Vergiftung mit Todesfolge
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wuffidreams -
11. August 2014 um 06:44
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Du hast alles richtig gemacht. Und die Ärzte haben alles richtig gemacht. Jeder von uns wäre in dieser Situation mit seinem Hund zum Tierarzt gefahren. Und auch die Ärzte haben nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Aber das Schicksal meinte es einfach nicht gut. Niemand kann etwas dafür, manche Dinge passieren einfach, so furchtbar das jetzt klingen mag.
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Ich möchte mich bei euch allen, die mir die letzten Wochen immer wieder beigestanden haben, ganz herzlich bedanken !!! Ihr seid alle super, vielen vielen Dank !
Ich muss mich wohl oder übel damit abfinden nie in Erfahrung bringen zu können was meinem Hund Mikey widerfahren ist. Noch überlege ich gegen die Klinik vorzugehen, da ich bis dato keinerlei Stellungnahme erhalten habe. Vermutlich weil die Ärzte nie wussten was er wirklich hatte.
Ich mache mir immer noch unzählige Vorwürfe, aber letztlich kann ich nichts mehr ungeschehen machen. Also versuche ich zu trauern, irgendwie damit fertig zu werden.
Zu aller Freude hat mich nun auch noch mein Mann verlassen, er kommt nicht damit klar dass ich mich so intensiv mit dem Tod meines Hundes auseinandersetze. Er kann nicht verstehen wie man um einen "Hund" so trauern kann, zumal ich jetzt eh nichts mehr ändern könne... sehr nett !
Das Leben geht weiter... irgendwie
Ich wünsche euch allen alles Liebe & alles Gute !
Claudia -
oh nein,nicht das auch noch!! hast du denn einen freundeskreis,der dich auffangen kann?
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Oh nein!!! Ich hoffe doch, dass du Freunde hast, die dich verstehen. Falls nicht, dann schreib dir bitte hier alles von der Seele. Das ist besser als mit allem alleine fertig werden zu müssen. Wir verstehen deinen Schmerz.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du irgendwie gegen die Klinik vorgehen kannst. Für mich liest sich die ganze Geschichte nicht so, als hätte die Klinik was falsch gemacht. Erspar dir den Stress. Das bringt dir deinen Hund auch nicht wieder. Trauer um ihn und dann blick nach vorne.
Vielleicht renkt sich das mit deinem Mann auch wieder ein. Jeder trauert anders. Da gibt es kein richtig oder falsch. Vielleicht konnte dein Mann einfach besser mit dem Thema abschließen und ist jetzt etwas überfordert.
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Zitat
Zu aller Freude hat mich nun auch noch mein Mann verlassen, er kommt nicht damit klar dass ich mich so intensiv mit dem Tod meines Hundes auseinandersetze. Er kann nicht verstehen wie man um einen "Hund" so trauern kann, zumal ich jetzt eh nichts mehr ändern könne... sehr nett !
Das Leben geht weiter... irgendwie
Ich wünsche euch allen alles Liebe & alles Gute !
ClaudiaAch Du heiliger Bimbam. Oh man.
Was für eine Sch****!
Ich fühle mit Dir, ich würde in ähnlicher Situation vermutlich kurz vor einer Psychose stehen.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Stehvermögen in dieser "Gegenwind-Zeit". -
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Ich habe die ganze Geschichte stumm verfolgt...
Zu den Symptomen kann ich leider nichts sagen. Ich denke auch, dass du dich leider damit abfinden müssen wirst, nicht zu wissen, was er hatte.
Das mit deinem Mann macht mich etwas sprachlos.
Ich wünsche dir alles, alles Gute und hoffe, dass du Menschen hast, die dich wirklich auffangen.
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... wir kennen uns noch nicht so sehr lange, mein Mann hatte nie einen Hund und kann mit meiner Trauer nicht umgehen. Er fühlte sich offenbar die letzten Wochen vernachlässigt und versteht nicht wie ich um einen "Hund" so trauern kann.
Ihr alle habt mir schon enorm geholfen, wirklich.
Und ich werde mich immer wieder melden wenn ich alleine gar nicht mehr klarkomme...Nochmals vielen vielen Dank euch allen !
Claudia -
Wie heisst es? 'Der Teufel schiesst immer auf den grössten Haufen'
Ich wünsche Dir auch viel Kraft in der kommenden Zeit.Hunde haben scheinbar auf Beziehungen einen ähnlichen Katalysator-effekt wie Kinder. Die Bedürfnisse eines Hundes zeigen irgendwie, wo verborgene Konflikte und Ungleichgewichte in einer Beziehung sind. Ich hab schon mehrere Beziehungen gesehen, die ein paar Monate nach Ankunft eines Hunde in die Brüche gingen (Wenn ein Kind da ist, reisst man sich ja manchmal noch zusammen und probiert es noch mal, statt einfach die Flinte ins Korn zu werfen)
Nur Menschen, die wissen, was ei Hund uns bedeuten kann, können verstehen, warum es uns das Herz bricht einen gehen lassen zu müssen. Für die ist es ein Tier, für uns ein Teil unserer selbst, das Kind in uns. Das können andere Menschen oft einfach nicht nachvollziehen. Allerdings bin ich der Meinung, dass man auch wenn man eine Emotion nicht selber fühlt oder versteht, man sie doch zumindest akzeptieren sollte. Schade, dass Dein Mann das nicht kann. Andererseits gibt es in Partnerschaften auf lange Zeit betrachtet noch viel grössere Krisen, so dass man sich schon fragen kann, wie Dein Mann in so einem Fall reagieren würden.
Falls ihr es doch noch mal versuchen wollt, holt Euch einen Mediator oder Berater dazu. Solche Leute sind meist besser in der Lage, die eigentlichen Probleme hinter einem scheinbaren Problem rauszukitzeln (In Deinem Fall ist es ja z.B. nciht 'Du trauerst um Deinen Hund', sondern was er sagt ist 'Du liebst mich nicht genug') Denn erst dann kann man richtig daran arbeiten.
Falls ihr wirklich getrennte Wege geht, wünsche ich Dir einen guten Neuanfang.Ich halte es nicht für sinnvoll gegen die Klinik vorzugehen. Ärzte sind keine Wunderheiler und können auch nur das tun, was sie gelernt haben und das meiste ist tatsächlich raten - auch in der Humanmedizin. Natürlcih sagt einem das keiner, aber es ist wirklich oft ein Wahrscheinlichkeitsspiel. Wenn man tatsächlich so zuverlässig diagnostizieren könnte, wie uns Film- und Fernsehen gerne glauben machen, gäbe es deutlich weniger Menschen, die an Krankheiten sterben oder jahrelang leiden.
Versuch nach vorne zu schauen, kämpf Dich irgendwie durch den kommenden Winter und ich bin sicher, im neuen Jahr wird es wieder aufwärts gehen! Auch die längste Nacht ist irgendwann vorbei und dann kommt der Tag.
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Danke !!
Ich kann der Klinik den Vorwurf machen meinen Hund trotz bekannt schwachen Immunsystems jährlich geimpft zu haben. Mir wurde gesagt gerade dann wäre das nötig !! Heute mache ich mir natürlich die grössten Vorwürfe dass ggf. genau das zum Zusammenbruch des Immunsystems geführt hat. Die Impfung lag 3 Monate zurück als mein Hund so schwer krank wurde. Und man muss sich mal vorstellen dass ich in genau dieser Klinik alle 3 Monate den Leishmaniose-Check hab machen lassen. Blut/Urin alles war super, 3 Monate später war mein Hund tot.
Dass sie ihn 2 Wochen stationär gequält haben, obwohl den Ärtzen vom ersten Tag klar gewesen sein muss dass er das niemals überleben wird, das finde ich unfassbar. Mir immer wieder Hoffnung zu geben wo längst keine mehr war. Und die haben hervorrangend an mir verdient (8000,-EUR !!!) ohne mir letztlich eine Stellungnahme abzugeben, die ich immer noch einfordere.
Nun es ist vorbei, mein Hund ist tot.
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Ach ja, mein Mann, da bin ich mir ganz sicher, wird die Scheidung einreichen.
Er kommuniziert nicht mehr mit mir... sehr nett.
Aber wisst ihr was - das Leben geht auch ohne ihn weiter !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! - Vor einem Moment
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