Lola wurde heute gebissen =(.

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    Bin total fertig. Lola (Dackel-Mix) wurde heute von einem Bordercollie gebissen. Sie lief mit mir an der Leine auf der Straße an einem Feld entlang, da kam der Bordercollie hinter einem LKW hervor, rannte schnurstraks auf Lola zu und hat sich sofort in sie verbissen ohne jede Vorwarnung. Das Besitzer des Hundes war ein alter Mann, der nur hilflos herumstand. Ich hab mich auf die Hunde gestürzt und irgendwie versucht den anderen Hund von Lola herunterzuholen. Dabei bin ich über sie drübergefallen und hab mich dann vom Boden aus wieder auf den Hund gestürzt. Er ließ dann ab, doch dann holte das Herrchen mit dem Bein aus in Richtung Lola. Im Affekt hab ich den Mann dann weggestoßen, er fiel rücklings ins Feld!!! Dann hab ich mir Lola geschnappt, der Bordercollie sprang aber immer wieder an mir hoch und hat mehrmals versucht sich Lola wieder zu schnappen. Der alte Mann hat es dann irgendwann endlich geschafft seinen Hund anzuleinen. Meine Nachbarin kam uns entgegen, die hat es zwar nicht gesehen, aber Lolas Schreie gehört und hat uns dann erzählt, dass dieser Hund schon öfters andere Hunde gebissen habe. Der Mann ist dann weg, weil er wusste, dass die Nachbarin ihn kennt und ich ihn so kontaktieren kann.
    Bin mit ihr gleich zum Tierarzt, da wurde die Wunde gereinigt und sie bekam Antibiotika und Entzündungshemmer gespritzt. Der Biss ist tief, das blutet jetzt noch, obwohl es schon 7 Stunden her ist. Er solle laut Tierarzt aber offen bleiben, damit Wundsekret ablaufen kann. Kann kaum hinschauen. Den Gegenbiss konnte ich nicht finden.
    Bin total geschockt, das war echt ein Horrorerlebnis! Wie kam der Mann dann auch noch dazu nach Lola zu treten??? Und ich bin schockiert, dass ich einen alten Mann von der Straße geschupst hab... Wenn der sich noch was getan hätte, wäre der Albtraum perfekt gewesen.
    Die kleine Maus war eh schon so ängstlich mit fremden Hunden, das war sicher nicht förderlich. Und ich bin glaub ich auch gezeichnet. Ich hab sie immer auf andere Hunde zulaufen lassen und mich über die Besitzer von kleineren Hunde geärgert, die ihre Hunde bei jeder anderen Hundebegegnung gleich hochnehmen. Nach dem heutigen Erlebnis kann ich das nachvollziehen. Zumal es schon das zweite Mal ist, dass sie gebissen wurde.

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  • Ich drücke die Daumen, dass die Wunde schnell bei Deiner Hündin heilt.


    Du hast super reagiert!!! Vielleicht hast Du Deiner Kleinen das Leben gerettet.




    Gute Besserung!

    Wir sind das grausamste Lebewesen auf der Erde. Bewahrt uns diese Eigenschaft vor der Ausrottung?

  • Hallo,


    gute Besserung deiner kleinen Maus. An deiner Stelle würde ich den Vorfall melden. Wenn es nicht das erste Mal ist, dass dieser Hund gebissen hat, liegt vllt schon was vor. Dann bekäme der Hund vmtl Leinen- und Maulkorbpflicht, was anderen Hunden unter Umständen das Leben retten kann.


    Lg,
    Rafaela

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  • Ich kann deinen Schrecken total gut nachvollziehen, meine Hündin wurde auch schon zwei Mal gebissen.


    Ich finde auch, dass du sehr geistesgegenwärtig und richtig reagiert hast! Der Mann hat sich vollkommen verantwortungslos benommen! Er weiß, dass sein Hund beißt und lässt ihn trotzdem ohne Leine laufen. Er greift nicht ein, als sein Hund deine Kleine gepackt hat und will dann noch nach deiner Hündin treten - unmöglich! Ich finde, es spricht sehr für dich, dass du trotzdem noch ein schlechtes Gewissen wegen des Schubsers hast.


    Ich würde den Vorfall wohl auch melden, besonders, da deine Hündin ernstlich verletzt wurde. Du kannst andere Hunde schützen, wenn dieser Hundehalter Auflagen bekommt.


    Und auch wenn's schwer fällt: sobald deine Hündin wieder genesen ist, solltest du sie unbedingt wieder mit netten Hunden zusammen bringen. Ich hab das damals mit meiner Hündin versäumt und bin anderen Hunden lange ausgewichen - deshalb hat sie bis heute Angst vor vielen Artgenossen. Es ist sehr blöd für den Hund, wenn sich so eine Erfahrung festsetzt.


    Gute Besserung für deine kleine Maus!

  • Freunde und Bekannte geben Dir viel - ein Hund gibt Dir seine Seele.

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  • Danke euch, es ist gut zu hören, dass ihr meint, ich hätte richtig reagiert. Hätte jedenfalls gar nicht anders reagieren können, weil mein Hirn komplett abgeschaltet waren und ich rein aus Panik und Instinkt gehandelt habe. Eine Bekannte meinte, man müsse so einen Hund aus seinem Beißwahn rausholen, in dem man ihn ordentlich erschreckt, z.B. anschreien und dabei wild gestikulieren. Mittlerweile bin ich froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist, denn er hat sie "nur" an der Schulter gekriegt, wenn es der Hals gewesen wäre oder der Bauch...


    Wegen der Anzeige, ich habe mich gleich bei der Polizei informiert, dort riet man mir aber dazu erst mal den Hundebesitzer zu kontaktieren. Als ich ihn anrief, war seine Frau dran, die mir bestätigt hat, dass ihr Mann die Hunde (sie haben sogar zwei) überhaupt nicht kontrollieren kann. Bei ihr würden sie sich nicht so verhalten. Das sei sonst ein ganz lieber Hund, der super gehorcht. Ihr Mann hat außerdem zugesichert diesem Hund nicht mehr von der Leine zu nehmen und alle Arztkosten zu bezahlen.
    Soll ich es dabei belassen? Dass die Frau diesen Hund wohl weiterhin ohne Leine ausführt, macht mir trotzdem Angst. Ich will doch nicht jedes Mal, wenn ich hier spazieren gehe, Angst haben müssen, dass dieser Hund um die Ecke geschossen kommt.


    Mein Freund hat vor, sobald sie wieder fit ist, mit Lola wieder regelmäßig in die Hundespielgruppe zu gehen, damit sie wieder positive Erfahrungen mit Hunden sammeln kann. Vielleicht schaffen wir es so, wenigstens ihr Trauma zu verringern. Ich werde wohl skeptisch bleiben, wenn sich uns ein unbekannter großer Hund ohne Leine nähert.


    Lola geht es so weit ganz gut, sie muss ein T-Shirt tragen, weil sie ständig versucht die Wunde zu kratzen. Aber sie will schon wieder spielen... ich hoffe, bei der Heilung treten jetzt keine Komplikationen auf, die Kleine hat schon so viel mitgemacht in letzter Zeit.

  • Wegen den Besitzern des anderen Hundes: Naja. Ist schwierig einzuschätzen, ob sie die Wahrheit sagen oder vielleicht etwas betriebsblind sind. Der Hund, der deine Hündin verletzt hat, ist nunmal erwiesenermaßen nicht das Schäfchen, für das ihn sein Frauchen scheinbar hält. Wenn er weiterhin ohne Leine ausgeführt wird, kann sich so eine Attacke wiederholen. Dass sie die Tierarztkosten übernehmen, ist ihre Pflicht und sollte zumindest moralisch eine Selbstverständlichkeit sein. Zwar gibt's dazu immer mal verschiedene Urteile, aber idR muss der Halter des freilaufenden Hundes zahlen, wenn ein angeleinter Hund verletzt wird.


    Ich habe nach dem einen Beißvorfall, bei dem meine Hündin verletzt wurde, den Besitzern des anderen Hundes einen Brief geschrieben. Da stand drin, dass ich erwarte, dass der Hund zukünftig angeleint wird, wenn meine Hündin und ich in Sichtweite kommen. Ich habe auch geschrieben, dass ich meinen Hund in Zukunft körperlich beschützen werde, ohne Rücksicht auf die Gesundheit ihres Hundes. Und dass ich sie bei einer neuerlichen Attacke anzeigen werde, selbst wenn meine Hündin dabei nicht verletzt wird.
    Das war damals defintiv zu gnädig, denn ich habe nur wenige Wochen nach der Sache mit meiner Hündin erfahren, dass der betreffende Hund eine Französische Bulldogge auf den OP-Tisch befördert hat. Die hat knapp überlebt, da ist mir echt schlecht geworden.


    Ich würde heute sofort anzeigen, wenn meine Hündin ernsthaft verletzt wird und es keinen klaren Auslöser für den Konflikt gab. Einen kleinen Knatsch mit viel Geschrei, ner Schramme und etwas verlorenem Fell kann ich verzeihen - es sind nunmal Hunde. Aber wenn es Fleischwunden gibt, die genäht oder geklammert werden müssen, ist das Maß überschritten. Wenn's einen kleineren Hund erwischt oder einfach einer weniger Glück hat, ist der dann ggf. tot.


    Es ist deine Entscheidung, was du jetzt machst... Ich würde nur nicht mit dieser Angst leben wollen, dass dieser Hund noch einmal unangeleint vor euch steht.

  • Auch wenn sie Dir angekündigt haben, die TA-Kosten zu übernehmen. Angesichts dessen, dass es sich offensichtlich eben nicht um den ersten Vorfall dieser Art mit diesem Hund gehandelt hat UND offensichtlich bisher kein Lerneffekt bei den HH eingetreten ist (warum lief der nicht schon seit den vorigen Vorfällen an der Leine? Haben sie das den anderen HH vllt bisher auch erzählt; ab jetzt gehe nur noch die Frau mit ihm?), würde ich sie dennoch beim OA melden.
    Das mag für den ein oder anderen übertrieben sein, aber ich kenne da ehrlich gesagt mittlerweile kein Pardon mehr.


    Wenn's das erste Mal gewesen wäre, dass dieser Hund gebissen hätte (und die HH hätten die TA-Rechnung übernommen und würden in Zukunft "vorsorgen"), wäre das zwar immer noch unglaublich blöd und hätte nicht passieren sollen/dürfen, aber es ist eben offensichtlich schon mehrfach vorgekommen.
    Ggf. gab es diesbezüglich schon einmal Meldungen für diesen Hund...


    Gute Besserung deiner kleinen Maus!

  • Danke euch.
    Ich werde der Tierarztrechnung einen Warnbrief beilegen, d.h. ich werde klarmachen, dass ich diesen Hund nie wieder unangeleint sehen möchte, sonst werde ich das umgehend beim Ordnungsamt melden. da der Hund schon mehrfach gebissen hat, werden die wohl einen Wesentest durchführen und wenn dieser nicht bestanden wird, müssen sie im schlimmsten Fall den Hund abgeben. So wurde es mir jedenfalls von der Polizei erklärt. Ich hoffe, das reicht als Warnung.


    Ich brauche dringend einen Rat, was ich als Abwehrmittel für solche Fälle mitnehmen kann. Eine Bekannte meinte, eine Flasche mit Steinen füllen und schütteln, wenn der Hund sich nähert. Hilft das auch, wenn sich der Hund schon verbissen hat? Das Problem ist, dass sowohl Lola als auch ich wirklich traumatisiert sind von dem Vorfall. Sie will hier vor Ort nicht mehr gehen, zittert und rennt weg, wenn ich die Leine hole. Ich bin beim Spazieren immer auf der Hut, drehe mich ständig um und dann bleibt mir fast das Herz stehen, wenn ich höre, dass da ein anderer Hund um die Ecke kommt. Von der Leine hab ich sie seither auch nicht mehr gelassen. ich hoffe, wir kriegen das wieder in den Griff. So macht das rausgehen keinen Spaß mehr.

  • Dokumentiere die Verletzungen bei Lola am besten mit Fotos und ggf Brief vom TA. Dass Du eben ggf. handfeste Beweise hast, wenn es doch zu einer Meldung kommen sollte. Das nur zur Sicherheit. :)


    Wir haben bei uns im Ort momentan eine ähnliche Situation, ein Hund, der in den letzten 3 Monaten für 3 Vorfälle gesorgt hat (1x Kind gebissen, 2x andere Hunde wirklich schwer(!) verletzt), der HH ist absolut uneinsichtig, stellt sich tot, was die TA-Rechnungen angeht, hat sich nach den Vorfällen einfach verp***, der Hund läuft immer noch frei.Das OA-naja, ich hoffe das passiert bald was...
    Ich habe mir zur Sicherheit ein Pfefferspray (Strahl) besorgt (wohl auch zur eigenen Beruhigung), ansonsten gibt es wohl Schlüsselanhänger, die ein lautes Geräusch von sich geben, wenn man sie auslöst, sowas könntest Du dir vllt holen, sollte etwas passieren werden so vllt andere Passanten aufmerksam.


    Kannst Du erstmal vllt in begleitung gehen? Oder an anderen Stellen, wo ihr euch sicherer fühlt?

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