Vergiftung mit Todesfolge
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wuffidreams -
11. August 2014 um 06:44
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Vielen Dank euch allen - zusammenfassend möchte ich euch antworten:
- mein Rüde war 6 Jahre jung
- die angegebenen Blutwerte stammen von der Notaufnahme, dh. zu diesem Zeitpunkt noch keine Medikation
- Autoimmunerkrankungen wurden in der Biopsie ausgeschlossen
- Vaskulitis wurde in der Biopsie ausgeschlossen (hat sich zwischenzeitlich durch mein Telefonat mit dem Pathologen herausgestellt, obwohl die Klinik fest von Vaskulopathie ausgeht)
- Viruserkrankungen wurden in der Biopsie ausgeschlossen- einziges Ergebnis: bakerielle Pilz- Infektion Malassezia Pachydermatissowie Dermatitis mit Perifollikulitis, (welche lt.Aussagen der TA nichts mit dem Krankheitsverlauf zu tun hatte)
Obduktion habe ich leider keine machen lassen, ich war zu dem Zeitpunkt leider nicht in der Lage
Zu dem Biopsie Ergebnis bin ich ganz eurer Meinung, ich glaube auch dass man in einer Gewebeprobe nicht jeden Virus nachweisen können wird und wie ich nachgelesen habe, müsste man div. Proben vom Körper nehmen um eine Vaskulitis definitiv nachweisen zu können.
Mein Hund hat schreckliches erleiden müssen und ich fürchte ich werde weder die Ursache herausfinden, noch ob ich richtig gehandelt habe. Vielleicht würde er noch leben hätte ich ihn nicht in die Klinik gebracht und er hätte keine Antibiose usw. bekommen ?????
Leider habe ich aufgrund des schlechten Allgemeinzustandes und des unsenkbaren Fiebers so entschieden. Ich persönlich glaube nach wie vor nicht dass die Medikation Auslöser für die Vaskulopahtie/Gefässerkrankung (oder wie immer man es nennen mag) war, ich glaube auch dass er einen Virus/Gift/Bakterium aufgeschnappt hat gegen welches wir machtlos waren und das die Zellwände zerstört hat.
Ich bin auch nicht überzeugt dass das Immunsystem überreagiert hat, ich denke der "Feind" war übermächtig, deswegen die heftige Reaktion. Mein Hund war kein Allergiker und da eine Autoimmunerkrankung ausgeschlossen ist, wie frage ich mich kommen die Ärzte auf eine Überreaktion des Immunssystems ?? Ich verstehe das alles nicht...
Vermutlich wusste keiner von den TA was meinem Hund überhaupt fehlt, alles reine Spekulationen. Es wurden mehrere Therapieansätze gemacht die alle zu nichts führten. Eingeschläfert werden musste er letztlich weil die Klinik die DIC nicht mehr in den Griff bekam. Zu diesem Zeitpunkt waren die Beine stark angeschwollen und es hatten sich immer wieder und immer mehr Ödeme gebildet.
Ich frage mich auch weshalb konnte mein Hund nicht mehr schlucken??
Und noch eine Frage an euch- was genau meint ihr damit der Verlauf erinnert euch an eine "Verstrahlung"??
Ich meine wir leben in Oberbayern, an welche Verstrahlung habt ihr gedacht?Zu den Schwermetallen (Ablagerung nach Impfung) noch eine Frage- hätte man diese Ablagerungen nicht im Blutbild sehen müssen? Die TA haben Schwermetalle genau aus diesem Grund ausgeschlossen, im Blut war nichts dergleichen zu sehen...
Ich verstehe es einfach nicht...

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Hi,
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@ Wuffidreams,
es tut mir so schrecklich leid
ZitatMein Hund hat schreckliches erleiden müssen und ich fürchte ich werde weder die Ursache herausfinden, noch ob ich richtig gehandelt habe. Vielleicht würde er noch leben hätte ich ihn nicht in die Klinik gebracht und er hätte keine Antibiose usw. bekommen ?????
Du darfst Dich nicht mit solchen Vorwürfen noch mehr belasten. Ihn in die Klinik zu bringen war das einzigste, was du tun konntest. Du hast alles richtig gemacht. Es lag nicht mehr in Deiner Macht :solace:
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Es ist schlimm,ganz schlimm was dir passiert ist aber bitte mach dir keine Vorwürfe ob Klinik oder nicht.
Du hast nach besten Wissen und Gewissen gehandelt.Alles Gute für dich und LG
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Meinst du denn dass dir wohler wäre wenn du wüsstest was es war? Ich vermute eher dass du dir dann noch mehr Vorwürfe machst weil du im Nachhinein denkst dass du oder jemand anders das hätte erkennen müssen.
Verarbeite den Tod eines Hundes und zermartere dir nicht mehr den Kopf was wohl gewesen ist und was man hätte tun können.
Ich war vor einigen Wochen in derselben Situation wie du. Seit ich es einfach akzeptieren kann ist es zwar noch genau so traurig, aber ich weiß inzwischen dass ich nichts hätte anders machen können. -
Zitat
Zu den Schwermetallen (Ablagerung nach Impfung) noch eine Frage- hätte man diese Ablagerungen nicht im Blutbild sehen müssen? Die TA haben Schwermetalle genau aus diesem Grund ausgeschlossen, im Blut war nichts dergleichen zu sehen...
Nein, Schwermetalle findet man nicht im Blut oder Urin.
Sie werden ziemlich bald im Körper eingelagert. Man findet sie nur in den Körperzellen.Ich glaube, so wie Dir, geht es vielen Hundehaltern, die ihren Hund verloren haben.
Selbst wenn man die Krankheit kannte, fragt man sich, ob die Behandlung richtig war, ob die Diagnose richtig war, ob man mehr hätte tun können oder ob man die Krankheit hätte verhindern können. Es bleiben immer Fragen offen.Ich wünsche Dir viel Kraft.
Wie sehr wir uns auch um unsere Hunde bemühen, es liegt letztendlich nicht in unserer Macht, wie lange sie bei uns sind. -
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Zitat
Nein, Schwermetalle findet man nicht im Blut oder Urin.
Sie werden ziemlich bald im Körper eingelagert. Man findet sie nur in den Körperzellen.So ganz richtig ist das nicht.
http://www.praxis-dr-fischer.de/leistungen/dia…talldiagnostik/ -
Wir müssen akzeptieren, dass wir oft machtlos sind gegen den Verlauf der Natur. Auch Ärzte machen im Grunde nichts weiter als Wahrscheinlichkeiten testen. Symptome x ist in 90% der Fälle Problem y und wird behandelt mit Z. So probiert man sich durch.
Das ist beim Menschen nicht viel anders, nur können die noch etwas präziser sagen, was ihnen wo weh tut.Du und Dein Wuff - ihr habt einfach irrsinnig viel Pech gehabt, beide nach Kräften gekämpft und am Ende doch verloren. Das ist unsagbar traurig und ich denke, Du kannst jetzt nur das in Ruhe machen: trauern.
Lass Dicc nicht ärgern von Nichthundebesitzern, die meinen, die Trauer um eine Tier müsse nach eine paar Wochen vorbei sein. Wir Hundehalter wissen, wie es Dir geht und was Du verloren hast.
Fühl Dich gedrückt!! -
Zitat
So ganz richtig ist das nicht.
http://www.praxis-dr-fischer.de/leistungen/dia…talldiagnostik/Lies mal den Link:
ZitatAlso Achtung! Zeigen sich in Blut- oder Haaruntersuchungen keine erhöhten Werte von Schwermetallen, kann daher trotzdem eine chronische Schwermetallvergiftung vorliegen.
Nach 3 Monaten können tatsächlich gar keine Schwermetalle mehr im Blut zu finden sein, sind aber trotzdem im Körper. Sie lagern sich im Gehirn, in den Organen usw.
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Ihr seid alle wirklich super und ich danke euch für die immense Anteilnahme vielmals -!!!!!
Mir ist noch etwas eingefallen : könnt ihr euch vorstellen dass die Anwendung von E X S P O T einen derart schweren Verlauf auslösen könnte ?? Auch wenn nach der Anwendung keinerlei Hautsymptome aufgetreten sind und die Anwendung bereits 2 Monate zurücklag ??
Für alle anderen von euch aufgeführten Krankheitsbilder fehlen ganz entscheidende Symptome-
Mikey hatte kein Erbrechen / keinen Durchfall / keine Lahmheiten / keine NierenproblemeDie Leber hat auf die starke Medikation reagiert aber das denke ich ist eher als normal einzustufen...
Nochmals ganz lieben Dank und mein Mitgefühl all denen die auch gerade ihren geliebten Hund und besten Freund verloren haben. Das Leben geht weiter, irgendwie, aber es wird nie wieder so sein wie es war !
Liebe Grüsse Claudia
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ich könnte mir im zeitlichen Zusammenhang mit Exspot hefitge Reaktionen bis hin zur Anaphylaxie vorstellen, aber nicht 2 Monate später glaube ich das eher nicht..
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