extrem unterwürfig, senisbel, nicht Kritikfähig
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Dass dir das nicht zeigt, dass das bisherige Verhalten wohl nicht richtig sein kann............
Doch das zeigt es deswegen frage ich hier ja. Oder was denkst du warum ich hier schreibe?
Bisher hatte ich immer recht starke Charaktäre. Ich brülle meine Hunde auch nicht zusammen. Sie haben ihr Abbruchsignal und haben gelernt darauf hin nicht in einem Loch zu versinken. Sondern dass das Abbruchsignal nichts schlimmes für sie ist und durch Alternativen lohnenswert für sie. Aber dieser Hund ist einfach ein ganz anderes Kaliber. Da wurde es genau so aufgebaut. Und bei kleinen Dingen klappt es auch. Aber sobald wir einen schritt nach vorne machen möchten, fällt er ins sich zusammenUnd vieles was hier gesagt wird wurde versucht. Wie gesagt, sowas habe ich jetzt in 10 Jahren noch nicht gesehen.
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Hi,
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Dann setzt man damit weit vorher an, in einer Situation wo man das Alternativverhalten eigentlich nicht braucht und nicht erst wenn die "Notsituation" eingetroffen ist. Ich sag immer, wenn der Hund KÖNNTE, dann WÜRDE er auch. Aber jedes Verhalten ist konsequenzgesteuert...
Das tun wir. Manchmal klappt es manchmal nicht.
Mir stellt sich ja nur die Frage, warum dieser Hund so extrem in diesem Bereich ist. Natürlich können wir ihn für den Rest seines Lebens vor Reizen schützen und ihn niemals in eine solche Situation bringen, in der er etwas falsch machen kann. und wenn das der einzige weg ist werde ich das auch so tun. QouVadis hatte das weiter vorne ja auch schon sachlich angeregt. Mir tut es sehr leid, dass er so garnicht damit umgehen kann. Es ist wie gesagt schwarz und weiß. Entweder er ignoriert ein Verhalten, oder er reagiert auf die beschriebene art und weise.Meine frage war aber, woher kommt es und wie kann man den Hund helfen hier sicherer zu werden?
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mal ne blöde Frae, wieso erwartet ihr, das der Hund so lange in seinem Körbchen liegen kann?
habt ihr ihm das beigebracht?
vielen Hunden fällt es schwer, unter Ablenkung (essende Menschen) ruhig liegen zu bleiben. Und wenn man dann gleich verlangt, das der Hund mal eben 20 Minuten ruhig liegen bleibt, dann ist das einfach zu viel.
Er hat, so wirkt es auf mich, nicht im Geringsten verstanden, was er da eigentlich gerade machen soll.Genauso in dem Moment, wenn er an den Napf in deiner Hand will und du das 'sitz' einforderst..
Ich glaube, ich würde da mit dem Training noch mal komplett neu anfangen, wie bei nem Welpen.
Immer wieder kurz ins gewünschte Kommando bringen und gleich wieder auflösen. Und dann eben gaaaaaaanz ganz langsam die Zeitspanne steigern. So dass er eben irgendwann lernt, das er die Position so lange einnehmen soll, bis ihr das Kommando auflöst.Ja, es wurde dem Hund beigebracht. Es klappte auch bis vor 5-6- Wochen reibungslos. Er wurde gefüttert, bekam seinen Kong usw. Dieser Hund muss keine sture Unterordnung im Wohnzimmer vollführen. Im Moment ist er wie bereits gesagt, ein paar Minuten angeleint, da das ganze in ein Spiel ausartete. Er wehrt sich hier für ein paar Minuten und fängt an kläffend zu protestieren, nimmt dann aber seinen gefüllten Kong und kann nachdem er kurze Zeit brav war, zu uns.
Ich habe die Situationen nur genutzt um zu verdeutlichen wie er reagiert.
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Jetzt meine Fragen:
-Woher kommt sowas? Genetisch bedingt? Fehlende Prägung?
-Hat sonst noch jemand einen solchen Hund?
-Wie geht man damit um? Gibts ein paar andere Ansätze? Oder soll man den Hund einfach leiden lassen?Diese Fragen lesen sich für mich nicht so, als dass du einsehen würdest, dass der Fehler bei EUCH liegt, und nicht beim Hund.
Aber ist ja schön wenn du nun Tipps annimmst.Wichtig ist, dass du einen Begriff nimmst, der noch nicht vergiftet ist. Und den auch nicht anfängst zu vergiften - dann nützt es nämlich nichts mehr.
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Das Hundi ist 8 Monate. Da erwarte ich noch gar nicht, daß Anweisungen 100 % und unter Ablenkung befolgt werden. Das ist das große Ziel - und bis dahin halte ich alles vom Hund fern, was ihn in Konflikte mit dem Gehorsam bringen kann. So lange ich weiß, daß "Nicht-Stehlen" nicht sicher sitzt, lasse ich eben nix Interessantes in Nasenhöhe des Hundes unbeaufsichtigt auf dem Couchtisch stehen, nur als Beispiel.
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Diese Fragen lesen sich für mich nicht so, als dass du einsehen würdest, dass der Fehler bei EUCH liegt, und nicht beim Hund.
Aber ist ja schön wenn du nun Tipps annimmst.Wichtig ist, dass du einen Begriff nimmst, der noch nicht vergiftet ist. Und den auch nicht anfängst zu vergiften - dann nützt es nämlich nichts mehr.
Natürlich liegt der Fehler bei uns. Die Variante mit der ich bisher meine Border-Collies ausgebildet habe, funktioniert nicht. Wobei die schon sehr sensibel auf Signale reagieren und man die Situation und kritik sehr stark anpassen muss. Niemals gab es jedoch bei uns bodenlose Schreiereien.
Aber mit einem Hund der bei kleinster Kritik entweder sein Verhalten weiter zeigt, oder in ein tiefes schwarzes Loch fällt, hatte ich noch nichts zu tun. Aber es waren auch einfach alle gefestigter im Wesen als diese Hund. Da ist mein Bordersensibelchen hier nichts gegen....
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Das Hundi ist 8 Monate. Da erwarte ich noch gar nicht, daß Anweisungen 100 % und unter Ablenkung befolgt werden. Das ist das große Ziel - und bis dahin halte ich alles vom Hund fern, was ihn in Konflikte mit dem Gehorsam bringen kann. So lange ich weiß, daß "Nicht-Stehlen" nicht sicher sitzt, lasse ich eben nix Interessantes in Nasenhöhe des Hundes unbeaufsichtigt auf dem Couchtisch stehen, nur als Beispiel.
Ja, so wird es auch im Moment gehandhabt. Uns fehlte einfach nur ein neuer Ansatz. Denn für die nächsten 14 Jahre wäre es natürlich vor allem für den Hund schön, wenn er ein bisschen gefestigter durchs Leben gehen könnte. Ein positiv aufgebautes Abbruchsignal ist natürlich super wenn es gut sitzt. Aber noch einmal die Frage: es wird doch sicherlich in 1-2 Jahren einmal eine Situation geben, in der ein neuer Reiz an einem für den Hund schlechten Tag interessanter ist als das sonst sicher sitzende Abbruchsignal.
Was tue ich dann? Hier haben ja einige solche Hunde. Wie geht ihr hiermit um? Wie viel vertragen die Hunde? Im Moment erscheint es mir so, dass jede Kritik die der Hund wahrnimmt ihn total aus der Bahn wirft.Also hier nochmal eine Konkrete Frage die weiter führt als mein Ausgangspost: kann man den Hund mental auf irgend eine Art und Weise stärken?
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Ich finde echt krass, wie großen Wert du auf ein Abbruchkommando legst. Wofür brauchst du das denn so oft? Wir haben auch eins... ich benutze das - wenns hoch kommt - einmal die Woche...
Ihr solltet vielleicht mal versuchen, dem Hund die Sachen so beizubringen, dass man KEIN Abbruchkommando braucht.
Wie habt ihr das Körbchen zB aufgebaut? Irgendwo muss ein Fehler im Aufbau liegen. Genauso beim Rückruf, da war der Reiz zu groß. Du hast du zu früh im Training zu viel gewollt. DEIN Fehler, NICHT der vom Hund!
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Hallo,
Wir haben auch so nen Rüden, der so war, wie wir ihn bekommen haben. Der ist mit seinen mittlerweile 3 auch nach wie vor sehr sensibel, aber nicht mehr so übersensibel wie früher.
Mental bestärkt, ich weiß nicht, ob man das so nennen kann... wir haben Sachen die gut waren blohnt, was verkehrt war wurde eben nicht belohnt. Dadurch hat er angefangen besser mit uns zusammen zu arbeiten und das hat sich auch positiv auf andere Sachen ausgewirkt. (im Training haben wir uns nen ruhiges 'Schade' angewöhnt, weil ich auch zu den Leuten gehöre, die irgendwie das Bedürfnis haben, was zu sagen, wenn was verkehrt ist)
Gibt natürlich Sachen wo das nicht geht, klauen vom Tisch (da wars wirklich so, das wir ihm keine Gelegenheit gelassen haben). Betteln am Tisch ist auch etwas, wo ich die Erfahrung gemacht hab, mit ignorieren kommt man nicht weiter... Unserer hat vorher seinen Liegeplatz mit einem Wort belegt bekommen, wenn er dort nicht liegen geblieben ist, gabs aber auch keinen Anpfiff, aber er wurde aus dem Zimmer geschickt.
Unser Hundetrainer meinte damals, das man sensiblen Hunden hauptsächlich damit hilft, das man wirklich konsequent bleibt, durchsetzt was man gern hätte, aber dabei eben ruhig bleibt.
Meine Hündin ist auch sehr sensibel, aber lange nicht so wie der Rüde. Sie testet auch gern, wie ernst man etwas meint, aber laut hab ich bei ihr z.B. noch nie werden müssen und auch selten etwas zweimal sagen (sofern sie weiß, was gemeint ist, das Kommando muss also schon sitzen, je besser es sitzt, desto stärker kann der Reiz sein).
Die kennt das mit dem Rausschicken wenn beim Essen rumgenervt wird auch. Haben nen Kindergitter in der Tür und der Reiz vom Essen ist da meist weit genug weg, das dort rumliegender Knabberkram interessanter ist.LG
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Ich finde echt krass, wie großen Wert du auf ein Abbruchkommando legst. Wofür brauchst du das denn so oft? Wir haben auch eins... ich benutze das - wenns hoch kommt - einmal die Woche...
Ihr solltet vielleicht mal versuchen, dem Hund die Sachen so beizubringen, dass man KEIN Abbruchkommando braucht.
Wie habt ihr das Körbchen zB aufgebaut? Irgendwo muss ein Fehler im Aufbau liegen. Genauso beim Rückruf, da war der Reiz zu groß. Du hast du zu früh im Training zu viel gewollt. DEIN Fehler, NICHT der vom Hund!
Man kann die Antworten aber auch mal lesen

Sie legt kein Wert auf das Abbruchkommando, sondern sie legt wert darauf, dass der Hund bei einem Abbruchkommando nicht in sich zusammen fällt.
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