Vergiftung mit Todesfolge
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wuffidreams -
11. August 2014 um 06:44
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Zitat
Die letzte Impfung lag 3 Monate zurück. Ich weiss dass Impfungen sehr selten eine Gefässentzündung auslösen können.Claudia, erstmal möchte ich Dir versichern, dass ich Dir auf keinen Fall ein schlechtes Gewissen machen möchte, wenn ich die Impfung anspreche. Mir ist klar, dass jeder Hundehalter nach bestem Wissen und Gewissen handelt.
Wenn man sich mit Impfungen mehr befasst, dann fällt der zeitliche Zusammenhang zur Impfung auf.
Es gibt Studien von Dr. Jean Dodds, in denen sich darstellt, dass viele Krankheiten innerhalb von 3 Monaten nach der Impfung auftreten, selten direkt nach der Impfung.Ich könnte mir vorstellen, wenn ich alle Symptome anschaue, dass es entweder eine Autoimmunerkrankung gewesen ist oder evtl. ein Impfdurchbruch. Bei immunschwachen Hunden kann sich der abgeschwächte Erreger, der geimpft wird, vermehren.
Die HCC - in der SHP-Impfung:
Zitat4.3 Akuter Verlauf
Es treten Fieber, Apathie, Erbrechen und Durchfall auf, zusätzlich besteht meist abdominaler Palpationsschmerz, sowie eine Vergrößerung der Lymphknoten. Durch die DIC kann es zu petechialen Blutungen der Haut und Schleimhäute, sowie Blutungen in die Maulhöhle und in Körperhöhlen kommen. Außerdem treten als Folge einer Vaskulitis (Affinität des Erregers zu Gefäßendothel) subkutane Ödeme an Unterbrust, Kopf und Hals auf.http://flexikon.doccheck.com/de/Hepatitis_contagiosa_canis
Die Vaskulitis:
ZitatVaskulitis ist eine seltene Erkrankung, die einerseits mit Ballengeschwüren aber auch mit Geschwüren und Hautrissen an den Ohrrändern, mit Gliedmassenödemen (Schwellungen an den Beinen), punktförmigen Hautblutungen und Fieber einhergehen kann. Wie bei der Jack-Russel-Vaskulitis kommt es zur Entzündung feinster Blutgefässe, welche vor allem im Bereich der Extremitäten wie Pfoten, Gesicht und Ohren stark ausgeprägt sind.
ZitatIn seltenen Fällen kann bei empfindlichen Hunden eine Vaskulitis als späte Impfreaktion auftreten.
(So selten ist das gar nicht.)
http://www.kleintiermedizin.ch/hund/balle/balle5.htm
Autoimmunerkrankungen nach Impfungen kommen ziemlich häufig vor. Eine Impfung ist immer eine Herausforderung für das Immunsytem. Das kann eben auch nach hinten losgehen.
ZitatDie CHC Impfstudie begann im Oktober 1996, ein Fragebogen wurde unter Mithilfe von Christopher Day, Jean Dodds DVM, and Dr Viera Scheibner erstellt.
Zum Zeitpunkt der Publikation, haben wir 607 ausgefüllte Formulare erhalten, von insgesamt 370 Hundebesitzern und circa 2700 Hunden .
Autoimmunerkrankungen - 54,8% innerhalb von 3 Monaten nach der Impfung
http://www.aussie-dreamteam.de/pages/infos/ba…r-impfungen.php
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Hi,
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Claudia, es tut mir ganz furchtbar leid, was Du und dieser junge Hund durchmachen musstet. Das ist so ziemlich das schrecklichste, was man sich vorstellen kann.
Zu Deinen Versuchen, die Ursache der Erkrankung herauszufinden, frage ich mich gerade, ob der Hund nach seinem Tod in der Pathologie einer Uniklinik untersucht wurde. Du schreibst, Du musstest ihn begraben, wurde er denn vorher ergebnislos untersucht? Alles andere können ja nur Spekulationen sein, wenn der Körper nicht mehr pathologisch untersucht werden kann.
Normalerweise müsste auch die Klinik interessiert daran sein, nähere Informationen über die Erkrankung zu bekommen und anregen und mit Einwilligung des Besitzers veranlassen, den Hund zu obduzieren.
Ich wünsche Dir, dass Du noch Klarheit bekommst, um welche Erkrankung es sich handelte. Das macht das ganze Geschehen nicht leichter aber man kann es vielleicht ein wenig besser verstehen und verarbeiten.
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Es tut mir total leid, was Dir und vor allem Deinem Hund passiert ist, das ist wirklich der blanke Horror.
Als Krankheit würde mir nur ein hämorhagisches Fieber einfallen.... meist sind die auslösenden Viren sehr schwer und nur in Speziallabors nachzuweisen.... aber man sucht tatsächlich inmitten einer Nebelbank....
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Eine HCC hätte aber im Labor nachgewiesen werden können. Claudi schrieb ja, dass sämtliche Infekionskrankheiten mehrfach getestet und ausgeschlossen wurden.
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Zitat
Claudia, es tut mir ganz furchtbar leid, was Du und dieser junge Hund durchmachen musstet. Das ist so ziemlich das schrecklichste, was man sich vorstellen kann.
Zu Deinen Versuchen, die Ursache der Erkrankung herauszufinden, frage ich mich gerade, ob der Hund nach seinem Tod in der Pathologie einer Uniklinik untersucht wurde. Du schreibst, Du musstest ihn begraben, wurde er denn vorher ergebnislos untersucht? Alles andere können ja nur Spekulationen sein, wenn der Körper nicht mehr pathologisch untersucht werden kann.
Normalerweise müsste auch die Klinik interessiert daran sein, nähere Informationen über die Erkrankung zu bekommen und anregen und mit Einwilligung des Besitzers veranlassen, den Hund zu obduzieren.
Ich wünsche Dir, dass Du noch Klarheit bekommst, um welche Erkrankung es sich handelte. Das macht das ganze Geschehen nicht leichter aber man kann es vielleicht ein wenig besser verstehen und verarbeiten.
So hätte ich es auch getan, wenn mir die unerkärliche Todesursache keine Ruhe gelassen hätte. Die Pathologen haben meistens ein ganz anderes Wissen und mehr Erfahrung als "normale" TÄ.
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Zitat
Eine HCC hätte aber im Labor nachgewiesen werden können. Claudi schrieb ja, dass sämtliche Infekionskrankheiten mehrfach getestet und ausgeschlossen wurden.
Falls mein Post gemeint war.
VHF können zum Teil nur in Speziallabors abgeklärt werden, sämtliche Infektionskrankheiten kann man gar nicht ausschließen... . In der Humanmedizin ist z.B. das Robert Koch Institut oder das Bernhard-Nocht-Institut ein hochspezialisierter Ansprechpartner, ich weiß nicht, ob es ähnliche Kompetenzzentren auch in der Veterinärmedizin gibt. -
Zitat
So hätte ich es auch getan, wenn mir die unerkärliche Todesursache keine Ruhe gelassen hätte. Die Pathologen haben meistens ein ganz anderes Wissen und mehr Erfahrung als "normale" TÄ.
Außerdem haben die Pathologen an den Unikliniken bei so außergewöhnlichen Fällen schon aus Forschungsgründen ein Interesse, die Erkrankung/Todesursache zu finden.
Ich kann allerdings gut verstehen, dass man als Besitzer so geschockt ist, dass man auf die Idee selbst gar nicht kommt. Die Klinik müsste aber doch ebenfalls Interesse an der Aufklärung der Ursache der Erkrankung haben und deshalb verstehe ich nicht, dass sie die Untersuchung anscheinend nicht vorgeschlagen hat.
Mit einem Hund ist mir so etwas GsD noch nie passiert. Mit Pferden jedoch leider schon mehrmals. Die wurden auf Bitte/Hinweis der behandelnden Tierärzte in der Pathologie der TiHo Hannover untersucht, zum Teil mit überraschenden Ergebnissen.
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Zitat
Ich kann allerdings gut verstehen, dass man als Besitzer so geschockt ist, dass man auf die Idee selbst gar nicht kommt. Die Klinik müsste aber doch ebenfalls Interesse an der Aufklärung der Ursache der Erkrankung haben und deshalb verstehe ich nicht, dass sie die Untersuchung anscheinend nicht vorgeschlagen hat.
Das verstehe ich auch nicht. Ich hab nur mal bei einer Katze mitbekommen, die nach der Kastration einfach nicht mehr aufgewacht ist, und danach unerklärlich verstorben, daß man die auch pathologisch untersuchen lassen hat. Dem Ta war das ganz arg, und er hatte absolut keine Erklärung dafür. Es stellte sich dann raus, daß sie einen starken Herzfehler hatte.
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Zitat
Eine HCC hätte aber im Labor nachgewiesen werden können. Claudi schrieb ja, dass sämtliche Infekionskrankheiten mehrfach getestet und ausgeschlossen wurden.
So einfach soll das nicht sein:
Zitat
Die Diagnose ist schwierig und kann meist nur am toten Tier sicher erbracht werden. -
Ich würde vom beschriebenen Verlauf her eine Immunkomplexablagerung an den Gefäßwänden für möglich halten.
Zuerst trat das Fieber auf (Infekt, was für einer auch immer) der Körper wehrt sich mittels humoralem Immunsystem dagegen und die Antigen-Antikörper-Komplexe entwickeln ein "Eigenleben", indem sie sich an Gefäßwänden ablagern und diese zerstören.
Zuerst treten entsprechende Symptome in der Peripherie auf (Ohren), dann nach und nach im ganzen Körper.
Dagegen versucht der Körper, mittels Blutgerinnung gegenan zu gehen, aber irgendwann sind keine Gerinnungsfaktoren und Blutplättchen mehr vorhanden.Der zeitliche Ablauf könnte passen.
Vergleichbar ist das z.B. mit dem GBS beim Menschen, wo die Immunkomplexe sich an den Markscheiden des peripheren Nervensystems ablagern.
Dass so etwas nach einem Infekt passiert / passieren kann, daran trägt nichts und niemand Schuld. Es ist eine Entgleisung des Immunsystems und passiert tragischer Weise manchmal. Auch der Verlauf selber ist wenig beeinflußbar, manchmal kann man den Körper stabil halten, bis die Immunkomplexe abgebaut sind und die Schäden vom Körper repariert sind (rein symptomatische Behandlung), aber manchmal auch nicht

Ich hoffe, dass Du all das verarbeiten kannst und wünsche Dir von Herzen alles Gute!
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