Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Welpe nur am Beißen
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Zitat
Er muss sich jetzt auch erstmal umstellen. Von viel action zu plötzlich wenig muss er erstmal verstehen
ich würde über boxtraining nachdenken. Wenn er zu sehr aufdreht und schnappt geht's in die box. Alternativ kannst du ihn auch erstmal in einen anderen raum "verbannen" damit er versteht dass das kein Spiel ist.Man muss einen Welpen nicht wegsperren, weil er sich wie ein Welpe verhält.
Welpen sind nun mal lebhaft. -
11. August 2014 um 20:56
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Welpe nur am Beißen - Vor einem Moment
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ihr habt ein kommunikationsproblem.
der hund weiß nicht,
was du willst.
du mußt als erstes mal versuchen,
dass er dich anschaut und aufmerksam ist. wenn er das kann und er dreht wieder durch,, gib ihm das signal dass er dich anschauen muß, dann starre (!) zurück, nicht blinzeln, nicht weg sehen und beweg dich langsam auf ihn zu, so dass er weichen muß.
bis dahin dreh dich weg, wenn er dich so offensiv angeht.
NICHT weglaufen,
dann hat er gewonnen.parallel dazu absitzen üben.
wenn er das in dem alter nicht kann,
hat er den doppel-collie in seinen vorfahren nicht verdient.ZitatWelpen sind nun mal lebhaft.
und wollen geführt werden.
er verhält sich nach art des hütehundes,
er ist aufgedreht und beisst in die fesseln.
das ist seine form der übersprungshandlung.also insgesamt runter und energie in kommandos determinieren.
Zitater läuft einem eigentlich immer hinterher, was ja auch total normal ist. Doch dann fängt er schon an, einem in die Hacken bzw Füße zu beißen.
das läuft automatisch bei ihm ab.
borders hüten nun mal. er läuft dir hinterher und dann macht es klick in seinem hirn und er hütet dich.du solltest ihm in jedem raum einen neuen platz zuweisen, an dem er dich sehen kann,
also wenn du in die küche gehst, hat er da seinen platz, wo du ihn hinführst.
gehst du zurück in das wohnzimmer, ist da irgendwo sein platz.... damit er gar nicht in den automatikmodus fällt.lg
chris -
...er bellt dich auch an,
weil sein hüteobjekt widerstand zeigt,
das darf ein guter hüter nicht durchgehen lassen und bringt dann noch mehr energie auf.
das "nein" hat er ja noch nciht verknüpft,
in seiner wahrnehmung bellst du entweder mit oder "blökst" aus protest,
was ihn als hüter aber nicht interessiert.lg
chris -
Zitat
Er muss sich jetzt auch erstmal umstellen. Von viel action zu plötzlich wenig muss er erstmal verstehen
ich würde über boxtraining nachdenken. Wenn er zu sehr aufdreht und schnappt geht's in die box. Alternativ kannst du ihn auch erstmal in einen anderen raum "verbannen" damit er versteht dass das kein Spiel ist.
Keine gute Idee, die Box als Strafraum zu benutzen, und aussperren in dem Alter geht gar nicht. Der Knirps kann ja nix dafür, dass er überdreht, er weiss sich nicht anders zu helfen!Es wird Tage dauern, bis die ganzen Stresshormone abgebaut sind und der Welpe sich an ein reduziertes Programm gewöhnt hat. Ihn dafür zu bestrafen, dass man ihn selber aus Unwissen überfordert hat, halte ich nicht für richtig.
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Zitat
ich würde über boxtraining nachdenken. Wenn er zu sehr aufdreht und schnappt geht's in die box.
box = ich weiß mit meinem hund nicht weiter.
ich vermittel keine welpen an leute, die mit boxen oder kennel arbeiten.
das ist voll das armutszeugnis.der collie in ihm will übrigens eher die leisen töne.
also durchdringend anstarren, den weg vertreten, ihn rückwärts in die defensive drängen...
kein brüllen oder laute kommandos etc..,
sondern eher körpersprache und mimik,
DAS macht doch die intelligenten hütehunde aus.
lg
chris -
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Wenn er ab und zu mal durchdreht ist das ganz normales Verhalten, er ist in der Alligatorphase. Programm runterfahren - das macht ihr ja schon, dann wird es automatisch besser. Es wird aber erstmal nicht komplett aufhören. Wir haben immer Kausnacks zum Abreagieren verteilt, hat super geholfen. Der Hund ist heute weder zu fett noch snacksüchtig, er mag den Kram jetzt nicht mehr.
Aber wirklich Vorsicht beim Border, der muss und darf im ersten Jahr nicht ausgelastet werden, dazu habt ihr noch viele Jahre Zeit. Sonst wird der arme Kerl sein Leben lang ein dauergestresstes Nervenbündel sein.
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ZitatAlles anzeigen
ihr habt ein kommunikationsproblem.
der hund weiß nicht,
was du willst.
du mußt als erstes mal versuchen,
dass er dich anschaut und aufmerksam ist. wenn er das kann und er dreht wieder durch,, gib ihm das signal dass er dich anschauen muß, dann starre (!) zurück, nicht blinzeln, nicht weg sehen und beweg dich langsam auf ihn zu, so dass er weichen muß.
bis dahin dreh dich weg, wenn er dich so offensiv angeht.
NICHT weglaufen,
dann hat er gewonnen.parallel dazu absitzen üben.
wenn er das in dem alter nicht kann,
hat er den doppel-collie in seinen vorfahren nicht verdient.
Du schlägst allen Ernstes vor, dass man einem gestressten, überforderten Welpen mit massivem Druck traktiert und noch mehr stresst, bis er hilflos resigniert?
Der Welpe will nicht "gewinnen" oder die Herrschaft übernehmen, und muss folglich auch nicht unterworfen werden. Führung ist was anderes.
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...irgendwie driftet das hier gerade ab, wie so oft...

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Zitat
i
du mußt als erstes mal versuchen,
dass er dich anschaut und aufmerksam ist. wenn er das kann und er dreht wieder durch,, gib ihm das signal dass er dich anschauen muß, dann starre (!) zurück, nicht blinzeln, nicht weg sehen und beweg dich langsam auf ihn zu, so dass er weichen muß.
bis dahin dreh dich weg, wenn er dich so offensiv angeht.
NICHT weglaufen,
dann hat er gewonnen.Wozu soll diese Bedrohung bei einem Welpen dienen?
Zitatparallel dazu absitzen üben.
wenn er das in dem alter nicht kann,
hat er den doppel-collie in seinen vorfahren nicht verdient.Kannst du das bitte erläutern? Was ist das für eine These?
Und bitte nicht für jeden normalen Welpenpups gleich raten, den Welpen wegzusperren.
@TE
Beißhemmung: http://www.familienhundtraining.com/archiv/beisshemmung.html
LG Themis
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Zitat
Du schlägst allen Ernstes vor, dass man einem gestressten, überforderten Welpen mit massivem Druck traktiert und noch mehr stresst, bis er hilflos resigniert?
Der Welpe will nicht "gewinnen" oder die Herrschaft übernehmen, und muss folglich auch nicht unterworfen werden. Führung ist was anderes.
Das dachte ich mir auch. Dass es immernoch Leute gibt, die zu diesen mittlealterlichen Methoden raten, finde ich schade. Es gibt doch mittlerweile genug andere tolle Ansätze - ohne die anfangs mühsam aufgebaute Bindung zwischen Mensch und Hund direkt wieder zu verhunzen.
An den TS:
Mach dir einfach bewusst, dass du da ein Baby hast. Euer Laufpensum habt ihr ja schon heruntergeschraubt. Das ist gut. Aber du solltest dir klarmachen, dass das Laufen allein ohnehin KEINE Auslastung für deinen Hund ist und nie sein wird (diese Hunde BRAUCHEN gesitige Beschäftigung!). Noch ist er ein Hundekind, möchte erkunden, neue Dinge lernen, Erfahrungen machen und ganz viele positive Sachen erleben. Macht Ausflüge mit ihm. Etwa so wie man das mit Kindern macht. Spazierengehen finden die auch doof, wenn sie nicht links und rechts schauen dürfen und schnöde an der Hand geradeaus laufen müssen. Natürlich sind sie dann müde. Aber wars schön? Eher nicht...
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Geht stattdessen mit eurem Hundekind raus und zeigt ihm neue Dinge. Lasst ihn zB. über verschiedene Untergründe laufen, andere Umgebungen kennenlernen, durchs hohe Gras toben oder im Wasser plantschen...ganz ohne Druck. Und wenn ihr zuhause seid: Spielt mit ihm, aber achtet darauf, dass er nicht überdreht und eure Grenzen kennenlernt (zB eben genau die, dass Menschen nicht gerne gebissen werden wollen). Da muss man natürlich im Spiel aufhören, wenn es am schönsten ist und er nicht bereits zum beißwütigen Welpen von Baskerville geworden ist.
Einen Link zur Beißhemmung hast du ja hier bereits bekommen.An und für sich ist das Verhalten normal. Alle Welpen und gerade junge Hütehunde neigen dazu, zu zwicken und haben Spaß daran, wenn man dann umso wilder wird (alligatorphase trifft es da sehr gut *g*). Und es ist auch normal, dass ihr erstmal einen ordentlichen Mittelweg finden müsst. Das müsst ihr auch ganz alleine auslohten, denn jeder Welpe ist anders und braucht ein anderes Pensum an Action. Aber grundsätzlich gilt bei Hütehunden im ersten Jahr: Weniger ist mehr! Vermittelt ihm auch Ruhezeiten, denn überdrehte Hunde sind einfach nur stressig.
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