt immer auf den Hund an, wie sehr ihn das Alleinsein stresst. Es gibt Charaktere, die leiden furchtbar. Für die ist jede Stunde zuviel. Dagegen gibt es die, die dich nach 4 Std. nicht mal begrüßen, weil sie einfach durchpennen (so ein Exemplar habe ich). Das Dumme daran: Das weiß man eben nicht.
    9 Stunden sind wirklich heftig. Wenn es mal die Ausnahme ist, sich niemand findet oder durch unvorhersehbare Zwischenfälle vorkommt: Ja, würde hier gehen.
    Für mich ist ebenfalls bei 7 Stunden die Grenze, wobei ich da auch schon ein sehr schlechtes Gewissen habe und es vielleicht alle 2 Monate mal vorkommt.
    Ich würde entweder die Vorlesungen anders planen oder für diesen Tag einen Hundesitter suchen. Vielleicht findest du auch jemanden, der auch einen Hund hat und mit dem du deinen Vorlesungsplan "synchronisieren" kannst. Habe ich damals so gemacht. So hatte man einen langen Tag und konnte sich die restlichen Tage freischaufeln, so dass Hundi höchstens 4 Std. alleine war.


    Beste Grüße,
    Geckolina

  • Also nach ausreichender Eingewöhnungsphase und daran gewöhnen, alleien zu bleiben, finde ich es nicht so schlimm wenn der Hund mal(!) 9 Stunden am Stück alleine bleibt.


    Vielleicht kann ja jemand aus deinem Freundeskreis mittags eine Runde mit dem Hund drehen, damit er etwas Abwechslung hat und mal Pinkeln kann wenn er muss.

  • Ich finde neun Stunden zu viel. Wenn sowas durch einen Notfall mal vorkommt, sicher übersteht ein Hund das irgendwie... Geplant, also einmal die Woche oder sogar öfter, würde ich das aber nicht machen.
    Ich studiere auch derzeit, wohne aber mit meinem Freund zusammen. Wir haben unsere Stundenpläne so abgestimmt (wir arbeiten auch beide noch Nebenbei), dass wir maximal 5 Stunden zusammen außer Haus sind. Selbst das kommt aber nur einmal in der Woche vor und ansonsten sind es dieses Semester noch 2x4 Stunden pro Woche. Wenn was außerplanmäßiges kommt (Blockseminar am WE, ...), dann springen meine Eltern ein.
    Ich finde 9 Stunden allein schon wegen dem Einhalten zu viel. Wohnungshunden würde ich tagsüber auch im erwachsenen Zustand immerhin alle sechs Stunden (eher sogar alle 4 oder 5) mal einen Pipirunde anbieten.


    Gerade Möpse sind sehr anhängliche Hunde und die zwei die ich kenne, können beide nicht sehr lange alleine bleiben (der eine gar nicht, die andere bis zu 4 Stunden). Ich finde Hund und Studium kann durchaus passen, aber in deinem Fall würde ich nach einer Alternative zum langen Alleinbleiben suchen, wenn dir das ernst ist.

    Elli,
    mit
    Etti (Terriermix, geb.: 2012)
    & Alf (Boxermix, geb.: 2014)


    +++++im Hundehimmel++++++++
    Luna (Schäferhundmix)
    Hucky (Mischlingsmix)
    Sharek (Pudel)

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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