• Zitat

    Wie kommt man denn vom Ridgeback zum Labrador? :D

    Ich gehöre auch eher zu zurückhaltenden Menschen und genau weil Labbis das krasse Gegenteil sind, finde ich sie so super.
    Okay ich muss gestehen in dem Moment wo sich das erwünschte "menschenfreundlich" in ein fast 7-monatiges "wir gehen ruhig an Menschen vorbei"-Training wurde, war ich mal nicht ganz so begeistert, aber eigentlich finde ich großartig, das Lina so offen und freundlich ist.
    Da hab ich schon einiges von ihr gelernt.
    Auch von ihr gelernt hab ich, manche Dinge nicht ganz so ernst zu nehmen und drüber zu lachen wenn mal was nicht klappt.
    Das ist jetzt nicht darauf bezogen, dass ich Lina Leute belästigen lasse oder so, das mache ich natürlich nicht, aber so ganz allgemein hat sie mir gezeigt, wie schön es ist sich nicht so ernst zu nehmen und mal fünfe grade sein zu lassen.

    Ich sage immer jeder bekommt den Hund den er braucht! Und das ist bei Lina und mir tatsächlich so.

    Ich finde Labbis großartig, nur falls das noch nicht ganz deutlich geworden ist. :D


    Du triffst es so wunderbar auf den Punkt!

    Ich möchte aber trotzdem auch etwas dazu schreiben, dass man selbst ja auch nicht alles und jeden toll findet oder mit offenen Armen durch die Welt geht. Ich bin eigentlich auch eher zurückhaltend und vor allem habe ich auch einige Ängste und meine Hündin ist einfach eine großartige Hilfe was das betrifft.
    Erst habe ich es aber anders gesehen. Erst dachte ich "warum ausgerechnet SO ein hibbeliges kleines Monster?" aber jetzt weiß ich, dass Ruby absolut der perfekte Hund für mich ist. Kein anderer würde mich so fordern (ja, ein Labbi kann durchaus fordernd sein ;) ) und mich so sehr zwingen an mir zu arbeiten. Und das meine ich im positiven Sinne.
    UND sie zeigt mir öfter als oft ^^ dass man das Leben doch nicht immer so ernst nehmen soll. Sie vergoldet jeden Moment und macht ihn durch ihre lustige und spontane Art zu etwas besonderem.

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  • Nachdem ich hier jetzt monatelang mehr oder weniger nur mitgelesen habe ist das ja mal ein lustiges Thema. :)

    Mitgelesen, weil der vierte Hund im Leben nach zwei Foxterriern und einem Münsterländer völlig überraschend in mein Leben getreten ist. Die Münsterländerin mussten wir vor 14 Jahren wegen eines Hirntumors (wirklich dramatisch, weil aufgefallen erst als sie sich von jetzt auf gleich ins Bein eines Mädchens verbissen hat, da war ich auf Jahre erst einmal von Hunden "kuriert", obwohl die arme Maus gar nix dafür konnte) einschläfern lassen. Dann kam lange nix, ausser Heirat, Kinder, Hausbau usw.
    Nachdem ich der Dame des Hauses dann ein "in ein, zwei Jahren auch mal wieder ein Hundchen" aus dem Kreuz leiern konnte, stand kurz darauf in Form von Ebay-Kleinanzeigen ein kleiner schwarzer 10 Wochen alter schwarzer Labbimixrüde ein paar Orte weiter abzugeben (via einer Tierschützerin die den armen Knopp in dem Alter schon aus merkwürdigen Verhältnissen rausholen musste)
    Liebe auf den ersten Blick, alle Bedenken über Bord geworfen und den Zwerg geholt. Und vom Wesen her nicht eine einzige Sekunde bereut. Sky ist ein Traum von einem Hund, war nach einer Woche sauber, lässt sich selbst aus der Welpenspielstundemeute im größten "Kampf" abrufen und ist derart wesensstark und "sauber" daß ich nicht mal wenn er mit den Kindern tobt Bedenken habe.
    Klar, jedes kleinste bisschen Wasser wird genutzt. Aber wir wohnen am Dorfrand, haben im Garten einen Bachlauf, dahinter eine riesige Wiese die in den Wald übergeht. Das Fell ist bei Sky egal wie er sich einsaut nach 30 Minuten Toben wieder sauber, er ist jetzt 8 Monate und musste bisher zwei mal gebadet werden. :)
    Etwas ungestüm ist er, bisschen tollpatschig sowieso, aber auf eine so liebe Art daß man es jederzeit verzeiht. Hier im Dorf kommen auf 600 Einwohner knapp 60 Hunde, die Gemeinschaft ist spitze und unterm Strich ist mein kleiner schwarzer "Stalker" der beste Hund den ich je hatte. :roll:

  • Der beste Kumpel von Devlin in der Hundeschule ist ein Labbi im selben Alter. Der Labbi will zwar immer nur "drauf". Aber Devlin animiert ihn dann auch zu andern Spielen wie mal fangen oder so. Ich kann nichts schlechtes über Labbis sagen, der Kleene ist super und versteht sich toll mit Devlin. Und die Probleme, die er macht - an der Leine hin wollen zu anderen Hunden oder Menschen. Dasselbe macht Devlin leider auch. Ich seh da vom Wesen kaum einen Unterschied zu unserem Terrier. Nur dass der Labbi mehr frisst und gerne auch mal mitten im Spiel sich ein Päuschen gönnt, um was zu knabbern wie Haselnüsse, die rumliegen, oder so. Aber bis auf das ist der genauso wie unser Terrier.

  • Meine Tante hat eine Labbihündin und da dort mein zweites Zuhause ist, habe ich das Aufwachsen und alles ziemlich gut miterlebt.
    Cana ist jetzt 4 Jahre alt. Sie ist ein sehr bescheidener, gutmütiger Hund. Da ihre Mutter bei der Geburt gestorben ist und ihr Ziehpapa sie und die anderen beiden Welpen allein aufgezogen hat, habe ich das Gefühl, dass sie dadurch noch weniger gut im Umgang mit anderen Hunden ist. Sie ist sehr... wie soll ich sagen... sie versteht andere Hunde einfach 0! Wenn einer knurrt und deutlich droht, spielt sie ihn trotzdem unbeholfen an. Sie hat auch bereits einen Pinscher gebissen - wir hätten nie gedacht, dass sie das tun würde! Wieso, ist einfach nicht erkennbar gewesen. Es gibt öfters Momente, in denen sie ohne erkennbaren Grund plötzlich in Aggressivität umschwenkt (nur gegenüber Hunden! Niemals Menschen), wir führen das auf ihre Unsicherheit zurück. Sie weiß einfach nicht, wie es geht. :/ An der Leine pöbelt sie andere Hunde enorm an, auch am Gartenzaun macht sie Terror bei Geräuschen, Menschen, Hunden... Dabei wirkt sie dann auch häufig sehr aggressiv mit dem entsprechenden Bellton und Bürste. Beim direkten Kontakt ist sie dann aber wieder total freundlich zu Mensch und Tier. Unberechenbar kann man auch sagen - sie hat meine Hündin am Gartenzaun, als wir in den Garten gekommen sind, auch schon attackiert und wollte beißen, von jetzt auf gleich, obwohl sie sich kennen.
    Cana ist eher gemütlich, sie lässt sich oft Zeit Kommandos auszuführen, was echt nervig sein kann. Aber sie ist auch einfach lieb, "fragt" immer bescheiden an, ob sie etwas darf und braucht oft mehrere Bestätigungen, bevor sie sich dann dazu durchringt. Man könnte sie irgendwie für doof halten, wenn man so mit ihr zu tun hat, es gibt aber auch Situationen, wo einem bewusst wird, dass sie schon Köpfchen hat. :smile:

    Für mich wäre ein Labrador absolut gar nichts. Das weiß ich seit Cana zu 1000%. Wie gesagt, ein lieber und netter Hund mit kleinen nervigen Fehlerchen, aber auch absolut langweilig. :p

  • Was ich an Labbis nervig finde ist nichtmal, dass sie fremde mögen. Das tun meine Hunde auch beide, die schmeißen sich auch beide an vollkommen fremde heran. Aber keiner von denen würde wen zehnmal anspringen, obwohl es verboten wird. Und Logray ist sehr aufdringlich für einen Chesapeake, aber selbst er ist tödlich von der Infatilität von Labradoren genervt.

    Und heute musste ich mir von einer Labbihalterin sagen lassen, wenn ein Hund beim Zergeln knurrt zeigt er Aggressionen und dann gehört er nicht in die Zucht :hust:

  • Ja, gut, aber das ist ja albern und wird von Wesenstestrichtern definitiv anders gesehen.

    Viele Grüsse
    Schnuffeltuchler

    Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk

  • Zitat

    Wie kommt man denn vom Ridgeback zum Labrador? :D

    Ich gehöre auch eher zu zurückhaltenden Menschen und genau weil Labbis das krasse Gegenteil sind, finde ich sie so super.
    Okay ich muss gestehen in dem Moment wo sich das erwünschte "menschenfreundlich" in ein fast 7-monatiges "wir gehen ruhig an Menschen vorbei"-Training wurde, war ich mal nicht ganz so begeistert, aber eigentlich finde ich großartig, das Lina so offen und freundlich ist.
    Da hab ich schon einiges von ihr gelernt.
    Auch von ihr gelernt hab ich, manche Dinge nicht ganz so ernst zu nehmen und drüber zu lachen wenn mal was nicht klappt.
    Das ist jetzt nicht darauf bezogen, dass ich Lina Leute belästigen lasse oder so, das mache ich natürlich nicht, aber so ganz allgemein hat sie mir gezeigt, wie schön es ist sich nicht so ernst zu nehmen und mal fünfe grade sein zu lassen.

    Ich sage immer jeder bekommt den Hund den er braucht! Und das ist bei Lina und mir tatsächlich so.

    Ich finde Labbis großartig, nur falls das noch nicht ganz deutlich geworden ist. :D

    Das mit dem Ridge is ne lange, traurige Geschichte. Passt hier ned so her :(

    Aber wir bereuen unsere krasse Planänderung keinen Moment! Es ist genau wie du sagst, ich bin anderen Menschen gegenüber viel entspannter und offener geworden. Aber Emma darf natürlich trotzdem nicht zu allen hin und hochspringen schon gar nicht! :D
    Wir haben hier in der Nachbarschaft nämlich auch zwei negativ Beispiele des Labbi-Haltens (Erziehung kann man das ned nennen.) Macht mich regelmäßig soooooo sauer. Am meisten aber deshalb, weil es so toll wäre, wenn Emma hier auch jemand gleichgesinnten zum "Panzern" hätte. Aber die sind so unterzogen, da darf sie in dem alter noch nicht hin.
    Zum Glück sind in der HuSchu Junghundegruppe grad noch 2 Labbis, 2 Goldies und n Labbi-Boxer-Mix....da geht s rund!!! :headbash:

  • Zitat

    Was ich an Labbis nervig finde ist nichtmal, dass sie fremde mögen. Das tun meine Hunde auch beide, die schmeißen sich auch beide an vollkommen fremde heran. Aber keiner von denen würde wen zehnmal anspringen, obwohl es verboten wird. Und Logray ist sehr aufdringlich für einen Chesapeake, aber selbst er ist tödlich von der Infatilität von Labradoren genervt.

    Und heute musste ich mir von einer Labbihalterin sagen lassen, wenn ein Hund beim Zergeln knurrt zeigt er Aggressionen und dann gehört er nicht in die Zucht :hust:


    ALso unsere Labbi Hündin spielt super gerne mit ihrer bekannten Chessi... sind zirka gleich als 2 Jahre und 1 1/2 Jahre.. verstehen sich Prima... Und ist immer lustig zum zusehen... der Chessi ist viel viel schneller...aber der Labbi.. schafft es immer ihr irgendwie wieder zu entkommen...das macht den chessi immer ganz hibbelig...und knurrend*g*..(spielerisch)...

    Ich denke man sollte einfach nicht immer alle über einen Kamm geben... Unsere Labbidame hat sehr wohl gelernt das sie nicht raufspringen darf..und das hat sie auch ewigkeiten bei niemanden (personen) mehr gemacht...
    Begrüßen... kämpfen wir noch..wenn die leute unsicherheit zeigen dann geht sie nicht hin...aber wehe die Leute freuen sich wenn sie kommt...dann wird kampfbegrüßt... (ohne Hochspringen)....

    Unsere Labbidammi spielt "fangen" für ihr leben gern...und auch kleine "auseinandersetzungen"... hab aber auch schon andere labbis gesehen.
    Ich denke es kommt auch drauf an wie man die Hunde sozialisiert... Unser Labrador hatte in der Welpen und Junghundezeit wo wir 2x die Woche mit anderen Junghunden getroffen haben... nie mit einen anderen Labrador zu tun..war wahrscheinlich kein Fehler. (kann ich mir aber auch einbilden)

    Nur eines Kämpfen wir leider immer noch..und das muss ich ehrlich zugeben..wir arbeiten wirklich sehr hart daran.. das an einem anderen Hund vorbeigehen ohne irgendewelchen damdam..... ja..wie gesagt..wir kämpfen noch*g*


    Aber mich persönlich erfüllt sie auch oft persönlich...ich hab einen sehr stressigen beruf zurzeit.. wenn ich dann nachhause komme..jemand freut wie wenns keinen morgen gibt...und wir dann einfach spielen...spass haben..und sie danach dankbar ihre Übungen macht. Zu meinen Typ Mann sag ich mal... passt ein Labrador echt gut..freu mich immer wenn ich nachhause komme*g*...
    (Achja...nur mich und meine Freundin darf sie so begrüßen...bei anderen wird das nicht geduldet ohne Erlaubnis)

  • Hab ja einen Labbimix hier sitzen und kenne einige,
    und ganz ehrlich? Ich würde sagen NIE wieder...
    Für mich ist der typische Labby wasserfreudig und verfressen, die Eigenschaften sind ja noch nett.
    Aber dann gehts los, der Labby ist Everybodys Darling,total führerweich, und im Prinzip immer nett.
    Ich mag sowas nicht,schon gar nicht dass mein Hund fremde mag,im Prinzip jeden,immer si anbiedernd freundlich ist,das eckelt mich einfach an und passt voll nicht zu meinem Typ,
    denn ich kann fremde Menschen so gar nicht leiden.

  • Oh ja, die Labbis...
    Echt eine Marke für sich, und sicher kommen nicht alle damit klar.
    Auf eine Art und Weise sind das meistens einfach Riesenbabys.
    Eine Freundin hat eine, inzwischen 7 Jahre alte, choco Labbihündin. Und wenn ich zu Besuch komme, rast Lotta (ich habe den Verdacht das 'Lotta' und 'Emma' echt DIE Labradornamen schlechthin sind bei Hündinnen) um die Ecke und ich habe geballte Labbipower am Bein kleben bis ich sie nicht halb tot geschubbert und gekrault habe :lol:

    Ich habe keine Ahnung ob so ein Labbi was für mich wäre. Klar, ich mag diese Dampfwalzen, aber...ich meine, mein nächster Hund wird ein Collie. Und ich glaube das sagt dann doch schon einiges :D
    Wie jemand vor mir schon schrieb, das ist wohl echt mehr Anti-Labbi als möglich^^

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