Mein Statement zu diskutierten Themen

  • Zitat

    Bei Arkas ist die REchnung sehr einfach,
    wenn es nicht um ihn geht, pennt er,
    wenn ich nicht da bin pennt er,
    wenn er nichts zu tun hat, pennt er.

    Im Kaffee gehts nicht um ihn sondern meine Freunde, den Kaffee und mich, dann pennt er.

    Zu dem Thema "alleine bleiben" oder warum das nicht funktioniert, trau ich mich nichts mehr zu sagen (ich weiß nur das was mein Trainer gesagt hat), weil sich hier so schnell soviele angegriffen fühlen - und das will ich nicht.

    Ich weiß nicht, wie man ANDERE Hunde erzieht! ich weiß es nicht!


    Versteh mich nicht falsch..., aber, Du "weißt", dass über Leckerlies, nicht so eine Bindung aufgebaut werden kann, wie wenn man sich mal "mit dem Hund prügelt" :D , Du "weißt", dass in einem Wolfrudel nicht durch Futtergabe belohnt wird (Die Freigabe von Futter, nach erwünschtem Verhalten, ist genausoviel Lob, indirekt, wie die Gabe von Futter, nach erwünschtem Verhalten....deshalb funktioniert die "Leckerlie-Methode" auch so oft...und so gut. ;) ) Ich möchte Deine Art und Weise nicht kritisieren, aber, in Deinem Eingangspost hast Du sehr radikal geschrieben.. ich muss ihn jetzt nicht zitieren... Du hast auf zum Teil subtile Weise angemerkt, dass das Leckerli nicht nötig ist und Du mit Deiner Methode, "die Methode" gefunden hast. Dass die Menschen ihre Hunde dadurch und mit anderen Sachen, vermenschlichen....Dann kam der Break-Even-Point, und Du hast mehrfach angemerkt, dass ja "Deine Methode" (die Du davor voller Inbrunst propagiert hast ...) nicht die "einzig Wahre ist" und Du verstehen kannst, wenn es andere nicht so machen, weil sie einfach nicht so ein Schäfchen haben, wie Du (Tierheimhunde etc).

    Das Leben ist kein Ponyhof, aber ich freue mich ehrlich für Dich, wenn Du und Dein Hund, euren Weg gefuden habt!!!! So soll es sein. Die Kommunikation muss stimmen, die Aktion und Reaktion des Halters. So wie es jeder hier, oder fast jeder macht. Manche mit der Leckerlie, andere mit der Stachelhalsband-Methode ( :rollsmilie2: ) und dazwischen gibt es zig tausend Methoden...nämlich, jede auf den Hund angepasst. Und jeder Hund tickt anders. Ich habe mit Milo auch meinen "ersten eigenen Hund", davor hatte ich nur einen Familienhund und habe auf diverse Hunde aufgepasst, oder meine Zeit mit ihnen verbracht. KEINER war wie Milo und bei KEINEM hab so viel Führugsqualitäten ausarbeiten müssen, weil, klar, ist ja auch mein eigener Hund.

    Dass das bei Dir alles so "easy-peasy", gelaufen ist (abgesehen von den Kampfspuren..ich hatte nur welche, als wir die Beißhemmug übten...), freut mich ernsthaft für Dich. Wenn ich diverse Hunde, Junghunde und Welpen von Freuden, Bekannten und Nachbarn betreue, und Fragen beantworte, weil, sie gerne (aus irgendwelchen Gründen) zu mir kommen, wenn sie ein Hunde-Problem haben ( :gott: don't know why, ehrlich nicht!!!) dann denke ich mir oft "Mann, seht ihr das nicht? Euer Hund ist so verdammt cool!!! Wenn ich so einen gehabt hätte, dann wäre ich der glücklichste Mensch auf Erden!!" Nehme mir den Hund beiseite, schau ihn mir an und erkenne, wie man ansetzen muss....

    Meiner war anders... ich habe mir 90 % der Dinge selbst ageeignet, durch Beobachtung, try and fail, am Boden zerstört sein, keinen Bock mehr haben, über-motiviert sein...ach,ich hatte alles durch, selbst aneignen müssen/wollen/sollen/dürfen....

    ein Schema-F, funktioniert nicht. BEI KEINEM HUND!!!! Erfreue Dich daran, dass Dein Hund so toll "funktioniert", auf Dich anspringt, auf Deine Aktionen und Reaktionen. Es gehören, wie in jeder "Beziehung" aber immer zwei dazu.... wenn der Eine nicht das macht, was der Andere versteht, dann gibt es Missverständnisse. Und nur, weil der Eine, oder der Andere nicht meckert, heißt es noch lange nicht, dass Beide sich verstanden fühlen....

    Hundeerziehung ist für mich "Intuition", Gefühlssache, nicht irgendwelchen Dogmen untergeordnet....


    So try and win, or try and fail. But never forget you'll try it for having fun with eachother!!!!

  • Zum Thema 'aus':

    Lee hat gelernt, indem ich auch alles aus ihrer Gosch rausgezogen habe (hauptsaechlich Froesche :kotz: ). Hat sie es spaeter auf Kommando hin ausgespuckt gab es ein verbales Lob und spaeter (viel spaeter) Leckerlies.
    Pepper hat es gelernt, indem sie sich zu Tode erschrocken hat, weil ich das 'aus' so gebruellt hatte (wieso weiss ich nicht mehr) und das im Maul einfach vor Schreck ausgespuckt hat. Da gab es dann auch ein verbales Lob, spaeter dann Kekse. Die hat uebrigens alles wirklich ausgespuckt. Nicht nur losgelassen, sondern wirklich gespuckt.

    Die Jungs haben es ueber den Tausch gelernt und so wird es auch Fou lernen. Fuer mich ist 'aus' bedingt durch den Sport eins der wichtigsten Kommandos ueberhaupt und ich will es so konfliktfrei wie moeglich aufgebaut haben. Ich koennte es auch anders machen - hat bei Lee und Pepps ja auch geklappt - aber mir ganz persoenlich sind die anderen Wege nicht konfliktfrei genug.

  • Ich stehe immer noch auf dem Schlauch und habe noch nicht verstanden, inwiefern du nun mit deinem Hund "natürlich kommunizierst".
    Du hast nicht nur im Eingangsthread geschrieben, dass du den Hund durch Gezwicke, Anstoßen, Machtkämpfe und harte Kämpfe mit Tränen in die gewünschte Bahn gelenkt hast.
    Meinst du damit "natürliche Kommunikation"?
    Ferner hast du geschrieben, dass Hunde in der Hierachie ganz unten stehen sollten und dass ein Welpe dieses bei Einzug noch nicht wissen kann.
    Wie hast du deinem Hund deutlich gemacht, dass er in der "Rangordnung" ganz unten steht?

    Was meinst du damit, dass Hunde in einem "sogenannten Verbotsgesetz" leben?

    Meiner Meinung nach sind Maßregelungen, die Hunde untereinander praktizieren, nicht auf den Menschen und in der Hundeerziehung so einfach übertragbar, da Hunde miteinander ganz andere Konflikte haben, als der Mensch mit seinem Hund hat, abgesehen davon, deeskalieren und beschwichtigen Hunde auch.

    Leider bist du auf einige Fragen nur oberflächlich und recht knapp eingegangen.

    Es geht mir nicht darum, zu erfahren, dass es zu deinem Hund gut passt und dass andere Methoden auch zum Ziel führen, darin sind wir uns mittlerweile einig geworden. :smile:

    Manchmal gehen Hundehalter davon aus, dass Dieses oder Jenes die "passende Erziehungsmethode" sei, nehmen aber feine Signale des Hundes gar nicht war.
    Ständiges Beschwichtigen aus Angst vor dem Halter, aufgrund grober Erziehungsmethoden, wird häufig mit "erwünschter Unterwürfigkeit" verwechselt.
    Das meine ich nun wirklich ganz allgemein und mit Sicherheit nicht dich und deinen Hund (steht mir gar nicht zu, das beurteilen, da ich euch nie im Leben gesehen habe).

    Daher würde ich nie via Internet behaupten, dass "diese oder jene Methode" genau die richtige war und diese zum Hund und Halter passen.
    Das kann man nur, wenn man das "Team" zusammen sieht oder viel mehr erfährt.

    Naja, vielleicht bekomme ich noch eine konkretere Erklärung, inwiefern du "natürlich" mit deinem Hund kommunizierst.
    Teilweise hast du auch positive Verstärkung laut einiger Beiträge angewandt, dann wiederum in einigen Beiträgen nicht, das ging in deinen Antworten ein wenig hin und her, je nachdem, was vorab geschrieben wurde. ;)

    Ich würde mich freuen, wenn du dich noch in anderen Threads beteilgen würdest, speziell bei Thema, was hier verlinkt wurde, in welchem es um das "Alleine bleiben des Hundes" geht.
    Vielleicht kann ich deine Methode oder dein Anliegen, die "natürliche Kommunikation" zu erläutern, besser verstehen.

    LG Themis

  • hallo Themis,

    darf ich noch kurz was dazu sagen ?

    Das bringt jetzt aber auch nix mehr, oder ?
    Ich vermute das Rinka eben noch eher jung ist, dann ist sie stolz auf sich weil sie als ( zartes :smile: ) Mädchen mit ihren 56 Kilo so ein großes Tier ( mit zwischen 80 und was weiß ich was Kilos ) im Griff hat,
    der Trainer bestärkt sie wahrscheinlich in ihren Ansichten oder arbeitet eben mit diesen Methoden
    die sich für mich lesen wie aus einem Prospekt oder aus einem Buch :sad2:
    und Rinka meint eben das diese Methoden der Erziehung richtig sind.

    So jetzt trifft sie auf eine Menge Hundehalter die wesentlich mehr und längere Erfahrung haben und diese Methode der Hundeerziehung ( mit plausiblen Gründen ) in Frage stellen.
    Sie steht in der Ecke und hat keine Argumente, weil sie keine haben kann, wenn sie an diese Methode der Hundeerziehung glaubt und diese auch bei ihrem Hund, so wie`s scheint, funktioniert.

    Ergo ?

    Tee trinken und daran denken wie wir dachten als wir noch jung und euphorisch vieles geglaubt hatten was sich später als ...... herausstellte
    :gott:

    Grüße und gute Nacht allerseits

  • Sorry, wenn ICH jetzt so einfach was dazu schreib... aber, GENAU, das ist der Punkt. Wenn jeder Hundehalter, der seinen ersten Hund hält und stoisch einer Methode hinterherjagt, TOTAL überzeugt von dieser ist und nicht darüber kommen lässt, der offen ein Thema erstellt, mit dem Titel "Mein Statement zu..." wenn da nicht IRGENDJEMAD (und ja, in einem Forum sind es dann mehrere "irgendjemands") seine Erfahrungen und Gedanken dazubringt, dann stagniert derjenige in seiner Offenheit und in seinem Verständnis gegenüber eines jeden Einzelnen....

    Das ist nichts gegen die Methode der TE an sich.... nur gegen die "Verherrlichung" im Eingangspost, was ihre Erkenntnisse in der Hundeerziehung anbelangt. Und, bei Gott, ich gönne JEDEM seine Erkenntnis und bin es keinem neidig, auch wenn er noch so einen kurzen Weg dorthin hatte!!!! Aber, wie schon jemand zuvor schrieb, war der Eingangspost, etwas "unglücklich" geschrieben, vielleicht gar nicht so hart gemeint, aber unglücklich geschrieben.... Und jetzt ist es doch so, dass seitens der TE ein "leichtes" Umdenken in Bezug auf andere Situationen und Gegebenheiten stattgefunden hat. Dass ein wenig Verständnis in Bezug auf die Erziehung eines Individuums eingekehrt ist. Denn "Hund ist nicht gleich Hund". Und damit ist ein Denkanstoß gegeben.

    'Und nur ein Weckruf an alle ehemals Ersthundebesitzer: Jeder hatte seine Schiene und wenn die funktioniert hat, dann war das "DIE SCHIENE" . Bis man irgendwann vor einem Thema steht, an dem einem all sein Wissen nicht mehr weiterhilft..... und dann fragt man sich im "Dogforum" durch...... denn dafür ist es da. Auch zu zeigen, dass selbst wenn man ein sehr guter Hundehalter ist, auch mal Probleme in der Hundeerziehug aufkommen können und man sich nicht zu schade sein muss, nach Hilfe zu fragen....... DAS macht AUCH einen guten Hundebesitzer aus....

  • Zitat

    Das bringt jetzt aber auch nix mehr, oder ?
    Ich vermute das Rinka eben noch eher jung ist, dann ist sie stolz auf sich weil sie als ( zartes :smile: ) Mädchen mit ihren 56 Kilo so ein großes Tier ( mit zwischen 80 und was weiß ich was Kilos ) im Griff hat,
    der Trainer bestärkt sie wahrscheinlich in ihren Ansichten oder arbeitet eben mit diesen Methoden
    die sich für mich lesen wie aus einem Prospekt oder aus einem Buch :sad2:
    und Rinka meint eben das diese Methoden der Erziehung richtig sind.

    So jetzt trifft sie auf eine Menge Hundehalter die wesentlich mehr und längere Erfahrung haben und diese Methode der Hundeerziehung ( mit plausiblen Gründen ) in Frage stellen.
    Sie steht in der Ecke und hat keine Argumente, weil sie keine haben kann, wenn sie an diese Methode der Hundeerziehung glaubt und diese auch bei ihrem Hund, so wie`s scheint, funktionier

    Danke, das mit dem Alter ist in meinem Alter schon ein Kompliment :D

  • Rinka, aber dann erzähl doch mal mehr über eure Arbeit. Wie wird der Hund motiviert? Denkst du man könnte auf diese Art auch einen Hund für komplizierte Aufgaben ausbilden oder geht es "nur" um Alltagstauglichkeit?

  • Ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen, kann dazu nur aus meiner bisherigen Erfahrung folgendes sagen: wir halten seit 28 Jahren Hunde verschiedenster Rassen. Darunter waren 2 Collies, 1 Rottweiler, 1 Hovawart, 2 Windhunde und - jetzt kommt es - 2 Neufundländer (Mutter und Sohn). Abgesehen von den beiden Collies waren die Neufundländer die für uns am leichtesten zu erziehenden Rassen. Von daher kannst Du mit Deiner genannten Methode durchaus beim Neufundländer Erfolg haben. Beim Hovawart und Rottweiler und vor allem bei unserer Whippetdame, jawohl richtig gelesen, hättest Du mit reiner Kommunikation keine Chance gehabt. Das Whippchen war im ersten Jahr ein reiner Terrorist und nur die Tatsache dass sie extrem verfressen war hat sie einigermaßen erziehbar gemacht, nämlich hauptsächlich über Leckerchen (im Zusammenspiel mit Konditionierung auf Pfeife). Es war ein harter Kampf mit ihr und sie wiegt keine 80 kg, sondern ¨nur¨ 13 kg. Aber gegen einen Dickschädel und Ignoranz seitens des Hundes ist kein anderes Kraut gewachsen als Leberwurst aus der Tube.
    Heute ist sie ein Traumhund, ruhig und ausgeglichen im Wesen, fast macht sie mir Angst. Allerdings gebe ich Dir in einem Recht: wenn sie etwas besonders gut gemacht hat und ich sie mit hoher Stimme und ¨fein gemacht¨ loben wollte, dann hat sie auf der Stelle genau das Gegenteil gemacht. Beispiel: sie hat wahnsinnig an der Leine gezogen, ¨Fuߨ haben wir geübt bis zum erbrechen. Kaum ging sie im Fuß brav neben mir und ich piepste ¨jawohl, fein¨ schon war das für sie Anlasse wieder in die Leine zu ziehen. Seitdem haben ich dieses schlimme Wort auch aus meinem Erziehungsjargon gestrichen.

  • Ich mach das nach dem Denkansatz:

    Mein Hund ist ein Hund, und er wird nie ein Mensch.
    Ich bin ein Mensch, und ich werde nie ein Hund.

    Ich kann nicht bellen, und er nicht sprechen. Ich gebe mir aber Mühe ihn zu verstehen und er macht das Gleiche als Gegenzug
    Ich bin auch kein Rudelführer, wir sind eine Gemeinschaft, eine Familie, aber ich bin ein Zwiebeiner, der nicht mit Ohren, Rute etc. sprechen kann und er wird niemals eine Email an mich schreiben können.

    Aus dem Grunde arbeiten wir als Team und auch mit Leckerlis, weil wir sind ein Team aus zwei Arten die beschlossen haben gemeinsam miteinander zu leben.

    Das schliesst auch die Katze mit ein, die sicher nicht gerne in einem Wolfsrudel leben würde, genauso wie das Kaninchen und dass hat auch keinen Rangkampf mit dem Hund gemacht :hust:

  • Zitat

    Allerdings gebe ich Dir in einem Recht: wenn sie etwas besonders gut gemacht hat und ich sie mit hoher Stimme und ¨fein gemacht¨ loben wollte, dann hat sie auf der Stelle genau das Gegenteil gemacht. Beispiel: sie hat wahnsinnig an der Leine gezogen, ¨Fuߨ haben wir geübt bis zum erbrechen. Kaum ging sie im Fuß brav neben mir und ich piepste ¨jawohl, fein¨ schon war das für sie Anlasse wieder in die Leine zu ziehen. Seitdem haben ich dieses schlimme Wort auch aus meinem Erziehungsjargon gestrichen.

    Das liegt nicht am Wort "Fein", sondern vermutlich hast du schlicht und einfach ein Auflösekommando daraus gemacht bzw. versäumt, eines einzuführen.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!