Frage zur jährlichen Impfung (nötig oder nicht)
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Hallo, ich habe im Februar von meinem Tierarzt einen Infozettel geschickt bekommen, dass mein Hund wieder mit der jährlichen Impfung dran wäre.
Ich bin bei Facebook in einer Hundetreff-Gruppe und da ist man der Meinung, dass alle 3 Jahre impfen reichen würde, weil das jährliche Impfen wohl überholt und überflüssig wäre.
Ich habe mich dann belesen und es scheint ja tatsächlich nicht unbedingt jährlich nötig zu sein.Nun meine Frage. Wie macht ihr das mit dem Impfen?
Gibt es vielleicht doch Impfungen die man öfter durchführen lassen sollte?
Tollwut eventuell?Man ist halt verunsichert, weil man ja als Unwissender dem Tierarzt sein volles Vertrauen schenkt, jedoch für seinen Hund nur das Beste will. Na ihr kennt das ja

Liebe Grüße
- Vor einem Moment
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Tollwut hält immer 3 jahre, bei den anderen Sachen kommt es drauf an welcher Impfstoff verwendet wird. Es gibt einen der nur 1 Jahr hält (bzw. es so eingetragen wird auch wenn er inoffiz iell sicher auch länger halten würde) und einen 3 Jahres Impfstoff. Jährlich impfen muss man eigentlich nur Leptospirose.
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Hast Du noch nie in unseren Impfthreads mitgelesen?
Die 3-Jahresimpfungen gibt es bestimmt seit 8 Jahren!!!
Auch diese Impfungen sind mittlerweile überholt.Zitat
Die WSAVA sagt, dass man gegen SHP nicht häufiger als alle drei Jahre impfen soll. Dies werde oft dahingehend missverstanden, dass man alle drei Jahre nachimpfen solle. Aber das ist nicht der Fall, heißt es ausdrücklich in der Richtlinie. Und zwar deshalb: Wenn der Hund bereits Immunität gegen SHP besitzt, wird diese Immunität durch Nachimpfungen NICHT ERHÖHT.Zitat
Besser wäre es natürlich gewesen, die US-Tierarztverbände und die WSAVA hätten gar nicht erst mit diesem Dreijahres-Quatsch angefangen.http://haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/2013/05/wsava-…penimpfung.html
Deutschland ist tollwutfrei. Man braucht die Impfung höchstens noch für Hundeschulen usw.
Bei Auslandsreisen ist der Eintrag im Impfpass: Gültig bis..... mit Datum, entscheidend.
Es gibt schon lange eine 3-Jahresimpfung für Tollwut.Wenn man nicht verreist mit Hund, muss man die Tollwut nicht ständig nachimpfen lassen. Sie hält ziemlich sicher auch länger als 3 Jahre.
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Hallo,
meine Kleine hat die Grundimmunisierung. Tollwut werde ich immer impfen lassen, denn wir sind mit vielen Hunden zusammen und auf Hundeplätzen wird eine gültige Tollwutimpfung verlangt. Alle 3 Jahre ist ja auch nicht viel.
Ich werde meiner Tierärztin vertrauen und später das impfen was nötig ist.
Da hier in den letzten Jahren jede Menge Hunde mal eben "eingeführt" werden, natürlich ohne Impfschutz, und oft schon Krankheiten haben, bin ich vorsichtig geworden.
Meine Mixhündin ist jetzt bald 8 Jahre und bekommt nur noch die Tollwutimpfung. Bisher ist sie regelmäßig geimpft worden und hat sicher genug Schutz. Sie hält sich auch von anderen Hunden fern und hat ein super Immunsystem. Sie war noch nie krank obwohl hier eigentlich jedes Jahr mindestens einmal der Zwingerhusten die Runde macht.LG Terrortöle
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Zitat
Hallo,
Da hier in den letzten Jahren jede Menge Hunde mal eben "eingeführt" werden, natürlich ohne Impfschutz, und oft schon Krankheiten haben, bin ich vorsichtig geworden.
LG Terrortöle
'Was heißt das denn? Die Hunde die tatsächlich illegal und ungeimpft hier einreisen (was ich ganz ganz furchtbar finde) sind die absolute Minderheit! du kommst durch keinen Zoll/Flughafen etc. ohne gültige Impfungen für Hunde!!! Jeder Hund aus dem Ausland muss geimpft sein und da wird sich auch zum Großteil dran gehalten.... Klar, schwarze Schafe gibts immer aber das ist eher eine Minderheit. Und am Ausbreiten diverser Krankheiten sind m.E. keine "eingeführten" Hunde schuld sondern viel mehr die totalen Impfverweigerer die diese Krankheit dann weiter verbreiten!
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Zitat
'Was heißt das denn? Die Hunde die tatsächlich illegal und ungeimpft hier einreisen (was ich ganz ganz furchtbar finde) sind die absolute Minderheit! du kommst durch keinen Zoll/Flughafen etc. ohne gültige Impfungen für Hunde!!! Jeder Hund aus dem Ausland muss geimpft sein und da wird sich auch zum Großteil dran gehalten.... Klar, schwarze Schafe gibts immer aber das ist eher eine Minderheit. Und am Ausbreiten diverser Krankheiten sind m.E. keine "eingeführten" Hunde schuld sondern viel mehr die totalen Impfverweigerer die diese Krankheit dann weiter verbreiten!
Es geht nicht um die paar Welpen die zufällig entdeckt werden. Mir geht es um die die per Transporter hier aus dem Osten einlaufen und dann verscherbelt werden. Das sind viel mehr und die sind mit Sicherheit nicht geimpft.
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Aha da hab ich ja einen tollen Tierarzt. Naja er empfiehlt ja auch eine Kastration VOR der ersten Läufigkeit....

Also muss ich kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich nicht auf den Infozettel reagiere....
Danke
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Zitat
Da hier in den letzten Jahren jede Menge Hunde mal eben "eingeführt" werden, natürlich ohne Impfschutz, und oft schon Krankheiten haben, bin ich vorsichtig geworden.Welche Krankheiten meinst du denn?
Für Parvo und Staupe brauchst du nicht die Schmuggelwelpen heranziehen, damit hast du auch in D oft genug zu tun, muss man sich nur die Populationen halbwilder Katzen ansehen, da findet man die Erkrankungen noch oft genug -
Zitat
Aha da hab ich ja einen tollen Tierarzt. Naja er empfiehlt ja auch eine Kastration VOR der ersten Läufigkeit....

Also muss ich kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich nicht auf den Infozettel reagiere....
Danke
Brauchst Du nicht, nein ;-) Selbst denken ist immer gut.
Sollte der Arzt sich "anstellen" mit dem 3Jahresabstand (die bringen da manchmal die schrägsten Argumente), dann such Dir ne Klinik, die in 3-Jahres-Abständen impft. Die leben weniger von Impfungen (so erkläre ich mir das immer), sondern eher von kranken/verletzten Hunden und OPs, insofern denke ich, daß die meisten da nicht partout jedem ne jährliche Impfung reindrücken werden. Aber die Haus-Tierärzte leben halt zum Gutteil von den Impfungen, und argumentieren daher meist für die jährliche Impfung......
PS: gesetzlich bist Du in D zu überhaupt keiner Impfung verpflichtet - nur, daß Du das nicht aus dem Blick verlierst! Einzig mögliche Konsequenz: wenn Dein Hund im Wald vom Fuchs gebissen wird (oder sich sonstwie angesteckt haben könnte), und Du kannst dem Doc keinen Tollwut-Impfschutz nachweisen (und da reicht der 3jährige, wenn er so bescheinigt ist), muß er den gem. gesetzlichen Vorschriften einschläfern.
Will heißen, nicht-Impfen ist bei Tollwut u.U. gefährlich - nichtsdestotrotz aber nicht strafbar.
Alles andere sind nur vorsorgliche Impfungen, die aber nicht gesetzlich vorgeschrieben sind. -
Zitat
Welche Krankheiten meinst du denn?
Für Parvo und Staupe brauchst du nicht die Schmuggelwelpen heranziehen, damit hast du auch in D oft genug zu tun, muss man sich nur die Populationen halbwilder Katzen ansehen, da findet man die Erkrankungen noch oft genugDie Schmuggelwelpen waren nur ein Beispiel, aber so bin ich auf der sicheren Seite.

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