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Passt ein Hund zu mir?

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    Hallo liebes Forum,


    ich möchte schon seit meiner Kindheit einen eigenen Hund und bin jetzt gerade schwer am Grübeln ob ich mir diesen Traum vielleicht doch erfüllen kann und nicht bis zum Rentnerdasein warten muss.
    Ganz früher, so mit 13 Jahren hatte ich lange Zeit zwei verschiedene Gassi-Hunde, eine Golden Retriever Hündin und eine Eurasier Hündin die ich mit Freuden mehrere Stunden bespaßt und mit zwei Freundinnen und deren Gassi-Hunden ausgeführt habe. Seitdem wollte ich auch schon immer einen eigenen Hund, aber meine Eltern waren strikt dagegen. Nach jahrelangem Betteln gab es dann immerhin einen Hamster. :rollsmile: Ist ja auch fast das Gleiche....


    Seit einiger Zeit lese ich also schon viel hier im Forum und würde euch bitten mal meine Situation und Rasse-Vorstellungen zu beurteilen:
    Ich bin 29, lebe alleine in einer Einzimmerwohnung in der Stadt und bin Vollzeit berufstätig. Variante 1 wäre, dass ich den Hund mit ins Büro nehmen kann, dass muss ich noch mit meinem Chef besprechen (tendenziell gute Karten, einem anderen Kollegen hat er es wohl erlaubt seinen Hund mitzubringen, könnte aber anhand eines Hundehassenden Kollegen schwierig werden). Variante 2 ist, dass ich eine lange Mittagspause nehme und dann mit dem Hund eine Stunde rausgehen kann. Mein Arbeitsweg sind 5-10min ein Weg, das ist also problemlos machbar. Trotzdem wäre der Hund zweimal gut 4h allein. Dass das nicht optimal ist, ist mir klar, aber den Rest der Zeit (morgens 1h, mittags 0,5-1h und nach Feierabend 1-2h) würde ich den Hund bespaßen. Außer vielleicht am Wochenende, gäbe es mich dann eben nur noch im Doppelpack. Meine liebste Variante wäre aber halb halb, also z.B. vormittags Hund gut 4h allein zu Hause, dann nachmittags im Büro. Dann kann ich notfalls auch mal eine Überstunde machen, was auch sehr sicher mal anfällt.
    Falls ich mal krank bin oder zwei Tage auf ein Seminar muss (max. 1-2x im Jahr), dann könnte der Hund zu meiner Schwester, die aber genau wie ich auch nur in der Mittagspause heim könnte, ansonsten wäre der Hund da auch insgesamt so 8h alleine.
    Wenn das auch flachfällt bliebe mir noch eine HuTa (die ich mir aber regelmäßig nicht leisten kann, die verlangen pro Tag 35€) oder ich muss mir eben auch rechtzeitig noch ein bis zwei Notfall-Gassigänger suchen. Ganz vielleicht würden sich irgendwann auch meine Eltern anbieten, kommt darauf an ob sie mit dem Hund warm werden. Wenn ich jetzt fragen würde, hieße es eher "Du glaubst aber nicht, dass ich mich dann um das Vieh kümmere?! Dein Problem!". :roll: Wobei ich mir je nach Hund (und dessen Größe) sehr gut vorstellen kann, dass sie ihn dann doch mögen. Aber gut, darauf kann ich mich erstmal null verlassen.


    Ich muss auch noch klären ob ich in meiner Wohnung überhaupt einen Hund halten darf und wenn ja, ob es vielleicht eine Größenbeschränkung gibt (auch weil es eben nur 37qm im 5.OG mit Aufzug sind). Sollte ich ein Nein kriegen verschieben sich meine Pläne und ich müsste erstmal eine passende Wohnung finden. Aber ein Umzug steht sowieso in den nächsten 1-2 Jahre an.


    Kommen wir zu meinen Rasse-Überlegungen! Also ich suche vor allem einen Hund, der grundsätzlich freundlich und aufgeschlossen gegenüber Menschen ist, auf keinen Fall ängstlich oder aggressiv. Er sollte keinen Schutztrieb haben (das traue ich mir als Hundeanfänger nicht zu) und auch möglichst wenig/händelbaren Jagdtrieb. Ich hätte gerne einen erwachsenen Hund, also so ab 2 Jahren wäre toll und ich würde mich dann im Tierschutz und auch bei den Privatabgaben umschauen. Es darf natürlich auch gerne ein Mischling sein, ich möchte halt nur einigermaßen wissen welche Rassen da mitgemischt haben...
    Ich möchte gerne einen Hund, den ich überall hin mitnehmen kann, also ins Restaurant, zum Wandern in die Berge, zum Joggen/Fahrrad fahren, mal einen Stadtbummel machen, etc. Um ihn auszulasten würde ich gerne Dogdancing, Apportieren, Fährtensuche und/oder kleine Tricks mit ihm machen. Je nachdem auch was dem Hund liegt und mir Spaß macht. Trotzdem sollte der Hund auch mal ein paar Tage mit "nur" Gassi gehen zufrieden sein können ohne gleich vor Frust die Wohnung zu zerlegen...


    Da ich ja noch nicht weiß ob ich von Vermieter-/Chefseite her zu einem kleineren Hund "gezwungen" werde, habe ich mir folgende Rassen mal notiert, die meiner Meinung nach passen könnten und mir auch optisch zusagen:


    Kleinpudel
    Sheltie
    Zwergpinscher
    Chihuahua (möglichst groß aber)


    Großpudel
    Weißer Schäferhund
    Langhaarcollie
    Golden Retriever
    Labrador Retriever
    Flat Coated Retriever


    Wenn ich frei wählen könnte, hätte ich eigentlich lieber einen größeren Hund und würde zu einem der Retriever bzw. zu einem Weißen Schäferhund tendieren. Wenn es ein Kleiner werden muss, dann am liebsten ein Zwergpinscher. Was mir bei einem kleinen Hund halt Sorgen macht ist das Aufeinandertreffen mit großen ungestümen Hunden und die mögliche Verletzungsgefahr dabei :verzweifelt:


    Ist es möglich einen großen Hund in einer Einzimmerwohnung zu halten? Reichen ca. 3h Gassi und Beschäftigung am Tag, ist das zu wenig? Viel zu wenig? :/ Dass es zu dem lange Alleine bleiben gespaltene Meinungen gib weiß ich und mir wäre es auch lieber der Hund könnte zumindest halbtags mit ins Büro...


    So dann bin ich gespannt was ihr sagt, und hoffe auch auf Erfahrungen zu den genannten Rassen. :smile: Vielen Dank!!


    Liebe Grüße

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  • Hallo Laurelin und willkommen im Forum :)


    Toll, dass Du dir so viele Gedanken machst und Dein zukünftiges Leben mit Hund bedacht planst. Meiner Meinung nach hast Du keine schlechten Karten und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ein Hund gut in Dein Leben passen würde.


    Als erstes zur Wohnung: Einige Leute haben ein riesen Haus und Garten aber der Hund liegt nur herum und wird nicht beschäftigt. Andere Leute haben eben nur eine kleine Wohnung, aber sie lasten den Hund (draußen) viel aus. Sofern Du dem Hund beibringst, dass morgens - mittags (Arbeitszeit) Ruhe angesagt ist und nach der Arbeit getobt etc. wird, sehe ich da keine Schwierigkeiten. Ich denke, es werden sich gleich einige User bekannt geben und Dir sagen, dass sie auch einen großen Hund in einer kleineren Wohnung halten. Und das klappt meist - bei gut geplant und durchdachten Tagesablauf - problemlos.


    Ich finde übrigens auch, dass die von Dir angesprochene 'halb halb' Variante die Beste ist. Falls das alles klappen sollte, sieht es doch schonmal ganz gut aus. So ist der Hund ja auch nur vier Stunden alleine und das kriegen die meisten gut gemeistert. :-D


    An Deiner Stelle würde ich als nächstes alles mit Deinem Chef und Vermieter abklären denn ja - ein Hund hätte es sicherlich gut bei Dir! ;)


    Und nun zur Rasse,.. Ich finde, da hast Du Dir z.T. ziemlich einfache und zu Deinen Erwartungen passende Hunde ausgesucht. Den Kleinpudel könnte ich mir gut vorstellen und habe irgendwie gleich an ihn gedacht, als ich Deinen Post las. Du musst denke ich mal für Dich entscheiden, was genau Du willst. Sie sind alle auch ein wenig unterschiedlich, vom Äußeren als auch vom Charakter. Wie sieht es denn mit Fellpflege aus? Haare? Die einen haaren ja ziemlich, die andern nicht.


    Wie wäre es, wenn Du Dich im Tierheim ein wenig umschaust? Da warten sicherlich viele Kandidaten, die perfekt in Dein Leben passen würden. Oder im Internet? Gibt ja alles von Kleinanzeigen bis zu Tierschutzseiten...


    Überleg Dir nochmal genau was Du willst und klär alle formellen Dinge ab.


    Du bist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Viel Erfolg!


    Lg,
    Vero

  • Hallo Veerka,


    vielen Dank für deine Antwort!


    Ja als erstes werde ich das mit dem Vermieter angehen, ansonsten kann ich eh erstmal alles vergessen. Und dann hoffe ich sehr, dass der Hund auch mit ins Büro dürfte. Dann wäre das schlimmste schon geschafft und ich muss nur noch einen passenden finden (und kriegen!). :headbash:


    Was die Rassen angeht habe ich mir halt notiert was mir an Eigenschaften wichtig ist, was gar nicht geht und dann mit Rassenbuch und FCI Liste aussortiert. Übrig geblieben sind dann die, die meiner Meinung nach eben dem Typ entsprechen und mir auch einigermaßen gefallen. Der Pudel zum Beispiel liest sich von den Beschreibungen zum Charakter und der Rasse eigentlich echt gut, aber so besonders gefallen sie mir optisch doch nicht. Und ob mir das penible Bürsten, frisieren (lassen) und Co. dann nicht zu anstrengend ist weiß ich auch nicht. Wenig bzw. gar nicht haaren wäre natürlich schon nett, aber das wäre jetzt nicht wirklich entscheidend bei der Hundewahl. Viel wichtiger ist, dass die Eigenschaften passen, mir der Hund sympathisch ist und er mir auch optisch zusagt.
    Bei uns in den näheren Tierheimen gibt es (zum Glück) sehr wenig Hunde, aber ich werde mich auf jeden Fall dann dort und auch weiter weg umsehen. Wichtig ist mir nur, dass ich keinen "Direktimport" aus Spanien, Griechenland, etc. will, sondern einen Hund der schon in Deutschland gelebt hat und mit dem Alltag in der Stadt auch vertraut ist. Und ich denke bei den Kleinanzeigen könnte ich auch fündig werden. :smile:


    Kurze Frage noch mal zur Auslastung - ich habe mir heute mal einen Tagesablauf notiert, wie ich ihn mir realistisch vorstelle: aufstehen um 5 Uhr (max. 5.30 Uhr), eine Stunde mit dem Hund raus und Joggen/Apportieren/irgendwie körperlich auslasten, dann 4h arbeiten, in der Mittagspause eine halbe Stunde gemütlich mit Hund spazieren gehen, dann noch mal 4h arbeiten gehen, heimfahren und Hund abholen (oder er wäre eben schon im Büro dabei) und dann raus ins Grüne und so 2h mit anderen Hunden toben lassen, Suchspiele machen, Tricks beibringen, etc., also auch eher geistige Beschäftigung dabei. Und dann vor dem Schlafen gehen noch eine Pipirunde gehen. Wäre das für einen normalen, nicht hibbeligen oder gemütlichen Hund so OK? Zu viel, zu wenig eher?


    Vielen Dank und liebe Grüße
    Laurelin

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  • hallo - ich hatte viele jahre einen Hund in genau dieser Situation.
    es ging . alles ist machbar.
    aber ich würde mir nie wieder einen Hund in so eine Situation holen.
    nicht , weil es mir lästig war anstelle mittag zu essen mit dem Hund Gassi zu gehen , sondern weil ich sehe , wie ganz anders es meine Hunde jetzt mit haus und garten und menschen daheim haben.
    ich bin mir sicher - beruf und Hund gehen durchaus zusammen.
    aber Vollzeit , allein in einer kleinen Wohnung in der Stadt ( ? ) ist schon ein brocken.
    wie wäre es denn mit einer ( oder zwei ) katzen ? die können das Alleinsein besser ab.
    außer die lösung , den Hund mit ins Geschäft zu nehmen greift.

    viele grüße louisa


  • Das kann ich nur unterstützen. Wenn du denn Hund zumindest halbtags mit in die Arbeit nehmen könntest, wäre es sicher machbar, aber wenn das nicht möglich ist und du nicht evtl. eine andere Alternative hättest (während der Arbeit stundenweise Betreuung durch jemand anderes), dann würde ich in der jetzigen Situation davon abraten. Der Hund wäre doch regelmäßig sehr lange alleine. 3 Stunden intensive Beschäftigung wären sicher prima, aber in der restlichen Zeit hat ein Hund auch gern Gesellschaft.
    Und auch eine Katze den ganzen Tag allein in einer Einzimmerwohnung ist sicher für diese kein Vergnügen. Etwas anderes wäre es dann evtl., zwei aufzunehmen, die sich gut verstehen. Also ein "Pärchen", das sich evtl. im Tierheim gesucht und gefunden hat, gemeinsam. Da würde es aber in einer Einzimmerwohnung auch platzmäßig schon grenzwertig - wobei man da mit einer entsprechenden "Einrichtung" wie Kratzbaum und Klettermöglichkeiten das Zimmer "dreidimensionaler" gestalten könnte. Ich habe einen Hund und 2 Katzen und die Katzen sind nicht weniger an Gesellschaft interessiert als ein Hund.


    Ich drücke dir die Daumen, dass du die Erlaubnis bekommst, den Hund mit ins Büro zu nehmen. Daher würde ich jetzt zunächst den Punkt - und natürlich den Vermieter klären - und dann weiter sehen.
    Tendenziell würde ich dir auch eher zu einem schon älteren (kein Welpe oder Jungspund), kleinen Hund raten und evtl. auch direkt so bei den beiden nachfragen. Ich schätze, da stehen die Chancen besser. Er nimmt nicht soviel Platz weg, kann auch im Büro gut im Körbchen unter dem Tisch "verschwinden" und auch ein Vermieter wird sich von einem kleinen Hund in der kleinen Wohnung vermutlich eher überzeugen lassen als von einem großen.
    Chihuahuas sind allerdings aus meiner Sicht eher nicht unbedingt die idealen Anfängerhunde.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Halbtags mit zur Arbeit wäre natürlich genial. grundsätzlich sehe ich in deiner kleinen Wohnung auch kein Problem. Hab ja selber 2 Grosspudel in einer 40qm Einraumwohnung und man merkt sie da echt nicht. aber wegen der 5. Etage würde ich dann doch zu einem kleineren Vertreter tendieren, denn wenn der Fahrstuhl mal kaputt ist heißt es eventuell auch mal tragen. Meine Jungs wiegen 22 und 28kg die möchte ich nicht wirklich tragen müssen. Klar im Notfall würde ich es kilometerweit tun aber einplanen möchte ich so etwas nicht.


    Kleinpudel find ich wirklich toll. Vorteil ist auch dass sie eben nicht haaren (Büro-Pluspunkt) Sie neigen eigentlich nicht zum kläffen und sind nicht so winzig mit ihren um die 40cm. Dennoch sind sie noch so leicht dass man sie ohne Probleme tragen kann. Von der Auslastung her dürfte es mit einem Pudel bei dir auch passen.

  • Hallo,


    aaalso ich stecke derzeit in exakt dieser Situation :) Single, in einer Großstadt lebend und Berufstätig/Vollzeit.
    Leider kann ich den Hund jetzt im neuen Job nicht mehr mitnehmen, davor ging es. Es gestaltet sich ALLES einfach viel leichter wenn das möglich ist. Wenn du dich nach der Arbeit verabreden magst, ist es immer erstmal ein Weg nach hause und den Hund entweder mitnehmen oder ne kurze runde und dann wieder hoch... Wenn man ihn mit hat auf Arbeit macht es schon etwas weniger aus wenn er MAL kurz zurückstecken muss, oder aber nach der Arbeit zu Freundin MIT Hund zu fahren. Deshalb kann ich dir nur raten dir einen Hund anzuschaffen wenn dein Arbeitgeber mitspielt.


    Es freut mich für all die anderen die Haus + Garten und vllt noch Hausfrau sind oder das Privileg haben von daheim aus zu arbeiten und zusätzlich noch auf dem Land wohnen, leider gibt es tatsächlich menschen die jung UND allein sind, keine Kinder haben und sich den Arsch mit Arbeit aufreißen müssen, ich finde auch diese können bei guter Organisation und Planung sowie dem nötigen Hundeverständnis, einem Vierbeiner gerecht werden ohne als Tierquäler dazustehen! Auch wenn man nicht darüber diskutieren muss das es weit bessere Situationen gibt.


    Meiner wird im Moment täglich von einem Gassigeher mit mehreren Hunden mitgenommen und bespaßt, am Abend übernehme ich dann und wir trainieren ein wenig oder spielen einfach etwas rum :) ansonsten liebt er es einfach zu kuscheln und zeit mit mir zu verbringen, für mich persönlich ist die jetzige Situation nur vorübergehend. Ich werde mir auf jeden Fall wieder ein Job suchen, wo mein Wuffi wieder mit kann. Die sache mit Haus und Garten vs Wohnung finde ich auch unproblematisch, mein Hund würde bei 600qm immer genau neben mir liegen xD Dem ist es völlig egal ob es 60 oder eben 2000 qm sind, er bleibt immer in meiner Nähe. 5. etage ohne Aufzug kann allerdings mal doof werden, aber oft will man ja eh nicht jahre da wohnen bleiben ;)

  • Hallo!


    Ich habe ganz ähnliche Voraussetzungen wie du. Nur ist es bei mir leider nicht möglich, dass mein Hund ins Büro mit kommt. Aber ich arbeite auch Vollzeit und habe nur einen kurzen Weg zur Arbeit. Mein Ursprungsplan war eben auch in der Pause mit dem Hund raus zu gehen. Momentan handhabe ich es auch so. Ich habe allerdings als mein Hund letztes Jahr einzog erstmal einen Hundesitter gesucht. Mein Hund war bisher tagsüber beim Hundesitter, er hatte nicht großartig Programm, sondern war so halt einfach nur nicht den ganzen Tag alleine. Danach hab ich ihn abgeholt und bin direkt eine große Runde gegangen.
    Seit Anfang des Jahres war er einen Tag die Woche dann zuhause und ich bin in der Pause eine Runde mit ihm gelaufen. Seit jetzt drei Wochen fallen meine Sitter aus und er ist komplett zuhause. Ich muss sagen, dass ich es schon stressig finde, jeden Tag in der Pause nach Hause zu hetzen und eine große Runde mit ihm zu laufen. Wirklich Zeit mich noch um was zu essen für mich zu kümmern hab ich dadurch auch nicht. Abends noch mal zum einkaufen und ihn wieder allein zu lassen find ich auch ziemlich doof. Wird also aufs Wochenende verlegt oder wirklich nur kurz in den Laden gesprungen, um das Nötigste zu besorgen. Ich bin recht froh, wenn Bjarki wieder zum Sitter kann. Über kurz oder lang möchte ich gerne weniger arbeiten, dann kann ich mir auch noch einen zweiten Hund vorstellen. Also es geht, aber es ist schon stressig so. Idealer wäre es sicherlich, wenn der Hund mit ins Büro könnte. Und denk auch daran, dass es dauert bis das Alleinsein aufgebaut ist. Im ersten halben Jahr hätte ich das bei meinem Hund vergessen könnnen. Inzwischen ist er entspannt.

  • Ich habe nur ab und zu Vollzeit ausser Haus - Wochen.
    Was mich da erheblich stresst: es ist viele Monate im Jahr abends schon dunkel, wenn ich heimkomme. für mich geht das dann nur, indem ich eine längere Mittagspause mache, um mit dem Hund zu gehen, und dafür abends länger bleibe. sonst kommen wir ja gar nicht bei Tageslicht raus.


    Ansonsten, wenn es dir nicht zu anstrengend ist, warum nicht? Wenn der Hund mit ins Büro kann, super.


    Den Pudel finde ich sehr geeignet (hab selbst einen).
    Den doch etwas imposanteren weissen Schäfer oder auch den (distanzlosen, überschwänglichen und megaviel haarenden) Labbi würde ich jetzt weniger gut geeignet für ein Büro mit hundehassendem Kollegen halten.


    Vor der Wahl der Rasse würde ich aber sowieso raten, die Rasse in echt kennenzulernen!

  • Ich würde auf jeden Fall erstmal abwarten, ob der Hund mit zur Arbeit kann. Wenn das nicht der Fall ist würde ich mir keinen Hund holen, auch wenn du zwischen drin nach hause fährst.


    In einer 37 m² Einraumwohnung würde ich mir auch keinen großen Hund zulegen. Klar geht das, aber schön ist was anderes. Ein großer Hund braucht platz wenn er liegt und der will sich ja auch mal strecken. Mein Mann hatte früher eine ebenso große Wohnung, wenn ich ihn damals mit meinen beiden langhaar Collies besucht habe konnte keiner mehr treten. Ich hatte damals 1 1/2 Zimmer auf 53m², das waren im Gegensatz dazu Welten ;)
    Ich kann mir aber vorstellen, dass ein Hund in Sheltigröße besser passt. Ist bei Fahrstuhlausfall auch wirklich besser.


    Ich finde deine Zeitplaung super, aber auch extrem ambitioniert. 5 Uhr aufstehen - 1h Gassi gehen (dann ist´s 6.30 / 7 Uhr) - arbeiten - Pause (11 bis 12 Pause) - arbeiten bis 16.30 - 17.00 2 h Gassi gehen dann ist es 19 h und du kannst dich das erste mal hinsetzen und was in Ruhe kochen und Essen. Dann ist es 20 Uhr und um ca 22 Uhr wird es wieder ins Bett gehen, der Tag fängt früh an.
    In den 2h Stunden restzeit mußt du putzen, Waschen, Aufräumen, den Hund kämmen, einkaufen, sonstige Termine Wahrnehmen und dich ausruhen. Ach ja wer nicht mit "Gassie geht" oder mit dem Hund kann, hat dann keinen Platz mehr in deinem Leben.
    Verstehst du was ich meine?
    Es gibt Leute die halten das durch. Aber das sind nur extrem wenige. Gerade unter der Woche hat man so schnell das Gefühl nur noch zu arbeiten oder Gassi zu gehen. Wenn du dann nicht mal einen schönen Gassiort in deiner Nähe hast, sind 2h laufen auch nicht so entspannend und auch ziemlich lang. (Aber das wirst du ja wissen wie deine Umgebung ist.).


    Mal davon ab, dass ich denke kein Hund braucht täglich 3 1/2 Stunden Gassigänge. Der wird ja verrückt wenn du krank wirst und mal nicht raus kannst. Ich habe inzwischen u a einen Border Collie, selbst der braucht nicht täglich 3 1/2h gassi. Der kommt durchschnittlich 2 bis 3h Stunden am Tag raus und an manchen Tagen muß auch mal 1h insgesamt reichen.


    Daher schau ob du den Hund mitnehmen kannst. Dann, aber auch erst dann, würde ich einen Hund anschaffen. Auch wenn du schon immer einen Hund wolltest. Ich verstehe das. Ich wollte immer ein Pferd, hat auch bisher nie gepasst und so wie es aussieht wird es auch nie was mit einem Pferd werden.
    Manchmal ist es für alle besser, wenn man eben noch wartet.

    Liebe Grüsse Piflo

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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