Vielzahl an Welpen-Threads
-
-
Zitat
1. Früher waren die Leute vielleicht auch nicht so sicher, aber da gab es halt keine Foren (oder diese waren nicht so populär) und deswegen hat man eben andere HH gefragt und wenn die es nicht gab, blieben fast nur Bücher oder das eigene "Bauchgefühl"Aber man muss auch ehrlich sagen, dass das "Bauchgefühl" früher teilweise recht autoritär war. Gefaltete Zeitungen, auf die Schnauze schlagen, auf die Pfoten treten, wenn der Hund hochsprang, Schnauze mit Gemecker ins Pipi drücken... Die Grenzen wurden teilweise (sicherlich auch damals nicht von allen) offensiver gesetzt. Heute macht man das so nicht mehr - vielleicht fällt es dann auch schwerer, ohne Gewalt und nur mit Konsequenz Grenzen zu setzen.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Vielzahl an Welpen-Threads*
Dort wird jeder fündig!-
-
Ich glaube ein wirkliches "Richtig" und "Falsch" gibt es gar nicht. Es ist wie in der Pädagogik. Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen und da es heute recht einfach ist, schnell an eine Vielzahl von Infos zu kommen, macht man sich es auch nicht unbedingt einfacher.
Außerdem muss man auch für sich entscheiden, was einem wichtig ist. Ich wohne zum Beispiel am Rand eines Naherholungsgebiets. Da war es für mich wichtig, dass Newton nicht auf jeden Reiz anspringt, d.h ein gewisses Maß an Impulskontolle lernt. Für einen Hund, der mitten im Nirgendwo lebt, ist das vllt nicht ganz so wichtig. -
Zitat
Aber man muss auch ehrlich sagen, dass das "Bauchgefühl" früher teilweise recht autoritär war. Gefaltete Zeitungen, auf die Schnauze schlagen, auf die Pfoten treten, wenn der Hund hochsprang, Schnauze mit Gemecker ins Pipi drücken... Die Grenzen wurden teilweise (sicherlich auch damals nicht von allen) offensiver gesetzt. Heute macht man das so nicht mehr - vielleicht fällt es dann auch schwerer, ohne Gewalt und nur mit Konsequenz Grenzen zu setzen.
Aber die Dinge müssen die Leute doch auch irgendwo gehört haben. Ich denke nicht, dass das Schnauze ins Pipi drücken aus reinem Bauchgefühl entstanden, sondern weil das viele gemacht haben. Sicher war vieles nicht schön aber es war auch nicht alles schlimm.
@ RafiLe1985 : Genau
. -
Zitat
Also, ich muss sagen, der Eingangspost hatte mich eigentlich positiv überrascht. Bei der TE und dem Titel hatte ich was anderes erwartet. Aber ich nehme halt die anderen Beiträge der TE dazu und da finde ich schon, dass die Beiträge in den Welpenthreads irgendwie arrogant wirken, extrem belehrend nach dem Motto: Das MUSST Du so und so machen, denn so hab ich das gemacht und bei mir ist alles super.
Oder auch der Thread mit den Nachbarkindern, die den Hund ausführen, wo man den Eltern gleich unterstellt: die haben ihre Kinder nicht im Griff, nur weil die Kinder zweimal verbotenerweise den Hund ausführten.
Ich gestehe, diesen Thread hätte ich gar nicht so arrogant gefunden. Aber mir ist halt in anderen Beiträgen schon öfter aufgefallen, dass die TE etwas besserwisserisch und arrogant wirkt. Ob es stimmt, keine Ahnung. Nur vom Schreiben kann man ja so viel nicht sagen. Aber so wirken die Beiträge auf mich. Ich war also, gestehe ich, schon vor diesem Thread etwas voreingenommen wegen der anderen Beiträge, die ich bisher gelesen hatte.
Also ich muss ehrlich sagen, dass wenn ich um Rat frage, etc. es mir lieber ist, wenn mir jemand sagt: Guck, probier das doch mal so und so, das hat bei mir geholfen. Wenn das so nicht klappt, dann schauen wir weiter. Ich persönlich bevorzuge also konkrete Tipps und gebe daher auch konkrete Tipps, weil ich meine, dass das mehr hilft.
Ich mach mal ein Beispiel: Viele Welpenbesitzer haben das Problem, das der Kleine überdreht. Wenn mir jetzt darauf jemand antwortet, versuche ihn zu beruhigen und mir aber nicht konkret sagt, wie, hilft es mir nicht wirklich weiter. Ich verstehe nicht, was daran arrogant ist, zu sagen, bei mir klappt das, probiere es aus, vllt klappt es auch bei dir. -
Bauchgefühl ist doch bei dem größten Teil der Leute viel zu menschlich gedacht. Um wirklich ein gutes Bauchgefühl zu haben, muss man das Tier erst mal verstehen lernen, wie es tickt, wie es kommuniziert, wie es lernt. Wie soll das jmd haben, der keine Ahnung von Hunden hat?
Ich erzähl euch mal von einer Freundin. Sie hatte nie ein Haustier, ist nun ausgezogen und hat sich eine Katze angeschafft. Wenn der kleine Kater ins Eck gepieselt hatte wenn sie heimkam, hat sie in vollem Ernst den Kater geschnappt, ihn daneben gesetzt, auf das Pipi gezeigt damit er dran riecht und dann "nein!" gesagt. Und sie war der vollen Überzeugung, das versteht er jetzt.
Klar, ist nicht dramatisch. Aber ich bin irgendwo der Meinung, zum Bauchgefühl gehört auch eine ordentliche Portion Erfahrung oder zumindest gutes Einfühlungsvermögen.
-
-
Zitat
Aber die Dinge müssen die Leute doch auch irgendwo gehört haben. Ich denke nicht, dass das Schnauze ins Pipi drücken aus reinem Bauchgefühl entstanden, sondern weil das viele gemacht haben. Sicher war vieles nicht schön aber es war auch nicht alles schlimm.
Nein, das stimmt schon, das waren die gängigen Tipps damals, auch vom Tierarzt bekamen wir wirklich den Tipp mit der gefalteten Zeitung. Behagte meiner Mutter aber nicht.
Die Frage ist natürlich: kann man ein gutes Bauchgefühl haben, wenn es der erste Hund ist?
Wobei wir auch wieder beim Ausgangspunkt wären: woher sollen die Ersthundehalter überhaupt wissen, was als "normales" Verhalten gilt?
Vielleicht hatten sehr viele Ersthundebesitzer zu allen Zeiten genau die Fragen, die jetzt im Forum als "überflüssig" gewertet werden. Früher haben da wahrscheinlich der Züchter, andere Hundebesitzer und der Tierarzt geantwortet.... -
Zitat
Also ich muss ehrlich sagen, dass wenn ich um Rat frage, etc. es mir lieber ist, wenn mir jemand sagt: Guck, probier das doch mal so und so, das hat bei mir geholfen. Wenn das so nicht klappt, dann schauen wir weiter. Ich persönlich bevorzuge also konkrete Tipps und gebe daher auch konkrete Tipps, weil ich meine, dass das mehr hilft.
Ich mach mal ein Beispiel: Viele Welpenbesitzer haben das Problem, das der Kleine überdreht. Wenn mir jetzt darauf jemand antwortet, versuche ihn zu beruhigen und mir aber nicht konkret sagt, wie, hilft es mir nicht wirklich weiter. Ich verstehe nicht, was daran arrogant ist, zu sagen, bei mir klappt das, probiere es aus, vllt klappt es auch bei dir.Du meinst es vielleicht nicht so, wie ich merke nach Deinen Beiträgen hier. Aber ich habe von Dir schon viele Beiträge gelesen, in denen stand: das macht man so und so. Erst neulich in dem Thread, wo jemand einen Welpen 15 Minuten allein ließ - und es gut klappte!-, da hast Du geschrieben, das wär ganz falsch und allein bleiben trainiert man, indem man den Welpen für Sekunden bei offener Tür allein lässt und dann weitet man das aus.
Du schreibst eben leider nicht meistens: das Problem hatte ich auch, ich hab das so und so gemacht, versuch das mal. Du schreibst "Man trainiert das Allein-bleiben so und so".
Merkst Du den Unterschied?
Abgesehen von der Wortwahl finde ich auch komisch, Tipps zu geben, wenn da gar kein Problem besteht. Der Hund konnte ja gut allein bleiben, aber Du fandest das falsch und "man" macht das "genauso". Und nicht anders

-
Zitat
Du meinst es vielleicht nicht so, wie ich merke nach Deinen Beiträgen hier. Aber ich habe von Dir schon viele Beiträge gelesen, in denen stand: das macht man so und so. Erst neulich in dem Thread, wo jemand einen Welpen 15 Minuten allein ließ - und es gut klappte!-, da hast Du geschrieben, das wär ganz falsch und allein bleiben trainiert man, indem man den Welpen für Sekunden bei offener Tür allein lässt und dann weitet man das aus.
Du schreibst eben leider nicht meistens: das Problem hatte ich auch, ich hab das so und so gemacht, versuch das mal. Du schreibst "Man trainiert das Allein-bleiben so und so".
Merkst Du den Unterschied?
Abgesehen von der Wortwahl finde ich auch komisch, Tipps zu geben, wenn da gar kein Problem besteht. Der Hund konnte ja gut allein bleiben, aber Du fandest das falsch und "man" macht das "genauso". Und nicht anders

Ich weiß welchen Beitrag du meinst und muss zugeben, dass der nicht ganz in Ordnung war. Er wurde hier weiter oben auch schon erwähnt. Da ging es um einen Yorkie-Malteser-Mix. Hab's grad noch mal gelesen. Meine Eltern haben auch immer Yorkies und das waren immer Hunde, die wenn im Stillen leiden... Knöpfchen hat mal irgendwelche Kiesel ins Auge bekommen und hat weder gejault noch gefiept noch sonst irgendwie Schmerz bekundet. Wenn wir nicht wegen was Anderem zum TA gegangen wären, wäre sie wohl erblindet...
Deswegen finde ich muss man bei Yorkie-Welpen besonders behutsam sein und finde ich 15 Minuten einfach zu lang. Auch wenn es scheinbar super klappt. Wer weiß, was in den 15 Minuten Abwesenheit alles gelaufen ist? Das weiß man erst, wenn man mal ne Kamera hat laufen lassen, und nicht wenige waren schon schockiert darüber, wie es dem Hund geht, wenn er alleine ist. -
Zitat
Bauchgefühl ist doch bei dem größten Teil der Leute viel zu menschlich gedacht. Um wirklich ein gutes Bauchgefühl zu haben, muss man das Tier erst mal verstehen lernen, wie es tickt, wie es kommuniziert, wie es lernt. Wie soll das jmd haben, der keine Ahnung von Hunden hat?
Ich erzähl euch mal von einer Freundin. Sie hatte nie ein Haustier, ist nun ausgezogen und hat sich eine Katze angeschafft. Wenn der kleine Kater ins Eck gepieselt hatte wenn sie heimkam, hat sie in vollem Ernst den Kater geschnappt, ihn daneben gesetzt, auf das Pipi gezeigt damit er dran riecht und dann "nein!" gesagt. Und sie war der vollen Überzeugung, das versteht er jetzt.
Klar, ist nicht dramatisch. Aber ich bin irgendwo der Meinung, zum Bauchgefühl gehört auch eine ordentliche Portion Erfahrung oder zumindest gutes Einfühlungsvermögen.
Ich kann nur für mich sprechen, aber als Kind war ich oft mit Tieren umgeben. Da habe ich gelernt, wie man am Besten umgeht, z.B habe ich wilde Kitten (die es damals ja leider zu oft gab), handzahm bekommen. Oder ich habe Hunden Tricks beigebracht ohne irgendein Buch über Hunde jemals gelesen zu haben. Und viele meiner Freunde waren auch ganz gut im Umgang mit den Tieren, ohne dass ihnen das jemals jemand beigebracht hat. Wir haben eben die Reaktion der Tiere beachtet und herausbekommen was wirkt und was nicht. Ich denke als Kind ist man viel offener. Als Kind hatte ich viel mehr Bauchgefühl als heute und weniger Angst, keine Ahnung warum das so ist.
Außerdem finde ich die vielen Welpen Threads nicht wirklich schlimm, man möchte halt alles Richtig machen und fragt gerne nach. Viele sind vielleicht unnötig für manche erfahrene HH aber für die Betroffenen sicher nicht. Ich frage auch manchmal blöde Fragen, einfach weil man von den Mengen an Infos total unsicher wird. -
Zitat
Deswegen finde ich muss man bei Yorkie-Welpen besonders behutsam sein und finde ich 15 Minuten einfach zu lang. Auch wenn es scheinbar super klappt. Wer weiß, was in den 15 Minuten Abwesenheit alles gelaufen ist? Das weiß man erst, wenn man mal ne Kamera hat laufen lassen, und nicht wenige waren schon schockiert darüber, wie es dem Hund geht, wenn er alleine ist.Aber das ist ja gerade das "extrem durch die eigene Brille" schauen. Du hörst Yorkie und bei Dir geht Dein ganz eigener Film ab. Das ist und bleibt aber Deine persönliche Vermutung, dass es dem Yorkie ganz,ganz schlecht geht während dieser Phase. Trotzdem bleibt es reine Phantasie. Und schon unterstellst Du ja wieder Fehler, weil es ja keine Kamera-Belege gibt
Du neigst etwas dazu, anderen Hundehaltern die Kompetenzen abzusprechen... 
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!