Kommandos sofort ausführen?
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Den Vergleich mit dem Roboter, hach, wie ich ihn liebe
Wenn mein Vater mich fragt, ob ich ihm das Salz reichen könnte, überlege ich auch nicht lange, sondern tu es einfach. Bin ich deshalb ein Roboter? Das ist mein Lieblingsbeispiel. Da sieht man nämlich, daß sich der Kontrast zwischen Bitte und Befehl, freiem Wesen und Roboter aufhebt. Ich nehme das Wort "Befehl" oder "Kommando" nicht gerne in den Mund, ich bitte den Hund eher sich hinzulegen, wenn ich darüber rede/schreibe. Das heißt aber nichtsdestotrotz nicht, daß ich die Bitte nicht gerne sofort erfüllt hätte. Denn wenn mich jemand etwas bittet, wie das Beispiel mit dem Salz und Du auch schon geschrieben hast, dann komme ich der Bitte auch sofort nach, ohne daß ich deshalb ein willenloses versklavtes Wesen bin.
man kann die Kommandos oder Bitten
ja auch doppelt belegen. "Platz" ist dann der Notfallruf, "leg Dich" heißt 'Steh mir nicht im Weg rum und such Dir ein Plätzchen'Wenn man das schnelle sich Hinschmeißen positiv beibringt, dann ist es doch für den Hund auch positiv verknüpft und er fühlt sich nicht als Roboter, denn er führt es aus eigenen Antrieben schnell aus. Ich sehe das Problem nicht. Ich habe das als Spiel aufgebaut, was irre Spaß gemacht hat, Mensch und Hund
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Es ist ein Unterschied ob der Hund ein Kommando korrekt ausführt oder sich sofort hin schmeißt denn das würde ich behaupten bekommt man nicht im normalen Training hin da muss man zu härteren Methoden greifen.
Ein Hund der immer und überall zu 100% hören muss ist für mich kein Hund mehr sondern ein Roboter... solche Menschen sollten meine Meinung nach keinen Hund halten. Ausgeschlossen sind da eben Gebrauchshunde die auch als solche Eingesetzt werden (Jagdhunde,Polizeihunde etc.)
Die werden aber auch härter ausgebildet als normale "Familienhunde" und ich meine das eine solche Ausbildung kein Familienhund braucht.Richtig...ein Familienhund braucht in der Regel keine "K-9-Polizeihundestaffel-Ausbildung" für Sondereinsätze. Dennnoch sollte er hören.....dennoch sollte er gut erzogen sein....dennoch sollte JEDER Halter dahinter sein, seinen Hund alltagstauglich zu erziehen, so dass er mit seiner Umwelt klar kommt, nicht all zu gestresst in neuen Situationen ist und HÖRT, wenn er eben muss. Und HÖREN, wenn er muss, das lernt er nicht a la "aus dem Hemdärmel geschüttelt" sondern es ist eine Sache, die immer und immer wiederholt werden muss, damit sie funktionieren kann. In allen möglichen Situationen. Das was Du machst, ist "Schwarz-Weiß-Denken". Es gibt nur den "freien" Hund und einen Hund, der "für einen Zweck funktionieren MUSS, ein Roboter ist". Schau Dir mal Dein Umfeld genauer an. Da wirst Du feststellen, dass es viele Hunde gibt, die freudig bei der Sache sind und dennoch Kommandos super ausführen. Das was ich meistens sehe, sind Hunde, die eben "frei und antiautoritär" erzogen wurden, Kinder anspringen, jagen gehen, nicht auf einen Rückruf hören, machen dürfen was sie wollen. Und das wird dann immer so ausgelegt: "Ach, ich lass meinen Hund halt einfach Hund sein". Tres chique.....einfach keinen Bock, mit dem Hund zu arbeiten, oder etwas Zeit zu investieren.... Soll nicht heißen, dass das bei Dir so ist. aber, das habe ich schon mehrfach gehört und es erstaunt mich immer wieder, wie wenig mit dieser Einstellung doch passiert......
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Mal wieder zum Thema:
Ich finde schon, das ein paar wenige Kommandos sofort ausgeführt werden sollten. Bei mir ist das ein “Stop“, “Sitz“ und “Platz“. Und natürlich der Rückruf. Ich benutze diese “Befehle“ aber tatsächlich nur wenn es die Situation erfordert. Ich bin nicht der Meinung, das mein Hund nochmal eine Runde nachdenken kann ob er sich denn nun auf den Asphalt tackern möchte, wenn von hinten ein Auto kommt. Und das sind Alltagsgeschichten. Aber auch und gerade für Notsituationen habe ich das ja auch trainiert. Sicher ist sicher. Gerade weil ein Hund kein Roboter ist. Für alles andere hab ich Gummibandkommandos, da darf er ruhig mal trödeln.
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Das was ich meistens sehe, sind Hunde, die eben "frei und antiautoritär" erzogen wurden, Kinder anspringen, jagen gehen, nicht auf einen Rückruf hören, machen dürfen was sie wollen. Und das wird dann immer so ausgelegt: "Ach, ich lass meinen Hund halt einfach Hund sein". Tres chique.....einfach keinen Bock, mit dem Hund zu arbeiten, oder etwas Zeit zu investieren....
ich glaube, dahinter steckt auch mit dieses Verständnis: den Zwängen, denen sich der Mensch im täglichen Dasein ausgesetzt sieht, soll der Hund nicht unterliegen. Er soll all das ausleben, was sein Mensch nicht darf. -
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Das ist mein Lieblingsbeispiel. Da sieht man nämlich, daß sich der Kontrast zwischen Bitte und Befehl, freiem Wesen und Roboter aufhebt. Ich nehme das Wort "Befehl" oder "Kommando" nicht gerne in den Mund, ich bitte den Hund eher sich hinzulegen, wenn ich darüber rede/schreibe. Das heißt aber nichtsdestotrotz nicht, daß ich die Bitte nicht gerne sofort erfüllt hätte. Denn wenn mich jemand etwas bittet, wie das Beispiel mit dem Salz und Du auch schon geschrieben hast, dann komme ich der Bitte auch sofort nach, ohne daß ich deshalb ein willenloses versklavtes Wesen bin.
man kann die Kommandos oder Bitten
ja auch doppelt belegen. "Platz" ist dann der Notfallruf, "leg Dich" heißt 'Steh mir nicht im Weg rum und such Dir ein Plätzchen'Wenn man das schnelle sich Hinschmeißen positiv beibringt, dann ist es doch für den Hund auch positiv verknüpft und er fühlt sich nicht als Roboter, denn er führt es aus eigenen Antrieben schnell aus. Ich sehe das Problem nicht. Ich habe das als Spiel aufgebaut, was irre Spaß gemacht hat, Mensch und Hund[/quote]
So ist es. Ein Kind geht anfangs auch nur einer Bitte nach, wenn es dazu animiert wird und bestärkt wird. Ein Lob ausgesprochen bekommt "tooooll hast Du das gemacht" "Danke, das ist lieb von Dir". Ich habe nie verlangt! Ich habe immer versucht ein Kommando so aufzubauen, dass der Hund ein positives Gefühl dabei hat und es sich für ihn lohnt.
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Es ist ein Unterschied ob der Hund ein Kommando korrekt ausführt oder sich sofort hin schmeißt denn das würde ich behaupten bekommt man nicht im normalen Training hin da muss man zu härteren Methoden greifen.Ein Hund der immer und überall zu 100% hören muss ist für mich kein Hund mehr sondern ein Roboter... solche Menschen sollten meine Meinung nach keinen Hund halten. Ausgeschlossen sind da eben Gebrauchshunde die auch als solche Eingesetzt werden (Jagdhunde,Polizeihunde etc.)
Die werden aber auch härter ausgebildet als normale "Familienhunde" und ich meine das eine solche Ausbildung kein Familienhund braucht.
Willst du nun also mir z.B. unterstellen, ich würde bei meinen Hunden mit härteren Methoden arbeiten, nur weil sie sich ins Platz schmeissen?
Bissel unverschämt sowas zu unterstellen, nur weil du es dir nicht vorstellen kannst, meinste nicht?Immer und überall? Meine Hunde haben - wie bereits erwähnt - verschiedene Kommandos. Sitz/Platz/Steh und der Abpfiff stehen nicht zur Diskussion und haben sofort ausgeführt zu werden. Setz dich/Leg dich/warte/Komm mit hingegen dürfen sie in aller Ruhe ausführen, gerne noch drüber nachdenken und werden von mir auch wiederholt.
Ich führe meine Hunde im Sport, sie sind dazu gekauft worden (außer Pan) und dennoch bleiben sie hier, auch wenn sie die erwünschte Leistung nicht bringen/können. Passt nicht so ins Weltbild, ich weiß

Ja alle Züchter böse und gemein. Bei einem Züchter geb ich dir sogar recht, ansonsten kenn ich nur gute Züchter

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Familienhund oder nicht - es gibt einfach Kommandos, die überhaupt nur dann Sinn machen, wenn sie prompt ausgeführt werden.
Die Reaktionszeit eines Hundes ist nun mal sehr viel kürzer als die eines Menschen, und wenn mein Terrier nicht "roboterhaft" ins Sitz geht, wenn ich das Reh zuerst sehe und das Kommando gebe, ist er weg. Da würde die eine Sekunde zum Überlegen allemal locker reichen. Insofern: es geht bei sowas doch nicht um "Drillroboter" oder "Familienhund", es geht in der Praxis doch um "sofort, oder ich kann's mir eh sparen".
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Ansonsten: wenn du mit dem Verhalten deiner Hündin zufreiden bist, lass dir keine Probleme einreden, die du nicht hast!

Jo, da bin ich dabei. Meine Chill ist irgendwie auch zum Mitläufer geworden, weil sie so brav ist. Sie macht alles am langsamsten. Stört aber auch nicht, weil sie dafür bei manchen Sachen voraus denkt. Wenn die sieht, dass wer kommt, dann latscht die schon hinter mir bevor ich es überhaupt merke. Da geht sie nicht weg, wenn ich den Rest sortiere steht sie hinter mir rum, reagiert auf ein Sitz, was ich an alle richte als letztes, weil ich auf sie auch nicht groß achte
Wenn es mich stören würde, würde ich es trainieren.Ein paar Sachen kann sie ad hoc - Rückruf und Anhalten zum Beispiel. Ich lasse mir aber keine Probleme einreden, wo keine sind. Mir wurscht, dass sie sich lahm setzt. Darf sie, stört mich nicht. Ich mach ja keine Sportprüfungen mit ihr, wo es Punkte kosten würde

Ansonsten: Man kann über Belohnung wunderbar trainieren, dass der Hund Signale (
) schnell ausführt. Bei den meisten Hunden noch viel besser als über aversive Methoden, weil die Hemmung rausfällt. -
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Ansonsten: Man kann über Belohnung wunderbar trainieren, dass der Hund Signale (
) schnell ausführtStimmt genau - Klein Terrier fand das Spiel "Sitz SOFORT, sobald du rangespurtet bist, dann fliegen die Happen", so genial, daß sie immer schon auf den letzten Laufmetern im vollen Schwung das Hinterteil einklappte und dann quasi im Sitz auf mich zugeflogen kam. Das sah so unglaublich komisch aus, dass man es eigentlich hätte filmen müssen.
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Richtig...ein Familienhund braucht in der Regel keine "K-9-Polizeihundestaffel-Ausbildung" für Sondereinsätze. Dennnoch sollte er hören.....dennoch sollte er gut erzogen sein....dennoch sollte JEDER Halter dahinter sein, seinen Hund alltagstauglich zu erziehen, so dass er mit seiner Umwelt klar kommt, nicht all zu gestresst in neuen Situationen ist und HÖRT, wenn er eben muss. Und HÖREN, wenn er muss, das lernt er nicht a la "aus dem Hemdärmel geschüttelt" sondern es ist eine Sache, die immer und immer wiederholt werden muss, damit sie funktionieren kann. In allen möglichen Situationen. Das was Du machst, ist "Schwarz-Weiß-Denken". Es gibt nur den "freien" Hund und einen Hund, der "für einen Zweck funktionieren MUSS, ein Roboter ist". Schau Dir mal Dein Umfeld genauer an. Da wirst Du feststellen, dass es viele Hunde gibt, die freudig bei der Sache sind und dennoch Kommandos super ausführen. Das was ich meistens sehe, sind Hunde, die eben "frei und antiautoritär" erzogen wurden, Kinder anspringen, jagen gehen, nicht auf einen Rückruf hören, machen dürfen was sie wollen. Und das wird dann immer so ausgelegt: "Ach, ich lass meinen Hund halt einfach Hund sein". Tres chique.....einfach keinen Bock, mit dem Hund zu arbeiten, oder etwas Zeit zu investieren.... Soll nicht heißen, dass das bei Dir so ist. aber, das habe ich schon mehrfach gehört und es erstaunt mich immer wieder, wie wenig mit dieser Einstellung doch passiert......
Nein das was du beschreibst sind unerzogene Hunde. Es geht darum ob der Hund perfekt hören muss was ein Familienhund nicht muss oder jedes Kommando sofort befolgt was eben meiner Meinung nach nur Gebrauchshunde müssen (Polizei/Jagdhunde)
Mein Hündin ist super alltagstauglich und hört sogar bei Wildsichtung. Sie macht z.B sehr gerne Fuß (neben mir sitzen) aber ich verlange nicht das wenn ich Fuß sage sie jetzt gleich wie aus der Pistole geschossen ankommt und sofort da sitzt. Sie darf auch mal keine lust haben und das ganze mit weniger begeisterung machen.
Mein Hund darf Hund sein was nicht heißt das sie nicht doch Kommandos erfolgt sonder eben nicht immer mit voller begeisterung oder "sofort" - Vor einem Moment
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