Mein Statement zu diskutierten Themen
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Rinka -
8. Mai 2014 um 14:25
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In einem "Hudnerudel" wird dann ein Verhalten geduldet, oder nicht. Wenn etwas nicht geduldet wird, gibt es aber bei Loslassen des Fressens kein Leckerli. Deshalb praktiziere ich das auch nicht.
Ich denke nicht, dass es für den Hund eine "Strafe" ist, ihm zu zeigen, dass etwas unerwünscht ist. Ich denke nicht, dass man, wenn ich ihm etwas aus dem Mund nehme, das mit einem LEckerli belohnen muss. Es ist NATÜRLICH, dass der Hund nciht alles darf.
Das ist im gesamten Tierreich so.
Ich muss den Hund nicht dafür belohnen, dass er nicht alles fressen darf, nicht überall hin darf und nicht alles tun darf. Ich muss ihm nur soviel Freiraum lassen, dass er trotzdem ein glückliches Leben führen kann.O.K., dann gibt es eben kein Leckerli als Belohnung. Aber wie sieht es mit der Motivation aus?
Beispiel: Du schreibst, dass du einem Hund kein Leckerli gibst, nachdem du ihm etwas aus dem Maul genommen hast. O.K., mach ich auch nicht.
Aber was tust du, wenn er es dir gar nicht geben will? - Vor einem Moment
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Hallo,
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Wir reden aneinander vorbei. Im Grunde sind alle Dinge die unsere Hunde heutzutage lernen nicht natuerlich. Angefangen bei der Leinenfuehrigkeit, ueber 'jagen ist nicht' bis hin zum Abruf. Hundewiesen, jeden Artgenossen moegen/nicht verpruegeln, in vom Menschen festgelegten Gruppen leben, Kastrationen, ... all das ist nicht natuerlich.
Klar wird im Rudel nicht gelobt, wenn sie etwas wieder ausspucken. Es ist den Hunden egal. Keine Huendin laeuft mit den Welpen durch die Welt und bombt ihnen welche wenn sie Muell oder Kot (von Menschen oder anderen Tieren) fressen.Ich verstehe nicht, wieso man sich auf natuerliche Kommunikation beruft, wenn 99% des Hundelebens nicht mehr natuerlich ist.
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Zitat
ABer ich bringe meinem Hund nciht bei, sich zu rollen, Männchen zu machen, oder sowas.
Bei solchen Tricks geht es ja auch nicht darum, dass der Hund möglichst viel Mist beherrscht, sondern um die geistige Auslastung des Hundes.
Es gibt Rassen (meiner zählt dazu), die diese Auslastung brauchen, um ausgeglichen zu sein.Mich würde interessieren, wie du mit deiner Form von positiver Verstärkung (spielen, raufen) bestimmte Alltagssituationen trainierst.
Beispiel: du willst deinem Hund beibringen, ruhig im Restaurant zu liegen, Zug zu fahren, abzusitzen und zu warten, wenn andere Hunde/ Wild in Sicht sind. Also Situationen, in denen du Ruhe trainieren willst.
Wie bringst du deinen Hund dazu, das zu verstehen?
Mit einem 80 kg Hund kannst du zur Bestätigung kaum durch ein Restaurant oder einen Zug toben. Zudem dürfte es ja kontraproduktiv sein, Ruhe vermitteln zu wollen, indem du mit Unruhe belohnst.
Wie machst du das? -
Hmm.. so mag auch mal kurz was dazu sagen.
Ich hab nix gegen neue User, die gerne ihre Meinung vertreten, aber bei deinen Beiträgen habe ich mich nicht nur einmal vor den Kopf gestoßen gefühlt. Und ich denke das ist auch der Grund, warum hier so viele andere schreiben.
Ich finds nicht in Ordnung zu behaupten, dass nur du mit deiner Methode eine enge und innige Bindung zu deinem Hund hast. Ich bin felsenfest der Meinung, dass das hier noch ganz viele andere mit ihren Hunden haben, obwohls auch mal Leckerchen gibt!!!
Zu dem Thema "Hund darf nix vom Boden fressen": es freut mich, wenn dein Hund das so einfach verstanden hat. Ich hab ein wenig das Gefühl (gerade weil es dein erster Hund ist), dass du viele Dinge (noch) sehr einseitig siehst. Ich habe meinem Hund früher auch die Dinge wieder aus dem Mund genommen und was hat mein Hund gelernt? - Jedesmal wenn sie was Essbares gefunden hat und ich schon "nein" gerufen habe, hat sie es im Ganzen herunter geschlungen, weil sie genau wusste, was als nächstes passiert....nämlich das ich es ihr weg nehme.
Ich muss dazu sagen, dass ich meinen Hund Ende 2012 aufgrund einer Vergiftung mit dem Insektizid E605 in einem Fraßköder beinahe verloren hätte. Seitdem gibts fürs Liegenlassen von Essbarem ein Leckerchen.Und das Thema mit dem "dein Hund weiß, dass er alleine bleiben muss, weils gut fürs Rudel ist" find ich auch nicht so ganz ok. Ich komm mir jetzt voll dumm vor, nur weil meine Hündin absolut nicht alleine sein kann. Komm doch bitte mal in unsere Alleinsein Gruppe (https://www.dogforum.de/lonely-barkers…179102-270.html) und verrate uns, wie du es gemacht hast!
Ich hoffe du kannst vielleicht ein bisschen nachvollziehen, warum hier der ein oder andere so reagiert. Denn die meisten haben nun mal Tierschutz Hunde und Hunde aus zweiter Hand. Leider hat nicht jeder einen gut sozialiserten Züchterhund zu Hause sitzen und selbst wenn, dann haben noch lange nicht alle Neufundländer Charakter. (Meine Hündin ist im übrigen auch aus dem Tierheim)
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Das hast du richtig gut geschrieben, Vicky, und was mich angeht, triffst du damit den Nagel auf den Kopf.
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Zur Fusselnase :-)
Dass er es mir nicht geben wollte gab es nur gaaaaanz am Anfang der Übung. ich weiß auch nichtmehr wie oft. Dann hieß es Mund auf, Ding raus. Den Mund hat er sich durch ganz frühes Üben (habe gleich amdritten Tag, nachdem ich ihn bekommen habe, das Mund-öffnen-Lassen mehrmals täglich geübt, vor allem aber wegen der Zahnkontrolle später dann, aber es erwies sich auch sonst als sehr sinnvoll) immer Widerstandslos öffnen lassen. Geschnappt hat er kein einzioges mal. Ebenso wie das Zug fahren. Ich hab den kleinen Kerl mit 10 Wochen bekommen, in den folgenden 6 Wochen habe ich einen Marathon durch Züge, Städte Busse, Eisdielen etc gemacht. Das war teilweise recht witzig, man darf den Hund ja nciht überfordern, und der Welpe wird sehr schnell müde. Das hat teilweise bedeutet, dass ich mitten in der Stadt auf einer Bank saß und 1 1/2 Stunden gewartet hab, bis der Hund wieder aufgewacht ist und fit war zum weitermachen.
Wirklich in den ersten 6-8 Wochen haben wir fast alles durchgemacht, Bus, Bahn, Auto, Stadt, Restaurant, Kaffee, sogar Kneipe, Büro, Parks, etc... Natürlich immer mit Schlafpausen, manchmal hab ichs garnicht zu einer Bank geschafft mit ihm, dann saß ich halt anderswo doof rum und hab ihn schlafen lassen
Dadurch, dass ich das sooo früh gemacht habe, hat er nie getobt in einem zug später, als er dann größer war. Ich setz mich hin, er setzt sich hin, ruhe ist. Als kleinem Hund, hat er sich hingesetzt und musste immer wieder daran erinnert werden. In Zug, Bus oder Bahn habe ich immer eine Hand auf ihm liegen, das vermittelt ihm Ruhe. In Restaurants kann ich ihn leider aufgrund seiner Größe nichtmehr mitnehmen, er passt unter keinen normalen Tisch, ohne dass da dann keiner mehr sitzen kann, weil der Fußraum zu groß ist. Und immer wenn er zur RUhe "gezwungen" war, gabs danach eine Tobeeinheit. Ausnahmslos immer.
Und wenn es sich machen ließ auch davor.
Er ist auch von dem Züchtrer sehr sehr gut sozialisiert worden, was mir die Arbeit immens erleichtert hat. Er war schonmal in der Stadt und im Bus bevor ich ihn überhaupt bekommen habe. -
Nein, das ist nicht richtig, keiner muss sich dumm vorkommen, ich habe immer gesagt, dass ICH DENKE (und das ist meine Meinung) dass es viel intimere Dinge als LEckerlies gibt.
Habe aber auch mehrmals gesagt, dass ich nicht sage, dass die Leckerlie Methode falsch ist.
Und dass es HUnde gibt, die garnicht alleine sein können, weiß ich, ich weiß aber nicht woran das liegt.
Ich habe alles so gemacht, wie es viele anderen machen. Früh angefangen, die Türen zu schließen, minutös gesteigert, ihn nie verabschiedet oder Begrüßt, ihn an seinen Platz gewiesen wo er immer (nachdem er ruhiger geworden ist) blieb.
und ich DENKE, dass er das so prima amcht, weil er weiß wo er hingehört. Wo sein Platz im "Rudel" "Familie" oder wie man es auch immer nennen mag ist. und weil er weiß, dass er zu Warten hat.Warum ihr euch so fühlt als ob ich euch als "dumm" hinstellen will, verstehe ich aber absolut nicht. Ich habe sooft gesagt, dass die Leckerli-Methode nichts für MICH ist. Und gesagt, dass sie sicherlich nicht falsch ist und meine Methode sicherlich nicht "richtiger".
Kommt euch doch nicht doof vor, ich wollte eure Meinungen. Ich nehme sie an. Aber vertrete auch meine. niemand wird von mir hier verurteilt oder soll sich doof vorkommen. Also wenn das trotz all meiner Betonungen immernoch der Fall ist, tuts mir wirklich Leid. so soll das nicht sein. -
An alle die schreiben, sie könnten es nicht akzeptieren, dass Menschen sagen "Hauptsache es passt für mich und den Hund".
Ich finde es zwar ehrenwert, sich für das Wohl eines Hundes einsetzen zu wollen, wenn es in der eigenen Wahrheit bedroht scheint. Aber ich wollte nur mal loswerden, dass die eigene Wahrheit nicht die des anderen sein muss. Und deswegen ist es in meinen Augen nicht richtig, sich selber über den anderen stellen zu wollen. Aber natürlich kann das jeder tun, wenn er / sie will. Allerdings ist es total verschwendete Liebesmüh, denn man kann nichts ändern, wenn man dem anderen das Gefühl gibt, sich selber und seine Wahrheit für etwas besseres zu halten. Veränderung findet statt, wenn der Leidensdruck hoch genug ist. Dann kommt sie aber vom Gegenüber. Wenn das Gegenüber überzeugt und zufrieden ist, verschwendet man Energie, wenn man da versucht zu missionieren.
Nur mal so ganz allgemein.
Hunde verzeihen viel. Sinnlose Gewalt oft genauso wie sinnloses stressen und hilflos im Regen stehen lassen von den "positiv" Leuten und den "Ignorieren". Alles was überzogen und ohne ein gefühlvolles und wissendes Auge für den Hund passiert tut ihm nicht gut. In beiden Extremen - meine Meinung. Und welchen Weg mit Überzeugung, Maß und Gefühl der Mensch nun nimmt (ob er gekonnt korrigiert, ob er gekonnt verstärkt oder beides oder oder), finde ich total egal. Alles ist richtig, weil es dann für den Menschen passt.
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Danke für deine ausführliche Antwort.
Kannst du dir aber vorstellen, was du tun würdest, wenn du einen erwachsenen Hund dahingehend erziehen müsstest? Wenn der dir etwas nicht geben möchte, dann wird´s schwierig. Ich muss sagen, dass ich Resa manche Dinge auch mit Gewalt aus dem Maul pople, aber meist muss ich es ihr lassen, vor allem, wenn es was Ekliges ist. Außerdem will ich es nicht riskieren, dass sie mir auf den Finger beißt. Wenn es richtig lecker ist, nutzen in dem Moment natürlich auch Leckerlis nichts.
Aber grundsätzlich kann man es doch mit einem Hund üben, etwas herzugeben, indem man tauscht. Das muss man mit einem Welpen vielleicht nicht machen. Aber es hat eben nicht jeder Welpen, die er von Anfang an erziehen kann. Und da muss man manchmal einfach andere Wege gehen - oder man kann andere Wege gehen.
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Zitat
Aber grundsätzlich kann man es doch mit einem Hund üben, etwas herzugeben, indem man tauscht.
Genau, man kann es so üben, aber man muß es nicht. Es ist nicht der einzige Weg zum Ziel.
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