extrem unterwürfig, senisbel, nicht Kritikfähig

  • Zitat


    Also hier nochmal eine Konkrete Frage die weiter führt als mein Ausgangspost: kann man den Hund mental auf irgend eine Art und Weise stärken?


    Mir kommt es so vor, als soll der Hund unbedingt für deine Erziehungsmethode passend gemacht werden. Mein Ansatz wäre, eine für diesen Hund passende Erziehungsmethode zu wählen.

    Mental stärken kann man den Hund, indem man ihm Aufgaben gibt, die er lösen kann, und das dann auch gebührend würdigt. Aufgaben, die er ohne kritisieren und korrigieren lösen kann. Sich verabschieden vom inflationären Gebrauch des Abbruchsignals, und statt dessen direkt positiv aufgebautes Alternativverhalten abfragen. Schwierigkeit nur langsam steigern, so dass der Hund weiterhin erfolgreich sein kann. Und bis der Hund soweit ist, halt etwas mehr Management betreiben.

  • Danke für die vielen antworten.

    Nein, ich lege keinen wert darauf, meine Methode durch zu setzen ist. Bitte lesen. Irgendwo steht, dass wenn wir ein leben lang den Hund vor reizen schützen müssen, dass er nur positive erfahrungen macht, werden wir das tun. Ich habe hier nach anregungen gefragt. Sollte man einen Hund mit positiven Übungen so weit bringen können, dass er gelassener durchs Leben geht und auch mal Kriitk klar kommt, würde ich dies versuchen. Sollte es dies nicht geben, finden wir einen anderen weg.

    Ich finde es sehr schade, dass mir hier viel in den Mund gelegt wird, was hier nie so stand und auch nicht meine absicht ist. Vielleicht kommt es auch falsch rüber, dann entschuldige ich mich hierfür.

    Noch kurz zum Abbruchsignal: ich weiß nicht ob wir hier über das gleiche Sprechen. Vielleicht nutze ich auch den flaschen Begriff.
    Ein Abbruchsignal nutze ich tatsächlich in vielen Bereichen. Mein Hund will sich in Rehkacke werfen, was vom tisch klaufen, den müll aussortieren, an mir hochspringen, auf sofa klettern usw. dabei ist mein abbruchsigganl für den Hund einfach nur ein Zeichen für: " lass das doch und komm zu mir, dann gibts ein alternativverhalten" was daran schlimm ist kann ich nicht nach voll ziehen :???:

    Auch die Körbchen Situation wurde ordentlich auf gebaut. Glaubt mir da einfach. Es geht auch jetzt nicht darum dass der Hund nicht im Korb bleibt. Das hatte ich aber bereits geschrieben. Das bekommen wir auch so hin und es hat sich auch schon gebessert.
    All diese Beispiele auch das mit dem Abrufen und dem Napf waren nur dazu gedacht zu hinterfragen, wo eine solche Unsicherheit im Wesen herkommt und wie man am besten darauf reagiert. Der Hund brachte das wohl schon mit 8 Wochen mit? Ich möchte mich einfach nur mit Leuten austauschen, die ähnliche Hunde haben und wie man den Alltag für diesen Hund stressfrei gestalten kann und wie man trotzdem Dinge wie z.b. nichts vom tisch klauen, ordentlich für den Hund aufbaut. Wenn man den Hund irgendwie in seinem wesen stärken kann, ohne dass er so im bodenlosen versinkt, würde ich das gerne versuchen. und nochmal: nicht, weil ich zu faul bin, einen anderen Weg zu gehen, sondern weil ich einfach denke, dass ein selbstbewusster Hund, der gelernt hat auch in brenzlige Situationen mit zu denken und dass Kritik nicht immer das Ende seiner Welt bedeutet, einfach entspannter die nächsten 12 Jahre leben kann.

    Wenn das eine Wunschvorstellung bleibt, dass wird dieser Hund halt die nächsten 13 Jahre keinen Reizen mehr ausgesetzt sein, in denen er nicht kontrollierbar ist oder die für ihn stress bedeuten können, da er Dinge tut, von denen er weiß, dass er sie nicht zu tun hat.

  • Danke hierfür!

    Was ich gerne noch erwähnen würde hierzu: Jack führt das Kommando "ins Körbchen" in jeder Lebenslage über Tag verteilt aus. Man kann ihn aus dem schlafzimmer in wohnzimmer in den Korb schicken.
    Sitzen wir am Esstisch und er steht auf und nennt im sein Kommando, bleibt er stehen und wartet was passiert. Hier hilft i.d. Regel nur konsequenz und ihn wieder auf seinen Platz begleiten. Auch das Kommando "Sitz" zu welchem mir hier geraten wurde kann er in jeder Lebenslage auch auf Entfernung. So lehne ich mich mal so weit aus dem Fenster zu sagen, dass er im Moment seine Grenzen austestet. Hier hilft bei Ihm dann wohl nur ruhige Konsequenz?
    Wird man nämlich ein klein wenig lauter (und ja nur ein klein wenig) ist gleich wieder seine mentale Grenze überschritten

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    Man sitzt zum Abendessen am Tisch, Hund soll auf seinem PLatz bleiben (Körbchen in Sicht, ca. 5 Meter weg) Der Hund kennt dieses Spiel seit er hier eingezogen ist. Es soll während dem Essen bitte dort bleiben.

    Diese Aussage bedeutet, ihr habt von einem Welpen von 8 Wochen verlangt, dass er während des Essens in seinem Körbchen liegen bleibt. Das kann ein junger Welpe noch gar nicht leisten.

    Das jetzige Verhalten des Hundes zeigt deutlich seine Überforderung. Er versteht euch nicht, weil er von klein auf an überfordert wurde.

    Zitat


    Meine Hunde schleichen auch demütig umher, beziehungsweise haben gelernt, dass Ärger bedeutet es lief etwas falsch.

    Ich finde es nicht normal, wenn Hunde beschwichtigend um Frauchen herumlaufen. Das zeigt für mich mangelndes Vertrauen.

    Warum gehst Du davon aus, dass Hunde nicht gehorchen wollen? Wenn man es ihnen liebevoll beibringt, dann wollen sie gehorchen. Tun sie es nicht, haben sie die Aufgabe vielleicht nicht verstanden oder können sie nicht leisten.

    Ihr solltet eure Art der Erziehung grundlegend überdenken.
    Gute Tipps sind von den anderen Usern schon gekommen.

  • Ja, ich meine das gleiche Abbruchsignal wie du. Bau die Sachen lieber positiv auf, so dass er Hund versteht, was er machen soll. Das ist effektiver als das was er nicht darf verbieten.

    Ich bleibe dabei, gerade bei einem so sensiblen Hund, muss der Aufbau der Kommandos für den Hund verständlich sein. Die Reizlage sollte nur langsam gesteigert werden und du solltest versuchen, etwas von deinem Abbruchkommando wegzukommen. Versuch doch einfach mal so zu agieren, als du es nicht verwenden könntest. Das geht tatsächlich auch. Braucht vllt etwas mehr Training, aber den Hunden hilfts.

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    Unser Hundetrainer meinte damals, das man sensiblen Hunden hauptsächlich damit hilft, das man wirklich konsequent bleibt, durchsetzt was man gern hätte, aber dabei eben ruhig bleibt.

    Hallo,

    Ich habe auch einen sehr sensiblen Hund und bin manchmal auch überfordert, wie ich mich verhalten soll. Und genau das "durchsetzen" was ich möchte finde ich schwer. Wie denn? Was mache ich wenn der Hund sich nicht hinsetzt, obwohl er weiß was ich von ihm will. Heißt das Kommando wurde aufgebaut und die Ablenkung ist nicht zu groß. Einfach nur ein "schade" sagen und weggehen?

    Wie baut ihr das positive Abbruchsignal auf?
    Ich hab das Problem, dass meiner immer "rum-nerven" geht. Heißt er steht auf und knabbert einen Stuhl an, weil er weiß, dass ich dann reagiere. Wenn ich "nein" sage, hört er zu 70 Prozent auf, wenn ich dann aber aufstehe, wird er auch gleich unterwürfig. Soll ich ihm einfach beibringe, dass er sich ablegen soll, wenn er "rum-nervt"?

    Ich finde den Umgang mit so einem Sensibelchen auch nicht einfach. Kann dir aber Kraft und Mut schicken, dass ihr den "richtigen" Umgang findet!

  • Zitat

    Sowas brauchen die ab und an mal. Finde ich auch nicht schlimm.


    Ist das dein Ernst??


    Wenn der Hund auf das Kommando nicht reagiert, dann hat er es NICHT verstanden, die Ablenkung ist zu groß oder die Motivation ist zu gering!

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