auf den Arm nehmen
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es ändert folgendes: der hund bellt nicht!
und lernen tut er dabei nichts, aber es verhindert dass er was falsches lernt.
dann kann ich kontrolliert diese situation üben, mit freunden zb. - Vor einem Moment
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Hi,
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Er lernt dabei auf jeden Fall, nicht selbstsicher zu werden und DU scheust in Wirklichkeit vielleicht nur die Konfrontation mit schwierigen Situationen.
Je öfter du deinen Hund hochnimmst, desto unsicherer wird er. Du machst damit ein unsicheres, nervöses Wrack aus ihm, deshalb haben die Menschen ein Problem damit. Das ist ein super unnatürliches Verhalten und ich finde es krass übergriffig deinem Hund gegenüber. Ich finde die Vorstellung, mich könnte immerzu einer plötzlich hochnehmen ist ein Alptraum, da würde ich auch ein nervöses Hemd werden. Machs doch einfach nicht und versuche, deine Probleme zu lösen, wie alle anderen auch und behandle deinen Hund wie einen normalen Hund.
Du musst ein Abbruchsignal aufbauen.
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Ich habe eine traumatische Erfahrung mit auf den Arm nehmen eines Kleinhundes. Ich war allerdings die Halterin des größeren Kontrahenten. Ich erspare mir mal die ganze Vorgeschichte, wo erwachsener Kleinhund meinem jugendlichen Großhund sagte, Du hast mal gar nichts zu melden. Bis dahin alles normal, etwas steifbeiniges Herumstaksen und sonst nichts. Bis aufgeregtes Kleinhundfrauchen ihren Hund am Halsband festhielt, der daraufhin nach vorne ging, kläffte und schnappte, meiner dagegen kläffte und Kleinhundfrauchen ihren auf den Arm nahm.
Von da an nahm das Drama seinen Lauf. Von erhöhter Position auf dem Arm wurde Kleinhund (ich habe Pudelmix getippt) jetzt richtig mutig, meiner fand den, von oben geifernd, richtig Scheiße, jagte Frauchen mehrfach um sich selbst und erwischte den kleinen Hund dann voll mit dem Fang über der Brust. Also er hielt wirklich den anderen Hund der sehr schmal war an der Brust im Maul, während Frauchen die Hinterbeine festhielt und sie sich ein Tauziehen mit Hund lieferten. Es war ein Albtraum. Die Frau war so fixiert auf das Festhalten, dass sie auf Zureden nicht mehr reagieren konnte. Erst als ihr die Finger gewaltsam gelöst wurden, kam ihr Hund wieder auf die Erde und in dem Moment hat mein Hund auch sofort los gelassen.
Für mich ist es bis heute ein Wunder, dass dem kleinen Hund nichts weiter passiert ist. Meiner hat offensichtlich nur fest gehalten und nicht mehr Beißkraft eingesetzt, als nötig war für den Zweck. Ein paar blaue Flecken dürften trotzdem passiert sein, denke ich, aber das habe ich nie mehr erfahren.
Was ich aber danach noch öfter erfahren habe ist, dass Hunde auf dem Arm eine Herausforderung darstellen. Einem großen/schweren Hund der da ran will ist kein Hundehalter gewachsen. Meinen habe ich inzwischen immer schon vorher im Griff, aber bessere Erfahrungen habe ich gemacht, wenn die Kleinhundehalter ihre Hunde einfach auf dem Boden lassen. Dann begegnen sich Klein und Groß im Allgemeinen artgerecht. Es wird geschnüffelt und dann seiner Wege gegangen.
LG Appelschnut
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Zitat
Er lernt dabei auf jeden Fall, nicht selbstsicher zu werden und DU scheust in Wirklichkeit vielleicht nur die Konfrontation mit schwierigen Situationen.
Je öfter du deinen Hund hochnimmst, desto unsicherer wird er. Du machst damit ein unsicheres, nervöses Wrack aus ihm, deshalb haben die Menschen ein Problem damit. Das ist ein super unnatürliches Verhalten und ich finde es krass übergriffig deinem Hund gegenüber. Ich finde die Vorstellung, mich könnte immerzu einer plötzlich hochnehmen ist ein Alptraum, da würde ich auch ein nervöses Hemd werden. Machs doch einfach nicht und versuche, deine Probleme zu lösen, wie alle anderen auch und behandle deinen Hund wie einen normalen Hund.
Du musst ein Abbruchsignal aufbauen.
Du hast keinen kleinen Hund, oder?

Das ist eine Pauschalaussage, die so überhaupt nicht stimmt.
Der Hund kann durchs Hochnehmen auch Sicherheit bekommen bzw. der Mensch wird zum "sicheren Hafen". Hund wird dann in Gefahrsituationen bei seinem Menschen sein, was sehr wichtig ist, je kleiner und wehrloser, desto wichtiger. Klappt bei uns 100% und die 2,7-kg-Maus hat noch nie einen Mucks von sich gegeben von da oben. Ich schnapp sie, wenn ein unerzogener 30-kg-Tutnix angerumpelt kommt und gleich darauf wird sie wieder runtergesetzt, wenn der sein Tempo eingebremst hat. Das geht schneller, als wenn ich mich hinhocken müsste und ausserdem würde ich da bei manchem Tutnix umgebrettert werden
Kommt ja gar nicht in die Tüte.Sie ist übrigens kein Angsthund, trotz Hochschnappens ein paar mal im Monat von mir seit über 4 Jahren.
Wenn sie aber ein kleiner Proll wäre und von da oben runter keifen würde, wäre sie so schnell wieder unten, so schnell könnte sie gar nicht "waff" machen. Bei Grössenwahnsinn wird nicht hochgenommen.
Ansonsten finde ich, jeder sollte das genau so machen, wie er es für richtig hält

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Zitat
Er lernt dabei auf jeden Fall, nicht selbstsicher zu werden und DU scheust in Wirklichkeit vielleicht nur die Konfrontation mit schwierigen Situationen.
Je öfter du deinen Hund hochnimmst, desto unsicherer wird er. Du machst damit ein unsicheres, nervöses Wrack aus ihm, deshalb haben die Menschen ein Problem damit. Das ist ein super unnatürliches Verhalten und ich finde es krass übergriffig deinem Hund gegenüber. Ich finde die Vorstellung, mich könnte immerzu einer plötzlich hochnehmen ist ein Alptraum, da würde ich auch ein nervöses Hemd werden. Machs doch einfach nicht und versuche, deine Probleme zu lösen, wie alle anderen auch und behandle deinen Hund wie einen normalen Hund.
Du musst ein Abbruchsignal aufbauen.
Auch wenn ich den Rest des Beitrags nicht verstehe, muss ich dir recht geben damit, dass es Hunde gibt, die das als übergriffig empfinden. Da aber viele in diesem Thread dagegen wettern, dass die Hochnehm-HHs ihre Hunde ja noch "schön bestätigen" würden auf dem Arm, muss es ja anscheinend auch Hunde geben, die es gut finden dort oben.
Oder wird das Pöbeln vom Arm aus vielleicht von außen oft falsch verstanden und ist in Wirklichkeit eine andere Art von Leinenpöbeln, z.B. aus Frust... -
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Meine Hunde sind mit 11 und 22 kg zu schwer zum auf den Arm nehmen. Auch meine vorherigen Jagdhunde waren zu schwer.
Ich kann mir aber schon Situationen vorstellen, in denen ich einen Zwerg hochnehmen würde.
Im Training führen viele Wege nach Rom. Warum soll dieser nicht bei diesem Hund der Richtige sein?
Und bei einem anstürmenden großen Hund würde ich einen Zwerg wahrscheinlich auch hochnehmen.
Aus eigener Erfahrung weis ich, dass auch gut erzogene und sozialisierte Hunde von nicht gut erzogenen und sozialisierten herankommenden Hunden verletzt werden können. Das ist bei einem Vorstehhund aber nicht so schlimm wie bei einem 3 kg Hund.
LG
GILA -
Zitat
Er lernt dabei auf jeden Fall, nicht selbstsicher zu werden und DU scheust in Wirklichkeit vielleicht nur die Konfrontation mit schwierigen Situationen.
Je öfter du deinen Hund hochnimmst, desto unsicherer wird er. Du machst damit ein unsicheres, nervöses Wrack aus ihm, deshalb haben die Menschen ein Problem damit. Das ist ein super unnatürliches Verhalten und ich finde es krass übergriffig deinem Hund gegenüber. Ich finde die Vorstellung, mich könnte immerzu einer plötzlich hochnehmen ist ein Alptraum, da würde ich auch ein nervöses Hemd werden. Machs doch einfach nicht und versuche, deine Probleme zu lösen, wie alle anderen auch und behandle deinen Hund wie einen normalen Hund.
Du musst ein Abbruchsignal aufbauen.
würdest du meinen hund und seine entwicklung erlebt haben würdest du anders antworten. innerhalb
von 2 monaten wurde aus einem hund der jedes vorbeifahrendes auto angebellt hat ein hund mit welchem man problemlos an der hauptstrasse gehen kann.ich machs weiterhin weil es tierpsychologisch das richtige ist, weil er keine falschen erfolgserlebnisse erlebt. natürlich üben wir abbruchsignale und alternativhandlungen. wir gehen zur hundeschule und machen wöchentlich noch eine einzelstunde.
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ich möchte nochmals klarstellen: das hochnehmen wird nicht bei hundekontakten praktiziert!! unser hund hat täglich hundekontakte, von gross bis klein. der hund ist in einem tierheim aufgewachsen und hatte ständig kontakt mit hunden.
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Zitat
ich machs weiterhin weil es tierpsychologisch das richtige ist, weil er keine falschen erfolgserlebnisse erlebt. natürlich üben wir abbruchsignale und alternativhandlungen.
Schreib bitte weil du es für das Richtige hältst. Ob es wirklich das Richtige ist wissen weder die Tierpsychologen noch wir normalen HH, aber jeder kann seine Vorgehensweise für die richtige halten.
Du hattest mich weiter oben zitiert, von wegen dass du das Ganze machst bevor der Hund bellt usw. Das habe ich nie angezweifelt, ich schreibe im Allgemeinen über das Hochnehmen von Hunden. Ich hab auch schon irgendwelche 15-20kg Hunde auf dem Arm gesehen weil die ne "Abreibung" bekommen haben und dann schnell auf den Arm wollten. Besitzer hat das getan, förderlich für Hundebegegnungen war es aber nicht. So Fälle meinte ich.
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Grosser Mischling (wirklich gross, Bernhardiner mit drin) begegnet Kleinhund..., grosser ist ruhig, entspannt, Kleinhund leider Typ Kläffer, unsicher, ängstlich. Grosser ist unbeeindruckt....bis Frauchen vom Kleinhund das Gefühl hat den kleinen beschützen zu müssen, eigentlich waren die Hunde schon aneinander vorbei, da nimmt die Kleinhund Halterin ihr Tier auf den Arm, der kläfft weiter und jetzt reicht es dem Grossen, er dreht sich um, weisst den kleinen auf den Armen der Halterin in die Schranken... Fazit: Kleinhund lebensgefährlich verletzt, Grosshund lebenslanger Maulkorb- und Leinenzwang
Ich möchte das nicht mehr miterleben. Keiner der beiden war meiner, trotzdem...
Ich wünsche mir, dass Kleinhunde wie Hunde erzogen, behandelt, begleitet werden und Grosshunde von klein auf lernen ihre Grösse, Kraft, Gewicht sanft einzusetzen und dann hätten wir diese Frage, diesen Thread nicht nötig

Ach, ich weiss, Träumerei...aber schön wärs...
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