auf den Arm nehmen
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du hast recht! ich, und der verhaltenstierarzt halten es für das richtige. zudem zeigt die entwicklung dass es funktioniert.
wie schon gesagt: der hund wird dadurch nicht sicherer, es lassen sich aber falsche muster verhindern. sicherer wird er durch training und bindung, wie jeder andere hund.
ich akzeptiere andere meinungen und will niemandem eine methode aufzwingen. ich finde es aber unglaublich (damit ist niemand aus dem forum gemeint) wenn ich hundehalter mit hunden vom züchter treffe, deren hunde nota bene von klein an an fahrzeuge, velos, geräusche gewohnt wurden, wenn diese mich dann beschimpfen wenn ich meinen hund, im alter von 3 wochen ohne mutter oder geschwister gefunden und danach bis 4 monate in einem betonzimmer in süditalien verbracht, nicht gleich behandle wie sie ihren.
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Zitat
Grosser Mischling (wirklich gross, Bernhardiner mit drin) begegnet Kleinhund..., grosser ist ruhig, entspannt, Kleinhund leider Typ Kläffer, unsicher, ängstlich. Grosser ist unbeeindruckt....bis Frauchen vom Kleinhund das Gefühl hat den kleinen beschützen zu müssen, eigentlich waren die Hunde schon aneinander vorbei, da nimmt die Kleinhund Halterin ihr Tier auf den Arm, der kläfft weiter und jetzt reicht es dem Grossen, er dreht sich um, weisst den kleinen auf den Armen der Halterin in die Schranken... Fazit: Kleinhund lebensgefährlich verletzt, Grosshund lebenslanger Maulkorb- und Leinenzwang
Ich möchte das nicht mehr miterleben. Keiner der beiden war meiner, trotzdem...
Ich wünsche mir, dass Kleinhunde wie Hunde erzogen, behandelt, begleitet werden und Grosshunde von klein auf lernen ihre Grösse, Kraft, Gewicht sanft einzusetzen und dann hätten wir diese Frage, diesen Thread nicht nötig

Ach, ich weiss, Träumerei...aber schön wärs...
ich sags einfach immer wieder: ich nehme den hund bei hundekontakten nicht auf den arm! das währe nicht richtig!
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Ich finde das immer lustig....
Ich habe beides: einer, der wiegt 27 kg (67 cm SH) und die Kleine mit 2,7 kg (25 cm). Kommunizieren ist gar kein Problem, Erziehung auch nicht, sind beides Hunde. Alles ganz normal. Der Grosse nimmt Rücksicht auf die Kleine und hat so auch gelernt, mit anderen Kleinen umzugehen.
Spielen wird niemals gehen! D.h., wenn es um Balgen, Rennen, zu schnelle Bewegungen geht, ist es gefährlich. Punkt.
Ich meine: das wäre, wie wenn ich mit einem Stier spielen, rennen, raufen würde. Also 60 kg zu 600 kg Kampfgewicht.
Dies nur mal so zur Verdeutlichung, für alle, die glauben, das geht schon und da passiert nichts.
Es gibt viele grosse Hunde, die nicht gelernt haben, adäquat mit Kleinen umzugehen. Und es gibt viele Kleine, die schlechte Erfahrungen mit Grossen machen mussten und deshalb angstaggressiv reagieren.Meine Kleine darf und soll auch jederzeit mit einem ruhigen Grossen kommunizieren, wenn es angesagt ist. Da habe ich keinerlei Problem. Mehr gibt es da aber nicht, das wird von mir abgebrochen.
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eines noch: das ist mein vierter hund, zuvor hatte ich einen tibet terrier, einen border collie und vor unseren kleinen einen labimix aus einem tierheim in spanien.
früher habe ich gelernt hunde niemals auf den arm zu nehmen. früher habe ich aber auch gelernt den hund zu schimpfen wenn er im haus macht, ihn unterwürfig zu machen. die zeiten und erkenntnisse ändern sich.
natürlich war ich zuerst verunsichert als die trainerin mir sagte ich solle ihn auf den arm nehmen. ich habe mich dann bei einigen welpengruppen informiert welche fast ausschliesslich meinten das hochnehmen wäre richtig.
ich frage also die kritiker ganz direkt, was lernt der hund in der folgenden situation:
ich laufe an der strasse lang und sehe einen motorroller auf uns zukommen. mein hund beschwichtigt schon sehr früh (geht langsamer, züngelt), wenn dies nicht hilft werden die nackenhaare aufgestellt, man will sich grösser machen und dem vermeindlichen angreifer signalisieren: ich will das nicht. ist der roller auf unserer höhe wird mein hund konkreter, er zieht richtung roller und bellt. uff, nochmals gut gegangen, mir ist nichts passiert!
wird der hund das nächste mal nicht bellen, weil es ja so super funktioniert? wird er dies sein leben lang mache wenn ich ihm nun täglich x mal diese erfahrung ermögliche?
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Falbala
Genau das ist es doch was ich meine, klare Kommunikation, spielen bei Hunden wird meines Erachtens sowieso überbewertet. Beispiel: Hund wedelt mit der Rute, ergo er/sie will spielen... Rute wedelt, also freundlich
Genau darum hat mein Welpe nach Möglichkeit nur Kontakt zu gut sozialisierten Hunden und nicht mit jedem Hund! In den meisten Fällen...
Ich war vor zwei Tagen echt froh hab ich den klar kommunizierenden Mini Dackel getroffen, nachdem mein Welpe einen schlecht sozialisierten Chi (drei Chis, einer offline...der hing ihm dann im Gesicht)im Gesicht hängen hatte und er mit dem kleinen Dackel die Erfahrung machen durfte kleine Hunde sind nicht per se doof... Sobald der Kontakt allerdings wilder wurde, sprich mein Junge anfing die Pfote zu heben, auf den Rücken zu legen, "hauen", wars vorbei. Hunde an die Leine oder abgerufen, je nach Ausbildungsstand

So, genug OT
Liebe TS, ich hab das auch nicht so gelesen dass du bei jeder möglichen Situation deinen Hund auf den Arm nimmst, möchte einfach für andere Mitleser darauf hinweisen, dass es üble Konsequenzen für alle Beteiligten haben kann...da find ich die Lösung zwischen meinen Füssen bist du sicher, erstrebenswerter

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zuma78, ich seh das auch so. mein welpe muss nicht mit jedem hund spielen dürfen. ich stelle bei hundekontakten qualität über quantität.
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Liebe TS,
ich finde Du hast durchaus das Recht Deinen Hund auf den Arm zu nehmen, unabhängig von der Situation. Denn ich denke jeder sollte seinen Hund so erziehen wie er es für richtig hält.
Auch ich habe unter anderem eine kleine Schisserin (5 kg) und würde sie nur, wenn ihre Gesundheit es erfordert auf den Arm nehmen.
Kommentare von außen werden immer kommen, wenn Du Deinem Hund etwas vermitteln möchtest und nicht nur mit ihm spazieren gehst, so wie viele es tun. Meine Favoriten dabei: Ach lassen sie ihn doch. Oder: Der will doch nur spielen.
Was ich aber fatal finde, ist die Einstellung, daß der kleine Hund sozialisiert sein muß, damit der Große nix tut. Um es mit anderen Worten zu sagen, die Kleinen sind schuld, wenn die Großen beißen. Ein Freigänger muß einen pöbelnden Hund definitiv ertragen können und darf auf keinen Fall - noch dazu auf dem Arm des Menschen - angreifen. Dazu wäre von Nöten, das er in jeder Situation abrufbar ist oder im Idealfall eine solch gute Bindung zum Menschen hat, das er weiß, das der Mensch das für ihn regelt.

Es gibt auch Menschen mit Hunden, die Angst vor Hundebegegnungen haben, das sollte man respektieren.
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Nope, ich sage nicht, der kleine muss sozialisiert sein, BEIDE, GROSS UND KLEIN, müss(t)en sozialisiert sein.
Und jetzt bin ich ganz böse...wieso hält Mensch sich einen Hund wenn man Angst hat vor Hundebegenungen?!
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keine ahnung, das versteh ich nicht wie bonnysam das gemeint hat. wenn man einen hund hat muss man dem hund begegnungen mit artgenossen ermöglichen.
trotzdem: hier ist nicht der generelle "hundebegegnungsthread", mein thema hat mit hundebegegnungen nichts zu tun.
wenn irgendwelche ältere menschen ihren kleinen hund bei jeder hundebegegnung auf den arm nehmen ist das ein anderes thema. diese menschen müssen sich aber nicht wundern wenn ihr hund danach angst vor anderen hunden hat.
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Ein Süditaliener :) Mein großer kommt aus Kalabrien (mit 4 Wochen dann im TH).
Eine Frage stellt sich mir - wie würdest du mit ihm trainieren wenn man ihn eben nicht hoch nehmen könnte?
Das ist keine bös gemeinte Frage sondern es interessiert mich wie du dann falsche Muster verhindern wollen würdest. - Vor einem Moment
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