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Flexileine zum Weltentdecken? Ja oder Nein?

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    Hallo ihr Lieben!
    Ich melde mich mit einer etwas... nun ja, merkwürdigen Frage bei euch.
    In 2 Monaten zieht unser lang ersehntes Zweithundekind bei uns ein und ist zu dem Zeitpunkt zarte 8 Wochen alt. Großartige Spaziergänge, auf denen wir Meter machen, werden folglich eine ganze Weile erstmal nicht stattfinden. Auch möchte ich den Zwerg nicht direkt mit Leinenführigkeit bombardieren.
    Am Liebsten würde ich sie so oft wie möglich ohne Leine laufen lassen, das ist hier in direkter, für den Zwerg zu Fuß erreichbarer Nähe aber schlecht möglich, da alle größeren Wiesen in beinahe direkter Straßennähe sind oder reger Durchgangsverkehr herrscht. Solange vor allem der Rückruf also noch nicht sitzt, ist an Freilauf "vor der Haustür" nicht ohne Magengrummeln zu denken.
    Da das Hundekind (ein Corgi) sehr klein ist, ist auch eine Schleppleine eher schwierig. Also hatte ich mir eigentlich überlegt, eine Flexi zu Hilfe zu nehmen.
    Meint ihr, das könnte funktionieren? Es geht mir nicht um "Spazieren gehen", im Sinne von, stumpf an der Straße entlang marschieren sondern darum, dem Zwerg auf den großen Wiesen so viel Freiheit wie möglich zu bieten, ohne das er in Gefahr geraten kann oder - bedingt durch noch nicht sitzenden Rückruf - jemanden belästigt.
    Was mich im Endeffekt zweifeln lässt ist der Einwand eines "sehr kompetenten" Verkäufers des örtlichen Zoofachgeschäftes. Er meinte, der Knirps könne dann nie im Leben unterscheiden, dass er an der kurzen Leine nicht ziehen soll und ich würde mir damit jegliche, spätere Leinenführigkeit immens erschweren. :???:
    Ich wollte mich explizit nach einer leichtgängigen Flexi umschauen, damit der Knirps nicht wirklich ziehen muss, um vorwärts zu kommen. Laut dem Herren wäre das aber egal. Der Hunde würde definitiv lernen, dass er weiter kommt, wenn er zieht.


    Ich hoffe auf eure Meinungen & Ratschläge! =)

    Es grüßt Sabrina Sophie mit
    der Corgizei:
    Welsh Corgi Pembroke Sheriff Carlie (*19.08.2014)
    & Welsh Corgi Pembroke Deputy Scooter (*07.08.2015)


    Lieben heißt auch loslassen...
    Berner Sennenhündin Maja (*09.04.2011 - †27.03.2015)

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  • Wenn du eine Flexi bedienen kannst, dann kannst du die gut nehmen. Vorteil finde ich, dass
    du die auf verschiedene Längen fest stellen kannst. Also z.B. auf der Wiese voll ausziehen, dann
    hast du praktisch eine Schleppleine, aber eine ganz leichte.
    An der Strasse kannst du sie so kurz stellen wie du es brauchst.
    Nimm aber eine mit Gurtband, die ist für andere besser zu sehen und du kannst besser reingreifen.

    Sabine mit Sandro, Yorkshire-Terrier, geb. Juli 2008
    und Bungee, Biewer-Yorkshire-Terrier, geb. 2009

  • Ja, so hatte ich mir das auch gedacht. Das der Knirps auf der Wiese eben "Freiheit" hat und die Welt entdecken kann und an der Straße würde ich sie natürlich "kurz" nehmen.
    Ich würde an der Flexi dann natürlich auch Rückruf etc. üben, wie es es mit einer Schleppleine eben auch machen würde. Nur eben mit dem Zusatz, dass ich für mich die Sicherheit habe, dass der Knirps mir nicht abhanden kommt.

    Es grüßt Sabrina Sophie mit
    der Corgizei:
    Welsh Corgi Pembroke Sheriff Carlie (*19.08.2014)
    & Welsh Corgi Pembroke Deputy Scooter (*07.08.2015)


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    Berner Sennenhündin Maja (*09.04.2011 - †27.03.2015)

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  • Ich finde es generell schon besser, wenn ein klarer Unterschied besteht zwischen "an der Leine" und "frei". Eine Flexi ist eine Notlösung. Ich würde eine Flexi erst verwenden, wenn der Hund leinenführig ist. Ein Welpe saust mal vor, rennt dann in die Leine, oder das ding fällt dir aus der Hand und macht ihm angst, und die dünne Schnur ist auch nicht ungefährlich.. Eine lange dünne Schlepp wäre besser, die kannst du ja einfach schleifen lassen. Mit der Größe des Hundes hat das eigentlich nichts zu tun.


    Allzu weit bewegt sich das Hundebaby ja nicht von dir weg - aber das muss jeder selbst wissen, kommt auch auf den Hund an.
    Ich würde sooft wie möglich mit dem Auto rausfahren.

  • Meine Hunde hatten als Welpen schon Flexileinen, auch um vor Gefahren zu schützen (z. B. am Kanal langschleichen, auf ner kleinen Wiese vor der Tür sitzen, usw.) geht gut.


    Aber ne Schlepp (in passender Stärke) geht auch gut!

    • Neu

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  • Zitat

    Großartige Spaziergänge, auf denen wir Meter machen, werden folglich eine ganze Weile erstmal nicht stattfinden.


    Warum nicht? Spaziergänge, vielmehr: Spazierentrödeln ist wirklich der beste Weg, um mit so einem Mini vertraut zu werden, und ein auch nur halbwegs schöner Herbst die ideale Jahreszeit dazu. Wenn der Welpe auch noch so klein ist wie ein Corgi: perfekt. Dann kannst du ihn nämlich gemütlich tragen, sobald der Weg zu lang oder das Terrain zu mühsam werden.


    Mein Achtwochen-Terrier hat das von Anfang an so kennengelernt: wir haben uns einen ruhigen Waldrand gesucht (Hund wurde notfalls hingetragen)und da täglich unser gutes Stündchen getrödelt, leinenlos natürlich. Weltentdecken plus Rumsitzen - und diese Zeit würde ich mir (dem Welpen!) nie durch irgendeine Leine stören.


    Weit Weglaufen wollen sie in dem Alter eh noch nicht, und an der Leine kannst du das wichtigste Spiel nicht spielen: Rückruf immer schneller. Das ist das einzige, was ich von Tag 1 an mit so einem Mini übe, und das geht nie besser als in den ersten Wochen, wenn der Welpe ganz von sich aus folgt. Das saß bei uns schon lange bevor von irgendwas sonst die Rede war.


    Das hier war übrigens der erste gemeinsame Tag, und solche Ecken haben wir uns dann gemeinsam ertrödelt, bis wir uns soweit kannten, dass wir stadtparkfähig waren:


  • Hallo,


    ich habe sogar den Schäferwelpen an der Flex gehabt. Wenn man die Bedienung beherrscht ist alles gut. Man muss eben frühzeitig reagieren. Vor allem lass den Zwerg nicht an der Flex mit anderen spielen und meide Hundekontakt.
    Auch die Gurtteile schneiden schnell ein wenn sich die Fusseligen darin verheddern.
    Zum Erkunden finde ich die Teile ok und das ein Hund dabei lernt an der Leine zu ziehen kann ich nach 5 Hunden nicht bestätigen. Ich habe das Ding aber auch nicht ausschließlich benutzt, sondern nur zur Absicherung.
    Selbst heute nehme ich abends eine Flex bei meiner 10 Monate alten Hündin. Sie macht ihr Geschäft nicht wenn ich direkt daneben stehe und im Dunkeln in der Nähe von Straßen lass ich sie nicht laufen.
    Die Flex kommt aber nur an ein Geschirr, nie ans Halsband.


    LG Terrortöle

  • Ich gehe mit meiner Jägerin nach wie vor völlig tiefenentspannt an Geschirr und Flexi. Deswegen hat sie sich nicht angewöhnt zu ziehen, läuft total unproblematisch und akzeptiert genauso Halsbland mit normaler Leine. Ich finds schade, dass die Flexi so verschrien ist, wir haben bei uns nur gute Erfahrungen gemacht.


    Ok... letztens hatten wir einen unschönen Kontakt mit einem Schäferhund der sich an Geschirr und Flex wie ein Werwolf verhielt und meinen Hund angriff. Herrchen konnte leider nicht reagieren, weil er noch 2 Nordic-Walkung Stöcke in den Händen hielt. Das war dann weniger witzig :schweig:

    Grüße von Nicole und Mira


    Wenn man denkt es geht nicht mehr,
    kommt von irgendwo ein Hundi her! :-)


    Danke an meinen Engel auf vier Pfoten! Ohne Dich wär alles doof!


  • Da hast du natürlich völlig recht! Grade an den Wochenenden wollen wir auch mit den Hunden raus fahren, an ruhige Ecken und da kommt der Zwerg natürlich mit und wird notfalls eben getragen.
    Ich habe aber unter der Woche bis abends kein Auto, da Männe selbiges braucht um zur Arbeit zu fahren und in direkter Nähe ist wirklich keine Ecke, wo ich den Zwerg laufen lassen könnte, ohne Angst haben zu müssen, dass er irgendwo auf die Straße rennt oder sonstwie abhanden kommt.


    Das so ein Zwerg ja i.d.R. noch Folgetrieb hat, ist mir schon bewusst. Aber wenn da mal ein anderer Hund vorbei läuft, war der zumindest für meine Große doch ab einem gewissen Zeitpunkt einfach interessanter. Und wenn dieser Hund dann auf der anderen Seite der viel befahreren Straße ist... :verzweifelt:


    Gibt es denn Schleppleinen, die für so einen Zwerg gut geeignet sind?
    Mit anderen Hunden spielen sollte er natürlich weder an der Flex, noch an der Schleppleine, weil die Verletzungsgefahr da einfach sehr groß ist.

    Es grüßt Sabrina Sophie mit
    der Corgizei:
    Welsh Corgi Pembroke Sheriff Carlie (*19.08.2014)
    & Welsh Corgi Pembroke Deputy Scooter (*07.08.2015)


    Lieben heißt auch loslassen...
    Berner Sennenhündin Maja (*09.04.2011 - †27.03.2015)

  • Ich bin ja ein großer Befürworter von Flexis, sie sind einfach richtig praktisch.
    Aber in diesem Fall würde ich dir zu einer Schleppleine raten.


    Einfach weil die Flexis die leicht genug sind für deinen Zwerg nicht gerade lang sind... 5 Meter klingen nach viel, aber wenn man da 10-15 Meter Schlepp gegenstellt sind 5 Meter zum Erkunden echt nichts.
    Ich würde mir einfach eine Schlepp selbst machen, Wäscheleine kaufen, ordentlich fest an einen Karabiner knoten und tadaa... Fertig! Die Wäscheleinen sind ja nun wirklich sehr, sehr leicht, die hindern also auch einen kleinen Welpen an nix.
    Und sie sind relativ steif, damit wird die Verwickelgefahr reduziert!
    Last but not least: Sie sind ummantelt und somit super einfach sauberzumachen.




    PS: Folgetrieb... Jahaha... Gibt Welpen die davon nix wissen das sie den eigentlich haben sollten.

    Troublemakers, die tun nix! Die wollen nur spielen!
    Prinz Arren: 03.04.2012* Mini Bullterrier
    Prinz Hamilton: 26.09.2012* Whippet


    Vorgegangen, unvergessen: Trolly † 2002, Löle †2012 und die anderen

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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