auf den Arm nehmen

  • was haben denn die menschen immer für probleme wenn man seinen hund auf den arm nimmt?

    damit verhindere ich doch dass falsche erfolgserlebnisse gemacht werden. bellt mein hund aus unsicherheit einen jogger an, dieser rennt natürlich weiter, da hat doch mein hund jedesmal ein erfolgserlebnis! jogger kommt, ui ich hab angst, jogger ist ganz nah- ich fange an zu bellen damit der mir nichts tut. jogger läuft vorbei, mir ist nichts passiert, bestimmt weil ich gebellt habe. schlimmer gehts kaum!

  • Verstehe jetzt nicht ganz was du damit sagen willst? Nimmste deinen Hund in solchen Situationen auf den Arm oder wie? :???:

  • Schon mal drüber nachgedacht, daß es Hunde gibt, die man nicht mal so eben auf den Arm nehmen kann?

    Was macht man denn wohl in diesen Fällen?

    Richtig, man erzieht den Hund.

    Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

  • Du kannst deinen Hund gerne auf den Arm nehmen, besser als Jogger durch den Hund jagen oder beißen zu lassen, aber es geht auch anders, nämlich mit Erziehung.
    Denn wie soll man einen großen Hund, der so ein Verhalten zeigt, eben hochheben?

    Gruß
    Themis

  • Viele haben damit ein Problem, weil auf dem Arm schöööön bestätigt wird. Gewisse Leute hier bei mir können das perfekt. Hund hängt tobend auf dem Arm und Frauchen krault/klopft artig und säuselt in sein Ohr.. WooHoo ;)

    Wenn mein Hund nen Jogger ankeift, kommt mein Hund nicht auf den Arm. Er lernt (auf dem Boden) die Backen zu halten. Hat er Angst, dann lernt er das er keine haben muss (ohne auf den Arm zu kommen). Allerdings muß ich das auch tun, weil meine Hunde doch ein bissle zu groß/schwer sind um sie ständig auf den Arm zu nehmen :p

    Wobei ich - ganz ehrlich - einen kl. Hund auch auf den Arm nehmen würde, wenn ihn ein großer Hund angreifen will.

  • Meinen Hund kann ich auch nicht auf den Arm nehmen. In einem Angsthundthread wurde gestern allerdings auch der Vorschlag gemacht. Von der Grundidee finde ich das gar nicht schlecht - "da ist was gruselig, mein Mensch muss mich retten". Ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn immerhin lernt der Hund, sich in Krisensituationen zu seinem Menschen hin zu orientieren. Darauf kann man sicher ein vernünftiges Training aufbauen, in dem der Hund lernt, sich mit Angstauslösern auseinanderzusetzen.

    Was man natürlich nicht fördern will, ist ein pöbelnder Hund, der von da oben erst so richtig gut loslegen kann. Aber darum geht's hier ja offenbar nicht.

  • also ich habe den hund seit 2 monaten, erziehung braucht auch seine zeit. zudem, mein hund ist seit der 3 woche in einem tierheim aufgewachsen und nicht sozialisiert.

    ich habe früher auch gedacht man solle nicht auf den arm nehmen. die methode wurde mir von meiner hundetrainerin so empfohlen (zugleich verhaltenstierärztin).

    klar kann man nicht alle hunde auf den arm nehmen wegen der grösse. :D

  • Ich habe ja zu meinen Neufundländern wieder einen kleinen Hund.

    Wenn ich sah, er fürchtet sich, ging ich in die Hocke und er kam zwischen meine Beine. Dort bekam er den Schutz, den er brauchte. Heute, er ist jetzt gut 8 Monate alt, flüchtet er sich von allein zu mir, stellt sich zwischen meine Füße oder er "rettet" sich unter einen der schweren Jungs :D

    Ich hätte den Zwerg nie auf den Arm genommen. Er pöbelt allerdings auch niemanden an.

    Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

  • Ich bin auch eher gegen das Auf den Arm nehmen, es gibt ein paar Gründe wann ich meinen Mini auf den Arm nehme: zum Treppen hoch/runter tragen, wenn es -10°C sind und er friert ohne Ende damit er sich kurz aufwärmen kann und (was noch nicht vorgekommen ist) wenn ich keine Leine dabei hätte und mir in einer Situation unsicher bin ob ich ihn kontrollieren kann oder nicht.

    Jetzt folgt MEINE Meinung:
    Ich finde gerade bei Angsthunden das auf den Arm nehmen gefährlich. Man bestätigt den Hund ja in der Situation und somit für das Verhalten. Er lernt also dass es richtig ist zu kreischen/bellen/wegzurennen etc. Und dann wundert man sich wenn der Hund Probleme bei Hundebegegnungen oder in anderen alltäglichen Situationen hat.
    Es spricht nichts dagegen körperlich Schutz zu bieten so wie Quebec das sagt in dem der Hund zwischen den Beinen Zuflucht suchen kann oder indem man andere Hunde verscheucht. mMn lernt der Hund nämlich nur dann, dass Frauchen Schutz bietet. Alles andere ist finde ich zu vermenschlicht.
    Der Terrier hat übrigens auch am Boden ganz schnell gelernt aus Unsicherheit nicht das Kläffen anzufangen.

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