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Warum "vergreifen" sich so viele Leute bei der Hundewahl?

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    Was meinst ihr? Warum sucht man sich einen Hund aus, der so nullkommanull zu einem passt? Nur das Aussehen? Bestes Beispiel sind meine Stiefoma und Opa, die haben sich mit 75 einen 6 Monate alten Briard geholt. Das man diesem Hund mit künstlichen Knie- und Hüftgelenken und halbblind nicht gerecht wird, haben sie schmerzhaft erfahren müssen. Der Stiefopa ist im Krankenhaus gelandet, weil der Hund ihn vom Rad gerissen hat. Ende vom Lied, Hund kam weg. Oder die Nachbarn, kaufen sich einen Jagdterrier ohne ihn jagdlich zu führen. Tja und jetzt, der Hund lebt draußen weil er alles kaputt macht.


    Habt ihr selbst schon mal so einen "Fehler" gemacht? Oder kennt ihr Beispiele? Ich meine jetzt auch nicht Hunde vom Tierschutz, da weiß man das ja nicht vorher, sondern ganz bewusst nur den Hund nach Optik aber nicht Eigenschaften ausgesucht.

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  • Ich schätze mal, teilweise schaffen die Leute sich eine bestimmte Rasse an, weil sie sie einfach hübsch/süß/niedlich finden und sich null Gedanken über das Wesen und die damit einhergehenden Anforderungen an körperliche und geistige Auslastung machen, teilweise vermutlich aber auch, weil sie einen Hund der entsprechenden Rasse bei irgendwem mal gesehen haben, den Hund toll fanden und nicht bedenken, dass das "Toll-sein" des Hundes halt nicht vom Himmel gefallen ist sondern Produkt von Beschäftigung, Erziehung und rassetypischer Auslastung.


    Und dann gibt es noch so Spezialisten (aus dem Dunstkreis meiner Bekannten), die sich einfach einen Hund anschaffen, weil sie halt einen haben wollen und dann den Welpen nehmen, der gerade zur Verfügung ist. In dem Fall war es ein Labrador-Weimaraner-Mischling. Da gab es halt am Reitstall gerade wen, der Welpe abzugeben hatte, die waren günstig, schwups war einer da (und nach 6 Monaten im Tierheim).

  • Jap, kenne ich.
    Familie mit 2 Kindern, davon ein Kleinkind, holt sich einen Mix aus Spanien. Hat bereits 1 Hasen gerissen und ist mindestens schon 10 mal für mehrere Stunden ausgerissen.
    Andere Familie mit zwei Kindern, fr. Bulldogge vom übelsten Vermehrer, frühkastriert, kannte nix außer einen gefliesten Raum, knurrte Kinder an und wurde daraufhin zurückgegeben.
    Ehepaar kauft Labradoodle wegen Antiallergenen und so, Hund haart wie sau und lebt jetzt im Garten.
    Familie kauft Jagdterrier, der nun am Stachler am Fahrrad geführt wird.



    ich misch mich nimmer ein. Hat keinen Sinn -.-

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  • Es liegt bei vielen wirklich daran, dass sie rein nach der Optik gehen und sich wenig dafür interessieren, was diese Rasse ausmacht oder wie man diese am besten zu halten hat.


    Ich habe mich über die verschiedenen Rassen damals sehr gut informiert, meine absolute Lieblingsrassen sind Rottweiler und Husky, mein Mann liebt Schäferhunde und Beagle, zuhause haben wir jetzt ein Zwergpinscher, weil dieser einfach am besten zu uns passt und wir den oben genannten Rassen niemals gerecht hätten werden können, weder wohnlich, noch Körperlich noch Charakterlich. Aber so vorrausschauend denken nicht besonders viele, sondern nehmen einfach das, was ihnen äusserlich am besten gefällt bis sie dann einfach merken, dass äusserlichkeiten eben nicht alles ist und der Hund muss es dann ausbaden leider.

  • So verschieden wie Menschen sind, kaufen sie wahrscheinlich auch Hunde.


    Irgendwo Welpen gesehen (live oder in den Kleinanzeigen), für süß befunden und gekauft, ohne sich über die Rasse/Mix überhaupt Gedanken gemacht zu haben.


    Oder aber die Nachbarn/Bekannte/Freunde haben diese Rasse und der Hund wäre so toll und kann so viele Tricks - so einen wollen wir auch.


    Oder man hatte immer schon die Rasse (hat zwar nie funktioniert, aber egal) und man kauft sie immer wieder, egal wie alt man ist oder ob sich die Lebensumstände vielleicht geändert haben.


    Und ansonsten glaube ich, ist sehr viel Optik mit im Spiel oder dass man von einem Welpen, den man gesehen hat, vor lauter Oxytocin im Kopf nicht mehr klar denken kann.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich kenne hier auch eine Rentnerin die ich so auf Mitte 70 schätze. Letztens kam sie mit nem Jack Russel Welpen an.


    Noch schlimmer fand ich allerdings die schicke Rentnerin mit dem Airdale Welpen. Die Frau ist schon jetzt völlig überfordert mit dem Hund. Letztens ist er ihr an der !! Straße !! weggelaufen. Die Frau war körperlich nicht in der Lage dem Hund nachzukommen. Dabei dürfte der Kleine jetzt gerade mal 5 Monate alt sein.



    Zitat von "barney115"

    Ich meine jetzt auch nicht Hunde vom Tierschutz, da weiß man das ja nicht vorher, sondern ganz bewusst nur den Hund nach Optik aber nicht Eigenschaften ausgesucht.


    Es wäre schön wenn es nicht immer ein Welpe einer bestimmten Rasse sein müsste.
    Würden besonders Rentner ,die mit einem Welpen überfordert sind und wahrscheinlich auch später mit den Eigenschaften des Hundes, einen Erwachsenen Hund wählen...


    Das soll jetzt aber nicht heißen das ich Rentnern keine Welpen gönne. Ich kenne auch welche die super zurecht kommen und einen älteren Herrn der sich um den Hund auszulasten ein E- Bike gekauft hat.


    Wieso sich die Leute "vergreifen"?
    Aus einer Wunschvorstellung heraus denke ich mal.

  • Die meisten kaufen nach der Optik, weil der Hund süß und niedlich ist oder wie schon erwähnt sie kaufen den Hund weil sie ihn woanders gesehen haben und der da so supertoll und Klasse war.
    Bestes Beispiel: Ein Schweinchen Namens Babe, danach gab es einen Border Collie Bumm, weil die ja so klasse waren. Ohne sich über die Bedürfnisse dieser Hunde überhaupt informiert zu haben.


    Habe Zuhause auch so Beispiele:


    Dame so um die 50- 60 Jahre kauft sich nach Tod ihres alten Hundes einen Scott Terrier Welpen. Sie kann sichh nicht hinknien, folglich ließ sie die Hundeschule sausen da sie sich eh nicht für Kommandos runterbücken konnte. Ich habe den Hund in Junghunde geführt. Er hat MEGA potenzial, was er dort verschwendet. Sry. Er ist unglaublich pfiffig und gelehrig und jetzt geht er 2-3mal am Tag vielleicht ne Stunde spazieren, darf nicht durchs Feld rennen weil er da ja ´schmutzig´ werden könnte. *sfz*


    Oder eine Dame die sichh einen Jagdhund zulegte, ihn aber nicht trainierte nicht zu jagen. War ein Mix aus dem Tierheim. Wir unterhielten uns und plötzlich rannte ihr Hund weg, nen Hasen nach. 500- 600, 800 Meter war er weit fort und außer Sicht. In die Richtung in die er rannte war ne Autobahn und was sagt sie? ´Ich rufe die nicht, der hört eh noch nicht.... aber wenn er wieder kommt ist er immer super fertig´ Kunststück und der arme Hase fand sein sportliches Programm am frühen Mittag sicher auch klasse. -.-

  • Bei mir um die Ecke lebt ein Malinois der am Tag 30 Minuten Auslauf hat weil keiner damit gerechnet hat, dass aus dem süßen kleinen Welpen mal ein hyperaktiven, nervöser stattlicher Rüde wird. Ich sehe den Hund eigentlich nur mit Halti, Kettenhalsband oder Schockhalsband, da der sonst die Kinder quer über die Straße zieht.
    An sich ein sehr tolles Tier... leider ist die Familie beratungsresistent und lebt nach dem Motto "der Hund hat so zu sein wie ich das will. Abet was dafür tun will ich nicht".
    Hab schon paar mal dem Tier zu liebe gefragt ob ich ihn bei meinen Gassirunden ab und zu mitnehmen soll. Nein, will man nicht, da sich der Hund sonst entfremdet.

  • Kenne ich...
    eine Freundin von mir hat sich einen Shiba Inu Welpen gekauft ohne sich über das Wesen überhaupt in klaren zu sein..
    Dieser Hund ist jetzt erst 5 Monate alt, gegenüber allem und jedem absolut ängstlich und teilweise so schlimm das sie einfach malzuhackt wenn Menschen einfach an ihr vorbei gehen...


    Kaufgrund: Ach die sind doch so niedlich!
    Und jetzt ist sie total überfordert.

  • Ich denke auch, dass viele "Fehlgriffe" durch spontane Bauchentscheidungen entstehen, durch Fehlinformationen vom Hundeverkäufer, oder aber auch dass man sich nicht genug über den Hund und seine Rasseneigenschaften informiert hat.
    Desweiteren denke ich, ist es wichtig, dass man sich auch als Mensch richtig einzuschätzen weiß. D.h. man sollte sich fragen wieviel Zeit und Energie, Fachwissen und Geld für eine Hundeschule man hat.

    Viele Grüße von Alex

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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