Wattebauschwerfer
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Kuschelkitten -
4. August 2014 um 11:51
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Man kann NICHT vom Verhalten von Affen auf den Menschen schliessen, obwohl die genetische Erbmasse viel größer ist, als bei Wolf und Hund.
da stecken ein paar Fehler drin. Vermutlich meinst du Primaten, das ist mal das erste. Unsere nächsten Verwandten sind Bonobos, Schimpansen, dann Gorilla und Orang Utan. Alle sind von uns und voneineinander deutlich getrennt, es sind evolutionär lange voneinander gespaltene unterschiedliche Arten. Alle sind von uns und voneinander deutlich verschieden. Es handelt sich um verschiedene Spezies, die sich nicht untereinander fortpflanzen können.
Wolf und Hund gehören derselben Spezies an. Sie können Nachwuchs hervorbringen, der auch selbst wieder fortpflanzungsfähig ist. Obwohl es zweifellos große Unterschiede gibt, handelt es sich immer noch um dieselbe Spezies.
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Es gibt sooo viele Artkonzepte ... Das mit dem Fortpflanzungsfähigem Nachwuchs ist nur eines von vielen, welches das richtige ist kann keiner sagen, da immer wieder neue Spezies gefunden werden die doch nicht zu der einen gehören können obwohl, blablabla. Der Begriff Spezies und die ganzen verschiedenen damit verbundenen Konzepte sind alles nur Definitionsversuche vom Mensch und keine wirkliche Argumentationsgrundlage. Man kann damit versuchen eine Theorie aufzustellen, aber beweisen tut es leider gar nichts

So oft wie die ganze Taxonomie wieder umgeschrieben wird kommt man zur Zeit durch die Fortschritte in der Molekularbiologie gar nicht mehr hinterher ...
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Zitat
Klar, aber dann doch bitte nur bei "wichtigen" Dingen. Ich kneife keinen Hund ins Ohr, weil er auf mein "Sitz" nicht reagiert. Das sitze (oder stehe) ich dann aus. Ich habe vor meinem Beagle damals geschlagene 5 Minuten gestanden, bis ich mein "Sitz" bekommen habe. Danach ging´s immer sofort
Schnappt mein Hund nach meiner Stulle, dann gibt´s die Ansage sofort und dann bringt es auch was - wobei ich selbst dann nicht zu Backpfeifen greifen würde.
Ich kneife meinen Hund auch nicht ins Ohr, weil er nicht auf "Sitz" reagiert. Warum sollte ich auch? Solche Kleinigkeiten kann man wirklich gut aussitzen und das sollte man auch tun!Wenn meine große Hündin aber neben mir liegt und den kleinen Kerl wegknurren (und bei ihr wird ein Knurren in 0,nix zum bösen abschnappen oder prügeln) will, nur weil er sich unter den Tisch legen will/zu mir will, dann gibts den etwas angesäuerten Befehl "runter!" (meine Hunde kennen das Kommando) - und wer da nicht geht, den befördere ich von der Couch. Für manche ist das schon "handgreiflich werden", weil der Hund nicht absolut freiwillig und aus eigener Überzeugung gegangen ist... für mich ist das einfach ein durchsetzen von einem Kommando und für den Hund die logische Konsequenz.
Zitat
Ja, aber das ist doch auch ok. Wenn´s denen Spaß macht, warum denn nicht? Wenn ich Zeit habe, was aufzubauen, kann ich es, gesetzt den Fall, ich bin ein Wattebäuschler, halten, wie ich will. Solange keine akute Gefahr ect vorliegt, kann ich mir bspw. für ein "Platz" monatelang Zeit lassen. Ist doch dem Wattebäuschler überlassen, weil´s niemandem schadet.
Klar ist das ok. Andere Methoden sind aber mindestens genauso ok! Ich gehe sicher nicht her und sage, die Wattebauscher sollen ihren Clicker wegwerfen und mal ein paar Backpfeifen verteilen.
Aber überall zu lesen, was für schrecklich-schlimme Hundehalter es gibt... ne, das nervt mich einfach auch. Oder auch das angesprochene "vielleicht magst du dich mal einlesen?" - ich WEISS was positive/negative Verstärkung ist, ich WEISS was positive/negative Strafe ist, ich weiß wie Hormone wirken können, was Stress begünstigt oder verhindert, ich weiß auf was für Dinge mein Hund abfährt...und trotzdem nehme ich mir das Recht heraus, klipp und klar auch mal NEIN zu sagen und zu verdeutlichen. Durch Sprache, durch Körperhaltung, vielleicht durch ein Abblocken oder zurückdrängen. Man sollte sich auf jeden Fall mit dem Thema Hund beschäftigen, wissen wie ein Hundehirn funktioniert, aber dann kann man immer noch entscheiden, WIE man an etwas arbeiten möchte und ob überhaupt.

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Es gibt sooo viele Artkonzepte ... Das mit dem Fortpflanzungsfähigem Nachwuchs ist nur eines von vielen, welches das richtige ist kann keiner sagen, da immer wieder neue Spezies gefunden werden die doch nicht zu der einen gehören können obwohl, blablabla. Der Begriff Spezies und die ganzen verschiedenen damit verbundenen Konzepte sind alles nur Definitionsversuche vom Mensch und keine wirkliche Argumentationsgrundlage. Man kann damit versuchen eine Theorie aufzustellen, aber beweisen tut es leider gar nichts

So oft wie die ganze Taxonomie wieder umgeschrieben wird kommt man zur Zeit durch die Fortschritte in der Molekularbiologie gar nicht mehr hinterher ...
Naja, aber dass Hund und Wolf weniger gemeinsames Erbgut haben als Schimpanse und Menschen ist mit Sicherheit falsch. Und 2 Individuen, die sich nicht untereinander fortpflanzen können (deren Gene sich nicht kombinieren können) , gehören nicht der selben Spezies an - das bestreitet niemand. Oder hast du da andere Aussagen?
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Zitat
Ich kneife meinen Hund auch nicht ins Ohr, weil er nicht auf "Sitz" reagiert. Warum sollte ich auch? Solche Kleinigkeiten kann man wirklich gut aussitzen und das sollte man auch tun!
Hab auch nicht gedacht, dass Du sowas tust, wollte das nur mal so beispielhaft in den Raum schmeißen.ZitatWenn meine große Hündin aber neben mir liegt und den kleinen Kerl wegknurren (und bei ihr wird ein Knurren in 0,nix zum bösen abschnappen oder prügeln) will, nur weil er sich unter den Tisch legen will/zu mir will, dann gibts den etwas angesäuerten Befehl "runter!" (meine Hunde kennen das Kommando) - und wer da nicht geht, den befördere ich von der Couch. Für manche ist das schon "handgreiflich werden", weil der Hund nicht absolut freiwillig und aus eigener Überzeugung gegangen ist... für mich ist das einfach ein durchsetzen von einem Kommando und für den Hund die logische Konsequenz.
Sehe ich genau so. Und handgreiflich werden ist schon noch was anderes, siehe Backpfeife.Zitat
Ja, aber das ist doch auch ok. Wenn´s denen Spaß macht, warum denn nicht? Wenn ich Zeit habe, was aufzubauen, kann ich es, gesetzt den Fall, ich bin ein Wattebäuschler, halten, wie ich will. Solange keine akute Gefahr ect vorliegt, kann ich mir bspw. für ein "Platz" monatelang Zeit lassen. Ist doch dem Wattebäuschler überlassen, weil´s niemandem schadet.
Klar ist das ok. Andere Methoden sind aber mindestens genauso ok! Ich gehe sicher nicht her und sage, die Wattebauscher sollen ihren Clicker wegwerfen und mal ein paar Backpfeifen verteilen.
Aber überall zu lesen, was für schrecklich-schlimme Hundehalter es gibt... ne, das nervt mich einfach auch. Oder auch das angesprochene "vielleicht magst du dich mal einlesen?" - ich WEISS was positive/negative Verstärkung ist, ich WEISS was positive/negative Strafe ist, ich weiß wie Hormone wirken können, was Stress begünstigt oder verhindert, ich weiß auf was für Dinge mein Hund abfährt...und trotzdem nehme ich mir das Recht heraus, klipp und klar auch mal NEIN zu sagen und zu verdeutlichen. Durch Sprache, durch Körperhaltung, vielleicht durch ein Abblocken oder zurückdrängen. Man sollte sich auf jeden Fall mit dem Thema Hund beschäftigen, wissen wie ein Hundehirn funktioniert, aber dann kann man immer noch entscheiden, WIE man an etwas arbeiten möchte und ob überhaupt. ;)[/quote]
So mache ich es auch.
Ich wollte Dich auch nicht angreifen, kritisieren oder persönlich werden. Wir gehen da in die gleiche Richtung. Ich hatte Deinen Beitrag nur aufgegriffen, um zu verdeutlichen, dass so ein Wattebäuschler, sodenn er denn seine Übungen nicht verherrlicht und als Ultimo versteht und verteilt, mich allerhöchstens dazu bringen kann, genervt die Augen zu rollen.Das Beispiel mit dem Ohrenkneifen habe ich in meiner letzten Hundeschule so erlebt. Die Hündin war aus der Türkei, war angeschossen worden und hatte noch Schrot im Ohr. Der Trainer gab den Besitzern den Tipp, dass man auf die Schrotkugel im Ohr drücken solle, wenn die Hündin nicht "Sitz" mache.
Und das ist etwas, wo mir das Ruhigbleiben wesentlich mehr Geduld und Selbstbeherrschung abverlangt, als wenn mich ein Wattebäuschler belehrt.
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Mich würde ja wirklich brennend interessieren, wie so 'Bauchgefühl = knall ihm eine'-Leute mit soeinem Hund wie meiner großen arbeiten!
Das beste was mit 'scheiss sie mal ordentlich zusammen dann weiß sie schon das sie xy nicht darf', od 'knall ihr eine dann ist Ruhe' passiert wäre das man sie noch zorniger macht als sie vorher schon war.
Das blödere wäre das man sie im Arm hängen hat.
Was ist dafür die Lösung?
Noch fester hin hauen?Abblocken, wegdrängen uä ist im Grunde genommen zwar natürlich auch 'Strafe', aber das ist mmn nicht annähernd damit zu vergleichen!!
Ich hab zb fast 1j lang alles ruhige/'nette' gemarkert was von meiner großen Richtung Plüsch ging.
Damit hat sie gelernt a) so scheisse ist der kleine gar nicht, b) ich muss mich nicht auf ihn drauf werfen das er weg geht (der kleine hat supa gute Manieren! Der geht sofort wenn sie nur ansatzweise böse schaut!), u c) wenn sie mich um Hilfe fragt kümmer ich mich, u ich achte drauf das der wurm sie nicht sekiert.
Wenn sie ihn aber blöd anpi**t, nur weil er wo vorbei geht u sie heute einen stinkigen Tag hat, bekommt sie auch ein recht unfreundliches 'hey! Spinnst?' zu hören. Reicht das nicht, geht sie auf ihre Decke. Jmd der spinnt u die anderen grundlos blöd angeht darf halt nicht neben/bei mir liegen. Ganz einfach.Was ich mich auch öfter frage,
mein kleiner grad erst 1 geworden ist (u natürlich dementsprechend noch viel Blödsinn im Kopf hat), u meine Große ist von 'einfach' auch ein gewaltiges Stück entfernt, u wie selten sind Situationen wo ich denke 'boah, jetzt reichts aber wirklich' - das brauch ich nicht mal 2 ganze Hände um das abzuzählen.
Wenn dann jmd erzählt (hier schreibt od privat irgendwo) wie relativ regelmäßig der Hund angeschrieen wird, die Leute an der Leine reißen, od Hund gar eine geknallt bekommt, dann muss ich mich schon wundern!
Verstecken diese Hunde ihre Bösartigkeit einfach zu gut?
Od sind so Dinge bei meinen Hunden gar nicht notwendig weil sie so eine Art Umgang gar nicht kennen, u darum ein zb 'strenges' 'lass es' die gleiche Wirkung hat -od gar eine viel bessere- als die 3.Backpfeife die Hund x diese Woche schon bekommen hat?

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Ich bin defintiv kein Wattebauschwerfer. Bei mir gibt es regelmässig klare Ansagen in Form von Hey, so nicht.
Weil meine in diversen Erregungslagen einfach für alles andere nicht mehr empfänglich ist.
Und bevor sie mich umwirft, weil sie gerade unbedingt Lust dazu hat, bekommt sie auch schon mal einen Stups.
Tut ihr nicht weh, bewirkt aber, dass sie mich wieder wahr nimmt. Vorher abfangen sagt sich immer leicht, bei ihr aber verdammt schwer.
Trotzdem haben wir ein sehr vertrautes Verhältnis, und ich denke, sie weiss auch, warum sie eine Ansage kassiert.
Wenn irgendmöglich arbeite ich positiv.
Sie wird belohnt, mit Wort, Spiel und Leckerli.
Aber bevor sie mich, sich selbst oder andere in Gefahr bringt, gibt es halt auch mal Ärger.
Geschlagen habe ich sie noch nie, würde mir im Traum nicht einfallen
kreatives Tapatalk - Geschreibsel von unterwegsWer Fehler findet, darf sie behalten, ich habe noch genug davon

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auffällig, dass die Leute, die sich über eine "Backpfeife" aufregen, als Gegenargument immer anführen, den Hund im Arm hängen zu haben.
Sie machen es also gar nicht, weil sie pazifistisch sind, sondern weil sie tief im Inneren Angst vor ihrem Hund haben.(das ist übrigens von mir keine Wertung der Backpfeife)
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Und du pauschalisierst, ganz großes Kino.

Wo Gewalt beginnt, hört Wissen auf.
Ich verabscheue Gewalt, nicht, weil ich Angst vor meinem Hund habe, sondern weil ich kein Mensch bin, der scih nicht mehr anders zu helfen weiß als mit Gewalt, es meinem Tier schaden würde, ....Aber Hauptsache einen "schlauen" Spruch abgelassen, was?
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ZitatAlles anzeigen
Und du pauschalisierst, ganz großes Kino.

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Wo Gewalt beginnt, hört Wissen auf.
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Aber Hauptsache einen "schlauen" Spruch abgelassen, was?
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