Angsthund und warum es wichtig ist, dagegen anzugehen.
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Ati und Aaron -
31. März 2014 um 11:11
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Der gestrige Besuch bei meiner Hundetrainerin Antje hat mich dazu bewogen, diesen Thread zu eröffnen und mit Jettes Problem öffentlich zu gehen.
In diesem Thread soll es um Hunde gehen, die vor fremden Hunde(begegnungen) Angst haben.
Da Antje mir gestern aufgezeigt hat, was passieren kann, wenn Jette weiterhin so agiert, wie sie es jetzt tut, werde ich wöchentlich einmal die Hundeschule bei ihr besuchen.Jette ist jetzt 2 Jahre alt.
Als Welpe war sie eine kleine, aufgeschlossene Hündin.
Durch den Besuch von zwei Hundeschulen in Jettes Welpenzeit und die damit verbundene falsche Sozialisierung (bei beiden wurde Jette falsch mit anderen Hunden konfrontiert), den wenigen Kontakt von anderen Hunden und sicher auch durch ihren persönlichen Charakter ist Jette in Bezug auf andere Hunde anfangs sehr ängstlich.Sie hat nicht gelernt, mit Hundebegrüßungen umzugehen, sich quasi von Anfang an durchzusetzen und eine Grenze aufzuzeigen. Das läuft dann darauf hinaus, dass fremde Hunde anfangen, sie zu jagen und zu jagen und zu jagen (sofern der andere HH nicht darauf reagiert und seinen Hund abruft oder der Hund nicht abrufbar ist).
Kommen noch mehr Hunde hinzu, schließen sie sich dem jagenden Hund an und mein Hund rennt um sein Leben. Antje kennt einen Fall, wo dies für den gejagten Hund tödlich endete.
Nicht weil er verunfallte, sondern weil er von der Meute tot gebissen wurde.
Erklärt hat Antje es damit, dass die Hunde von einem Spielmodus durch das Wegrennen des ängstlichen Hundes in einen Jagdmodus verfallen...Wir werden jetzt durch gezieltes Gruppenlaufen trainieren, dass Jette selbstbewusster wird und von Anfang an ihrem Gegenüber zeigt, wo die Grenze ist.
Natürlich möchte ich nicht zwingend ständig neue Hundekontakte suchen, aber ich möchte, dass Jette im Notfall weiß, wie sie reagieren muss.
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Dem kann ich nur beipflichten und wünsche euch viel Erfolg auf eurem Weg.
Auch wenn Szenerien, wie die von dir beschriebene (Jagen plus "Beute" erlegen), zum Glück nicht zum Alltäglichen gehören, kann ich nur bestätigen, dass man es nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Gleichzeitig natürlich auch nicht auf die "schwere". Es ist ein schmaler Grat.
Ich selbst, bzw. mein Hund, musste auch schon erfahren, dass nicht wenige Hunde vollkommen anders auf Unsicherheit reagieren, als die jeweiligen Halter es vermutet hatten. Und ich denke, dass man den Satz "Das hat er ja noch nie gemacht." in solchen Momenten ruhig Glauben schenken darf. So Situationen rufen scheinbar Instinkte im "gegnerischen Tier" wach, die man kaum für möglich hält.
Letzten Monat war hier ja der "Höhepunkt" erreicht, als Hermann für seine Verhältnisse ein ziemlich harmloser Schreck gepackt hatte und daraufhin schwer verletzt wurde. Hätten wir die Hunde nicht so schnell trennen können, wäre der andere bis auf's Äußerste gegangen. Dessen bin ich mir inzwischen sicher.Um auf Dauer einen Sinneswandel (wenigstens zum Teil) beim eigenen Hund zu erreichen, sind die sogenannten Social Walks mMn wirklich die beste und sicherste Methode. Man muss natürlich die Möglichkeit erhalten. Je nach Wohnort, Zeit und Geld, nicht immer möglich.
Dennoch werden Hermann und ich uns bald auch eine Gruppe suchen. Bis dahin üben wir allein. Hunde gibt es hier zum Glück ja zu Hauf, denen man aus sicherer Entfernung begegnen kann.Der positive Nebeneffekt, wenn man in Gruppen läuft, ist nicht nur, dass Hund in Ruhe in die Gruppe eingegliedert werden kann, sondern die gleiche Gruppe entgegenkommende Hunde wunderbar abfangen kann. Der eigene Angsthund erhält die Möglichkeit zu sehen, dass der Neuankömmling bereits abgecheckt ist.
Unabhängig der Gefahr, warum man einem Hund mit Fremdhund-Problematik die Angst so gut es geht nehmen sollte, konnte ich bei Hermann sehen, wie viele "kleine" andere Baustellen wie ein Rattenschwanz an dieser großen Problematik hängen. Durch das große Hundeaufkommen steigt der Stress-Grundpegel und ich brauch' gar nicht erst versuchen am Jagen etc. rumzuhantieren. Da musste erst wieder an den Hunden gearbeitet werden, der generelle Stress sinkt ein wenig, und andere Sachen konnten "gemildert" oder "behoben" werden, oder sind einfach gar nicht mehr aufgetaucht.
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Ich habe lange Zeit gebraucht, um wenigstens den Haltern, die wir sehr regelmäßig sehen, klarzumachen, dass Hermann kein unerzogener, dominanter Bengel ist, der mir auf der Nase rumtanzt und dass man meine Aussage: "Bitte halten Sie etwas Abstand. Er hat Angst!" auch ernst nimmt.
Jetzt, wo die anderen das begreifen konnten (also welche Ausmaße so etwas annehmen kann), waren sie auch offen dafür, wie viel Hermann schon geschafft hat - was jetzt möglich ist, was vorher nicht möglich war. Und auch, wenn ich immer noch keinen "normalen" Kontakt zulasse, bekommt man auch mal anerkennende Worte, wie schön der Hermann eine neue Situation meistert.
Die Sätze "Sie müssen das so und so machen. Ich hab das ja in zwei Wochen geschafft!" gibt es zwar immer noch, aber diejenigen, die wir häufiger sehen, sind in dieser Weise verstummt.
Gerade jetzt, wo Hermann die Attacke hinter sich hat und ich wieder von vorn' Anfangen konnte (und wir waren vorher wirklich am Ziel unserer Träume - neugieriges Verhalten bei Hundesichtung, vorsichtiges Herantasten, weggehen wenn kein Interesse), war es mir wichtig, dass diese bekannten Halter wieder etwas mehr Abstand halten. Momentan bleiben viele sogar stehen, damit ich ein bisschen in der Situation mit dem Clicker üben kann. :)Ich appelliere deshalb immer an alle Hundehalter: Wenn jemand mitteilt, dass er einen Angsthund (in Bezug auf Fremdhunde) hat, dann nehmt das bitte, bitte ernst! Es ist wirklich ein Problem, das nicht zu unterschätzen ist und viel viel Arbeit verlangt, die sich über einen langen Zeitraum erstreckt.
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Dir und Jette viel Erfolg. Ich garantiere dir. Jeder Rückfall ist zwar schlimm, aber es dauert danach nicht ganz so lang, den bekannten Status wieder zu erreichen. Nach Hermanns OP konnte ich wieder kaum vor die Tür gehen, weil er so eine Panik geschoben hat. Aber es sind gerade mal 6 Wochen vergangen seit dem und wir können wieder relativ normale Runden gehen. Der Clicker hat mir da nochmal eine Menge gebracht. Vorher hatte ich ihn ja nicht verwendet, aber es war die richtige Entscheidung. Er ist in vielen Punkten ruhiger und hat ein stärkeres Orientierungsbedürfnis (an mir). Für einen Shar-Pei hätte ich das nicht für möglich gehalten.
:)
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Zitat
Sie hat nicht gelernt, mit Hundebegrüßungen umzugehen, sich quasi von Anfang an durchzusetzen und eine Grenze aufzuzeigen. Das läuft dann darauf hinaus, dass fremde Hunde anfangen, sie zu jagen und zu jagen und zu jagen (sofern der andere HH nicht darauf reagiert und seinen Hund abruft oder der Hund nicht abrufbar ist).
Kommen noch mehr Hunde hinzu, schließen sie sich dem jagenden Hund an und mein Hund rennt um sein Leben. ............Wir werden jetzt durch gezieltes Gruppenlaufen trainieren, dass Jette selbstbewusster wird und von Anfang an ihrem Gegenüber zeigt, wo die Grenze ist.
Natürlich möchte ich nicht zwingend ständig neue Hundekontakte suchen, aber ich möchte, dass Jette im Notfall weiß, wie sie reagieren muss.
Für mich ein völlig falscher Ansatz.
Nicht dein Hund muß etwas lernen, sondern du. Nämlich deinen Hund vor solchen Begegnungen zu schützen.
Neverever würde ich von einem unsicheren Hund erwarten, dass er solche Begegnungen selber regeln muß.DU mußt dies tun, block andere Hunde ab und verhindere, dass dein Hund solchen Situationen ausgesetzt wird.
Machst du dies konsequent und dauerhaft, wird sich dein Hund immer mehr entspannen und eure Bindung wird sich stärken
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Ganz lieben Dank für deine Wünsche und vor allem für deinen Bericht!

Ich hoffe, dein Hermann ist wieder vollends genesen.

Junimond, das sehe ich nicht ganz so, denn wie willst du deinen Hund blocken, wenn auf einmal 4 oder mehr Hunde gleichzeitig angerannt kommen? Das ist technisch gar nicht möglich!
Jette weiß, dass sie sich im Notfall auf mich verlassen kann und sucht selbst die Deckung bei mir. Dass ich sie vor aufdringlichen Hunden beschütze, steht hier außer Frage und darum geht es mir auch gar nicht.
Es geht um Situationen, die du selbst nicht regulieren kannst.
Es geht darum, dass Jette Sozialverträglicher wird, so dass ich auch mit Freunden und ihren Hunden gemeinsam spazieren gehen kann.
Es geht darum, dass ihr Selbstbewusstsein gestärkt wird und das stärke ich nicht, indem sie sich hinter mich verstecken kann.Jeder weiß, wie viele unvernünftige Hundehalter draußen herum laufen und lass mal eine Situation entstehen, wo du unverhofft auf eine Gruppe Hundespaziergänger kommst. Plötzlich kommt die Meute angerannt, keiner hört auf sein Frauchen oder Herrchen. Wie bitte schön, soll ich da Jette hinter mich bringen und vor all den Hunden beschützen???

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Ich glaube nicht, dass es realistisch ist dem Hund jeden Kontakt mit Artgenossen zu ersparen. Das
macht ja auch keinen Sinn, sondern verstärkt die Unsicherheit noch. Ich denke auch, eine Konfrontation mit
ausgesuchten Hunden und gemeinsames üben auf dem Platz ist ein guter Weg.
So lernt Jette, dass andere Hunde keine Katastrophe sind und ihr auch nicht ans Leben wollen. -
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Zitat
Für mich ein völlig falscher Ansatz.Nicht dein Hund muß etwas lernen, sondern du. Nämlich deinen Hund vor solchen Begegnungen zu schützen.
Neverever würde ich von einem unsicheren Hund erwarten, dass er solche Begegnungen selber regeln muß.DU mußt dies tun, block andere Hunde ab und verhindere, dass dein Hund solchen Situationen ausgesetzt wird.
Machst du dies konsequent und dauerhaft, wird sich dein Hund immer mehr entspannen und eure Bindung wird sich stärken
Nur kurz für mich als Erklärung:
Welche "solche" Begegnungen?
Ich handhabe das zweigeteilt.
Die eine Art wäre der auf uns zustürmende, spielfreudige (oder anderweitig aufgeregte) Hund. Ich versuche möglichst wenig "aufzufallen", genügend Sicherheitsabstand zu halten, dass andere Hunde gar nicht erst großes Interesse zeigen. Wenn es aber doch mal dazu kommt, versuche ich natürlich den anderen Hund abzuhalten, und meinen gleichzeitig zu sichern, und schleunigst aus der Situation zu kommen.Die andere Art (die häufigere) ist die Situation mit Hunden in ausreichender Ferne. Da geht das Training genau in die Richtung, dass mein Hund sich damit auseinandersetzen soll, eben weil er auf Dauer natürlich lernen soll, wie er damit umgeht (umgehen kann). Aber eben immer soweit es für meinen Hund handhabbar ist, die Schwelle von "entspanntes Training" zu Unsicherheit/Angst/Panik (schlicht: Überforderung) nicht überschritten wird.
Durch dieses Training lernt Hermann für den nächsten "anstürmenden Hund" natürlich gleich mit. Die Phase, wo er ansprechbar und damit umlenkbar bleibt, wird länger.ZitatGanz lieben Dank für deine Wünsche und vor allem für deinen Bericht!

Ich hoffe, dein Hermann ist wieder vollends genesen.
Physisch vollkommen, psychisch ist er auf einem guten Weg :)
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Zitat
Für mich ein völlig falscher Ansatz.Nicht dein Hund muß etwas lernen, sondern du. Nämlich deinen Hund vor solchen Begegnungen zu schützen.
Neverever würde ich von einem unsicheren Hund erwarten, dass er solche Begegnungen selber regeln muß.
Natürlich muss dieser Hund was lernen, er hat etwas ganz wichtiges verpasst: dass kopfloses wegrennen keine Lösung ist! Wie schon geschrieben kann dies lebensgefährlich sein - es gibt für mich keinen Grund, warum der Hund diese wichtige Grundregel zum Umgang mit andern Hunden nicht lernen darf und soll! Die meisten Hunde lernen dies in der Jugendzeit im alltäglichen Umgang mit Hunden, aber manche brauchen einen gezielten "Lehrmeister", der ihnen diese Lektion beibringt.Bei einem bereits gefestigten und bisher scheinbar erfolgreichen Verhalten dürfte das allerdings etwas länger dauern. Ich wünsche Jette alles Gute und werde gespannt mitlesen.
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Zitat
Für mich ein völlig falscher Ansatz.
Nicht dein Hund muß etwas lernen, sondern du. Nämlich deinen Hund vor solchen Begegnungen zu schützen.
Neverever würde ich von einem unsicheren Hund erwarten, dass er solche Begegnungen selber regeln muß.DU mußt dies tun, block andere Hunde ab und verhindere, dass dein Hund solchen Situationen ausgesetzt wird.
Machst du dies konsequent und dauerhaft, wird sich dein Hund immer mehr entspannen und eure Bindung wird sich stärken
Ich kann dir da nicht so ganz zustimmen. Natürlich muss man seinen Hund vor schlechten Begegnungen schützen. Aber nicht vor allen. Lilly war anfangs auch unsicher, besonders bei großen Hunden. Wir haben sie aber bewusst auch mal machen lassen, ein guter Kontakt, den sie alleine regeln konnte hat ihr Selbstbewusstsein immer etwas gestärkt. Heute ist sie ein feinfühliger Hund, den man immer machen lassen kann. Wenn sie nicht zu einem Hund will, hat sie einen guten Grund und ich passe auf, dass der uns nicht stört.
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Ich stimmt dir zu, da sollte man dranbleiben. Mit dem einfachen Ziel, dass der Hund Spielen und Begegnungen nicht per se negativ besetzt.
Ich wusste bei meiner Hündin von Anfang an, dass wir üben müssen, was das Selbstbewusstsein angeht. Sie war von Welpe an in einigen Situationen unsicher, Gott sei Dank aber nie aggressiv.
Sie hatte das selbe Problem mit dem "gejagt werden" und ist so kopflos weggerannt, dass sie als Baby schon mal gegen einen Baum geknallt ist und ein anderes Mal in einen Zaun lief :/ Sie war anfangs sehr unsicher mit anderen Hunden, extrem unterwürfig und es wurde ihr schnell zu viel.Hat deine Jette Spielkameraden, die sie regelmäßig sieht?
Wir haben ihr Selbstbewusstsein mit Spielkameraden gestärkt. Ihr bester Kumpel (gleiche Rasse, sieht also gleich aus, das gab ihr total viel Sicherheit) ist über 10kg schwerer als sie und die beiden spielen mindestens 1x pro Woche für eine Stunde im Garten zusammen. Das hat ihr unglaubliches Vertrauen geschenkt und dieser eine Hundekumpel hat dafür ausgereicht, dass das Thema zumindest nicht mehr grundsätzlich mit Angst besetzt war.
Zusätzlich waren wir weiterhin in Spielstunden, die durch das "spielen üben" mit ihrem Dalmifreund immer besser liefen. Er war/ist auch jede Woche in diesen Stunden und wenn Junie wollte, konnte sie da auch nur mit ihm spielen (war anfangs fast ausschließlich der Fall).
Sie wurde hauptsächlich in diesen Spielstunden gejagt, trotzdem sind wir dort geblieben, weil ich eine positive Entwicklung gesehen hab. Natürlich ist die Trainerin immer dazwischen und hat den anderen Hund abgerufen, trotzdem vergehen ein paar Sekunden und dieses jagen/wegrennen findet statt. Für mich war die Lösung aber nicht, diese Stunden zu verlassen - das wäre wohl anders gewesen, wenn sich das wegrennen gesteigert oder gehäuft hätte. Dadurch, dass Junie durch das regelmäßige Spielen aber enorm an Selbstbewusstsein gewonnen hat, fand sie in der Spielstunde mit der Zeit erst einen und dann weitere Hunde, mit denen sie dann auch tatsächlich spielen konnte und wollte. Wenn ich gemerkt habe, dass ihr die Stunde zu viel wird, haben wir abgebrochen oder auch mal ne Woche Pause gemacht.
Erst hat sie sich an die etwas kleineren Hunde, dann an welche ihrer Statur, dann an die, die ihr optisch nicht ganz geheuer waren (zB eine englische Bulldogge) getraut. Mir war immer wichtig, dass eine positive Entwicklung zu sehen ist, und sei es auch noch so langsam.
Gejagt wird sie heute ausnahmslos nicht mehr. Sie hat gelernt, im besten Falle freudig aufs Spiel einzugehen und im schlechtesten von Anfang an zu beschwichtigen. Sie ist weiterhin eine vorsichtige, unterwürfige Hündin und wird es auch bleiben - für mich völlig okay, ist mir sogar lieber. Sie hatte noch nie ernsthaft Stress mit einem Hund. Dass sie wirklich ängstlich wird kommt heute (nach ca 10 Monaten des Trainings) kaum noch vor, manchmal hat sie aber auch so einen Tag. Unterwift sie sich arg deutlich und lässt der andere Hund nicht locker, nehm ich sie raus. Sie soll wissen, dass ich im Notfall immer da bin und aus "spielen" nicht eventuell Angst wird.
Langsam lernt sie sogar knurren und mit vertrauten Hunden ist sie richtig frech und trickst sie aus :)
Fazit: Ich bin nicht für sinnloses konfrontieren mit anderen Hunden und Spielstunden ohne Regeln, aber definitiv dafür, den Hund mit ausgewählten Partnern spielen zu lassen, wenn man das Verhalten einschätzen kann - für uns war das der absolute Durchbruch. Auch spielen will gelernt sein und ist meiner Erfahrung nach absolut lernbar, wenn man den Hund nicht wahl- und planlos anderen Hunden aussetzt. Für mich gibts keine bessere Übung fürs Sozialverhalten - vorausgesetzt natürlich, der Hund ist durch die Angst nicht aggressiv ggü Artgenossen, zu der Ausgangslage kann ich nichts beitragen.
Viel Erfolg für euch - das klappt ganz sicher und ihr habt ja auch einen Profi an der Hand!! :)
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Tips habe ich keine - bin aber gespannt wie es weitergeht

Jedenfalls wünsche ich Euch viel viel Glück :ja:
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