Wird unser Labbi Junghund überfordert?
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Vielleicht solltet ihr mal über eure gegenseitigen Erwartungen reden, ich habe den Eindruck , dass es eher um was anderes geht.
Den Eindruck habe ich auch.
Bitte macht euch klar, dass der Hund oder seine Bindung nichts ist, woran ihr euch messen solltet. Es ist wichtig für deine Mann zu verstehen, wie Bindung entsteht, was es dafür braucht und warum er mehr Bindung zu dir hat. Des weiteren solltest du dich nicht damit schmücken, dass du so viel mit dem Hund macht, während dein Mann noch schläft. Entweder du machst es gerne oder du musst mit deinem Mann darüber sprechen, dass du dir wünschst, dass er es übernimmt. Auch wenn du es gerne machst, solltest du mit deinem Mann darüber sprechen, da es auch schade ist, wenn er nichts mehr - an seinem freien Tag - mit dem Hund unternehmen kann, weil du ihn schon alleine völlig ausgepowert hast. Eventuell könnt ihr einen Plan erstellen, wer wann was mit dem Hund unternimmt. Sodass dein Mann auch die Chance hat, sich mit dem Hund zu beschäftigen. Oder er geht mit ihm in die Hundeschule und macht dort zusammen Sport mit ihm. Es ist euer gemeinsamer Hund, du musst deinem Mann die Chance geben sich einzubringen, ihm etwas von "deinem" Hund abgeben und er muss es nehmen.
Baut durch eure Unklarheit bitte keine Druck auf den Hund auf und sprecht euch aus. - Vor einem Moment
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Hi,
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@Steffi
Prima Beitrag
Danke dafür
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Ich schmücke mich nicht damit, was ich schon alles mit Chester gemacht habe während mein Mann schläft. Das war einfach nur so geschrieben und ich bin froh, wenn es ihm gut geht und er zufrieden ist ;-). Selbstverständlich mache ich es gerne. Es ist daher auch keine Last. Ganz im Gegenteil

Ich wollte ja neulich, dass mein Mann mit Chester in die Hundeschule geht, aber er hat mich dann geschickt. Begründug: er würde die ganze Woche arbeiten und gerade am WE gehen wir immer einkaufen etc und danach will er dann entspannen und nicht dann schon wieder von 15:00-16:20 in der Hundeschule sein.
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Zitat
Was die Geschichte mit dem Fahrrad betrifft, wollte ich das auch nicht. Er habe das bei nem anderen Mann gesehen der das mit seiner Hündin macht. Ich habe ihm auch gesagt, dass so keine Bindung entsteht.
Es kann nicht gut für die Gelenke sein. Mal sehen, ob ich ihn gleich umstimmen kann :/Er wollte, dass wir zum Rhein laufen (was dann ca.30-40 Minuten wären) und unser Hund da spielt und dann würden wir die Strecke auch wieder zurück laufen.
Wir haben mit Woody in dem Alter Bergtouren gemacht, die mehrere Stunden dauerten. Er ist topfit, inzwischen ca. 12,5 Jahre alt und immer noch sehr gut zu Fuß! Den Spaziergang zum Rhein und wieder zurück sehe ich unkritisch. Viel Spass!
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Ja, und Altbundeskanzler Schmidt ist der schlagende Beweis, daß man durch Rauchen uralt wird. Wer gern russisch Roulette spielt, kann es ja so halten und gucken, was passiert. Sind ja nur die Knochen vom Hund.
Ich halte auch die geplante Tour, die nicht unter 2,5 Stunden dauern wird und sehr viel Bewegung beinhaltet (egal, ob Fahrrad oder zu Fuß) für zu lang bei einem siebenmonatigen Junghund.
Wenn der Mann der TE die Bindung des Hundes verbessern will, soll er kontinuierlich dran arbeiten, irgendwelche Hau-ruck-Aktionen alle paar Wochen mal bringen da nichts. Hundeschule wäre wirklich sehr gut, auch wenn liebgewonnene Gewohnheiten aufgegeben werden müssen. Von nix kommt auch nix!
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Ja, und Altbundeskanzler Schmidt ist der schlagende Beweis, daß man durch Rauchen uralt wird. Wer gern russisch Roulette spielt, kann es ja so halten und gucken, was passiert. Sind ja nur die Knochen vom Hund.
Ich halte auch die geplante Tour, die nicht unter 2,5 Stunden dauern wird und sehr viel Bewegung beinhaltet (egal, ob Fahrrad oder zu Fuß) für zu lang bei einem siebenmonatigen Junghund.
Wenn der Mann der TE die Bindung des Hundes verbessern will, soll er kontinuierlich dran arbeiten, irgendwelche Hau-ruck-Aktionen alle paar Wochen mal bringen da nichts. Hundeschule wäre wirklich sehr gut, auch wenn liebgewonnene Gewohnheiten aufgegeben werden müssen. Von nix kommt auch nix!
Interessanter Vergleich...überzeugt mich aber nicht! Die TS sprach über eine gemütliche Tour zum Rhein, Hin- und Rückweg 1,5 Stunden, plus Aufenthalt am Rhein. Damit wäre Deiner Ansicht nach ein 7-Monate alter Hund überfordert?
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Ich denke nicht, dass es den Hund überfordert, aber es ist mit Sicherheit nicht gut und auch zuviel. Wären am Rhein dann Ruhepausen geplant fände ich es oke, aber hinlaufen, dort spielen und zurück laufen ist schon einiges. Ich bin lieber zu vorsichtige. Es ist ja keine Unternehmung die sein muss und keine andere Möglichkeit besteht, als den Hund mitzunehmen. Lieber mit so etwas ein paar Monate warten und auf Nummer Sicher gehen. Das schadet auf keine Fall.
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Ich würde solche Touren mit einem Junghund auf keinen Fall machen. Weder zu Fuß, noch am Rad.
Ich lege allerdings auch sehr viel wert darauf, dass meine Hunde möglichst lange gesund bleiben, bis ins hohe Alter und auch lebenslang gewisse Stressbelastungen aushalten. Der Schuss geht natürlich gewaltig nach hinten los, wenn man den Hund im Wachstum überfordert.
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Zitat
Ja, und Altbundeskanzler Schmidt ist der schlagende Beweis, daß man durch Rauchen uralt wird. Wer gern russisch Roulette spielt, kann es ja so halten und gucken, was passiert. Sind ja nur die Knochen vom Hund.
Ich halte auch die geplante Tour, die nicht unter 2,5 Stunden dauern wird und sehr viel Bewegung beinhaltet (egal, ob Fahrrad oder zu Fuß) für zu lang bei einem siebenmonatigen Junghund.
Wenn der Mann der TE die Bindung des Hundes verbessern will, soll er kontinuierlich dran arbeiten, irgendwelche Hau-ruck-Aktionen alle paar Wochen mal bringen da nichts. Hundeschule wäre wirklich sehr gut, auch wenn liebgewonnene Gewohnheiten aufgegeben werden müssen. Von nix kommt auch nix!
Guter Beitrag!
Unser Labbi jetzt 11 Monate ist wirklich fit und schlank - aber hauptsächlich durch Spielen, Toben, Sprints- und Rennen und Zerrspielen mit anderen Hunden in seiner oder höheren Gewichtsklasse.
Reines Laufen (erzwungenes) ist für einen so jungen Hund und auch diese Rasse nix. Ein Labrador ist in der Regel kein Laufhund.Nach einer bis eineinhalb Stunde Spaziergang ist es unseren Ches echt genug, auch wenn er noch stundenlang mittappen würde, wenn er müsste - was bliebe ihm auch übrig? Morgens 1-1,5 Std. und abends 0,5-1 Std. - ein Gassi-Pensum, dass nach unseren Beobachtungen vollkommen ausreichend ist. Finden noch ausgiebige Spiele mit anderen Hunden statt, würde auch weniger reichen.
Bindung entsteht nur durch gemeinsame Beschäftigung. Mein Mann arbeitet auch (ich nicht), aber er füttert den Hund oft abends, holt ihn einmal die Woche ganztägig mit zur Arbeit, Hundeschule ist sein Part alleine (ich schau nur zu), der Abendspaziergang findet zu 90% mit uns beiden statt; am Wochenende auch der morgendliche. Kuschelrunden täglich abends mit meinem Mann, Zeckenkontrolle und -Entfernung: mein Mann ... usw. Gehorsamsübungen, Dummyarbeit usw. teilen wir uns ebenso, Ches soll ja auf uns beide hören und sich mit uns beiden verbunden fühlen. Und das tut er auch.
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Ich würde es auch nicht tun. Fahrrad schon mal gar nicht vor
15Monaten und den Gang zum Rhein find ich noch zu lang..
Ein bisschen Geduld haben, bis der Hund ausgewachsen ist-
dann stehen doch mit Glück 10 oder mehr Jahre für sowas
zur Verfügung!
Man könnte doch zum Rhein laufen, da Picknicken oder was essen
gehen, sich gemütlich wo hin setzen-1-2 Std Pause und dann
wieder zurück laufen. Das fänd ich ok.
Dein Mann muss verstehen, dass er mit einem langen Gassigang
alle paar Wochen nicht das erreichen wird, was er erreichen wird..
Ich bezeichne auch niemand als besten Freund oder Familie, der
alle 2 Wochen mal 2 Std mit mir durch die Gegend läuft und
sich sonst nicht einbringt..
Gemeinsames Erleben, Füttern,Erziehen, Kontaktliegen,Aufmerksamkeit
sollten eigentlich immer auf dem Plan stehen-nicht einmal in 5 Wochen.. - Vor einem Moment
- Neu
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