Mein Statement zu diskutierten Themen

  • Moin,

    ich schrieb das ja schon einmal, es ist völlig egal, wie man seinen Hund und womit erzieht - Hauptsache man ist dabei konsequent und für das Tier verständlich nachvollziehbar. Ob ich nein oder aus sage oder kscht ist schnuppe - solange ich bei einem Begriff für das Gleiche bleibe.

    Je nach Intelligenz eines Hundes versteht der auch auch unterschiedliche Weise was ich mit Aus, lass es, nein oder pfui meine.... es gibt da keinen Weg, es ihm beizubringen, der bei allen gleich ist. Aus war bei uns Arbeitskommando - wenn andere also zu meinem Hund "aus" sagten, während der ums ie herumsprang - nutzte das mal nichts, solang er nicht beim apportieren war und erst viele Jahre später habe ich gemerkt, dass das "aus" gar nicht das ausschlaggebende Kommando für meinen Hund war, sondern meine Hand, die kam um ihm das Wild abnzunehmen - auf alleiniges Kommando ließ er nämlich nichts aus oder gar fallen.... aber auf meine Hand hin schon.

    Ob man nun Leckerchen bevorzugt oder nicht ist rein persönlich, es zu begründen, Wölfe geben sich auch keine Leckerchen ist an den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen vorbei, denn unsere Hunde sind vom Wolf doch schon ganz schön weit entfernt, soweit ich mich erinnere ist der Untschied zwischen Mensch und Schimpanse rein genetisch näher als der zwischen Hund und Wolf mittlerweile. Nur um das mal zu verdeutlichen.

    Malik ist zeitlebens ein dominanter Hund gewesen, Zerrspiele wäre für ihn eine Herausforderung gewesen, aber kein Spiel - meine Kinder hatten strengstes Zerrspeilverbot bei ihm. Diego hingegen hätte alles fallen gelassen, das man nur anfasste - während er es hatte - und so muss man für jeden Hund seinen eigenen Weg finden und schauen, womit man ihn begeistern kann. Hunde sind tatsächlich so verschieden, wie wir Menschen es sind. :rollsmile:

    Von daher müssen wir hier gar nicht zanken - find ich - am Ende zählt, ob Hund und Halter miteinander klar kommen und zufrieden sind, der Weg dahin ist nicht besser oder schlechter als andere. Da müssen wir uns nicht mal einigen.

    Sundri

  • Zitat

    @TS: Mit wieviel verschiedenen Hundetypen hast du bereits gelebt und deine " Methode" praktiziert?
    Du schreibst von Neufis, und sonst?


    Das ist mein erster Hund und wird sein Hundeleben lang auch der einzige bleiben nehme ich an, ich Maße mir nicht an, die gleiche Erfahrung zu haben wie HH, die schon 30 Jahre Hunde halten, es ist nur meine Meinung. Wenn ich den EIndruck bekomme, grundlegend etwas falsch gemacht zu haben/falsch zu machen, weiche ich aber auch gerne davon ab.
    Aber er sieht glücklich aus, wir haben Spaß und er hat schnell und einfach gelerbnt. Vielleicht ist diese Methode auch nichts für alle Rassen. Aber ich habe mich bewusst und aus vielen guten Gründen für einen Bären entschieden.

  • Zitat

    Bei Tierheimhunden ist das nochmal ein ganz anderes Thema wie ich finde. Ich bewundere Menschen, die dazu den Mut haben.

    Das ist kein anderes Thema, weil viele unserer Hunde eben Tierheimhunde sind. Es sind trotzdem nur Hunde - und wenn sie so wie meine eine gute Kommunikationsfähigkeit haben (und das haben die meisten), dann kann man natürlich auch viel körpersprachlich machen. Aber vielleicht nicht alles. Ich wüsste nicht, wie ich Resa körpersprachlich davon abhalten sollte, den Kackhaufen im Gebüsch fressen zu wollen.
    Bei den anderen dreien ging es wie gesagt auch ohne Leckerlis (und das waren auch Tierheimhunde), aber bei den beiden irgendwie nicht. Vielleicht sind die auch mehr "Jagdhund" als die anderen.

    Zitat


    Hundetypen können sehr unterschiedlich sein, ich hab ja hier beispielsweise sehr unterschiedliche Hunde sitzen und bei jedem gibt es andere Verstärker.

    Das ist einfach so.

    Das hat mit Rasse, Charakter, Aufzucht bzw. bisheriger Lernerfahrung zu tun.

    Genau das wollte ich auch sagen.

  • Zitat

    bitte sehr....wenns dir jetzt wohler ist.

    Bin schon irgendwie froh, dass du es selbst so bezeichnest. :hust:

    Gruss Eva

    (ich bin glaub langsam zu alt um mich mit jedem "Haberchäs" auseinander zu setzen, sorry keine Lust auf.... :hobbyhorse: )


    hast Du aber damit getan ;)
    Niemand muss sich mit irgendwas auseinandersetzen. Ich tus und das sehr gerne. Nur so lernt man. Und wenn es um meinen Hund geht, will ich noch viel lernen. Wenn es um Lebewesen geht kann man nicht genug lernen. Und lernt nie aus.

  • Zitat

    Vielleicht magst du noch näher auf diese Aussagen eingehen, auf die du mehrfach angesprochen wurdest, noch habe ich keine Erläuterung zu diesen Maßnahmen gefunden, außer, dass du dann teilweise ein wenig zurückruderst ("So war das nicht, legt nicht jedes Wort auf die Goldwaage), obwohl du vorher genau geschrieben hast, dass du deinen Hund zwicken musstest, Raufereien von Nöten waren, ihm einen Stoß versetzt hast, sodass ein 80kg Hund leicht das Gleichgwicht verloren hat...

    Und, nein, diese Maßnahmen erschließen sich mir nicht.

    Zitat

    Naja, also, in der Hundeschule habe ich gelenrt, dass tiefe Bindung eben nur durch die natürliche Kommunikation mit dem Hund entstehen kann. Das klingt für mcih auch plausibel.

    Zitat

    Wie genau diese natürliche Kommunikation erklärt wird, werde ich morgen den Trainer fragen, vllt kann ich dann euren Fragen gerechter werden.

    Rinka,

    was dir der Trainer suggeriert hat, habe ich verstanden, "natürliche Kommunikation". :D

    Magst du bitte noch erklären, in welchen Situationen es zu deinen aufgeführten Maßnahmen kam, ohne geschickt das Thema auf spielerische Raufereien und wieviel Spaß dein Hund mit dir unterwegs hat, umzulenken?

    Du hast schließlich diese Maßnahmen an deinem Hund angewendet, weil es der Trainer gesagt hat.
    Warum war es "leider nötig"?

    Du wolltest über Methoden diskutieren und hast den Thread gestartet, Fakten genannt und geschrieben, aber wenn man nachfragt, kommt nicht viel, du verstehst es, geschickt umzulenken und einfach ein anderes Thema anzufangen, nach welchem eigentlich niemand gefragt hatte. ;)

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass du einfach blind das gemacht hast, was der Trainer diktiert hat, ohne zu hinterfragen, ohne, dass es dir einleuchtete, also müsstest du auch obige Fragen von mir beantworten können oder möchtest du nicht?

  • Okay, ich versuchs mal :-)
    Also, in einem normalen Hunderudel werden Dinge ausprobiert. Es wird versucht an das Fressen des älteren zu kommen, es werden Grenzen ausgereizt. Von jedem Lebewesen.
    In einem "Hudnerudel" wird dann ein Verhalten geduldet, oder nicht. Wenn etwas nicht geduldet wird, gibt es aber bei Loslassen des Fressens kein Leckerli. Deshalb praktiziere ich das auch nicht.
    Ich denke nicht, dass es für den Hund eine "Strafe" ist, ihm zu zeigen, dass etwas unerwünscht ist. Ich denke nicht, dass man, wenn ich ihm etwas aus dem Mund nehme, das mit einem LEckerli belohnen muss. Es ist NATÜRLICH, dass der Hund nciht alles darf.
    Das ist im gesamten Tierreich so.
    Ich muss den Hund nicht dafür belohnen, dass er nicht alles fressen darf, nicht überall hin darf und nicht alles tun darf. Ich muss ihm nur soviel Freiraum lassen, dass er trotzdem ein glückliches Leben führen kann.

    Psychisch kämpfen musste ich, weil ich nicht von Anfang an, die psychische Stärke hatte mit einem so eigenständigen, großen Rüden umzugehen. Ich bin an der Verantwortung gewachsen, es wurde mir aber nicht in die Wiege gelegt.

    Der Hund kannte seine Position nicht von Anfang an, Rüden versuchen oft, sobald sie in dem Alter sind, indem sie natürlicher weise ein eigenes Rudel "eröffnen" würden, ncohmal rauszufinden, wo ihre Position ist. Das war eine ziemlich kurze, aber schwere Zeit. Das Wort "leider" habe ich benutzt, weil auch ICH an meine Grenzen gestoßen bin und mir das keinen Spaß gemacht hat. Er kannte seine Position. Dann wollte er sich vergewissern. Jetzt kennt er sie wieder.

    Kratzer gehören für mich dazu, weil es ebenso natürlich ist.

    Warum ich finde, dass Leckerlis nur an die Oberfläche gehen, habe ich erklärt.

  • Sorry, ich habe bei den vielen Beiträgen (die ich ehrlichgesagt nicht erwartet habe o.O) etwas den Überblick verloren, zumal, immer wenn ich reinschaue 17 neue da sind, ich brauch dafür wohl noch etwas läönger, hier den Überblick zu behalten :D

  • Was hat denn natuerliche Kommunikation mit Tricks wie sitz, etc. zu tun? All diese Tricks sind absolut unnatuerlich, weil sie in der freien Natur nicht gebraucht werden..

    Ich bezweifle ja, dass meine Hunde so sauber trennen wuerden wie es tun, wenn ich das 'aus' nicht so positiv aufgebaut haette, wie ich es getan habe...

  • Arg viele "Tricks" außer dem, was für die SIcherheit des Hundes wichtig ist, bringe ich auch nicht bei. Klar, dass er "Sitz" beherrscdht, ist wichtig. Vor Straßen etc. Ich sage ja STÄNDIG, dass für mich nicht das "alles-oder-nichts" Prinzip gilt.
    ABer ich bringe meinem Hund nciht bei, sich zu rollen, Männchen zu machen, oder sowas.

  • Ich finde es langsam echt schade, ständig betonen zu müssen, dass ich nicht dneke "recht" zu haben, oder vollständig natürlich handele. Wie schon gesagt, Lecke ich nicht an mir oder meinem Hund rum. Baer ich versuche ein STÜCKWEIT natürlich zu handeln.
    Nur weil ich Weichspüler benutze, heißt es ja noch lange nicht, dass ich sagen muss "oh, jetzt nehm ich Weichspüler, jetzt kann ich auf sämtliches Umwelt schonen verzichten".
    Sorry, ich hasse solche Beispiele, aber ich habe oft genug gesagt, dass ich nicht, nur weil ich nicht immer natürliche handele und nicht ALLES natürlich ist, auf alles natürliche verzichten will. :-(
    Ich versuche dem Hund soviel wie MÖGLICH natürlich beizubringen, dass nicht alles geht, versteht sich von selbst...

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