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Mein Hund wurde angefahren - Schuldfrage

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    Hallo Zusammen,
    am Donnerstag wurde mein Hund angefahren. Er hatte einen groooooßen Schutzengel. "Ausser" einem Beckenbruch (soll in ein bis zwei Wochen verheilt sein) und Hämatomen ist ihm Gott sei Dank nichts passiert.


    Nun, nach dem ich alles etwas verdaut habe, stelle ich mir die Frage: War ich schuld, weil Ernie nicht angeleint war?
    Oder war der Fahrer schuld, weil er den Hund nicht gesehen hat und ohne zu Blinken abgebogen ist?
    So ist es passiert:


    Ich gehe mit meinem Hund ohne Leine in einer Art kleinem Industriegebiet auf dem Fußweg spazieren.
    Es kommt eine Auffahrt zu einem Autohaus. Ernie ist am Anfang der Auffahrt noch am Schnüffeln, ich stehe am
    Ende und schaue was mein Hund macht. Es kommen zwei Autos angefahren. Beide blinken nicht, sonst wäre ich zu Ernie gegangen oder hätte mich auf die Auffahrt gestellt, damit die Fahrer aufmerksam werden.
    Der eine Wagen fährt vorbei. Der zweite Wagen biegt in dem Moment ab, als Ernie auch losgeht.
    Es waren nur Sekunden, ich am Schreien und winken. Der Fahrer merkt nichts.
    Ernie ist unter dem Auto und jault herzzerreißend. Zum Glück hört der Fahrer das Jaulen und hält an.
    Ich weiss nicht mehr ob Ernie zu mir "gelaufen" kam oder ob ich ihn zur Seite getragen habe.
    Der Fahrer steigt aus und ist auch geschockt von dem was passiert ist.
    Es stellte sich raus, dass er ein Mitarbeiter des Autohauses ist. Ein zweiter Mitarbeiter kam raus, weil er Ernie jaulen gehört hat und fragte ob er etwas für mich tun kann. Er hat einen Tierarzt angerufen und hat mein Auto zu mir gefahren. Beide Mitarbeiter haben uns alles Gute gewünscht und ich bin zum Tierarzt gefahren.


    Was meint Ihr dazu?


    LG
    Kerstin

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  • Das tut mir sehr leid für euch! Zum Glück ist nicht mehr passiert.


    Bei der Schuldfrage kann ich dir nicht weiterhelfen. Sorry.


    Aber:

    Zitat von "Ernie"

    "Ausser" einem Beckenbruch (soll in ein bis zwei Wochen verheilt sein) und Hämatomen ist ihm Gott sei Dank nichts passiert.


    Bist du dir sicher, dass der Beckenbruch nur ein bis zwei Wochen für die Heilung benötigt? :???:
    Knochen heilen normalerweise nicht in ein bis zwei Wochen. :???:

    Seelenhunde…
    hat sie jemand genannt…


    jene Hunde, die es nur einmal
    gibt im Leben...
    jene Hunde, die wie Schatten
    waren…
    wie die Luft zum atmen…


    jene Hunde, die uns
    ohne Worte verstanden.


    Aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Expuéry



    Herr Tucker und die Neue

  • Hallo Mistviehbesitzerin.


    Das war zumindest die Aussage des Tierarztes in der Tierklinik. Ich selber habe keine Erfahrungen mit derartigen Knochenbrüchen. Der Bruch ist nicht kompliziert und die beiden Teile sind ganz dicht zusammen. Das sieht man auf dem Röntgenbild.


    Ernie scheint aber auch einer der Härtesten unter der Sonne zu sein ;)


    Er hebt sogar das Bein auf der gebrochenen Seite zum Pinkeln oder steht darauf, wenn er das andere hebt.
    Man merkt ihm unter Schmerzmitteln kaum was an.
    Zum Glück verhält er sich sonst ruhig.


    LG

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  • Hallo


    leider kenne ich mich rechtlich nicht so gut aus, aber die einzige Schuld die den Fahrer hat, war, dass er nicht geblinkt hat und das muss erst bewiesen werden. Ich denke es kann wenn nur eine Teilschuld zugesprochen werden, da du den Hund nicht unter Kontrolle hattest.


    Ich wünsche Ernie eine gute Besserung!

  • 1. Der Fahrer ist abgebogen und hat den Fußweg gekreuzt, d.h. er muss sich vergewissern, dass frei ist. Die prinzipielle Schuld liegt also beim Fahrer.


    2. Der Fahrer hat sicherlich einen Fehler gemacht, wenn er nicht geblinkt hat. Ist aber ggfs. kaum nachzuweisen.


    3. Jetz die Frage: Hätte für Deinen Hund an dieser Stelle Leinenzwang bestanden? Dass hängt von den Regelungen der Kommune ab. Falls nein, ist die Sache klar. Falls ja, hast Du auch einen Fehler gemacht, und somit ist es nun strittig, wie die Schuld genau verteilt ist, da müsstest Du dann eine Juristen fragen.


    Sofern Du keine Versicherung hast, die die Behandlunsg-Kosten eh übernimmt, würde ich auf jeden Fall mal beim Fahrer anfragen, ob er Dir die Kosten bezahlt. Erstmal freundlich fragen, vielleicht ist gar kein Anwalt etc, nötig, wenn er sich seiner Schuld bewusst ist und freiwillig die Kosten übernimmt. Falls nicht, würde ich mich mal weiter schlau machen und ggfs. weitere Schritte erwägen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wenn man eins als Autofahrer oder auch, wie in diesem Fall, als Fußgänger im Leben lernt, dann dass man sich nie auf blinken oder nicht-blinken verlassen darf.
    Ich würde außerdem nie einen Hund ohne Leine laufen lassen, wenn dort eine Straße ist. Was stört es den Hund denn wenn er an einer 5m Flexi ist, großartig rennen und toben kann man da ja nicht.
    Wer nun die juristische Schuld hat weiss ich nicht, denn sowohl als Autofahrer als auch als Hundehalter hat man ja eine sogenannte Gefährdungshaftung. Also du bist auch (zumindest Teil-) Schuld wenn dir ein Kind / Hund quasi ins Auto rennt oder eben auch wenn dein Hund jemanden erschreckt, weil er hinterm Zaun bellt, und derjenige dann stürzt und sich den Arm bricht. [Alle Angaben ohne Gewähr]



    "Demnach müssen Sie laut Straßenverkehrsrecht für sämtliche Schäden einstehen, die beim Betrieb des Fahrzeugs entstehen. Wenn beispielsweise jemand verletzt oder im Extremfall sogar getötet wird, haften Sie als Fahrzeughalter. Selbiges gilt für Sachschäden. Die Gefährdungshaftung gründet sich auf die Tatsache, dass bereits die Inbetriebnahme eines Kraftfahrzeugs ein besonderes Risiko für die Umwelt darstellt. Für dieses Risiko müssen Sie auch dann die Verantwortung übernehmen, wenn ohne Ihr Verschulden ein Schaden entsteht. (Fahrerschutzversicherung: Lohnt der zusätzliche Schutz?)"


    http://www.t-online.de/ratgebe…g-was-genau-ist-das-.html


    "Anders gesagt bedeutet dies, dass der Hundebesitzer auch für durch den Hund entstandene Schäden aufkommen muss, wenn der Besitzer selbst nicht in irgendeiner Weise fahrlässig gehandelt hat. Dass der Halter dennoch für Schäden haften muss, die er nicht selbst verschuldet hat, wird dadurch gerechtfertigt, dass der bloße Besitz eines Hundes prinzipiell bereits eine Gefahr für das nähere Umfeld darstellt."



    http://www.check24.de/hundehaf…ikon/gefaehrdungshaftung/


    Wobei der Hund hier ja der einzig leidtragende ist und nicht der Fahrer...

  • Die Frage ist doch, ob das mit Leine nicht auch hätte passieren können. Ein Hund kann auch an der Leine plötzlich loslaufen, erst recht an der Flexi. Ist es abends, bei Dunkelheit passiert?
    Vor kurzem ist hier ein angeleinter Hund angefahren worden, von einem Taxifahrer, der zurückgesetzt hat und den Hund nicht gesehen hat.
    Ich würde mir einen Rat von einem Anwalt einholen, schon allein wegen der TA-Kosten.
    Alles Gute für deinen Hund.

  • Ohweia, uns ist etwas ähnliches auch mal passiert- nur, dass das ohne Verletzungen vonstatten gegangen ist, es hat nur "Bumm!" gemacht und dann ist unser Hund panisch weggerannt- sie ist seitlich mit dem Auto zusammengestoßen. Der Typ hat kurz angehalten, ohne auszusteigen, und ist dann schnell weggefahren.
    Ich habe mir gar nicht die Frage gestellt, wer daran Schuld war, aber aus meinem Gefühl heraus würde ich sagen: der Hundebesitzer. Ich glaube nicht, dass ein Autofahrer von Gesetztes wegen Blinken muss, damit er kein Tier umfährt. Das Tier kann das Blinken ja eh nicht einschätzen und ob du schnell genug da gewesen wärst, sei mal dahingestellt. Das zieht nicht vor einem Gericht.
    Von daher lass die Sache lieber auf sich beruhen- am Auto ist bestimmt auch ein Schaden, den am Ende noch du bezahlen musst.
    Ihr wart beide ein bisschen Schuld und aus der Fairness heraus würde ich sagen: jeder zahlt seins.

  • Zitat von "cereza"


    Ich habe mir gar nicht die Frage gestellt, wer daran Schuld war, aber aus meinem Gefühl heraus würde ich sagen: der Hundebesitzer. Ich glaube nicht, dass ein Autofahrer von Gesetztes wegen Blinken muss, damit er kein Tier umfährt.


    Es geht nicht ums blinken, sondern ums Abbiegen. Biegt der Autofahrer ab und kreuzt den Fußweg, muss er sich vergewissern, dass frei ist. Kommt es zum Unfall, ist somit grundsätzlich der Autofahrer schuld.

  • Zitat von "actaion"

    Es geht nicht ums blinken, sondern ums Abbiegen. Biegt der Autofahrer ab und kreuzt den Fußweg, muss er sich vergewissern, dass frei ist. Kommt es zum Unfall, ist somit grundsätzlich der Autofahrer schuld.


    Laut der Aussage, war die Fahrbahn frei als das Auto abgebogen ist. Der Hund ist ja im Moment als das Fahrzeug abbog auf die Straße gelaufen.


    Ich denke auch nicht, dass der Fahrer Schuld ist, die einzige Schuld wäre das nicht blinken gewesen. Ansonsten finde ich schon, das der HH den Hund so zu sichern/erziehen hat, dass er nicht alleine auf die Straße läuft. Außerdem finde ich, dass sich der Autofahrer sehr vorbildlich nach dem Unfall verhalten hat.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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