Mein Statement zu diskutierten Themen
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Rinka -
8. Mai 2014 um 14:25
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Rinka,
deine Antwort auf meine Frage, wie du mit einem Hund Ruhe trainieren willst, indem du ihn hochpusht und mit Unruhe belohnst, beantwortest du mit „meiner hat das immer von selbst gemacht.“ Das ist toll, aber es beantwortet meine Frage nach deiner Methodik nicht.
Wie gehst du mit deiner Methode vor, wenn dein Hund keine Schnarchnase ist, sondern ein aufgedrehter Hund, der keinen Bock hat, still in Zug und Restaurant liegen zu bleiben? - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich kann überhaupt nicht verstehen warum gegen die TE hier so gewettert wird.
Ich gebe zu, der Eingangspost war etwas unglücklich geschrieben. Aber wer mit offenen Augen und ohne Vorurteile weiter liest wird feststellen, dass sie lediglich keine Leckerlies zur Bestätigung gibt sondern eben über Spiel belohnt. Ganz einfach.
Sie hat mehrfach betont, dass sie nicht behauptet, dass ihr Weg der einzig richtige ist. Und als Ersthundehalterin finde ich es ganz normal, dass man sich auf das verlässt was einem der Trainer beibringt, zumal es eben auch funktioniert hat, gerade in der schwierigen Junghundezeit.
Und - warum sollte sie Fragen dazu beantworten wie es denn wäre wenn ihr Hund kein ruhiger Neufundländer wäre? Er ist es nun mal, deswegen muss sie auch nicht wissen wie das bei anderen Hunden läuft.
Ansonsten habe ich nicht den Eindruck, dass sie ihren Hund quält oder schlecht behandelt, hier und da mal ein Knuff oder ein Zwicken kommt glaube ich bei vielen von uns vor. Wir sind schließlich alle nicht perfekt.
Drum verstehe ich ganz und gar nicht, dass hier viele so ab gehen, sie als Troll bezeichnen usw.
Die TE behauptet nicht, dass ihre Methode für alle richtig sein muss und dass sie sie für die einzig richtige hält, komischerweise scheinen aber viele andere hier ihre Methode für grundsätzlich falsch zu halten weil sie eben nicht derselben Meinung sind. Und das finde ich viel schlimmer.
Grundsätzlich muss ich mal wieder drum bitten, bitte den kompletten Thread zu lesen bevor man drauf haut.
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Finja, indem man das in kleinen Schritten übt. Wie sonst? Indem man ihm permanent was zwischen
die Zähne schiebt wird das auch nichts.
Bei meinen Hunden hat das auch von alleine geklappt. Restaurant war nie ein Thema. Sie haben sich
freiwillig hingelegt. Sind es aber auich gewohnt dass sie mitkommen können, aber nicht permanent im
Mittelpunkt stehen. -
Ich verstehe das gut.
Und wie gesagt - Hut ab, vor euch, die einen Tierschutzhund halten.
Ich habe bestimmt keinen Haufen Geld für einen Rasse-Welpen ausgegeben, weil ich mit Geld um mich werfen kann, sondern weil ich für alles andere viel zu wenig Mut hatte/habe.
Und zu unsicher war/bin.Ich traue mich absolut nicht, etwas zu der Erzeihung von Tierschutzhunden zu sagen, ich bin einfach nur froh, dass es Menschen gibt, die mehr Mut haben als ich.
Ein Welpe mag zwar stressig sein, aber es ist leichter einem Welpen anzuerziehen nicht "nachzuschnappen" als einem erwachsenen Hund das abzugewöhnen (behaupte ich jetzt einfach mal).
Zumal Neufundländer ewig gedudige Hunde sind, die viel verzeihen.
Mein kleiner hat schon als Welpe lieber gepennt als alles andere und zum Diskutieren war er (bis auf die Zeit des Umbruchs von Junghund zum erwachsenen) wahrscheinlich viel zu faul zum diskutieren.Er kuckt mich immer so an, als frage er sich "lohnt es sich jetzt? nein - ich leg mich lieber wieder hin"

Ich denke auch die Ruhe des Hundes macht vieles so einfach. Wie das Ruhig sein im Kaffee oder sowas. Das Alleine-bleiben.
Gut ich geb zu. seitdem ich ihn hab, schlaf ich nur noch 6 Stunden am Tag anstatt 8. Mit dem einfachen Grund, dass er dann auch nicht schläft. Er schläft etwa 16 Stunden am Tag, 6 davon in der Nacht, einen großteil dann, wenn ich nicht da bin und den Rest dann wenn ich Hauarbeit mache oder ähnliches.
Er braucht das.Und Mara2011
Das mit dem Troll habe ich gottseidank überlesen 
Wie das mit quirligen Hunden funktioniert, weiß ich wirklich nicht, das bringt mir der Trainer auch nicht bei, weils eben kein quirliger Hund ist.
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Zitat
Drum verstehe ich ganz und gar nicht, dass hier viele so ab gehen, sie als Troll bezeichnen usw.
Na ja, dass ist hier jedes mal so, wenn jemand es wagt zu schreiben dass er lieber weitgehend auf
Leckerli verzichten möchte. -
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Zu deiner Aussage "Der Hund bleibt allein, weil es wichtig fürs Rudel ist":
Ich lade dich SEHR GERNE mal zu uns nach Hause ein und du darfst genau DAS unserer großen Hündin erklären, die übrigens auch aus dem Tierheim kam und als Welpe schon nen Hau weghatte was das angeht.
Wir sind jetzt nach 6 Wochen intensiv neu aufgebautem Training bei 20 Minuten, ohne dass sie das Haus zusammenschreit.Aber wenn du ihr die Notwendigkeit logisch erklären kannst und sie dann sofort 3-4 Stunden allein bleibt, geb ich dir sogar noch nen Kaffee aus und vergolde dir die Nase!
Dann spar ich mir ja unsere Hundetrainerin! -
Du argumentierst deine Methoden mit "natürlicher Kommunikation", das bezieht sich auf Handlungen, die dein Hund durchführt bzw. durchgeführt hat und die du "natürlich" beantwortest.
Das ist keine "natürliche Kommunikation", denn anhand deiner Antworten, gerade, was die Stöße, das Zwicken, das ernsthafte Raufen, du hast es auch "Machtkämpfe" genannt, findet nicht generell so unter Hunden statt!Laut deiner Beschreibung setzt du immer auf Eskalation, zumindest dann, wenn dein Hund unerwünschtes Verhalten gezeigt hat!
Hunde sind durchaus auch in der Lage auf Deeskalation zu setzen, um einem ernsthaften Konflikt aus dem Weg zu gehen, wird beschwichtigt.
Du hast Glück, dass dein Neufundländer sich auf deine Art und Weise die gefundene Beute aus dem Maul hat nehmen lassen.
Was wäre gewesen, wenn er dich angeknurrt hätte?
"Fusselnase" möchte es auch gerne wissen.
Bei meinem ersten Hund wäre es ebenfalls kein Problem gewesen, so vorzugehen, der nächste Hund hätte definitiv anders reagiert und andere Vierbeiner schlucken Verbotenes dann noch schneller herunter, als der Hundehalter gucken kann.
Was dann?Du hast behauptet, dass ein Hund, wenn er neu einzieht, nicht wisse, dass er in der Hierachie ganz unten stehen und dass Rüden in der Pubertät versuchen, die bisher festgelegte "Rangordnung" zu hinterfragen, weil sie bestrebt seien, in der Natur ein neues Rudel zu gründen...
Fälschlicherweise denken Hundehalter sehr oft in diese Richtung.
Wenn ein Welpe einzieht, denkt der keine Minute über eine Hierachie nach und ist auch nicht bestrebt, diese in der Flegelphase zu hinterfragen bzw. diese kippen zu wollen.Ein Welpe möchte einfach verstanden, respekt - liebevoll und konsequent behandelt, gefüttert, bespaßt und "geliebt" und die Haus - und Benimmregeln erklärt haben.
Hat er diese verstanden und kommt in die Flegelphase, ist er nicht daran interessiert, den Chefsessel zu erklimmen.
Vielmehr entwickelt sich die Eigenständigkeit, der Radius wird größer, die Sexualität wird entdeckt, das Interesse und das Verfolgen anderer Ziele steigt an Bedeutung, infolgedessen orientiert er sich weniger am Hundehalter.
Über Motivation, positiver Verstärkung und liebevolle Konsequenz ist es möglich, dieses NATÜRLICHE Verhalten in gewünschte Bahnen zu lenken.Da braucht man keine physiologischen Machtkämpfe mit einem Hund durchzuführen!
Der Mensch muss einfach seine überlegene Intelligenz einsetzen, um den Hund dort hinzubekommen, wohin man ihn haben möchte.
Ständige Eskalationen zwischen Hund und Halter machen absolut keinen Sinn, "Machtkämpfe" zwischen meinen Rüden und mir hat es im Leben nicht gegeben.Das kannst du auch nicht mit jedem Hund so machen, wie du es beschrieben hast, andere Rassen oder Hunde aus dem Tierschutz hätten es anders beantwortet.
Soll die "natürliche Kommunikation" denn nur für bestimmte Rassen (mit denen man es machen kann) Gültigkeit haben?
Sorry, dass ich so provokativ nun frage, aber genau das kommt mir gerade in den Kopf!
Ich empfehle dir, auch mal nach links und rechts zu schauen, anstatt DIE Methode der "natürlichen Kommunikation" blind zu übernehmen, zu verteidigen und anzuwenden.
LG Themis
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Hm wenn ich mit meinem Welpen in der Stadt bin, dann kommt er nicht zum schlafen. Da ist alles so wahnsinnig spannend, der legt höchstens den Kopf ab, aber beobachtet immer. Er hat keine Angst, aber er braucht ewig zum "still sitzen", da reicht ihn überall mitzuschleppen nicht unbedingt aus. Das kommt wahrscheinlich mit der Zeit, aber nicht alle Welpen sind so cool und schlafen einfach in der Fußgängerzone. Da müsste ich wohl den ganzen Tag dort verbringen und das finde ich nicht ganz fair, er muss das Erlebte ja auch verarbeiten können und sich nach dem still halten bewegen dürfen. Und bevor er gar nicht mehr kann geh ich lieber wieder heim und komm morgen wieder.
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Zitat
Es fühlt sich besser an. Futter in den Hund zu tun ist netter als mal nein zu sagen. Das man mit falscher Anwendung genauso viel verderben kann sieht man tagtäglich bei den "Keks-Automaten-Menschen". Da hat
dann Hund das ganze perfektioniert in seinem Sinne, aber von einer gemeinsamen Basis ist man meilenweit
entfernt.Deine Aussage ist ja grundsätzlich auch meine Meinung, aber warum zitierst Du mich dabei und greifst Dir nur einen Absatz meines zum Thema Leckerli geschriebenen heraus?
Und was hat ein NEIN mit der Gabe eines Leckerlis zu tun? Nix ... Ich gebe es mittlerweile zum Beispiel gerade eher dann, wenn ich erst gar nicht mehr NEIN sagen musste, sondern der Hund etwas von sich aus (endlich) richtig gemacht hat, an dem schon wochenlang "gearbeitet" wurde. Es ist eine Form des Lobs fürs Richtigmachen. Ein Trainer in unserem Hundeverein baut vor allem auf LOB - in welcher Form dieses Lob stattfindet ist verschieden und kann variieren. Ein "brav" oder "suuuuuper" oder einer Streichel-/Spieleinheit wird irgendwann genügen, an diesem Übergang - also vom Leckerli weg - kann man arbeiten. Muss man auch, denn strebt man z.B. die Begleithundeprüfung an, sind Leckerlis gar nicht erlaubt und Sichtzeichen auch nicht. Pure Kommandos ...
Leckerlis, wenn sie denn als Lernhilfe ab Welpe eingesetzt werden, sollten meiner Ansicht nach aus vielen Gründen Stück für Stück reduziert und durch was anderes ersetzt werden - aber als Basis fürs Kapieren des Hundes bleibts ne prima Sache, wenn sie richtig und gezielt eingesetzt, zusammen mit dem "Kommando" verabreicht und nicht nebenbei/kommentarlos/zu spät/zu oft gegeben werden und der Halter tatsächlich zum puren Futterautomat mutiert. Der Hund ist ja nicht blöd und wird unter Umständen regelmäßig ganz bewusst ein Fehlverhalten einsetzen, also z.B. Weglaufen/Dreck aufnehmen, um in der Folge beim Zurückkommen/Ausspucken sein Leckerli zu kassieren. Spätestens dann hat man was falsch gemacht.
Abgesehen davon gibts ja auch Futtermäkler, die sich null für Leckerlis interessieren - dann brauchts ja eh andere Methoden - viele Wege führen nach Rom. Gott sei Dank!
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Zitat
Finja, indem man das in kleinen Schritten übt. Wie sonst? Indem man ihm permanent was zwischen
die Zähne schiebt wird das auch nichts.
Ach nein? Und warum nicht? - Vor einem Moment
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