• Die Labbi-Halter hier im Forum unterscheiden sich mMn doch von den "Normal-Labbis" denen man beim Gassi zu Hauf begegnet.

    Leider habe ich die Erfahrung machen müssen, daß alles an den Labbis mit den Worten "ist halt ein Labrador, die sind so" entschuldigt wird - und damit jegliche Erziehungsbemühungen am Horizont verschwinden......
    Egal ob sie mich anbetteln (bedrängen passt da schon eher), mich anspringen, meinen Hund überrennen und seine Signale ignorieren, an der Leine ziehen, alles abschlabbern, total trampelig alles niederwalzen .......... der Satz "die sind halt so" entschuldigt offensichtlich alles.

    Grundsätzlich habe ich nichts gegen diese Hunde, finde ihre Freundlichkeit einfach klasse - aber in Kombination mit erziehungsfaulen HH sind sie einfach die Pest :roll:
    Mittlerweile mache ich um die meisten Labbis einen großen Bogen - und ich kann mich nicht wirklich erinnern, daß Labbis vor 20Jahren schon so waren. Waren vielleicht nicht so häufig, doch gewisse Eigenschaften sind wohl durch "Familienzucht" gefördert worden - mMn nicht zum Vorteil der Rasse.

  • Hallo zusammen,

    ich kann mich auch zu den Besitzern eines typischen Labradors zählen. Bis auf die totale Fresssucht passen alle Eigenschaften auf unseren Marley. Er würde natürlich so gut wie immer was zu essen nehmen. Aber wenn etwas interessanteres (andere Hunde zum Beispiel oder ein Teich) in der Nähe ist, ist sogar das beste Leckerlie nicht interessant genug. Er ist auch ziemlich schlank für einen Labrador (35 kg bei 65 cm).
    Was ich so liebeswert finde ist diese Tollpatschigkeit und Lebensfreude und gleichzeitig auch noch so verdammt stolz darauf sein. :D
    Ich mag auch das Ganzkörperkuscheln ( aber das ist ja Geschmackssache), finde aber auch das man immer auch dem Hund zeigen kann, wo die Grenze ist. Er versucht z.B. manchmal meine Haare abzuschlabern. Das mag ich aber wirklich nicht^^
    Aber diese typische Eigenschaft, dass ein Labrador jeden und alles begrüßen will und mit jedem Hund spielen will ist auf jeden Fall etwas woran man arbeiten muss. Man kann so einen Hund nicht einfach ableihnen.
    Wir trainieren viel damit wir dies irgendwann mal machen können, aber im Moment würde er einfach zu jedem Hund laufen und das ist ja auch nicht ungefährlich (also für den Labrador), alleine deswegen sollte man genau daran arbeiten. So eine Dampfwalze kann man einfach nicht auf jeden loslassen :rollsmile:
    Aber wenn so ein Hund abrufbar ist, ist das doch einfach ein Traum :D

    Liebe Grüße

  • Ach ja und das hier...

    Zitat

    Das hier ist's sie übrigens, mein Weltbester Labbi:
    Darf ich aufs Sofa? Darf ich? Darf ich?

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    Wie könnte man diesem Blick widerstehen?

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    ...ist wirklich der Inbegriff von Niedlichkeit <3 :D Lina ist so ne süße Maus!

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  • Also ich muss aber sagen, dass die Labbihalter, die mit ihren aktiv arbeiten (Dummy oder Jagd) wirklich oft überhaupt keinen Spaß in Sachen Gehorsam sehen und dass bei denen im Gegensatz zu den Hunden nicht der Grundsatz (wir sind alle lieb und nett zueinander und es regnet Leckerlies) vorherrscht und ich ehrlich gesagt, was das angeht nur erzogene Hunde treffe. Und denen wird dann sehr viel abverlangt, z.B. 1,5m neben einem anderen Rüden liegen über Stunden und die Klappe halten ist da normal, das muss ein Labrador abkönnen. Arbeiten dasselbe, jeder normale Schäferhund würde da die Krise bekommen.
    Und bei sowas muss ein Labrador eben einfach nur noch freundlich sein, würde der da anfangen wie ein normaler Hund zu agieren und seine Beute sichern oder Territorial handeln gegenüber anderen Rüden wäre man schnell weg vom Fenster.
    Ich finde das manchmal zu überzogen, aber das eigentliche Problem ist nun, dass unbedarftere Labradorhalter davon ausgehen, dass ihre Hunde das normale Sozialverhalten zeigen und demnach Hunde, die sich eigentlich normal benehmen als durchgedreht und aggressiv hinstellen.
    Das ist das, was ich an eingefleischten Labradorfans kenne, jeder Hund, der nicht spielen will oder sonstwas ist eben gleich ne Bestie.

  • Zitat


    Das ist das, was ich an eingefleischten Labradorfans kenne, jeder Hund, der nicht spielen will oder sonstwas ist eben gleich ne Bestie.

    Das Problem ist dabei das sie diese "Bestien" selbst machen, aber sich gar nicht schuldig fühlen.
    Ich habe hier ein Ausnahmeexemplar eines DSH, jetzt 1 Jahr alt. Vielleicht liegt es auch an Erziehung und Sozialisierung? :ops: Sie kennt andere Hunde von klein auf und spielt mit einem Chi ebenso wie mit einem Hund in ihrer Größe, nur viel vorsichtiger.
    Es sind leider die Labbis die sie langsam doof findet und ich hoffe das sich das nicht festigt. Dann können sich diese überfreundlichen Vertreter der Rasse Hund irgendwann warm anziehen. Unser Glück ist eigentlich der schlechte Ruf der Schäferhunde und der veranlasst den Großteil der Besitzer ihre Schützlinge doch erst einmal an zu leinen. Bei denen die uns kennen ist da allerdings Hopfen und Malz verloren. Ich hoffe da mit Freundlichkeit und Bestimmtheit weiter zu kommen. Nicht das es mal dumm läuft und mein tiefenentspannter, gut gelaunter Hund dem Ruf der Rasse gerecht wird. :hilfe:

    LG Terrortöle

  • Doofe Frage :

    Ihr redet von labbitypischer aufdringlichkeit. Was genau versteht ihr darunter? Heutige Situation: Wir begegnen unangeleintem Hund, Dexter sitzt einige Meter entfernt und wartet. Schließlich nähert er sich mit spielaufforderung, Hund macht eine klare ansage und dexter entfernt sich, um danach noch eine Minute mit Abstand um ihn herumzutanzen, falls er es sich doch überlegt.
    Typisch labbi oder junghund?

  • Emma ist zwar erst 4 Monate, aber wenn ich das so lese kommt mir schon ziemlich viel davon bekannt vor. V.a. das ruppige, laute Spielverhalten hat sich anfangs sehr bemerkbar gemacht. Inzwischen ist es aber sogar so, dass sie gegenüber kleineren Welpen eher zurückhaltend ist. Außerdem rennt sie für ihr leben gern.

    Was die anderen "Unarten" wie das Kampfkuscheln mit alles und jedem so angeht haben wir es uns zum Ziel gesetzt es in den Griff zu bekommen.
    Ich muss dazu sagen, dass wir eigentlich einen Ridgeback hatten/wollten und der rangiert charakterlich ja eher auf der entgegengesetzten Seite ;) Ich bin auch nicht der Typ Mensch, der jedem gleich beim ersten Treffen um den Hals fallen muss. Dementsprechend schwer fällt mir der Umgang damit. Aber vielleicht färbe ich ja ein bisschen auf Emma ab und sie auf mich... :)
    Es hat sich aber gezeigt, dass sie extrem gut aufs ignorieren reagiert und sich schon nach ein paar Minuten einkriegt. Wer sie auffordert muss aber damit rechnen kampfgekuschelt zu werden. :D

  • Zitat

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    GENAU so sieht unsre Emma übrigens auch aus. Nur kleiner mit schwarzen Knopfaugen! Ich hoff echt die Proportionen bleiben auch so! Bisher ist sie kein bisschen pummlig (oder wie ich es nenne "wurstig"). :herzen4:

  • Wie kommt man denn vom Ridgeback zum Labrador? :D

    Ich gehöre auch eher zu zurückhaltenden Menschen und genau weil Labbis das krasse Gegenteil sind, finde ich sie so super.
    Okay ich muss gestehen in dem Moment wo sich das erwünschte "menschenfreundlich" in ein fast 7-monatiges "wir gehen ruhig an Menschen vorbei"-Training wurde, war ich mal nicht ganz so begeistert, aber eigentlich finde ich großartig, das Lina so offen und freundlich ist.
    Da hab ich schon einiges von ihr gelernt.
    Auch von ihr gelernt hab ich, manche Dinge nicht ganz so ernst zu nehmen und drüber zu lachen wenn mal was nicht klappt.
    Das ist jetzt nicht darauf bezogen, dass ich Lina Leute belästigen lasse oder so, das mache ich natürlich nicht, aber so ganz allgemein hat sie mir gezeigt, wie schön es ist sich nicht so ernst zu nehmen und mal fünfe grade sein zu lassen.

    Ich sage immer jeder bekommt den Hund den er braucht! Und das ist bei Lina und mir tatsächlich so.

    Ich finde Labbis großartig, nur falls das noch nicht ganz deutlich geworden ist. :D

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