• Zitat

    Du schlägst allen Ernstes vor, dass man einem gestressten, überforderten Welpen mit massivem Druck traktiert und noch mehr stresst, bis er hilflos resigniert? :verzweifelt:


    also dass der welpe gestresst und überfordert ist,
    ist doch gar nicht gesichert.
    das ist die hypothese, auf die sich hier alle eingeschossen haben.
    wieso sollte er gestresst und überfordert sein?
    nur weil er programm macht,
    ergibt sich diese schlussfolgerung nicht automatisch.

    wie schon ausgeführt:
    er hütet ihn halt,
    wie borders das so machen.
    und klar muß man einem welpen beibringen,
    was erwünscht ist und was nicht.

    Zitat

    überforderten Welpen mit massivem Druck

    oh sorry,
    ich mache dem welpen klar, was geht und was nicht...
    geht ja gar nicht.... :sleep:

    andere konkrete vorschläge zur unterbindung sehe ich hier ehrlich gesagt sonst auch nicht.... *pfeif-smiley*

    chris

  • Wollte nur mal kurz einwerfen dass mein Welpe
    genau das selbe Verhalten zeigt ohne ein Hütehund
    zu sein...
    Wenn er mir an der Hose zerrt oder ins nackte Bein beisst
    zupfen ich ihn immer wieder mit einem Nein weg und lass ihn Sitz machen wofür es dann eine Belohnung gibt.
    Dann lenk ich ihn mit nem Spielzeug ab oder wenn er total
    durchdreht entferne ich mich für 2 Minuten aus seiner Reichweite.
    Ist halt ein Welpe das geht schon noch vorbei.

    Viel Erfolg :smile:

  • gut, dass du das Pensum runtergefahren hast.
    Das Zwicken ist ein anderes Problemchen. Mach es nicht zu einem großen.
    Und hüte dich davor, ihn mit Kausnacks oder Spielzeug davon ablenken zu wollen. Sonst hast du eine wunderbare Verknüpfung von Zwicken und Belohnung. Dann hast du ihm das erst so richtig beigebracht und als folgsamer Hund wird er dir deinen Wunsch erfüllen, dich zu zwicken ;)

    Ich bin immer hergegangen und hab über die Schnauze gegriffen und das Zahnfleisch über die Zähne gedrückt, so hat er statt mich sich selbst gezwickt. Nach zwei-dreimal war das Thema durch. Allerdings war es noch nicht so festgefahren wie bei euch. Könnte bei euch also etwas länger dauern. Das verbunden mit einem Nein wird auch gleich das Nein verknüpft. Dabei ganz ruhig bleiben, nicht schreien oder so. Das ist ein Welpe. Da brauchst du keine harten Bandagen. Wenn du die jetzt schon auspackst, was willst du dann später machen?

    Welpenerziehung ist eigentlich ganz einfach. ;)

  • Sorry, aber die Ratschläge zum Erlernen der Beißhemmung und Erziehung eines 9 Wochen jungen Welpen werden hier immer unterirdischer.
    Wegsperren, Welpen bedrohen und jetzt noch über die Schnauze fassen und das Zahnfleisch über die Zähne drücken?
    Wie drückt man Zahnfleisch über die Zähne?
    Ich würde das Zahnfleisch dort lassen, wo es ist und der TE raten, solche Tipps nicht zu beherzigen.

    Wie man am besten reagiert, hat SheltiePower auf Seite 1 bereits beschrieben und in dem Link, den ich eingestellt habe, stehen ebenfalls gute Tipps.

    LG Themis

  • Zitat

    box = ich weiß mit meinem hund nicht weiter.

    ich vermittel keine welpen an leute, die mit boxen oder kennel arbeiten.
    das ist voll das armutszeugnis.


    Achja stimmt...ich bin ja ein gaaaanz böser Tierquäler ;-) Sorry, dass ich hier diese Methode in den Raum geschmissen habe. Ich denke nur, dass man auch Hunde ab und zu "auf die stille Treppe" schicken sollte.
    Was würde denn die Hundemama machen? Erst analysieren: Warum beißt mein Welpe jetzt....vielleicht sollte ich mal mit ihm zum Psychologen gehen? :headbash: ne die gibt ne klare Ansage.
    Klar muss der Welpe jetzt erstmal lernen was "nein" oder "entspannen" heißt. Aber ich würde mir diese Beißerei nicht gefallen lassen.

    EDIT: Und für mich war das Wegsperren so gemeint: Tür auf, Welpe in einen anderen Raum, Tür zu. Das kann das Wohnzimmer, die Küche usw sein.

  • Wir haben hier einen waschechten Border-Jungspund.
    Mittlerweile ist er aus dem Baby-Hund Alter definitiv raus, ist ja auch 10 Monate alt.

    In unserer Anfangszeit hatten wir ähnliche Baustellen...! Es ging sogar soweit, dass er unserem jüngsten (5 Jahre, das Kind ;) )mal ne Socke vom Fuss geklaut hat und die gefressen hat :headbash:

    Herr geworden sind wir dem ganzen mit gaaaanz viel Geduld, einer gesunden Prise Humor, noch mehr Geduld und noch mehr Humor. (Ich weiss, Welpenzähne sind aua! Aber der Zahnwechsel kommt schneller als man denkt und gross sind sie noch 10x schneller)

    Erstmal haben wir das Kommando nein(ich bin mir sicher zwischendurch dachte er sein Name wäre "Nein" :lachtot: )aufgebaut. Parallel dazu haben wir ihm immer wieder andere beiss/kau Möglichkeiten geboten (Rinderlunge, Kauwurzel, Zergeltau etc) Sprich wenn Herr Hund unsere Füsse zu attackieren versuchte, haben wir flugs was dazwischen geschoben. ( Da bin ich anderer Meinung als Günsel; btw finde ich Schnauzengriff, ob Welpe, Junghund oder erwachsener Hund, "harte Bandagen"....)
    Es ist ganz normales Welpenverhalten die Welt mit den Zähnen zu entdecken, erforschen und zu bespielen. Unser Junghund macht das auch heute noch gerne, nicht in die Füsse zwicken, aber hin und wieder meine Hand ins Maul nehmen. Nur ist das heute ganz was anderes als vor ein paar Monaten. Er hat keine Welpenzähnchen mehr und eine gute Beisshemmung.

    Zum Tagespensum wurde ja schon einiges geschrieben. Möchte hier aber nicht unerwähnt lassen, dass unser Kerlchen bis heute nicht so viel bewegt wird. Die Ausnahme bestätigt die Regel, aber dann eher in Form von z.b zwei, drei Stunden am See, im Wald sein weil wir da ein Barbecue haben oder so.
    Und noch heute gibt es nach einem ereignisreichen Tag einen eher ruhigen Tag mit weniger Action.
    Herr Hund dankt es uns mit einem, dem Alter entsprechenden, entspannten Wesen.

  • Stop!

    Wir wollen jetzt hier mal nicht persönlich werden!
    Also bitte unterlaßt solche Kommentare!


    Zum Welpen:
    Es ist ein kleines Wesen, im Grunde genommen noch ein Baby, welches die Welt gerade entdeckt.
    Hunde nutzen in der Tat ihre Zähne.
    Jedes Wegschubsen kann als "Spiel" aufgefaßt werden, und die Welpen doller machen, weil er ja genauso körperbetont "mitspielen" will.
    Ignorieren kann dem jungen Hund nicht helfen. Wie auch? Er weiß ja nicht, was er statt dessen machen soll. Kann also nur nach hinten losgehen, indem der Hund tatsächlich doller wird. Nach dem Motto "Mensch hat mich noch nicht bemerkt, also muß ich mir mehr Mühe geben".

    Wer nicht will, daß Welpenzähne Klamotten und Haut kaputtmachen, bzw. verletzen, der sorgt halt dafür, daß der Hund etwas anderes zum Kauen bekommt. Und zwar vorher!

    Ich kann mir zwar vorstellen, was Günsel mit "Belohnung" meint. In der Tat gibt es Hunde, die diese Art von Verknüpfung herstellen. Aber, wer es richtig macht, den richtigen Zeitpunkt erwischt (muß man halt mit der Zeit lernen), dann passiert genau das eben nicht.

    Viele Hunde hören tatsächlich auf, wenn sich die "Beute" nicht mehr bewegt. Natürlich gibt es Ausnahmen. Meist sind es diejenigen, die gelernt haben, daß sich die "Beute" eh wieder weiter "bewegt", wenn Hund lang genug nachsetzt. Da gilt es den Kreislauf zu unterbrechen, einen anderen Ansatz zu finden, und etwas geduldiger zu sein.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Zitat

    Ich denke nur, dass man auch Hunde ab und zu "auf die stille Treppe" schicken sollte.
    Was würde denn die Hundemama machen? Erst analysieren: Warum beißt mein Welpe jetzt....vielleicht sollte ich mal mit ihm zum Psychologen gehen? :headbash: ne die gibt ne klare Ansage.

    Hast du schon mal einen Wurf Welpen mit ihrer Mutter beobachten dürfen?
    Dann hast du sicher festgestellt, wie tolerant und geduldig Hundemütter sind.
    Unabhängig davon, ist ein Hundehalter nicht mit einer Hundemutter zu vergleichen.
    Ich habe noch keine Hundemutter gesehen, die ihre Welpen in eine Box sperrt, weil sie diese "auf die stille Treppe" schicken möchte - diese ganze Aktion > Welpe schnappt, Welpen packen und in die Box verfrachten, kann kein Hundebaby mit seiner Aktion in den Zusammenhang bringen.

    Zitat

    Klar muss der Welpe jetzt erstmal lernen was "nein" oder "entspannen" heißt. Aber ich würde mir diese Beißerei nicht gefallen lassen.

    Du tust ja gerade so, als würden Welpen das absichtlich machen.
    Es handelt sich um normales Verhalten, lies dir doch bitte meinen eingestellten Link durch, weder trainiert man die Beißhemmung durch irgendwelche "Rabiat-Methoden" noch durch "Wegsperren".
    Geduld und Zeit sind schon notwendig, wenn man sich einen Welpen anschafft.

    In der heutigen Zeit scheint alles möglichst schnell gehen zu müssen.
    Kaum ist das Hundebaby eingezogen, muss es "Sitz, Platz, Fuß, Rolle rück - und vorwärts" lernen, schnell stuberein werden und die Beißhemmung in den ersten acht Tagen beherrschen.
    "Nein, aus und Rückruf" am besten schon gestern.
    Umweltreize und Mammutspaziergänge auch noch nebenbei.
    Dreht der Welpe irgendwann komplett durch, weil alles etwas viel wird, sperrt man ihn sofort weg.

    :mute:

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