Hund und Beruf

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    Hallo liebe Mitglieder,


    ich bin absoluter Hunde Fan und überlege seit 3 Jahren mir wieder einen anzuschaffen. Ich hatte vor 13 Jahren einen Kangal. Den habe ich 5 Jahre großgezogen und musste ihn aber leider doch wegen Platzmangels abgeben. Die Rasse, die ich jetzt haben will ist da nicht so anspruchsvoll mit dem Platz.


    Meine Frage:


    Es wird ein Welpe sein.


    Ich bin Selbstständig. Das heisst in meiner Branche kann ich mir meine Zeit selbst einteilen. Ich müsste höchstens 3 Stunden am Stück im Betrieb mit anpacken. Den Welpen könnte ich immer mit in den Laden nehmen. Also er wäre immer bei mir. Das Problem ist er kann dort nicht frei herumlaufen. Er könnte höchstens hinten im Büro bleiben (ca. 10qm). Er müsste dort manchmal nicht immer für höchstens 2-3 Stunden alleine sein. Ansonsten kann ich jede Stunde mit ihm Raus gehen oder nach ihm sehen. Würde das klappen oder habt Ihr da bedenken?


    Danke im Voraus für die Antworten

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  • Wenn du ihn von Anfang an an eine Box gewöhnen würdest, die du überall mit hin nehmen und abstellen kannst, wäre das wahrscheinlich für dich die einfachste Lösung. Viele Hunde lieben "ihre Höhle" und fühlen sich darin sicher und wohl. Außerdem sollte ein Welpe ja eh am Anfang viel schlafen und Ruhezeiten bekommen (auch wenn der Welpe selber das anders sieht!). Da ist eine positiv verknüpfte Box manchmal Gold wert.

  • Hallo,


    hört sich machbar an. Evtl. würde ich mir am Anfang zwei bis drei Wochen Urlaub nehmen (falls möglich), damit sich der Kleine ein bisschen eingewöhnen kann. Direkt am ersten oder zweiten Tag drei Stunden alleine lassen, finde ich schwierig. Es braucht ja auch Zeit, ihn an die Box zu gewöhnen.
    Newton habe ich das erste Mal für ca. eine halbe Stunde allein gelassen, als er schon 10 Tage bei mir war. Für drei Stunden habe ich ihn erst alleine gelassen, da war er vier Monate alt und schon zwei davon bei mir.


    Lg,
    Rafaela

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  • Wie sieht denn Dein Arbeitsalltag aus? Sitzt Du die meiste Zeit in dem Büro, oder bist Du die ganze Zeit auf Achse und packst mal hier mit an und mal da?

    "Es gibt immer Querulanten, die mit Statistiken irgendwas beweisen wollen. 14 Prozent aller Leute wissen das."

  • Bin meistens Vormittags bis Nachmittags auf Achse danach habe ich 3-4 Stunden Zeit und Abends packe ich 2-3 Stunden mit an. Alleine im Büro drin geht das ? Würde der kleine da drinnen nicht verrückt werden?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Tja, das ist dann mit einem Welpen schon etwas problematisch. Du kannst den Hund zwar mit zur Arbeit nehmen, bist aber selber nicht "da" - dann nützt das nicht viel ;-)


    Für einen erwachsenen Hund, der Dich und die Abläufe kennt, ist Dein Plan und das Büro ganz in Ordnung. Der geht da morgens zum Pennen rein, geht mittags mit Dir kurz vor die Tür und findet es nett, dass Du nachmittags neben ihm sitzt und Bürokram machst.


    Ein Welpe ist da drin allein und unglücklich. Das geht so nicht. Ihn alle paar Stunden in seiner Transportbox von A nach B zu schleppen finde ich allerdings auch nicht so geschickt - das kann man zwischendurch mal machen, wenn's nicht anders geht, aber im Großen und Ganzen soll er sich ja an einen festen Platz gewöhnen, an dem er Ruhe hat.


    Gibt's denn bei Dir noch Mitarbeiter, die Hunde mögen und die mehr an einem Ort beschäftigt sind? Irgendwelche Schreibtischtäter, bei denen der kleine Hund Gesellschaft hat?

    "Es gibt immer Querulanten, die mit Statistiken irgendwas beweisen wollen. 14 Prozent aller Leute wissen das."

  • Also an eine Transportbox habe ich nicht gedacht. Er würde wenn denn seine eigene ecke bekommen und würde das Büro voll ausnutzen können und wenn ich mal auf Achse bin würde ich ihn mitnehmen.

  • Zitat von "barut58"

    Er würde wenn denn seine eigene ecke bekommen und würde das Büro voll ausnutzen können und wenn ich mal auf Achse bin würde ich ihn mitnehmen.


    Das ist auch prima so und für einen erwachsenen Hund sicher total in Ordnung. Der kann ein paar Stunden im Büro oder auch mal im geräumigen Auto warten.


    Ein Welpe sollte halt in der ersten Zeit seinen Menschen "nah bei sich haben" - also zumindest Sichtkontakt halten können.


    Wir können uns hier Deinen Arbeitsalltag nicht so genau vorstellen - es ist ja schon ein Unterschied, ob jemand z.B. als Lieferservice unterwegs ist oder als Klempner. Wenn Du eher in Richtung Lieferservice arbeitest, kann der kleine Hund auch gut im Auto auf Dich warten - ein paar Minuten sind da meist kein Problem. Viele Hunde bleiben sowieso lieber im Auto als in Gebäuden alleine - wahrscheinlich, weil es höhlenartiger ist. Und aus der Ecke kam auch der Tipp mit der Transportbox von einem anderen User. Viele Hunde mögen Boxen. Aber man sperrt sie natürlich nicht den ganzen Tag lang in so eine enge Kiste.


    Falls der Hund auch mal länger im Auto warten muss, ist es sinnvoll, ihn da schrittweise dran zu gewöhnen und erstmal mit ganz kurzen Abwesenheiten zu üben. Sonst hat man hinterher einen verstörten Hund und ein zerstörtes Auto.



    Zur Rassewahl:
    Ein Staffordshire ist ein toller Hund, aber es ist praktisch unmöglich, einen Welpen zu bekommen, da sie hierzulande weder gezüchtet noch vermehrt noch eingeführt werden dürfen. Da setzt man sich auch besser nicht drüber hinweg, denn wenn das auffliegt, wird der Hund tatsächlich sofort von den Behörden einkassiert. Die Tierheime sind voll mit genau diesen beschlagnahmten Hunden. Sicher, dass nicht doch ein erwachsener Hund aus dem Tierschutz für Dich in Frage kommt?

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