Fragen über Fragen: Mops zusammen mit Katzen und Kinder

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    Hallo ihr Lieben,
    zu erst einmal ein großes Lob an die Macher dieses Forums und deren Mitglieder. Diese Seite ist wirklich gut gemacht im Gegensatz zu anderen. Hut ab.


    Nun zu uns. Wir sind eine vierköpfige Familie: Mann (39), Tochter (7), Sohn (2) und meine Wenigkeit (29).
    Dazu kommen noch unsere Katzen, die sehr gut miteinander harmonieren, Freigänger sind und von einer Tierhilfe stammen. Wir alle leben in einem zweistöckigem Haus aufm Land. Zwar zur Miete, aber die Überlegung in etwas eigenes bzw einen generellen Neuanfang zu starten, aus privaten/beruflichen Gründen, ist da. Aber definitiv mit Garten, egal in welche Richtung der Umzug gehen wird.
    Wir spielen seit ein paar Tagen mit dem Gedanken einen Hund zu uns zu holen, in ca zwei Jahren. Also nichts überstützt oder unüberlegt, was wir leider vor ein paar Jahren taten. Dieser Schuss ging nach hinten los und wir mussten uns schweren Herzens von unseren Jack Russel trennen. Sie lebt jetzt bei Bekannten und hat es wirklich besser bei ihnen als bei uns. Dieser Jagdtrieb und diese Energie war für uns einfach nichts. Wie gesagt, es war unüberlegt und naiv, zu denken, dass wir das Kind schon schaukeln. Daraus haben wir nun gelernt und möchten es nun besser machen. Zwei Jahre denke ich ist ein guter Zeitraum, um sich zu informieren, in Heime und zu Züchter zu gehen, usw. Natürlich werden wir es auch akzeptieren, falls es sich heraus stellt, dass wir gar nicht für einen Hund gemacht sind....soll es ja auch geben. Das alles möchten wir nun heraus finden.


    Nun die Frage wie er denn nun sein sollte:
    Kein Jagdhund oder ähnliches, der stundenlang on tour gehen und richtig ausgepowert werden muss
    auch kein Wachhund, der ständig bellt, dass einem die Ohren weg fliegen
    Die Reizschwelle sollte auch ziemlich hoch sein, da wir einen kleinen Stöpsel noch haben


    Ich habe mich bereits ein wenig über verschiedene Rassen schlau gemacht. Dabei stieß ich auf den Mops. Er erfüllt ja eigentlich alles was wir uns so vorstellen. ABER: unterstütze ich dabei eine Qualzucht? Sind Mischlinge generell nix? Gibt es noch welche, die frei atmen können? Ich möchte nicht auf Kosten des Hundes unsere Bespaßung haben. Sein Leben sollte genauso wie das unseres lebenswert und schön sein. Deshalb meine Frage: sinnvoll? Mischlinge: ja/nein? Warum? Retrozucht, sprich die Schnauze wieder "herstellen", ist das ok? Mischung aus Jagdhunden (JRT) finde ich allerdings fraglich, wegen diesem Trieb was sie haben. Gibt es sinnvollere Mischungen, die das atmen erleichtern, aber dennoch das Wesen nicht sonderlich beeinflussen?


    Wie ihr seht, bin ich noch ganz am Anfang meiner Recherchen und hoffe auf eure Erfahrung. Vielleicht habt ihr ja auch andere Vorschläge, die wir noch gar nicht im Visier hatten. Wie gesagt, der Hund sollte eher in Richtung Anfänger gehen, wenn ihr wisst was ich meine.


    Mir ist es verdammt ernst diesmal nichts falsch zu machen und es nicht noch einmal zu verbocken.


    Danke fürs Lesen und evtl Antworten


    Liebe Grüße
    Natascha

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  • Hallo,
    danke, hatte ich auch bereits gelesen. Vielleicht wurde ich auch falsch verstanden von dir bzw hab mich falsch ausgedrückt. Der Mops ist EINE von VIELEN Rassen, die uns im Auge liegen. Dabei ist er in der engeren Auswahl. Dazu kommen noch Kinder und Katzen, was im anderen Thema ja nicht der Fall ist und das ist für mich das Entscheidende

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  • Also von Möpsen und Kindern kann ich nur gutes berichten.
    natürlich muss der Hund seine Rückzucksmöglichkeiten haben und dem Kind beigebracht werden, dass der Hund auch in Ruhe gelassen wird.
    Aber Möpse sind sie "kinderfreundlichsten" Gesellen die ich kenne und sie haben meist auch nix gegen Katzen bzw sind mit vielen Tieren gut freund.


    Also der Link beantwortet eigentlich alles im Bezug auf deine Fragen hier:
    Ich habe mich bereits ein wenig über verschiedene Rassen schlau gemacht. Dabei stieß ich auf den Mops. Er erfüllt ja eigentlich alles was wir uns so vorstellen. ABER: unterstütze ich dabei eine Qualzucht? Sind Mischlinge generell nix? Gibt es noch welche, die frei atmen können? Ich möchte nicht auf Kosten des Hundes unsere Bespaßung haben. Sein Leben sollte genauso wie das unseres lebenswert und schön sein. Deshalb meine Frage: sinnvoll? Mischlinge: ja/nein? Warum? Retrozucht, sprich die Schnauze wieder "herstellen", ist das ok? Mischung aus Jagdhunden (JRT) finde ich allerdings fraglich, wegen diesem Trieb was sie haben. Gibt es sinnvollere Mischungen, die das atmen erleichtern, aber dennoch das Wesen nicht sonderlich beeinflussen?

  • Mops und Kinder passt super, allerdings muss man unbedingt darauf achten, dass wilde oder noch uneinsichtige Kinder dem Mops nicht wehtun! Denn ein Mops wehrt sich nur selten, und ist sehr gutmütig!
    Aufpassen muss man daher immer, auch beim liebsten Hund! Aber wenn Ihr schon Katzen habt, dann kennt Ihr das ja!
    Ich sage immer aus Spaß, "der Mops ist unsere Katze"!
    Mein Mops-MÄdel möchte am liebsten auf dem Schoß sitzen und ist lammfromm!
    Möpse kommen in der Regel wirklich mit allem und jedem aus, auch mit Katzen sehe ich kein Problem!
    Mein Mops jagt draußen zwar Katzen, weil er das von unserer Ersthündin damals abgeschaut hat, sobald er aber vor einer Katze steht, die nicht weg läuft, ist meine Möpsin ganz lieb und neugierig, wie eben mit allen anderen Lebewesen auch!


    Über das Thema Qualzucht lässt sich streiten, und hier im Forum herrschen dazu oft sehr extreme Meinungen! Mein Mops ist völlig gesund und quält sich nur, wenn er vom Tisch nichts abbekommt! :D


    Ich finde die Kombination Mops und Kinder ideal, und Kinder lieben Möpse in aller Regel sehr!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Louis kennt keine Kinder und hat eher etwas Angst, wenn sie schreiend auf ihn zustürmen - und nachdem letztes Jahr ein kleines Mädchen am Strand seine Gießkanne über meinen wasserscheuen Mops gekippt hat, haben rosa Mädchen verschissen :D
    Nein Spaß beiseite. Möpse haben eine sehr hohe Toleranzschwelle, meiner ist nicht schnell aus der Ruhe zu bringen und wenn er auf dem Sofa schnarcht, könnte neben ihm eine Bombe hochgehen.
    Ich denke, deine Kinder kennen das von den Katzen schon und wenn es ein Welpe wird, passt es sich ja dementsprechend auch an.


    Ja zum Thema Qualzucht und Retromöpse ect findest du hier 150 Threads, ich denke da muss nichts mehr zugeschrieben werden. Sonst bricht hier wieder eine ellenlange Diskussion aus :)


    Ich kann dir ein mopsforum empfehlen: http://mops-on.de/ - hier bekommst du nochmal jede Menge Infos zur Rasse und auch zu den Krankheiten. Mopsbesitzer mit Kindern und Katze gibts dort genügend.

  • Zitat von "Bambi1988"

    Ich kann dir ein mopsforum empfehlen: http://mops-on.de/ - hier bekommst du nochmal jede Menge Infos zur Rasse und auch zu den Krankheiten. Mopsbesitzer mit Kindern und Katze gibts dort genügend.


    Wobei ich im mops-on Froum finde, dass der Gesundheitszustand von Möpsen doch etwas heruntergespielt wird, ist zwar eine schöne Asutausch- und Infoquelle, aber Mopsforen sollten nicht die einzige sein (nein, ich bin kein Mopsgegner ;) ).
    Vom Charakter her passt der Mops aber sicher in sehr viele Familien, und das deultich besser als die meisten anderen Hunderassen.


    Du suchst ja noch nach Alternativen, was mir jetzt spontan noch einfällt, wären Pudel, Krohmforländer, Golden Retriever oder in die Richtung Havaneser / Malteser / Bichon Frise. Ein gewisser Jagdtrieb kann natürlich bei der ein oder anderen Rasse dabei sein, aber ich denke, dass man den häufig dann doch recht gut kontrollieren kann.


    Wollt ihr eigentlich einen Welpen oder einen ausgewachsenen Hund (sory, falls ich das überlesen habe). Wenn er ausgewachsen sein darf, dann würde ich mich auch mal komplett von der Rasse lösen und im Tierschutz nach Familienhunden suchen. Die Pflegestellen können da gut Auskunft darüber geben, ob der Hund in eure Situation passt und ob er Katzenverträglich ist.

  • Hallo!


    Habe selbst eine junge Mopshündin, und sie ist der beste Hund den ich mir für mich vorstellen kann! Sie macht alles super mit und liebt es einfach nur dabei zu sein, ob in der Stadt, im Restaurant, Cafe, etc. Beim Spaziergang ist sie ein richtiger Wirbelwind, saust herum in einem Affenzahn und hat einfach eine wahnsinnige Freude am Leben. Es macht ihr aber nichts auch, auch mal an einem Tag nur zu Pinkelrunden rauszukommen. Dann wird in der Wohnung gespielt und sie entspannt sich in ihrem Bettchen oder auf dem Sofa mit uns.
    Mit Kindern geht sie ganz super um und ist ganz lieb (weil sie noch jung ist manchmal etwas stürmisch). Man muss halt gucken, dass Kinder den Hund nicht irgendwie "drangsalieren", denn die meisten Möpse lassen eigentlich alles mit sich machen und wehren sich nicht..
    Vor Katzen hat unsere echt Angst :lol: Als sie ganz klein war hat sie die leider nicht kennengelernt (keiner von unseren Freunden hat eine und man sieht hier selten welche), und später bei einem Spaziergang hat sie eine mal angekläfft..Die Katze kam dann prompt auf unsere Inga zugerannt, und hat sie vermöbelt :???: Sie findet Katzen jetzt sehr gruselig. Beim nächsten Besuch bei unseren Eltern werden wir mal eine Bekannte besuchen, die wohl eine sehr hundeverrückte Katze hat. Vielleicht kann sie dann ihre Angst etwas überwinden :smile:
    Ansonsten wird das mit Katzen kein Problem sein, wenn der Hund sie von Anfang an kennenlernt und sie zur Familie dazugehören. Möpse haben auch kaum/keinen Jagdtrieb.


    Ansonsten sind Möpse sehr intelligent, haben sehr viel Charme, tun aber nicht immer unbedingt sofort was man von ihnen möchte. Mit genügend Motivationsmitteln (Leckerli!!), Geduld und Konsequenz klappt die Erziehung jedoch super :smile:


    Bei der Züchterwahl bitte ganz sorgfältig vorgehen! Aber ihr habt ja ein gutes Zeitfenster, da haut das bestimmt hin. Kann euch auch gerne demnächst per PN ein paar Links von Züchtern schicken. Da könnt ihr mal durchgucken :smile:


    Liebe Grüße!

  • Um auch mal von Mops wegzukommen:


    Wie wäre es wenn ihr euch mal die anderen Hunderassen der FCI-Gruppe 9 anguckt? Ich fände bei den kleineren Hunden vor allem Bichon Frisé, Havaneser, Malteser oder auch die kleinen Spaniels ganz passend! Natürlich muss man hier auch auf die Gesundheit achten, aber meistens sind das alles sehr lustige Gesellen ohne zu großen Jagdtrieb oder Wachtrieb! Und von der Größe her sind sie auch gut zu handeln!


    Zusätzlich würde ich allerdings weniger bei Züchtern schauen, sondern mich in Tierheimen und beim Tierschutz nach einem etwas älteren Hund umsehen (also ab 1,5 Jahre aufwärts)...so habt ihr die überaus stressige Welpenzeit hinter euch und könnt auch bereits das Wesen des Hundes abschätzen, bezüglich der Katzen und Kinder!

  • Zu Mops sage ich nichts, im letztwöchigen Thread ist wirklich alles gesagt.


    Aber zu Mischlingen, Welpe oder erwachsener Hund im Allgemeinen:


    Wur hatten meistens Mischlinge, die jetzige Hündin ist die erste die ich als Welpe schon hatte.


    Ich finde es gibt keine Nachteile, wenn man einen Mischling nimmt, auch Hund einer bestimmten Rasse sind individuell verschieden.


    Ein Welpe ist süss, aber braucht halt viel Aufmerksamkeit, Zeit und Nerven und hat elend spitze Zähnchen, das finde ich nicht unbedingt kindergeeignet.


    Ein erwachsener Hund hat viele Vorteile, man weiss was man bekommt, er ist schon mehr oder weniger erzogen (sowieso eine lebenslange Aufgabe) und er wird einen genau so lieben, wie wenn man ihn von Anfang an gehabt hätte.


    Wenn man Kinder hat, finde ich das die beste Wahl.


    Der Weg ist das Ziel - Hundeweisheit

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