Tipps der Hundetrainerin
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Guten Morgen zusammen,
nachdem wir nun an einigen Dingen nur mit mäßigem Erfolg gearbeitet haben, habe ich mich dazu entschlossen, mir eine Hundetrainerin ins Haus zu holen. Diese hat uns nun besucht und erste Tipps gegeben. Für mich ergibt alles Sinn, aber ich habe auch schon von Bekannten gehört, dass schlechte Erfahrungen gemacht wurden mit Trainern oder Hundeschulen. Ich bin ja nun ein kompletter Neuling, daher wüsste ich gern, was ihr von den Tipps haltet.
1. an der Leine ziehen - ich soll ihr den Weg abschneiden, dass sie nicht an mir vorbei laufen kann. Der Chef geht vorn. Wenn sie an mir vorbei möchte gehe ich also einfach einen Schritt zur Seite, dass sie hinter mir bleibt. Mittlerweile lässt der Machtkampf um die "Wer geht vor Rolle" auch nacht.
2. Tapete fressen - ausgelastet ist sie nach Meinung der Trainerin genug. Sie sieht das Problem an 2 Stellen
- Ihr Platz war direkt an der Tür - damit fühlt sie sich verpflichtet aufzupassen und ist dem nicht gewachsen und kommt nicht zur Ruhe
- Rangordnung ist nicht klar/es gibt keine klaren Regeln. Sie sieht sich im Rudel zu weit oben und kommt daher nicht damit klar, wenn wir gehen. Schließlich kann sie dann nicht mehr auf uns aufpassen und es geht einfach nicht, dass wir gehen, wenn sie das nicht will. Wir müssen uns mehr durchsetzten. Sie darf nicht mehr auf die Couch, wir lassen kein Spielzeug mehr liegen, damit sie keinen eigenen Besitz hat (und damit sie zur Ruhe kommt). Wir sollen ihr zeigen, dass wir Chef sind und das sie von uns abhängig ist und sie deshalb auch aus der Hand füttern.
3. Durchdrehen, wenn Besuch kommt. Sollen sie am Boden halten (am Halsband), bis sie sich beruhigt hat, erst dann wird sie vom Besuch begrüßt. Wenn wir selbst heim kommen ignorieren wir sie ca. 3 Minuten und begrüßen sie erst, wenn sie ruhig ist.
4. anstehender Urlaub. Wir fahren bald nach Dänemark und werden da auch mal in die Stadt fahren wollen - leider ist sie auf belebten Plätzen noch total aufgedreht und der Gang durch Einkaufsstraßen mit ihr ist ein reiner Akt. Sie meint, dass es am besten wäre sie an die Box zu gewöhnen und dann in Dänemark mal 2-3 Stunden allein in der Box zu lassen, wenn wir bummeln gehen wollen. Ich werde es mal versuchen, sie mitzunehmen, aber eine Box ist gekauft und da schläft sie auch schon gern (mit geöffneter Tür) drin. Für den Fall das es nicht geht und zu anstrengend für alle ist gäbe es also noch diese Möglichkeit.Was denkt ihr darüber? Ich finde persönlich, dass es sich alles schlüssig anhört und möchte auch weiterhin mit der Trainerin arbeiten, aber ich bin von Natur aus ein skeptischer Mensch und hinterfrage grundsätzlich alles

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Hallo,
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Ganz ehrlich? Ich halte von dieser ganzen Rangordnungs-Geschichte rein gar nichts.
Das kommt natürlich wohl auch immer auf den jeweiligen Hund an, aber ich wäre diese Baustellen (ohne eure Vorgeschichte zu kennen) ganz anders angegangen.
Wenn ich "Der Rudelboss geht vorne!" schon höre...
Wie soll man sowas denn im Freilauf durchsetzen, ohne den Hund massiv in seinem Wesen einzuschränken?
Aber das Thema hat hier nichts verloren und wir hatten das auch schon ausgiebig diskutiert, hier im Forum.
Wenn du dich mit diesem Konzept wohlfühlst, solltest du bei der Trainerin bleiben. Ich persönlich halte davon aber wenig.Edit: Um was für einen Hund in welchem Alter handelt es sich denn?

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Ich sehe das ähnlich... Sobald Wörter wie "Rangfolge", "Rudel", "Rudelchef" fallen, hätte ich dankend abgelehnt und hätte den nächsten Trainer antelefoniert. Solche Aussagen zeugen nicht von viel Kompetenz.
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Zitat
..... aber ich bin von Natur aus ein skeptischer Mensch und hinterfrage grundsätzlich alles

Genau das könnte auch der Knackpunkt in der Hundeerziehung sein.
Hunde möchten sich nach ihrem Halter richten können....(zu 98 %
....manche sind auch anders)
Aber auch Hunde, die gerne selber entscheiden möchten geführt werden.Ich denke eher die meisten Hunde (deiner vielleicht auch) werden eher NICHT den Chefposten anstreben wollen, sondern möchten sich anlehnen können. Und überwiegend fehtl es an Führung.
Die Sicht deiner Trainerin ist mir nicht angenehm, weil es um DOMINANZ geht....
Leinenführigkeit über die "DOMINANZ-Theorie" zu managen ist Ansichtssache. Wenn es klappt, (du verbietest im Moment deinem Hund halt, dass Gezerre) ists okay, aber dazu muss der Hund "an der Leine gehen" gelernt haben.
Wenn das innerhalb kurzer Zeit klappt ists okay, wenn nicht, andere Strategie wählen.
In Dänemark wäre ich auch vorsichtig mit unsicheren Hunden, denn wenn da was blödes passiert, die haben eine ganz fiese Hundeverordnung......da finde ich "Hund in der Box lassen" auch besser.
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OmG, das sind ja Tipps von 1970!
ZitatAlles anzeigenGuten Morgen zusammen,
nachdem wir nun an einigen Dingen nur mit mäßigem Erfolg gearbeitet haben, habe ich mich dazu entschlossen, mir eine Hundetrainerin ins Haus zu holen. Diese hat uns nun besucht und erste Tipps gegeben. Für mich ergibt alles Sinn, aber ich habe auch schon von Bekannten gehört, dass schlechte Erfahrungen gemacht wurden mit Trainern oder Hundeschulen. Ich bin ja nun ein kompletter Neuling, daher wüsste ich gern, was ihr von den Tipps haltet.
1. an der Leine ziehen - ich soll ihr den Weg abschneiden, dass sie nicht an mir vorbei laufen kann. Der Chef geht vorn. Wenn sie an mir vorbei möchte gehe ich also einfach einen Schritt zur Seite, dass sie hinter mir bleibt. Mittlerweile lässt der Machtkampf um die "Wer geht vor Rolle" auch nacht.Also, wenn die Trainerin auf Rudelgedöns steht, sollte sie es auch richtig machen. In einem Rudel würde nie der Chef vorne laufen. Er wäre ja schön doof, wenn er sich als erstes der Gefahr stellt und das Rudel riskiert.
Ich würde den Hund nicht so einschränken. Warum darf sie nicht neben dir laufen, bzw. vor dir? Kannst du mir Beispiele nennen, was passiert wenn sie vorne läuft?2. Tapete fressen - ausgelastet ist sie nach Meinung der Trainerin genug. Sie sieht das Problem an 2 Stellen
- Ihr Platz war direkt an der Tür - damit fühlt sie sich verpflichtet aufzupassen und ist dem nicht gewachsen und kommt nicht zur RuhePlatz versetzen, damit gehe ich konform. Such einen Platz im Wohnzimmer, wo sie auch entspannen kann.
- Rangordnung ist nicht klar/es gibt keine klaren Regeln. Sie sieht sich im Rudel zu weit oben und kommt daher nicht damit klar, wenn wir gehen. Schließlich kann sie dann nicht mehr auf uns aufpassen und es geht einfach nicht, dass wir gehen, wenn sie das nicht will. Wir müssen uns mehr durchsetzten. Sie darf nicht mehr auf die Couch, wir lassen kein Spielzeug mehr liegen, damit sie keinen eigenen Besitz hat (und damit sie zur Ruhe kommt). Wir sollen ihr zeigen, dass wir Chef sind und das sie von uns abhängig ist und sie deshalb auch aus der Hand füttern.
Es kann bei euch auch keine Rangordnung geben. Artfremde Säugetiere können kein Rudel bilden.
Dieses " der Hund darf nicht erhöht liegen, weil er euch dann nicht für voll nimmt", ist Blödsinn.
Hat sie denn Mühe mit dem Alleine bleiben?
Ihr zu zeigen das ihr Chef seit, ist doch Blödsinn. Ein Hund braucht einen fairen Partner. Das aus der Hand füttern ist allerdings eine gute Idee. Allerdings nicht in dem Sinne, dass ihr Chef spielen müsst, sondern um das Vertrauen zu fördern.3. Durchdrehen, wenn Besuch kommt. Sollen sie am Boden halten (am Halsband), bis sie sich beruhigt hat, erst dann wird sie vom Besuch begrüßt. Wenn wir selbst heim kommen ignorieren wir sie ca. 3 Minuten und begrüßen sie erst, wenn sie ruhig ist.
Warum keine Hausleine? Wie dreht sie denn durch, wenn Besuch kommt?
Wenn dein Partner nach Hause kommt und dich ignoriert, hättest du dann auch Freude?
4. anstehender Urlaub. Wir fahren bald nach Dänemark und werden da auch mal in die Stadt fahren wollen - leider ist sie auf belebten Plätzen noch total aufgedreht und der Gang durch Einkaufsstraßen mit ihr ist ein reiner Akt. Sie meint, dass es am besten wäre sie an die Box zu gewöhnen und dann in Dänemark mal 2-3 Stunden allein in der Box zu lassen, wenn wir bummeln gehen wollen. Ich werde es mal versuchen, sie mitzunehmen, aber eine Box ist gekauft und da schläft sie auch schon gern (mit geöffneter Tür) drin. Für den Fall das es nicht geht und zu anstrengend für alle ist gäbe es also noch diese Möglichkeit.
Die Idee mit der Box finde ich gar nicht so schlecht. Ich persönlich, würde sie allerdings zu Hause lassen, bzw.wenn wenn es gar nicht anders geht, sie im Auto lassen. Einen Platz in einem Parkhaus suchen,. wo es nicht zu warm wird.
Wie trainiert ihr das laufen in der Stadt?
Was denkt ihr darüber? Ich finde persönlich, dass es sich alles schlüssig anhört und möchte auch weiterhin mit der Trainerin arbeiten, aber ich bin von Natur aus ein skeptischer Mensch und hinterfrage grundsätzlich alles

Ich finde diese Trainerin sehr veraltet. Sie sollte sich wirklich weiterbilden, wenn sie schon Trainerin ist.
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Worte wie "Rudelchef" machen mich auch zuerst immer skeptisch. Damit verbinde ich immer noch Erziehung über Starkzwang. Oft meinen die Leute das aber gar nicht mehr damit.
Allerdings ist es schon richtig, dass ein Hund eine klare Führung benötigt, manche stärker als andere. Wenn die Trainerin das unbedingt als "Rudelchef" bezeichnen möchte. Warum nicht. Ich finde die Tipps grundsätzlich nicht so verkehrt. Ich hab Hazel an der Leine auch noch vorne blockiert um ihr Leinenführigkeit beizubringen. Allerdings nicht um sie zu dominieren, sondern weil sie eine klare Grenze besser akzeptieren konnte.
Wenn euer Hund bei Besuch so abdreht, würde ich ihn nicht am Boden fixieren, sondern ein "Geh auf deinen Platz/Körbchen" Kommando trainieren und das zur Anwendung bringen. Anfänglich den Hund am Platz anbinden bis er sich beruhigt hat. Dass der Hund euch und den Besuch erst begrüßen darf, wenn er sich ruhig verhält, ist aber wieder ein sinnvoller Tipp der Trainerin. Ich möchte von Hazel auch nicht über den Haufen gerannt werden, wenn ich das Haus betrete, genauso wenig wie mein Besuch.
Im Urlaub finde ich in eurer Situation die Idee mit der Box auch eine gute Sache.Bei keinem Trainer würde ich sklavisch die Tipps befolgen, die er mir gibt. Setzt euren eigenen gesunden Menschenverstand ein und befolgt das, was euch klug und richtig erscheint. Den Kontext (Dominanzgebrabbel) kann man ja auch einfach mal überhören. Und ein guter Trainer sollte sowieso immer mehrere Lösungsansätze anbieten können, wenn mir einer nicht gefällt und ich es anders handhaben möchte.
Ein Trainer, der nur einen Weg kennt, der disqualifiziert sich für mich. Da kann ich eher noch mit "Rudelchefs" leben.
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Zitat
Wie soll man sowas denn im Freilauf durchsetzen, ohne den Hund massiv in seinem Wesen einzuschränken? ......
Edit: Um was für einen Hund in welchem Alter handelt es sich denn?

Im Freilauf sollen wir das garnicht durchsetzen, sondern nur an der Leine. Sie ist 9 Monate alt und wir wissen nicht genau, was drin ist. Lt. DNA Test ein Cocker / ACD Mix. Das etwas hütiges drin ist vermuten wir aber schon...
Zitat
Hunde möchten sich nach ihrem Halter richten können....(zu 98 %
....manche sind auch anders)
Aber auch Hunde, die gerne selber entscheiden möchten geführt werden.Ich denke eher die meisten Hunde (deiner vielleicht auch) werden eher NICHT den Chefposten anstreben wollen, sondern möchten sich anlehnen können. Und überwiegend fehtl es an Führung.
Das ist ja lt. Trainerin das Problem - es gab bei uns keine klaren Regeln, wir haben uns nie durchgesetzt und sie konnte mehr oder weniger machen, was sie will. Daher haben wir nicht die Führung, geben ihr nicht die nötige sicherheit, dass sie sich tatsächlich anlehnen kann. Diese Sicherheit sollen wir ihr auf der Basis von klaren Regeln geben, damit sie nicht mehr das Gefühl hat "Chef sein zu müssen" - ihr quasi die Verantwortung abnehmen.
[quote="Ziggy"]
Also, wenn die Trainerin auf Rudelgedöns steht, sollte sie es auch richtig machen. In einem Rudel würde nie der Chef vorne laufen. Er wäre ja schön doof, wenn er sich als erstes der Gefahr stellt und das Rudel riskiert.
Ich würde den Hund nicht so einschränken. Warum darf sie nicht neben dir laufen, bzw. vor dir? Kannst du mir Beispiele nennen, was passiert wenn sie vorne läuft?Neben mir darf sie laufen, sie soll nur nicht voraus laufen. Wenn sie vorne läuft zieht sie wie irre - so doll, dass sie röchelt, weil sie kaum noch Luft bekommt
Hat sie denn Mühe mit dem Alleine bleiben?
Ihr zu zeigen das ihr Chef seit, ist doch Blödsinn. Ein Hund braucht einen fairen Partner. Das aus der Hand füttern ist allerdings eine gute Idee. Allerdings nicht in dem Sinne, dass ihr Chef spielen müsst, sondern um das Vertrauen zu fördern.mit dem Allein bleiben hat sie keine Probleme. Haben des öfteren Aufnahmen vom Tag gemacht, wenn sie allein ist. Sie jammert und bellt nicht, liegt entspannt. Irgendwann knabbert sie an der Tapete rum. Aus der Hand füttern hat sie begründet mit Vertrauen fördern, ja. Und Peppels soll merken, dass sie "abhängig" von uns ist
Warum keine Hausleine? Wie dreht sie denn durch, wenn Besuch kommt?
Wenn dein Partner nach Hause kommt und dich ignoriert, hättest du dann auch Freude?Warum keine Hausleine kann ich dir nicht sagen. Sie springt an, leckt ab und läuft wie angeschossen von Flur ins Wohnzimmer, auf die Couch und teilweise über den Couchtisch wieder zurück
Die Idee mit der Box finde ich gar nicht so schlecht. Ich persönlich, würde sie allerdings zu Hause lassen, bzw.wenn wenn es gar nicht anders geht, sie im Auto lassen. Einen Platz in einem Parkhaus suchen,. wo es nicht zu warm wird.
Wie trainiert ihr das laufen in der Stadt?
die Box wollen wir dann auch zu Hause lassen. Einmal wollte ich mit ihr in die nächste Kleinstadt fahren, wo es nicht soooo voll ist und es mal probieren, ob es geht. Wenn nicht bleibt sie im Haus in der Box. Wenn ich mit ihr unterwegs ist, wo es voller ist versuche ich irgendwie spannender zu sein als alles andere, sodass sie nur auf mich achtet
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Ich glaube, dass das hier falsch angekommen ist, was die Tipps bzgl. Rangordnung und Rudelführung angeht. Vielleicht habe ich es aber auch falsch verstanden, aber unser Hauptproblem ist lt. Trainerin, dass es NIE Regeln für Peppels gab. Daher dachte sie sich die letzten Monate wohl, dass es dann nach ihren Regeln geht und sie die Führung hat. Ob man nun sagt, sie hat die Führung, es geht nach ihren Regeln, sie ist Chef oder sie ist Rudelführer - ist für mich eigentlich kein Unterschied. Nun müssen wir die Führung wieder übernehmen, damit das Zusammeleben nach unseren Regeln läuft. Und weil (aussage der Trainerin) "Hunde klare Regeln für ein entspanntes Leben brauchen"
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Zu 1. - an der Leine ziehen
Macht Sinn und lehrt den Hund an deiner Seite zu bleiben, oder hinter dir zu gehen. Kann man machen, inwieweit sich Erfolg einstellt wird sich zeigen
Allerdings ist es Unsinn, dass der Chef immer vorne geht. Man sollte das nicht als Rangordnung sehen, sondern eher als angenehmenes spazieren gehen, ohne gezogen und gezerrt werden und man hat mehr Einfluss, wenn man div. "Gefahren" vor dem Hund sieht - Thema Ecken usw.Zu 2. - Tapete fressen
Hört sich irgendwie plausibel an. An Hunde-Ruheplatz direkt an der Tür ist auch denkbar ungeeignet. Lieber eine ruhige Ecke, wo sich der Hund entspannen kann und aus dem Tagesgeschehen heraus genommen wirdZu 3. - durchdrehen, wenn Besuch kommt
Diese zeitliche Regel halte ich für Quatsch, sobald der Hund ruhiger wird und mit seinen 4 Beinen auf dem Boden bleibt, kann der Hund dafür belohnt werden. Man muß nur darauf achten, dass man den Hund in der "Begrüßung" nicht wieder hochpushtZu 4. - anstehender Urlaub - Box
ich sehe bei vernünftigem Training im Vorfeld kein Problem den Hund in der Box zu belassen.Thema Rangordnung:
davon halte ich auch nicht besonders viel. Ganz klar: der Hund braucht klare Regeln und Anweisungen die konsequent verfolgt werden.
Wenn kein Spielzeug zur freien Verfügung herum liegt, dann kann der Hund sich zumindest damit nicht mehr selbst bespaßen und kommt u.U. eher zur Ruhe. Außerdem stärkt gemeinsames Spiel nicht nur die Bindung, sondern man lernt sich kennen und sammelt entsprechende Erfahrungen mit dem Gegenüber.Das Sofa..... ist immer ein heikles Thema. Grundsätzlich ist Sofa und Bett ein Priviled, welches sich verdient werden will und da gibt es auch bestimmte Regeln. So wird bei mir weder auf Sofa, noch auf dem Bett, getobt oder Kausachen vertilgt. Das sind Ruhe- und Kuschelzonen.
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Auch wenn die Begründungen der Hundetrainerin etwas komisch sind, finde ich es doch gut wenn ihr einige Tipps konsequent angeht.
Zu 1.: Ja kann man machen. Was spricht gegen ein Lob/Leckerlie wenn der Hund brav ist? Ich bin immer ein Fan davon dem Hund vorher die Chance zu geben es richtig zu machen. Sprich wenn sie nach vorne gehen will, sprich sie an. Reagiert sie gibts ein Leckerlie, wenn nicht wird sie abgedrängt.
Zu 2.: Was jetzt Tapete fressen mit der Rangordnung zu tun hat, weiß ich nicht. Ich denke eher, dass euer Hund Stress hat, auch wenn sie ansonsten brav liegt. Spielzeug weg tun find ich gut, würde aber etwas zum Kauen da lassen wenn ihr sie allein lässt. So dass sie eine gute Alternative zum Tapete fressen zur Verfügung hat. Sicher (wg. Erstickungsgefahr von Teilchen bei Kauknochen) wären bspw. Torgas Kauwurzel oder ein gefüllter Kong.
zu. 3.: Sie irgendwo am Boden halten und dann darf sie doch hochdrehen funktioniert wahrscheinlich eher nicht. Schick sie auf ihren Platz, übe das vorher, damit es sitzt. Zur Not wird angebunden und lass den Besuch dann nicht hin. Sitzt der Besuch und sie schläft schon fast, würd ich mal los machen, aber nur solange sie ruhig ist.
Ignorieren wenn man heim kommt.... ja könnte ich jetzt nicht
zu 4.: An einem unbekannten Ort allein lassen find ich nicht so toll. Der Hund wahrscheinlich auch nicht. Ich würde vor Ort gucken wie sie sich verhält. Wenn die Box bis dahin gut angenommen wurde und sie in Dänemark ruhig im Haus ist, würde ich es vielleicht wagen, ansonsten mitnehmen. Wenn sie alleine bleiben soll, vorher einen schönen langen Spaziergang machen

Solche Trainer wie du sie beschreibst seh ich immer zwiegespalten. Einerseits hilft es oft enorm mal konsequenter zu sein und eine klare Schiene zu fahren. Ob sie es jetzt Rudelführer oder verlässlicher Partner nennt, ist dem Hund ja erstmal schnuppe. Andererseits wird zu wenig mit Belohnung gearbeitet und zu wenig damit Befehle erstmal zu festigen und zwar positiv.
Ganz davon ab denkt Mensch bei solchen Erklärungen oft der Hund ist mein Gegner, ich muss ihm Herr werden und dadurch entstehen teilweise erst Konflikte.
Der Hund ist jung, hat quatsch im Kopf und muss noch viel lernen. Wie motiviere ich ihn am besten mit mir zu arbeiten und wo muss ich auch mal Grenzen setzen wäre meiner Meinung nach ein besserer Ansatzpunkt.Ansonsten ist Skepsis eigentlich gut, aber führt auch dazu, dass man sich schwer tut etwas durchzuziehen.
Mein Tipp also, wenn du ein gutes Gefühl bei einem Trainingsplan hast, dann stell ihn nicht in ein Forum

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